Was glauben Sie, welche Funktion haben Zeitwächter:innen? Richtig. Sie behalten wachsam die Zeit im Blick. Um es präziser zu formulieren: Sie stoppen die Redezeit der Debattant:innen und weisen diese jeweils auf die Einhaltung ihrer Redezeit und die Übergänge der jeweiligen Phasen der Debatte hin. Es gilt, Eröffnungsrede, freie Aussprache und Schlussteil im Blick zu behalten und die Debattant:innen auf die zeitlich eingeteilten Abläufe per Signal hinzuweisen. Die Zeiten sind genau getaktet.
Die Fragen, die es zu diskutieren gilt, sind stets Bestandteil der Lebensrealität der Schüler:innen und dürfen in Vorbereitungsphasen mit Pro- und Kontraargumenten ausgearbeitet werden. Das anschließende Rededuell wird dann von einer Jury, den Juror:innen, nach einem transparenten Bewertungsmuster mithilfe eines Punktesystems bewertet und den Debattant:innen im Anschluss in einem persönlichen Feedback zurückgemeldet.
Das bundesweite Projekt „Jugend debattiert“, welches unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht und von der Hertie-Stiftung gefördert wird, wurde maßgeblich durch den Einsatz von Lehrerin Deniz Börekci, für die Gesamtschule Windeck gewonnen. Das vorrangige Ziel von „Jugend debattiert“ ist die Förderung der Demokratiefähigkeit und somit das Voranbringen kritischen Denkens sowie eines verständigen Zuhörens.
Deniz Börekci ist die Koordinatorin des Bundesprogramms „Jugend debattiert“ und wird dabei in einem Leitungsteam durch die Lehrer Julian Klein und Pascal Bacher unterstützt. Die Aufgabe der Zeitwächter:innen wurde für die erste Auftaktdebatte von den Schüler:innen Leonie Huth und Lias Schonauer übernommen. Die Rolle der Juror:innen schulterten engagierte Kolleg:innen sowie ein Schüler der Q2, Max Heiden. Diese werden dafür in den kommenden Tagen weiterführend per Fortbildung geschult.
In der ersten Runde traten jeweils zwei Teams zu den Fragen „Sollten Schüler:innen bei der Wahl des Formats von Leistungsnachweisen beteiligt werden?“ und „Sollte der Schulkiosk mehr nachhaltige Waren verkaufen?“ gegeneinander an. Es wurde intensiv und teils hitzig, vor allem aber mit Anstand und tollen Argumenten diskutiert. Am Ende der sehr intensiven und geistreichen Debatten standen die Sieger:innen fest, die im Schulfinale eine Debatte vor der Schulgemeinschaft führen dürfen.
Die Schüler:innen Tiffany L. (9a), Filia K. (10d), Clover S. (10d) und Eddi B. (10c) zeigten eine besonders starke Leistung und konnten die Juror:innen in vollem Umfang mit ihren starken Argumenten überzeugen. Es war ein sehr gelungener Auftakt und es zeichnete sich klar ab, dass wir von den Sieger:innen der ersten Auftaktdebatte noch einiges erwarten dürfen.
Es bleibt also spannend.
(Text & Bild: Gesamtschule Windeck)
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