Motorradfahrerin bei Sturz schwer verletzt – Sturz in 10m Tiefe auf Bahngleise

Dattenfeld/Schladern – Am 21.08.2017 gegen 20:30 Uhr meldeten Passanten einen Motorradunfall in Windeck auf der Landstraße 333 (Schloßberg) zwischen Dattenfeld und Schladern.

Bild: Feuerwehr Windeck

Eine 54-jährige Kölnerin war auf dem Weg in Richtung Köln in einer scharfen und unübersichtlichen Rechtskurve mit ihrer KTM 1200 gestürzt, war über die Leitplanke und ein darauf aufgesetztes Geländer geschleudert worden und hinter der Leitplanke auf das etwa 10 Meter tiefer gelegene Bahngleisbett gestürzt.

Das Motorrad war von der Leitplanke abgelenkt worden und erst nach etwa 70 Metern zum Stehen gekommen. Ersthelfer entdeckten die sehr schwer verletzte Frau im Gleisbett und leisteten bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungswagen Erste Hilfe. Ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert, um die Verletzte nach der Erstversorgung in eine Kölner Klinik zu bringen. Der Bahnverkehr musste an der Unfallstelle für die Rettungsmaßnahmen bis ca. 21:30 Uhr gesperrt werden.

Quelle: presseportal.de

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  24 Kommentare:

  1. Gabriele Mai-Gebhardt
    23. August 2017 um 19:31 Uhr

    An diese Kurven gehört längst ein Schild “gefährliche Kurven” und das 30iger Schild steht erst direkt vor der besagten Kurve.
    Schon oft kamen mir schon andere PKWs auf meiner Seite entgegen, da sie viel zu schnell oder abgelenkt waren.

    • mein Name geht dich gar nichts an
      24. August 2017 um 05:29 Uhr

      Sehr geehrte Dame,
      was sagen denn die, in der Farbe abwechselnden rot-weißen liegenden „Pfeilspitzen“ aug den länglichen Schildenr aus??? Sollte eigentlich jedem klar sein. U.wenn ich mir die, in unserer Straße befindlichen 30 er Zonen Schilder anschaue u.mit der Fahrweise der Leute vergleiche, die diese besagte Zone befahren, könnte man meinen, dass Schilder ohnehin keine Beachtung finden!

      • Marion
        11. Dezember 2017 um 22:25 Uhr

        …Bitte lesen Sie meinem Kommentar von heute…

  2. Ingo Hausmann
    24. August 2017 um 11:16 Uhr

    Leider wird heutzutage schnell nach mehr „Blech“ am Strassenrand gerufen.
    Die rot-weissen Pfeilschilder, enggestaffelt, sind Hinweis genug.
    Sowas lernt man in der Fahrschule.
    Da hilft ein 30iger Schild auch nicht mehr, wenn der/die Fahrer(in) eh nichts beachtet.

  3. Kritischer Leser
    25. August 2017 um 20:44 Uhr

    Na, wenn ich mir den Pessimismus dieser Herren hier antun muss, wird mir klar, warum sich keiner um die Schilder kümmert. Wahrscheinlich tun sie es eh auch nicht.
    Ein „gefährliche Kurve“ Schild oder „Unfallkurve“ wirkt mehr als ein 30iger Schild. Selbst mit 30 schneiden einige noch die Kurve. Also meine Herren, mal etwas konstruktives Denken und Schreiben würde allen mehr bringen. Ein aussagekräftiges Straßenschild ist mehr als nur Blech.
    Natürlich haben andere Blech im Kopf, aber das ist ein anderes Thema…….

  4. L. Baier
    26. August 2017 um 13:05 Uhr

    Als wenn aussagekräftige Straßenschilder da mehr Beachtung fänden…
    … Langenberger Str., von Langenberg kommend nach Rosbach ist eine recht enge Kurve, auf die uneinsehbar am Ende der Kurve eine Einfahrt zur Anwohnerstraße ist.
    Es stehen folgende Schilder zur Verfügung:
    – Tempo 30
    – Gefährliche Kreuzung
    – Steigung 10% (! – es sei daran erinnert, dass man mindestens auf Sichtweite auch zum Stillstand kommen sollte, wenn man eine Gefahrenbremsung hinlegen muss)

    Und? Es brettern regelmässig Verkehrsteilnehmer aller Art den Berg um die Kurve herunter. Inklusive Sattelschleppern mit einem halben Wald als Ladung.
    Es ist müßig zu erwähnen, dass es hier im Garten (als Anwohner) regelmässig nach qualmender Bremse stinkt…

    • Mitleid und Menschwürde
      26. August 2017 um 21:39 Uhr

      Na dann alle Schilder wegmachen! Ist das die Alternative? Meine Güte, was hier einige für eine Meinung abgeben. Unmöglich. Fahren selbst in anderen Gegenden zu schnell. Und jetzt wieder ein Unfall, an der gleichen Kurve. Innerhalb von vier Tagen. Schämt Ihr euch eigentlich nicht.

  5. L. Baier
    27. August 2017 um 08:42 Uhr

    “Na dann alle Schilder wegmachen! Ist das die Alternative? ”

    Die Alternative wäre, dass sich die Mehrheit (!) auch mal wieder an die Beschilderung halten würde – und für den Rest, der es von sich aus nicht hinkriegt, die Sinnhaftigkeit der Beschilderung auch in Tat umzusetzen, wäre es wünschenswert, dass die Umsetzung der Beschilderung seitens unserer Autoritäten (wie Polizei) auch regelmässig kontrolliert wird, .
    Von beiden sieht man hier im Windecker Raum allerdings wenig. Anstattdessen werden lieber Straßen einmal komplett neu asphaltiert (mit Begründung “Unfallschwerpunkt”, unter Missachtung, dass die Betroffenen meistens schlicht vorhandene 30iger Schilder wie hier ignorierten), damit Raser auch so richtig schön auch weiterhin rasen können.

    Ist denn bekannt, was hier die Ursache war? Ohne groß Raten, mindestens “überhöhte Geschwindigkeit”.
    Also etwas Selbstverschuldetes. Mein Mitleid gilt dann tatsächlich eher den Unfallopfern entgegenkommender Autos, wie das von dem gleichartigen Fall von gestern.

    • Bertram
      27. August 2017 um 19:30 Uhr

      Wie immer viel zu pauschal gepoltert. Die Kurve Ortsausgang Schladern Richtung Präsidentenbrücke war vom Belag her zu rutschig, so ein mir bestens bekannter Experte, so dass eine Neuasphaltierung nötig war.
      Die Schreiber hier tun so, als ob sie alles richtig machen würden. Wenn man mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, zeigen drei Finger zurück.

      • Einheimlicher
        28. August 2017 um 13:25 Uhr

        Der Unfall passierte aber von Schladern aus in Richtung Dattenfeld.

      • lbaier
        28. August 2017 um 19:20 Uhr

        @Bertram: Wie oben beschrieben sprach ich von der Kreisstraße Rosbach->Langenberg, welche vor ein paar Wochen komplett neu asphaltiert wurde (obwohl kaum Schäden auszumachen waren). Schladern? K.A.

        Die inoffizielle Begründung mag zur Langenberger Str. zwar ebenfalls rutschiger Asphalt gewesen sein, offiziell wurde aber auf den Unfallschwerpunkt verwiesen und die so allzu effektive frühere Maßnahme mit dem 30iger Schild (= billig, aber halt eben ohne Wirkung).
        Wie dem sei, selbst rutschiger Asphalt entbindet nicht von der Tatsache, dass obige aufgeführte Beschilderung mit stetiger Regelmässigkeit schlichtweg ignoriert wird – da braucht es keinen österreichischen Polizisten zur Validierung dieser Aussage.
        Von unten kommend habe ich im Übrigen in der Liste zwei Schilder vergessen, wie ich heute gesehen habe: 30+Schleudergefahr bei Nässe/Schmutz und zuvor gefährliche Doppelkurve (auf 4,5km).

        Spannenderweise scheinen v.a. wochenendliche Motorradfahrer bergauf und ortsauswärts (aus Rosbach) die Beschilderung zu interpretieren als ein “bitte besonders aufs Gas steigen” (unter entsprechend großem Getöse, zur Freude aller Passanten und weitläufigen Anwohner). Bergab/ortseinwärts nach Rosbach fallen mir übermässig häufig LKW-Fahrer negativ auf, siehe Bremsweg und die Einmündung, uneinsehbar hinter der Kurve.

        Nachdem meine Erfahrungen im sonstigen Windecker Raum als Verkehrsteilnehmer ähnlich sind (es hängt einem beim Beachten von Tempolimits grundsätzlich einer aggressiv im Kofferraum), denke ich, dass ich ohne Einschränkung das hier regelmäßig beobachtete Ignoranz-Verhalten auf die anderen Gefahrenschwerpunkte mit gleichartiger Beschilderung übertragen darf. Aber von mir aus pauschal gepoltert.

        • Marion
          11. Dezember 2017 um 22:28 Uhr

          …Bitte lesen Sie.neinen Kommentar von heute…

  6. Ingo Hausmann
    27. August 2017 um 20:17 Uhr

    Da merkt man mal wieder wie hier gelesen wird.
    Keiner hat die Aufforderung vorhandene Schlider abzubauen erhoben.
    Beachten der “stehenden” Schilder, ob aus nah oder fern würde ausreichen.
    Zumal sich beide Unfälle von Schladern kommend ereigneten.
    70 – 50 – 30 kann man schlecht übersehen, jedoch gut missachten. Wie wohl geschehen.
    Erschreckend das unbeteiligte Opfer wurden und ich wünsche jenen alles Gute und schnelle Genesung.

    @ Mitleid und Menschenwürde
    Ich empfehle den Gebarauch eines Spiegels

  7. marion
    11. Dezember 2017 um 20:41 Uhr

    Guten Abend,

    …nach 3,5 Monaten melde ich mich nun selber.
    Ich bin besagte Motorradfahrerin die am 21.08.17 verunglückt ist.
    Ich bin dankbar, überlebt zu haben!
    Dank all denen, die hier für die Motorradfahrer geschrieben haben!

    Ich bin keine “Heizerin” .
    An diesem Tag auf dem Heimweg, war ich gemütlich unterwegs. Ich war mal wieder von der Natur begeistert und dadurch abgelenkt. Daher hab ich das 30er Schild nicht gesehen… ich fuhr die Kurve an und merkte erst zu spät, dass die Kurve immer enger wurde.

    Ich war selber schuld. Und bin einfach nur dankbar, dass kein anderer verletzt wurde und ich den Sturz überlebt habe!

    Auf diesem Wege möchte ich auch meinen Ersthelferinnen danken! Es waren zwei junge Mädels – die waren toll!! Da ich nicht ohnmächtig wurde, kann ich mich an alles erinnern… DANKE Mädels!!!

    Eine Bitte habe ich an alle hier: verteufelt nicht die Motorradfahrer!! Es gibt überall schwarze Schafe – Motorradfahrer sind aber nicht alle so!!

    Ich wünsche mir ein tolerantes Miteinander!

    In diesem Sinne wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest.

    Die Duke Fahrerin

    • G. Mai-Gebhardt
      11. Dezember 2017 um 21:35 Uhr

      Liebe Marion,
      Hut ab, dass Sie sich hier melden.
      Vielen Dank für diese Schilderung des Unfalles. Ihre Schilderung des Unfalles bestätigt, dass ein kleines 30er Schild nicht reicht, sondern auf diese Gefahrenstelle deutlicher hingewiesen werden muss.
      Nochmals Hut ab und alles Gute und Gesundheit.
      Hoffentlich kommen Sie mal wieder ins Windecker Ländchen.

  8. Marion
    11. Dezember 2017 um 21:54 Uhr

    ganz lieben Dank für die Genesungswünsche.
    Selbstverständlich komme ich wieder! Ob ich wieder mit dem Motorrad komme kann ich noch nicht sagen…
    …es ist landschaftlich einfach zu schön-was mich leider zu sehr abgelenkt hat.
    Ich habe heute gelesen, dass kurz nach mir an der gleichen Stelle wieder ein Unfall war…
    Vielleicht sollte doch mehr auf diese Gefahrenstelle hingewiesen werden….
    Nun, ich werde mir auf jeden Fall die Stelle noch einmal persönlich anschauen…
    auch um das Geschehene zu verarbeiten.

    Ich hoffe, dass nicht noch mehr dort passiert.

    • Lars Baier
      11. Dezember 2017 um 23:02 Uhr

      Ich weiß, es ist unmodern, aber…. “Vielleicht sollte doch mehr auf diese Gefahrenstelle hingewiesen werden….” – damit schiebt man die Eigen-Verantwortung für sein Handeln nur auf andere. Bequem – aber eben auch nicht mehr.

      “Ich war mal wieder von der Natur begeistert und dadurch abgelenkt. Daher hab ich das 30er Schild nicht gesehen… ich fuhr die Kurve an und merkte erst zu spät, dass die Kurve immer enger wurde.”

      70-50-30+enge Kurve+viele Warnpfeile an den Außenleitplanken um die Kurve.
      Ein “nicht gesehen” mag auch zu übersetzen sein mit “Macht der Gewohnheit”, das Ignorieren solcher vorhandener Beschilderung. Und falls doch ernsthaft gemeint: Was ist “gemütlich” und wie lange muss man wegschauen, um eine solche Situation nicht aus 100m Entfernung bereits kommen zu sehen?

      Als Anwohner in Windeck bekomme ich leider sehr häufig den Eindruck, dass u.a. die zweirädrig motorisierten Freizeit-Fahrer diese ganze Beschilderung für nicht viel mehr als eine Handlungsempfehlungen zu halten scheinen. Eine, welche vielleicht nur für LKWs gedacht ist?!

      Wie dem sei – Sie als Verunfallter werden am Ehesten wissen, wie es zum Unfall kam (mir geht es in meinem Anliegen nicht um Sie als Einzelnen, sondern um das allgemein doch recht bedrückende Phänomen -vermeidbarer- Unfälle, mit halt doch recht auffälligen Häufungen bestimmer Verkehrsteilnehmer…).

  9. Marion
    12. Dezember 2017 um 15:59 Uhr

    Hallo Herr Beier,

    leider erwecken Sie bei mir den Eindruck, dass Sie etwas gegen Motorradfahrer haben…

    Der 2. Unfall ereignete sich jedoch ausschließlich mit PKW…

    Ich will auf keinen Fall meine Eigenverantwortlickeit in Straßenverkehr deligieren!
    Schließlich fahre ich seit 35 Jahren unfallfrei Auto und Motorrad.

    Leider fällen Sie hier sehr schnell ein Urteil über meine Fahrweise…
    Zitat:
    “Ein “nicht gesehen” mag auch zu übersetzen sein mit “Macht der Gewohnheit”, das Ignorieren solcher vorhandener Beschilderung. Und falls doch ernsthaft gemeint: Was ist “gemütlich” und wie lange muss man wegschauen, um eine solche Situation nicht aus 100m Entfernung bereits kommen zu sehen?”

    Wenn Sie mit 50 eine Kurve falsch anfahren, haben Sie keine Chance mehr
    wenn sich die Kurve so eng zusammen zieht… hatte der PKW Fahrer ja auch nicht… und ich weiss nicht, ob dieser Fahrer die Natur bewundert hat…

    In der Eifel gibt es Gemeinden, die mit riesigen Warnschildern JEDEN Verkehrsteilnehmer vor gefährlichen Strecken warnen. Diese Schilder sind sehr groß und nicht zu übersehen. Und werden ZUSÄTZLICH zu den Geschwindigkeitsschildern aufgestellt.

    Ein anderes Beispiel: vor jeder Schule ist 30er Zone und fast überall steht ein ZUSÄTZLICHES Verkehrsschild mit dem Hinweis: “Gas weg-Schule”.

    Warum wohl?

    Weil hier MOTORRADfahrer wie die wilden Hottentotten unterwegs sind… oder weil es AUTOfahrer sind…

    Wie gesagt: an potentiellen Gefahrenstellen sollte mit einem zusätzlichen Verkehrsschild darauf hingewiesen werden! Und das wird ja auch oft gemacht…
    Warum nicht dort?

    …auch wenn ich mich wiederhole… es gibt rasende Autofahrer die Menschen zu Tode fahren weil sie Rennen fahren… und es gibt rasende Motorradfahrer die Sie
    stören…

    Aber das sind die berühmten Ausnahmen.

    Ich habe meinen Unfall selbst verursacht und kann nur wiederholen, dass ich dankbar bin, dass Niemand sonst verletzt wurde oder beteiligt war.

    Mehr TOLERANZ, RÜCKSICHTNAHME und EIGENVERANTWORTUNG im Straßenverkehr – das wünsche ich mir!

    Und nicht immer gleich los poltern und eine spezielle “Randgruppe” verteufeln.

  10. Lars Baier
    12. Dezember 2017 um 23:39 Uhr

    “Leider fällen Sie hier sehr schnell ein Urteil über meine Fahrweise…”

    Weiß ich nicht – mag ich aber auch nicht ausschließen, ist zum Glück aber auch im Grunde unerheblich, denn: Was hat meine Meinung für Sie an Bedeutung…außer Gedanken im INet ausgetauscht zu haben?
    Ich störe mich wie schon bei Beiträgen zu Vorrednern erwähnt an dem fast schon Pavlovschen Reflex der Forderung nach noch mehr Beschilderung – wo sonst die vielen Schilder nur zu gerne kritisiert werden (und Schilder generell nicht das eigene Denken ersetzen sollen! “80” heißt nicht, man -soll- 80 fahren – 80 heißt, man darf maximal 80 fahren; Es können auch an solchen Stellen durchaus auch mal 30 angebracht sein und selbst 50 wären bereits gerast, trotz Einhalten der Beschilderung; Stichwort “angepasste Fahrweise”).

    “Wie gesagt: an potentiellen Gefahrenstellen sollte mit einem zusätzlichen Verkehrsschild darauf hingewiesen werden! Und das wird ja auch oft gemacht…
    Warum nicht dort?”

    “Ein anderes Beispiel: vor jeder Schule ist 30er Zone und fast überall steht ein ZUSÄTZLICHES Verkehrsschild mit dem Hinweis: “Gas weg-Schule”.

    Warum wohl?”

    Ja, warum wohl?

    Mir ist bewusst, dass Sie offensichtlich etwas anderes unter hinweisen verstehen – soetwas wie ein riesiges blinkendes Warnschild – es wird an der Stelle aber nunmal bereits in dreifacher Form -und damit sehr deutlich- auf die besondere Gefahrensituation hingewiesen:
    a) Gefahrenzeichen 103 (Erläuterung z.B. unter https://www.bussgeldkatalog-mpu.de/bussgeld/verkehrszeichen/103-20-kurve-rechts-verkehrszeichen.php )
    b) Richtungstafel 625
    c) Abfolge der Tempolimits 70-50-30

    Diese Schilder sind nicht toll, blinken nicht, aber sind nunmal die üblichen Hinweis-Schilder für diese Art von Gefahren. Oder anders gesagt: Klar, man -kann- diese bestehenden Warnhinweise bzw. Beschilderung durchaus ignorieren und darauf bauen, dass an Unfallschwerpunkten (wie hier) oft auch noch ergänzende übergroße Nicht-StVO-Schilder aufgestellt wurden (nach dem Motto “jetzt bitte bitte aber wirklich langsam fahren!”) – aber eigentlich sollte man allgemein seine Fahreignung dadurch unter Beweis stellen, dass man auch mit üblicher (ausreichender) Beschilderung seine Fahrweise an diese Hinweise anpasst.
    Passend dazu die Aussage Ihrer Vorschreiberin “dass ein kleines 30er Schild nicht reicht” – Inwiefern denn klein? Ein ganz normales Schild, wie es die StVO nunmal in Form, Ausführung und Größe festlegt. Die gibt es nicht in größer.
    Die sind immer so! 😉

    “Mehr TOLERANZ, RÜCKSICHTNAHME und EIGENVERANTWORTUNG im Straßenverkehr – das wünsche ich mir!”

    Dann sind wir der gleichen Meinung! (z.B. zur Toleranz gehört meines Erachtens so zu fahren, dass kleinere Fahrfehler anderer Verkehrsteilnehmer ggf. nicht gleich zu einem Unfall führen -> Abstand halten, wäre da ein gutes Beispiel).

    “Und nicht immer gleich los poltern und eine spezielle “Randgruppe” verteufeln.”

    Keine Sorge, gegen laut-knatternde, die Wochenend-Ruhe auf dem Lande vertreibenden Vierrädler “poltere” ich nicht weniger. Und meine Meinung zu Rasern und notorischen Dränglern mache ich nicht von der Anzahl der Räder und PS abhängig… 🙂

    Und nochmal: Sie im Einzelnen meine ich sicher nicht. Genauer, kann ich nicht meinen, da ich über Ihren Unfall einzig nur das weiß, was hier geschrieben wurde.
    Was sich gedanklich nicht vermeiden lässt, ist im Kurzschluss, dass als Passant/Fußgänger einem im hiesigen Raum vermehrt -extrem- negative Fahrweisen (oder Ärgernisse) auffallen, von immer wieder den gleichen Verkehrsteilnehmern… Beispiel: Der Drängler im Kofferraum hat (gefühlt?) typischerweise vier Ringe im Kühler (Klischee? Realität?). Das plötzlich laut aufbrausende Mobil, welches von hinten kommend mit Vollgas den Berg am Ortsausgang hochjagt, sodass einem als Fußgänger vor Schreck das Eis aus der Hand fällt, entpuppt sich in der Regel als Zweirad. Und das Schild mit 30 und gefährlicher Kurve wird an von mir erwähnter Stelle (anderer Unfallschwerpunkt) halt auch regelmässig (=laufend) ignoriert… selbst bei Eis und Schnee, wie vergangenes Wochenende wieder eindrucksvoll zu sehen war- u.a. auch an den Fahrspuren, welche breit über den Fußweg hinweg liefen (hier hat man als Gegenmaßnahme gegen die Raserei tatsächlich die Straße einmal komplett neu geteert… Suche den Fehler).

    Das speziell Unschöne an diesen beispielhaft genannten rücksichtslosen Fahrweisen ist es in der Regel, dass leider schnell andere (Dritte) an den Folgen zu tragen haben. Wie in erwähntem Fall mit dem PKW-Unfall, wo offensichtlich wieder einmal jemand zu schnell die Kurve genommen und dann raumnehmend die Gegenspur mitgenutzt hatte (leider an dieser Kurve sehr häufig zu beobachten! Es kommt meistens keiner entgegen, also warum 30 fahren…sprich, ich unterstelle da bei vielen Vorsatz bzw. eine schlechte Angewohnheit, bei welcher irgendwann der Fehlerfall eintritt, da die Toleranzen dann halt einmal nicht ausreichen)

    • Linnar
      13. Dezember 2017 um 21:15 Uhr

      Offensichtlich haben Sie die Nachricht von Marion nicht verstanden und poltern hier auf ein „Unfallopfer“. Was haben Sie eigentlich für ein Problem. Ein Unfallkurven-Schild kann helfen, die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Ihr Abarbeiten an diesem Thema ist echt unnötig.

      • Marion
        13. Dezember 2017 um 21:45 Uhr

        Es freut mich von Herzen, dass es doch Menschen gibt, die verstehen was ich ausdrücken wollte…
        DANKE

        • Lars Baier
          14. Dezember 2017 um 20:46 Uhr

          Das mit dem Verstehen und Ausdrücken ist es ja:

          “Ein anderes Beispiel: vor jeder Schule ist 30er Zone und fast überall steht ein ZUSÄTZLICHES Verkehrsschild mit dem Hinweis: “Gas weg-Schule”.

          Warum wohl?”

          … weil scheinbar viele Verkehrsteilnehmer den normalen Tempobegrenzungs-Schildern keine wirkliche Beachtung mehr schenken, man erst eine Begründung dazu packen muss, am besten noch ein riesiges blinkendes Schild dazu, etc. pp. – damit dann mal vielleicht doch angepasster gefahren wird?!

          Sie sagen es doch an sich selber…?

          “Ein Unfallkurven-Schild kann helfen, die Aufmerksamkeit zu erhöhen.”

          Beim Fahren sich auf das Fahrgeschehen konzentrieren hilft oft auch schon… Und nicht seinen Arbeitsstress am Steuer auslassen. Oder die Messages am Smartphone prüfen. Oder was noch alles an Dingen, welche einige immer wieder doch wider besseren Wissens machen, weil meistens halt (leider?) nichts passiert in Folge.

          Immerhin schreibt Marion ja hier:
          “Ich war selber schuld. Und bin einfach nur dankbar, dass kein anderer verletzt wurde und ich den Sturz überlebt habe!”

          Und es ist gut, dass am Ende auch nicht mehr passiert ist. Es war halt nur eben so vermeidbar…

          (nebenbei verwundert es mich, dass noch keiner die Forderung aufbrachte, an der Stelle über eine neue Straßenführung nachzudenken – Gefahren beseitigen anstelle von darauf hinweisen ist in meinen Augen immer sinnvoller…)

  11. Windecker Bürger
    14. Dezember 2017 um 19:38 Uhr

    Das ist ja eine wirkliche erfreulich-gute Nachricht, dass es Ihnen, Marion gut geht. Auch weiterhin einen guten Schutzengel – das wünsche ich Ihnen!

    Diese Stelle ist auch wirklich schwierig zu fahren. Ich selbst fahre oft durch das Bröltal und auch das Siegtal nach Hennef und bin immer wieder von den zahlreichen Gedenkkreuzen verunfallter Verkehrsteilnehmer beeindruckt. Allerdings scheinen diese Zeichen manche Raser auf zwei Rädern eher anzuspornen als abzubremsen.
    Die Kreispolizeibehörde hat eine Karte für die Talstrassen erstellt, auf denen alle schweren Unfälle eingezeichnet sind. Es ist ein unglaublicher Graus.

  12. Marion
    14. Dezember 2017 um 20:15 Uhr

    …ja, es gibt leider diese typischen “Heizer” die rücksichtslos und gefährlich die Straßen als Rennstrecke missbrauchen….
    – auch ich beobachte das kopfschüttelnd und verständnislos. Und da gibt es keinen Unterschied zwischen 2 oder 4 Rädern.

    Ich sag immer wieder: ich bin so dankbar, dass ich niemanden anderen verletzt habe!
    Und dass ich überlebt habe.

    Und herzlichen Dank für all die lieben Wünsche von den Windeckern bzw Anwohnern!

    Gerne würde ich wissen, wer die beiden Mädels waren, die mir sofort geholfen und erste Hilfe geleistet haben… zwei wirkliche Engel…

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