FDP-Windeck: Der nächste Sommer kommt bestimmt – Springkraut und Bärenklau leider auch

„Fast ein Jahr ist vergangen, nichts hat sich hierbei bisher getan“, ärgert man sich nicht nur seitens der FDP-Windeck. Etliche Bürger, die an der Versammlung des RBN-Windeck zu diesem Thema im April 2014 in Dattenfeld teilnahmen, fragen sich zu Recht, wie man das Problem denn nun endlich angehen will. Die FDP-Windeck brachte im Frühjahr 2014 einen entsprechenden Antrag dazu ein. Während der Veranstaltung des RBN-Windeck zeigten erneut viele Grundstückseigentümer des Sieguferbereichs Interesse, im Zusammenhang mit der eigenen Grundstückpflege auch das angrenzende Siegufer vom Springkraut freizuhalten. Diese Arbeiten hat die Bezirksregierung bekanntlich aus Kostengründen eingestellt.

Herkulesstaude Bärenklau

Die FDP beantragte daher, die Verwaltung solle für diese Eigentümer bei der Bezirksregierung anfragen, ob dies dann erlaubt würde. Dem Rat wurde erneut mitgeteilt, dass es bisher nicht gelungen sei, ein Gesprächstermin mit der Bezirksregierung zu vereinbaren. Die dafür zuständige Außenstelle der Bezirksregierung befindet sich übrigens im benachbarten Eitorf. Ob man daher nach fast einem Jahr diesen Grund noch als glaubhaft ansehen kann, sei dahingestellt. Mit dem Beginn der Vegetation dürfte es für diesen Sommer schon wieder zu spät sein. Die Windecker Freidemokraten werden daher weiter darauf drängen, hierbei endlich einen Schritt weiterzukommen. „Die Anwohner brauchen Rechtssicherheit, wenn sie das Siegufer von der Springkrautplage befreien wollen. Viele sind total unsicher wo dies überhaupt möglich ist, ohne sich ordnungswidrig zu verhalten“, moniert FDP-Ratsmitglied Uwe Steiniger.

Wenn jetzt nicht gehandelt wird, versinkt das Siegtal wieder in Springkraut und Herkulesstaude. Wem will man ein erlebbares Siegtal anbieten, wenn man den zugewucherten Flusslauf kaum noch erkennen kann?

(Text & Bild: FDP Windeck)

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  2 Kommentare:

  1. Franz.O
    4. April 2015 um 07:21 Uhr

    ist bestimmt wieder Chefsache !

  2. Windecker Bürger
    6. April 2015 um 21:03 Uhr

    Vermutlich hat Franz Ot. Recht.

    Schade,
    Schade für Windeck.

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