Breitbandausbau in Windeck: Diese Ortschaften profitieren demnächst von der Landesförderung

Viele Windecker Ortschaften sind aktuell noch sehr unterversorgt was die Internetverbindung angeht. Dies zeigte auch unsere Umfrage zum Thema Breitbandausbau Windeck im vergangenen Jahr. Das Ergebnis der Umfrage kann hier betrachtet werden.

Diese Ortschaften profitieren von der Landesförderung

Als Ende letzten Jahres dann bekannt wurde dass der Rhein-Sieg-Kreis mit rund 8 Millionen Euro für den Breitbandausbau durch das Land NRW gefördert wird, konnten viele erst einmal aufatmen. Doch welche Ortschaften profitieren überhaupt von dieser Förderung? Diese Frage stand bisher noch im Raum.

Auf einer Übersichtskarte des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sind die einzelnen Windecker Ortschaften nun deutlich zu erkennen, die im Hauptlos 1 (Rhein-Sieg-Kreis-Ost) der Auschreibung enthalten sind.

Enthalten sind die Ortschaften: Au, Eulenbruch, Gierzhagen, Halscheid, Ehrenhausen, Kocherscheid, Kohlberg, Kuchhausen, Langenberg, Locksiefen, Opperzau, Perseifen, Rommen, Saal, Öttershagen, Bach, Mauel, Ehrentalsmühle, Neuenhof und Bellingen

Bis heute (16.03.2017) konnten die Unternehmen, die sich im Teilnehmerwettbewerb mit Erfolg beteiligt haben, ihr Angebot zum Ausbau erstellen und dies beim Kreis einreichen. Anschließend beginnt die Verhandlungsphase, in der die Angebote besprochen werden. Nach der endgültigen Angebotsabgabe wird der Auftrag dann vergeben.

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  18 Kommentare:

  1. 16. März 2017 um 16:10 Uhr

    Das ist für Eulenbruch auch dringend notwendig.

  2. Thomas Mäueler
    16. März 2017 um 16:13 Uhr

    Und Irsen. Luftlinie 1,2.km von Kuchhausen entfernt.

  3. Heidemarie Steingäber-Marienfeld
    17. März 2017 um 12:07 Uhr

    Als Selbständige in Schabernack lebt man sehr teuer. Zur Sicherheit habe ich zwei Internetzugänge über verschiedene Anbieter, die beide extrem langsam sind. Falls die eine Verbindung ausfällt, nutzt man die andere und das passiert extrem häufig. Wenn man dann noch darauf angewiesen ist und beide Verbindungen nicht funktionieren ist es umso ärgerlicher. Dafür zahle ich aber die volle Steuerlast seit Jahren. Irgendwann muss auch mal gut sein und selbst abgelegene Orte müssen vernünftig versorgt werden.

  4. Rudi
    18. März 2017 um 09:41 Uhr

    Wann bekommt leidhecke schnelles Internet

  5. Peter
    18. März 2017 um 18:39 Uhr

    Und Ohmbach, Luftlinie 1,2.km von Saal entfernt.
    Wenn man hier ins Internet kommt, kann man Hurra schreien. 🙁

  6. Rainer Bender, Opperzau
    19. März 2017 um 16:02 Uhr

    Wird auch langsam Zeit.
    Ich bekomme Zugang nur über einen Stick von” Congstar”
    Erbärmlich!!!

  7. Ralf Groß
    3. Juli 2017 um 21:07 Uhr

    Ich weiß nicht wie lange das noch dauern soll? Die Angebote waren im März schon abgegeben. Was besprechen die Bürokraten da so lange?

    Ich hab den Hals so voll von dieser ganzen Arbeitsweise unserer Behörden.
    Ich habe in Kohlberg gestern ein Youtube Video hochladen wollen.
    21:00 gestern abend angefangen und heute Morgen hatte ich 21%, mittags dann abgebrochen.

    Ich möchte am liebsten auswandern. Straßen werdeen saniert die nicht kapitt sind, andere wiederum wo einem die Zähner ausfallen werden nicht gemacht.

    Ich würde die Sesselfurzer sofort entlassen, fristlos.
    Als Firma ist es einfach untragbar in Windeck überhaupt sich niederzulassen.

    • hschmidt
      4. Juli 2017 um 09:24 Uhr

      Kann ich so nur unterschreiben. Selbst wenn es finanzielle Subventionen gibt, scheinen die nicht verarbeitet zu werden.

      Mal gespannt, ob schwarz-gelb da was dran ändert …

    • Christoph Engelberth
      4. Juli 2017 um 23:15 Uhr

      Ich bin schon längere Zeit mit der zuständigen Mitarbeiterin bei der Kreisverwaltung bzgl. dem Thema in Kontakt. Anfang Mai hieß es dass die Angebotsfrist aufgrund von Nachforderungen verlängert werden musste und dass bis Ende Juni mit einer Entscheidung zu rechnen ist wer den Ausbau nun vornimmt.

      Letzte Woche habe ich dann noch mal nachgehakt und als Antwort bekommen, dass sie sich immer noch in Vertragsverhandlungen mit den Anbietern befinden. Ausbaufrist ist auf jeden Fall Ende 2018.

      Gruß aus der Nachbarschaft

      • hschmidt
        5. Juli 2017 um 07:54 Uhr

        Danke für die konkreten Infos. Ist wie bei so vielen Meldungen: Man hört davon ein erstes Mal, und dann nie wieder. Wird interessant, welcher Anbieter nun wann übernimmt, und wie der Ausbau erfolgt.

  8. Alexandra Lange
    7. Juli 2017 um 11:27 Uhr

    Das ist doch ein schlechter Witz Ende 2018. Jetzt haben wir Mite 2017 wird aber schon seit Monaten drüber geredet. Ich denke mal das wird sich noch ein paar Jahre hinziehen, bin ich froh das wir damals bei Netcologne untergekommen sind.

  9. Tina18
    8. Juli 2017 um 18:31 Uhr

    Es gab bereits 2010 von der Gemeinde Windeck eine Unternehmensbefragung zur Erfassung der Breitband-Internetversorgung. Von dem Ergebnis hat man leider nie etwas gehört. Im Januar 2012 wurde mir dann von Frau Yasin, Gemeinde Windeck, telefonisch mitgeteilt, man hätte verschiedene Angebote eingeholt und man ist jetzt bei der Auswertung, was für welchen Ortsteil am wirtschaftlichsten Ist. Da Windeck im „Nothaushalt“ ist, darf man auch keine Zuschüsse leisten.
    Sie empfiehlt jetzt erstmal auf Richtfunk zu gehen, da die Realisierung noch bis Ende 2012 dauern wird und Satellitenlösung zu teuer ist. Jetzt haben wir Juli 2017 und es gibt immer noch keine Lösung der Probleme im Breitbandausbau!

  10. Toto
    17. September 2017 um 22:27 Uhr

    Wie ist denn nun Mitte September der Stand der Dinge???
    Weiß irgendwer etwas genaueres, war und ist ja sehr ruhig im Moment was das Thema betrifft.

    • hschmidt
      18. September 2017 um 10:09 Uhr

      Gute Idee, da immer mal wieder nachzuschauen und nachzufragen.

      Versprochen wird viel, Subventions-Gelder sollten fließen:
      Was macht die praktische Umsetzung?

  11. Tina18
    18. September 2017 um 11:39 Uhr

    Das mit dem Versprechen zu dem Breitbandausbau in Windeck war ja auch vor der NRW-Wahl. Wir können nur hoffen, das nach der Bundestagswahl sich endlich was bewegt.

  12. Chris Zak
    28. September 2017 um 16:52 Uhr

    Das ist wirklich sehr schade, dass die genannten Ortschaften noch nicht über schnelles Internet verfügen. Aber so ein Ausbau kostet nun mal Geld und die Anbieter überlegen es sich selbstverständlich zweimal, ob man solch kleine Dörfer für viel Geld anschließt und dann am Ende wechseln lediglich nur zwei/drei Haushalte auf das schnelle Internet. Der Rest ist von der Telekom so begeistert und wird auf keinen Fall die gute alte Telekom als Anbieter verlassen. … Es gibt immer zwei Seiten der Medaille …

    • H.Schmitt
      29. September 2017 um 16:23 Uhr

      Na ja, auch die Telekom könnte ja ausbauen. Außerdem sollten die Subventionsgelder ja auch unter die Leute gebracht werden, statt zu verfallen.

  13. Thomas
    6. Oktober 2017 um 13:23 Uhr

    Es ist schon Satire das Ehrenhausen und Kuchhausen angeschlossen werden und Irsen nicht.

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