Sch… egal, Hoppengarten ist nur einmal im Jahr….

Singgemeinschaft und Hobby-Hoppy Sänger aus Windeck-Hoppengarten starteten ein närrisches Festival im Bürgerhaus

Hoppengarten 2014

Die Veranstaltung in Windeck-Hoppengarten war supertoll und die Stimmung lässt sich kaum noch steigern. Friedbert und Martin Röhrig, die Sitzungschefs, hatten wieder dolle Sachen zur Unterhaltung angezettelt. Den Röhrigs gelang es die Stimmung über 6 Stunden auf höchstem olympiareifen Niveau zu halten, bei dem jeder begeistert war. Von Veranstaltern wie Gästen wird dabei alles abverlangt. Die Bühne reicht bis ans Publikum, so dass Karneval hautnah erlebbar wird. Beim Karneval in Windeck waren wieder hochkarätige Kräfte aus Windeck und auswärtige Kräfte mit Stimmungsgarantie versammelt. Musikalisch wurde das Publikum von den Hobby-Hoppy Sängern eingestimmt. Sie entführten an den Strand von Malle und zeigten, dass sie mit Hilfe ihres Schlauchbootes auch bei Hochwasser musikalische erste Hilfe leisten können. „Sch… egal, Hoppengarten ist nur einmal im Jahr“ lautete ihr Motto – und wenn es das öfter gäbe, wer sollte das überstehen, denn für das rundum Wohlgefühl der Gäste wird bis weit nach der Sitzung gesorgt.

Die Kindertanzgruppe Knubbel 1 der KG Schladern eröffnete die Tanzvorführungen. Sie begeisterte wie die Tanzgruppen der KG Närrischen Brückenwache Alzenbach und ihren Solo-Tanzpaaren. Ein live gesungenes Potpourri kölscher Stimmungshits und Topschlager boten Romina, Sonja und Diana vom Holschbach Terzett aus Dattenfeld. Das Kinderprinzenpaar der KG Dattenfeld, , Prinz Alexander II (Stanik) und Prinzessin Caroline I. (Keller) besuchte angeführt von Björn Simon die Sitzung und trug ihr musikalisches Sessionsmotto vor.

In die Zeit des Rockn Roll enführten die Windecker Showdancer. Auch die Burggarde der KG Dattenfeld unterhielt mit ihren Tänzen. Der Saal tobte beim Einmarsch des Herchener Dreigestirns, das in Hoppengarten proklamiert worden war. Prinz Peter, Bauer Thomas und Jungfrau Ute präsentierten mit ihrem Geschmölz einen Querschnitt durch 20 Jahre Herchener Karneval und den Mottoschlager „Und hat rote Schuhe an…“ Begleitet wurden sie von den „Firebirds“, die einen flotte Tanzeinlage boten. In neuem fetzigen- Outfit setzten sich die Flashlights aus Schladern in Szene.

Einer der Höhepunkte des Abends war der Auftritt der Dorfgrenadiere Birkenfeld. Sie marschierten als Appelsinefunken ein und waren nach Ablage der Uniform auch ein singendes Männerballett erster Klasse. Für Grenadiere gab es tosenden Beifall und nach mehreren Zugaben eine närrische Höchstwertung. Stadtsoldaten Eitorf und Prinzengarde Asbach verdienten sich mit ihren Tanzpaaren Stimmungsraketen des Publikums. Mit dem Männerballett „Hotdogs“zeigten sich Männer als Putzfrauen, als Krankenschwestern und in „Lack“. Da applaudierte vornehmlich das weibliche Publikum.Die KG Schwarz –Weiß „de Hürschter Pinguins präsentierte ihr aktuelles Dreigestirn, Prinz Wolly I. (Schmitz), Bauer Michael I. (Nied) und Junge Klaudia I. (Nied) Tänzerisch begleitet wurden sie von den „Black Lightnings. Die Hurster überreichten den Sessionsorden u.a. an Willi und Margret Simon aus Rosbach, die ältesten Besucher der Veranstaltung.

Von der Stimmung in Hoppengarten ließ sich auch erstmals Bürgermeister Hans-Christian Lehmann mit Ehefrau anlocken. Das Gemeindeoberhaupt lud zur Rathauserstürmung ein und verteilte Orden. Frau Lehmann erhielt den Hoppengartener Sessionsorden. Bühne und Umgebung waren pickepacke voll beim Auftritt des „Stammdeschs Staatse Kääls“mit Tanzpaar und der Regimentskapelle Kirchen. Frohsinn us Kölle gab es mit den „Kölschen Unikaate. Partyalarm, jecke Razzia und das Entern der Bühne durch Piraten waren angesagt. Nach dem Schlussauftritt der Hobby-hoppy Sänger gab es das Finale mit den Unikaaten.

Alaaaf und Auf Wiedersehen in 2015 in der Stimmungshochburg Hoppengarten!!!!!!!

(Text/Foto: Erwin Höller)

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