Hat die Zeltdisco noch Zukunft?

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Bei vielen Vereinen gehört eine jährliche Zeltdisco zu den Haupteinnahmequellen, mit denen sich die Vereine über Wasser halten oder Geld einnehmen um unterschiedlichste Investitionen tätigen zu können.

Der Förderverein Freibad Windeck e.V. veranstaltet seit Jahren eine Zeltdisco auf dem Freibadparkplatz in Rosbach, die schon längst zur Tradition geworden ist. Aus dem Erlös der Disco werden unterschiedlichste Investitionen die zur Erhaltung des Freibads beitragen getätigt. Die letzte größere Investition war zum Beispiel die Solarheizung, die für eine längere Badesaison und für angenehmere Temperaturen auch im Sommer sorgt.

Doch auch bei der Zeltdisco des Fördervereins war in den letzten Jahren immer ein deutlicher Umsatzrückgang zu erkennen, so dass Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis mehr stehen. Dies ist nicht zuletzt auf immer höhere Betriebskosten wie GEMA oder die Zeltmiete zurückzuführen, sondern auch auf das Fernbleiben der Besucher.

Der Vorstand ist sich einig, dass es so nicht weitergehen kann, da der Ertrag nicht die wochenlange Planung und den Stress der damit verbunden ist, rechtfertigt. Schon gar nicht, wenn am Ende rote Zahlen geschrieben werden.

Um die jahrelange Tradition nicht von heute auf morgen aussterben zu lassen, wird nach Alternativen wie zum Beispiel Kabelmetal gesucht. Die Eventhalle kann inkl. Technik und Thekenpersonal gemietet werden, der Veranstalter muss deutlich weniger in Vorleistung treten und die ganze Veranstaltung ist mit weniger Stress und Vorbereitung verbunden.

Was sagt ihr dazu? Hat die Zeltdisco noch Zukunft oder sollte nach Alternativen geschaut werden? 

Zukunft der Zeltdisco

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Empfohlene Beiträge:

  7 Kommentare:

  1. U.E.
    23. Dezember 2013 um 16:43 Uhr

    Nun, mit den Zeltdiscos ist es wie mit den Gaststätten, Rauchverbot,hohe Preise, und für viele das Problem im Ländlichen, wie kommt man nachts (besoffen) nach Hause.

  2. K
    23. Dezember 2013 um 17:53 Uhr

    Muss durchgerechnet werden, wie man so hört kostet Kabelmetal auch einiges

  3. Windecker
    23. Dezember 2013 um 18:13 Uhr

    so langsam glaube ich hackt es!!!!???
    nun auch noch den kulturtragenden Vereinen die letzten finanziellen Möglichkeiten wegdiskutieren wollen???
    Naja, Schwamm drüber, die kabelmetal ist sowieso zeitlich begrenzt.
    Die Gemeinde ist nämlich pleite…..und von selbst trägt sich das nicht…..

    • U.E.
      23. Dezember 2013 um 19:21 Uhr

      @ Windecker, unsere Vereine in Windeck beklagen seit Jahren einen Mitgliederschwund., hinzukommt das Rauchverbot, gestiegene Preise (ein Abend auf einer Zeltdisco – dafür kann man sich viel Billigfusel holen) und die Zeltdiscos sind auch nicht mehr das was sie mal waren, erschwerend kommt aber hinzu das man nachts nicht weiß wie man nach Hause kommt (Taxi nach Mitternacht, eine absolute Katastrophe). Was Kabelmetal betrifft sage ich mal nicht im Vorfeld kaputtreden und abwarten, die sind erst am Anfang.

    • Chris
      23. Dezember 2013 um 21:15 Uhr

      Was sind es denn für finanzielle Möglichkeiten wenn ein Verein am Ende mit roten Zahlen abschließt?
      Die Rechnung würde ich gerne mal sehen.
      Warum dann nicht nach Alternativen Ausschau halten?

      • Windecker
        23. Dezember 2013 um 22:11 Uhr

        ist kabelmetal denn eine Alternative? wie sieht es mit Miete und Getränkeverkauf aus? Ich denke das ist uninteressant.
        Sonst wären doch schon alle möglichen Vereine (Theatergruppen, Musikkapellen, Gesangvereine usw.) dort vertreten.
        Und ein Taxi fährt dort übrigens zu später Stunde genauso wenig.

  4. Ein unzufriedener Bürger
    25. Dezember 2013 um 08:32 Uhr

    Die Zeltdiscos und andere Veranstaltungen in Windeck waren für mich immer eine schöne Abwechslung, auch das angebotene Programm in Schladern ist nicht schlecht.
    Doch nach dem letzten Gebührenbescheid der Gemeinde Windeck mit seinen Steuererhöhungen muss ich leider sagen, Freunde das war’s, Kultur und Unterhaltung kann ich mir nicht mehr leisten. Ab sofort nur noch Bier vom Discounter und Musik aus dem Internet. Für das Sterben der Vereine sorgen schon unsere Volks(ver)treter., Den in Zeiten knapper Kassen wird zuerst bei der Kultur gespart.

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