Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu – Zeit, um noch einmal zurück zu blicken

2. stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Kachel, Bürgermeister Hans-Christian Lehmann  und 1. Stellvertretender Bürgermeister Daniel Stenger (v.l.n.r.)

2. stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Kachel, Bürgermeister Hans-Christian Lehmann
und 1. Stellvertretender Bürgermeister Daniel Stenger (v.l.n.r.)

Die zurückliegenden Monate haben gezeigt, dass in Windeck trotz desolater Haushaltslage noch positive Nachrichten zu verzeichnen waren. So konnte im April dieses Jahres unter anderem der REWE XL-Markt in Rosbach eröffnet werden. In den Räumlichkeiten des alten REWE-Marktes herrschte nicht lange Leere, denn im November eröffnete dort der Centershop. Zudem begannen die Bauarbeiten des Netto-Marktes in Dattenfeld, welche voraussichtlich im März 2015 abgeschlossen werden. Weiterhin wird die Residenz am Park in Dattenfeld voraussichtlich im Juni 2015 fertiggestellt werden. Erfreulich war ebenfalls, dass der Bahnhof in Schladern als Wanderbahnhof 2014 ausgezeichnet wurde.

Im zurückliegenden Jahr wurde in Windeck auch vieles für die kommenden Jahre in die Wege geleitet. So wurde zwischenzeitlich der Bebauungsplan für das Fachmarktzentrum in der Hurster Straße in Rosbach beschlossen. Hier sollen diverse Geschäfte wie beispielsweise Takko und Deichmann entstehen, ebenso soll der schon bestehende ALDI erweitert werden.

In diesem Jahr konnten zudem weitere Grundsteine für die Entwicklung unserer Gemeinde gelegt werden, in der Hoffnung, dass diese Windeck neue Impulse geben werden. So wurde viel an den Konzepten Rosbach und Dattenfeld gearbeitet.

Ein wenig betrübt ist der Blick in die Zukunft, da durch die Steuererhöhungen eine hohe Belastung auf die Bürgerinnen und Bürger zukommt. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass dies mit einer engagierten Windecker Bürgerschaft und deren Vereinsleben zu stemmen sein wird. Auf diesem Wege möchte ich mich ganz herzlich für Ihren unermüdlichen Einsatz bedanken!

Ebenso bedanke ich mich bei den Mitgliedern des Gemeinderates für die gute Zusammenarbeit des vergangenen Jahres und hoffe, dass wir auch im Jahr 2015 Windeck voran bringen.

Im Namen des Rates und der Verwaltung der Gemeinde Windeck wünsche ich Ihnen, liebe Windeckerinnen und Windecker, und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes und glückliches Jahr 2015.

Ihr Bürgermeister

Hans-Christian Lehmann

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  27 Kommentare:

  1. Azazel
    18. Dezember 2014 um 10:25 Uhr

    Herr Bürgermeister Lehmann, wie können sie noch ruhig schlafen?

    Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
    Leider scheint die durch die vorangegangenen immer wieder desolat schlechten Haushalte in der Gemeinde Windeck eine Steuererhöhung, wie von Ihnen bereits ausführlich erklärt (vielen Dank dafür!), unausweichlich.
    Die Verantwortung trägt natürlich der vor Ihrer Zeit gewählte Gemeinderat unter SPD-Bürgermeister Funke.
    Nun bin ich sehr enttäuscht von Ihnen, da sie durch die scheinbar unausweichliche Steuererhöhung nicht betroffen scheinen. Ich habe erfahren, dass sie kein Bürger unserer wunderschönen Gemeinde Windeck sind?!
    Wir haben alle gedacht, dass wir nun gemeinsam versuchen die schlechte wirtschaftliche Lage der Gemeinde in den Griff zu bekommen. Nun entziehen sie sich also dieser Verantwortung?
    Dabei könnten Sie doch mit ihrer durchaus guten Besoldung B4, was immerhin gut 6400€ im Monat sein sollten, einen maßgeblichen Beitrag dazusteuern. Die der Gemeinde dadurch abfließenden Lohnsteuern würden für die von Ihnen vielleicht noch zu erfüllende Legislaturperiode von 5 Jahren einen satten Betrag von 80-90000€ beinhalten.
    Vielleicht sind die Zahlen nicht ganz korrekt, da die Vergangenheit ja auch gezeigt hat, dass die Erfüllung der Legislaturperiode in Ihren Reihen wohl nicht mehr so selbstverständlich ist.
    Nichtsdestotrotz finde ich, dass damit sehr viel Gutes in der Gemeinde getan werden kann. Natürlich ist die Finanzierung eines Sandstrandes was schönes, wenn er nicht gerade im Naturschutzgebiet liegt.
    Aber vielleicht konzentrieren wir uns auf die wesentlichen und notwendigen Investitionen in der Gemeinde. Bspw. die Infrastruktur. Ebenso könnte das Geld, welches sie nun leider einer anderen Gemeinde zur Verfügung stellen auch dazu beitragen wichtige Sanierungen an Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten durchzuführen.
    Nun sollen wir alleine diese Kosten alleine tragen. Wie können sie noch ruhig schlafen?
    Sie wollen die Gemeinde führen und aber nicht Teil dieser wunderschönen Gemeinde sein? Hatten sie es uns Bürgern nicht sogar versprochen ins wunderschöne Windeck ziehen zu wollen?
    Bitte korrigieren Sie das umgehend. Es ist peinlich auf die Frage antworten zu müssen, dass unser Bürgermeister Steuererhöhungen durchführt ohne selbst von dieser betroffen zu sein.

    Frohes Fest

    • Reiber
      30. Dezember 2014 um 19:00 Uhr

      Steuern erhöhen ist immer gut. Das gibt „dick Schotter“ in die Kasse. Was wollen wir mehr?

  2. Rüdiger Neitzel
    18. Dezember 2014 um 12:43 Uhr

    Wie darf ich diesen Kommentar verstehen? Sollen also alle Bürger an ihrem Arbeitsort leben? Ich fürchte, Windeck wäre dann entweder ziemlich verwaist oder voller Arbeitsloser. Ich empfehle, mal über die realen Konsequenzen eigener Forderungen nachzudenken. Politiker-Bashing mag populär sein, ist inhaltlich jedoch meistens dünn.

    • Azazel
      18. Dezember 2014 um 14:33 Uhr

      Achso..nein, nein Herr Rüdiger Neitzel,
      Ich wollte nur zum Ausdruck bringen wie enttäuscht ich von unserem Bürgermeister Lehmann bin, dass er uns leider angelogen hat und überhaupt nicht beabsichtigte, wie vor der Wahl behauptet, bürgernah mit seiner Familie in unserer wunderschönen Gemeinde Windeck wohnhaft zu werden.
      Als Bürgermeister ist man natürlich eher im Mittelpunkt und genießt m.E. nach eine besondere öffenltiche Wahrnehmung. Man repräsentiert den Ort. Nicht umsonst gab es mal eine Residenzverordnung für Bürgermeister. Von einem Bürgermeister erwarte ich mehr als nur „Job ist Job“, sondern möchte jemanden in dem Amt bekleidet sehen, welcher mit Herzblut dabei ist und gerne in der Gemeinde sich aufhält. Scheint leider nicht der Fall zu sein.
      Vielleicht ist es romantisch so zu denken, aber der Herr Bürgermeister hat mit seiner Abkehr seine innehaltende Vorbildfunktion nicht erfüllt und trägt daher im Umkehrschluss mit den beschlossenen Steuererhöhungen und der persönlichen Entscheidung sich aus der Verantwortung zu stehlen, zu Abwanderungen in der Gemeinde bei.

      Frohes Fest!
      -ein enttäuschter Wähler-

  3. Ralf S.
    18. Dezember 2014 um 13:50 Uhr

    Es wäre natürlich wünschenswerter, wenn sich der Bürgermeister nicht nur aus „beruflichen Gründen“ mit den Problemen der Gemeinde befassen würde. Wenn man von den Entscheidungen selber betroffen wäre, wäre sicherlich die Motivation was zu ändern eine andere. Letztendlich ist es aber schon fast egal, wo der Bürgermeister wohnt. Der Großteil der Gemeinden in der Region ist doch eh ähnlich pleite. Alle schrauben mehr oder weniger an der Gebühren und Steuerschraube. Würde wetten die Tage wird auch unser Bürgermeister von seiner „zuständigen“ Gemeinde die ein oder andere Steuererhöhung präsentiert bekommen. Solange Steuerverschwendung als „Kavaliersdelikt“ geahndet wird, wird sich die Steuerschraube eh nur in eine Richtung drehen

    • Rüdiger Neitzel
      18. Dezember 2014 um 15:55 Uhr

      Hallo Herr S.,

      > Solange Steuerverschwendung als “Kavaliersdelikt” geahndet wird, wird sich die Steuerschraube eh nur in eine Richtung drehen.

      Ich bin mir nicht so sicher, ob wir Bürger dieses Problem nur in der Politik suchen sollten. Wir sind die Wähler, wir beauftragen Politiker, die Administration einer Gemeinde zu übernehmen und wir bestätigen bzw. verneinen die jeweilige Arbeit durch unsere Wahl bzw. Abwahl. Wenn also dauerhaft und bei wechselnden Mehrheiten im Rat die Haushaltsmisere nicht behoben werden kann, könnte es auch sein, dass wir alle über unsere Verhältnisse leben, wie ich meine. Ich möchte damit ausdrücken, dass es wahrscheinlich keine einfachen Antworten gibt.

      • Ralf S.
        18. Dezember 2014 um 19:00 Uhr

        Hallo Herr Neitzel,

        das Problem ist doch, dass Politiker immer nur von Wahl zur Wahl denken. Einen großen „Masterplan“ hat doch keiner mehr. Der eine führt eine Sache ein, der ander schafft Sie wieder ab. Angeschafft, abgeschafft, mal eben ein kleines Vermögen unter die Erde gebracht…. In bunten Wahlprogrammen wird das eine versprochen und nach der Wahl das andere getan. DIes ist halt ein Grundproblem der Politik. Wahlverdrossenheit kommt schließlich nicht von ungefähr…. Denke mal jeder würde „sein“ Paket an Steuern auch nicht mit widerwillen zahlen, wenn da nicht ständig das Gefühl wäre, dass das Geld in einem Faß ohne Boden verschwindet oder für Blödsinn ausgegeben würde.

        • Rüdiger Neitzel
          19. Dezember 2014 um 10:13 Uhr

          Ja, Herr S., ich stimme dem grundsätzlich zu. Und auch mich beunruhigen die kurzen Zeithorizonte von Wahl zu Wahl. Ich gehe allerdings davon aus, dass solch ein für die Gesellschaft ungünstiges verhalten nicht gerade freiwillig geschieht sondern zugunsten der Wiederwahl und Gestaltungsmöglichkeit. Ich kann mir schwer vorstellen, dass man freiwillig immer nur dem Wähler zum Wohlgefallen agiert. Tut man das aber nicht, wird man doch gleich wieder abgewählt weil das Handeln u.U. wehtut. Steuern und Gefühl sind so eine Sache… ich vermute, wir alle müssten zunächst einmal grundsätzlich mehr zahlen um überhaupt aus dem Defizit herauszukommen. Diskussionen darüber, was nun sinnvoll ist oder nicht, verhindern sowas doch nur weil wir alle verschiedene Meinungen zu Details haben.

  4. Ned Flanders
    21. Dezember 2014 um 20:19 Uhr

    Da wünscht die SPD auf ihrer Facebook Seite allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch. Wie verlogen ist diese Partei eigentlich. In Windeck werden die Steuern und Abgaben 2015 kräftig erhöht und sehr viele Bürger können sich ein frohes Fest, geschweige einen guten Rutsch nicht mehr leisten. Dieses Verbrecherpack der SPD hat den Bezug zum Bürger doch eh verloren und ist einfach nur Widerlich.

    • Uwe
      21. Dezember 2014 um 21:44 Uhr

      Da bin ich der selben Meinung! Traurig! Traurig! Traurig!

    • Dieter Vollmer
      29. Dezember 2014 um 20:18 Uhr

      Dem Internet sei Dank können die anonymen Choleriker vom Schlage eines „Ned Flanders“ ihren Polit-Frust gefahrlos entsorgen. Weitere Vorteile: Das Absondern solcher Sprüche muss nicht durch Nachdenken verzögert werden und üble Nachrede und Beleidigung ist folgenlos möglich. Vor allen Dingen kann man vor dem Abfassen eines solchen politischen Durchfalls auch gerne eine Flasche Rotwein konsumieren, dies hilft bei den Formulierungen, die sonst nicht so sicher rüberkommen. Da möchte man gerne mitmachen! Diese spezielle Form einer Inklusion solcher Charaktere in den Politbetrieb lässt wahre Demokratie erst entstehen! Dies könnte auch zu der revolutionären Reform führen, den Gemeinderat abzuschaffen (eh nur Verbrecher!), die Anträge und Beschlüsse anonym zu posten und die Abstimmung unter den Bloggern zeitnah durchzuführen. Dies hätte den Vorteil, dass man quasi online vom Stammtisch aus die Steuersenkungen beschließen und in der Kneipe sofort verkünden könnte!! Ned Flanders könnte den Bürgermeister machen und den verkorksten Politikerhaufen mal richtig aufmischen! Stellvertreter finden sich in diesem Forum noch in genügender Zahl, alles kluge Köpfe, die man mal endlich ranlassen sollte. Meine Stimme haben sie!

      • Azazel
        3. Januar 2015 um 16:32 Uhr

        Sehr geehrter Herr Vollmer,
        ich hoffe das neue Jahr läuft besser für sie!
        Sie scheinen sehr frustriert zu sein…

        Sind sie nicht derjenige, welcher durch die Anwesenheit im Gemeinderat mit für die Steuererhöhung der SPD verantwortlich ist?
        Vielleicht kommt der Frust auch daher, dass sie selbst von den Steuererhöhungen betroffen sind oder machen sie es unserem Bürgermeister gleich und bevorzugen einen Wohnsitz außerhalb von Windeck?
        Sie zeigen in Ihrem Beitrag wie sehr sie die politische Arbeit missverstehen und es wird mir nun bewusst was für Leute die Geschicke in unserer wunderschönen Gemeinde seit Jahren lenken. Traurig!

        Die Steuererhöhung ist doch keine ad hoc Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von jahrelangem falschen wirtschaften in der Gemeinde mit desolaten Haushalten. Und das alles unter der Verantwortung der SPD, welche nun seit Jahren die Mehrheit besitzt.
        Vielleicht können sie es auch nicht ertragen, dass sie genauso dafür verantwortlich sind.
        Sie sind schließlich Mitglied im Rat und haben es zugelassen, dass so schlecht gewirtschaftet wurde.

        Ned Flenders hat Recht, dass die SPD den Bezug zum Bürger lange verloren hat.
        Erkennbar an den nur sehr kurzfristigen Engagement im Zuge der anstehenden Wahlen.
        Außerdem das in Kauf nehmen von jahrelangen desolaten Haushalten, welche nun zu Steuererhöhungen führen.
        Und dem arroganten und frustrierten Beitrag eines Gemeindemitglieds der SPD.
        Ach und natürlich einen SPD-Bürgermeister der nichtmals in Windeck wohnt.

        Frohes Neues!

  5. John Doe
    21. Dezember 2014 um 22:51 Uhr

    Sehr geehrter Herr „Flenders“,

    ich weiß nicht was mich hier mehr nervt. Ihre ständige Verdrossenheit gegenüber dem Rat, insbesondere der SPD, oder die falschen Tatsachen manch anderer politischen Organisationen. Dieser Kommentar hier ist jetzt allerdings der Oberhammer. Vielleicht sollten Sie mal ihre Wortwahl überlegen und vor allem sich nicht immer hinter einem Pseudonym verstecken.

    Darf man seinen Bürgern insbesondere seinen Wählern nicht mal Grüße da lassen? Die CDU hat mir per Facebook keinen guten Rutsch und ein frohes Fest gewünscht. Bin ich ihr also egal?

    Des weiteren, was hat ein frohes Fest oder ein guter Rutsch mit Geld zu tun? Zu einem frohen Fest und einem guten Rutsch gehört für mich in erster Linie Gesundheit und ein paar schöne Stunden mit den Menschen zu verbringen die mir wichtig sind!

    Wenn das Geld nicht reicht, sollte man sich vielleicht auch mal Gedanken machen wie mehr rein kommt und nicht nur darüber wie man mir das Geld „aus der Tasche zieht“ !?

    Azazel, den ich aufgrund seiner Kommentare auch der CDU zuordnen würde, hat im Übrigen auch ein frohes Fest gewünscht. Oh my fucking god, die politischen Parteien in Windeck sollten sich alle schämen. Erst gemeinsam den Stärkungspakt beschließen der Steuererhöhungen unvermeidbar macht, und dann den Bürgern auch noch alles Gute wünschen.

    Vielleicht werden Sie mal selber politisch aktiv und machen alles besser was in letzten Jahren Ihrer Meinung nach versäumt wurde!?

    Peace, ein frohes Fest, einen guten Rutsch und vor allem Gesundheit für 2015 und darüber hinaus.
    Ihnen wünsche ich noch ein tolles Leben und dass Sie vom Hungertod bewahrt bleiben.

    • Ned
      22. Dezember 2014 um 08:33 Uhr

      @ John Doe, da hat wohl jemand zu viel Gehirnwäsche der bekommen.

    • Peter
      22. Dezember 2014 um 08:34 Uhr

      Zitat :“Vielleicht werden Sie mal selber politisch aktiv und machen alles besser was in letzten Jahren Ihrer Meinung nach versäumt wurde!?“

      Vielleicht gar keine so schlechte Idee eine freie Wählergemeinschaft ins Leben zu rufen.
      Ohne Fraktionszwang…bürgernah und vielleicht mit Partei unabhängigen Ideen.

      Aber es soll jedem frei stehen ein Gutes neues Jahr und frohe Weihnachten zu wünschen.
      Auch bei Meinungsverschiedenheiten soll und darf es nicht unter die Gürtellinie gehen.

      Warten wir ab was auf uns zu kommt. Ändern können wir es direkt auch nicht. Aber wir können wenigstens versuchen unsere Versprechen zu halten.

      Weihnachtliche Grüße

  6. Alfred Tetzlaff
    22. Dezember 2014 um 20:21 Uhr

    Um nochmal zum Thema zurückzukommen, was Azazel angerissen hat. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, dass ein Bürgermeister nicht in seiner Gemeinde wohnt. Ist er nicht „erster Bürger der Gemeinde“? Zu Herrn Neitzels Kommentar, natürlich kann man verlangen, dass der Bürgermeister in seiner Gemeinde wohnt, der Chef von EON bezieht seinen Strom wohl auch von seiner Firma, der Chef von AEG wird seine Waschmaschine auch nicht bei Bosch kaufen. Andererseits hat der jeweilige Chef/ Bürgermeister doch ein Glaubwürdigkeitsproblem!

    • Rüdiger Neitzel
      26. Dezember 2014 um 13:29 Uhr

      Ich bitte um Entschuldigung, Herr Tetzlaff, aber der Chef von EON wohnt doch auch nicht auf dem Firmengelände. Für mich ist ein Bürgermeister unglaubwürdig, wenn es seine Integrität verliert, das hängt nicht von seinem Wohnort ab.

      • Alfred Tetzlaff
        26. Dezember 2014 um 20:06 Uhr

        Sie können doch nicht ernsthaft bestreiten, dass die Glaubwürdigkeit spätestens dann leidet, wenn Steuererhöhungen für alle mit Ausnahme des Entscheidenden beschlossen werden. Das Maß der Glaubwürdigkeit kann nur dadurch hochgehalten werden, wenn alle „an einem Strang ziehen“ und man sich selbst nicht der Verantwortung entzieht!

  7. Rüdiger Neitzel
    26. Dezember 2014 um 13:33 Uhr

    > „Dieses Verbrecherpack der SPD hat den Bezug zum Bürger doch eh verloren und ist einfach nur Widerlich.“

    Warum werden hier strafrechtlich relevante Beiträge freigeschaltet? 🙁

    • Ned
      26. Dezember 2014 um 15:57 Uhr

      Sehr geehrter Herr Neitzel,
      kann es sein das Sie „strafrechtlich relevant“ mit Meinungsfreiheit verwechseln. Deutschland ist in der Vergangenheit durch dunkle Zeiten gegangen ( Nazis und Kommunisten) wo die freie Meinungsäußerung verboten war und man sich im KZ oder Umerziehungslager wieder gefunden hat. Wenn man als Bürger nicht aufbegehrt wird diese Politikdiktatur immer weiter gehen und viele Mitmenschen in die Armut treiben.
      Ein kleiner Tipp am Rande. Machen Sie sich doch mal kundig, wie viele Menschen trotz Vollzeitjob mit Hartz 4 aufstocken müssen um über die Runden zu kommen.

      • Rüdiger Neitzel
        27. Dezember 2014 um 16:31 Uhr

        Offene Beleidigungen als Form von Meinungsfreiheit deklarieren. Darauf muss man erst einmal kommen. Würde man mir sowas entgegenschleudern, würde ich mich jedenfalls rechtlich wehren. Völlig unabhängig davon beschmutzen solche Äußerungen jedes Forum. Anstand muss mit dem Empfang von Sozialleistungen nicht abhanden kommen, wie ich meine.

        • Ned
          28. Dezember 2014 um 10:13 Uhr

          Herr Neitzel, kann es sein das Sie ein Problem mit der Meinungsfreiheit haben. Beleidigen kann man nur eine Person, da Parteien in der Öffentlichkeit stehen müssen diese solche Beleidigungen über sich ergehen lassen, große politische Zeitungen machen so was auch, (siehe TAZ). Was den Empfang von Sozialleistungen betrifft, kann es nicht sein das immer mehr dort gespart wird, dies führt zu einer immer größeren Radikalisierung dieser Personen.

          • Rüdiger Neitzel
            28. Dezember 2014 um 13:48 Uhr

            > „… kann es sein das Sie ein Problem mit der Meinungsfreiheit haben.“

            Nein.

            > „Beleidigen kann man nur eine Person…“

            Nein.

            > „…da Parteien in der Öffentlichkeit stehen müssen diese solche Beleidigungen über sich ergehen lassen…“

            Das sehe ich ganz anders!

            > „., große politische Zeitungen machen so was auch, (siehe TAZ). “

            Dadurch würde es auch nicht weniger strafrechtlich relevant. So ein Sprech gehört hier einfach nicht hin!

      • Dieter Vollmer
        30. Dezember 2014 um 10:34 Uhr

        @ned: Ist das schon ein bürgerliches Aufbegehren, wenn man einen solchen Schwachsinn anonym in die Welt setzt? Da müssen sich all diejenigen beleidigt fühlen, die offen auf die Straße gegangen sind und sich mit ihrem Namen für eine Sache eingesetzt haben. Die Verbrecher, die Andersdenkende ins KZ gebracht haben, benutzten damals das gleiche Vokabular, das sich jetzt bei Ihnen findet. Sich selbst jetzt auch noch zum mutigen Wutbürger hochzustilisieren, ist fast schon wieder lächerlich, wenn sich nicht dahinter ein so erbärmliches Demokratieverständnis verbergen würde. Ratschlag (wahrscheinlich vergeblich): Partei gründen, zur Demo aufrufen, in der Gewerkschaft engagieren, mal eine andere Partei beschimpfen als die, die sich für den Mindestlohn eingesetzt hat! Aber dazu muss man den Arsch hoch kriegen, statt vom Sofa aus anonym Unausgegorenes in die Welt zu setzen!
        Alternativer Ratschlag: Einfach mal die Klappe halten!

  8. Ned
    28. Dezember 2014 um 15:57 Uhr

    Sehen Sie es wie Sie wollen, wenn die sagen Sie sollen von der Brücke springen dann machen Sie das auch. Mir scheint Sie haben Ihre Bildund aus der Bild.

    • Ned
      28. Dezember 2014 um 15:58 Uhr

      Sorry, sollte Bildung heißen.

    • Rüdiger Neitzel
      28. Dezember 2014 um 17:58 Uhr

      Schein und Sein sind unterschiedliche Dinge, nicht wahr! Wer seine Diskussionspartner herabqualifiziert, hat keine stichhaltigen Argumente. Ich beende das jetzt hier.

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