Dienstag, 26. April 2016, 19 Uhr, bei kabelmetal, Schönecker Weg 5 in 51570 Windeck-Schladern. Eintritt frei! Spenden erbeten.
Mitten in der Nacht, um 1:23 Uhr, steigt die Leistung im Block 4 des Atomkraftwerks in Tschernobyl plötzlich auf das Hundertfache an, der Reaktor explodiert und der 1000 Tonnen schwere Deckel wird abgehoben. Der Gau, der größte anzunehmende Unfall nimmt seinen Lauf. Der Reaktor brennt. Radioaktive Partikel werden in unglaublichen Mengen in die Atmosphäre geschleudert. Über Tausende von Kilometern ziehen radioaktive Wolken über die Erde. Regen wäscht sie aus. Auch Deutschland, besonders Bayern, wird radioaktiv verseucht. Ursache dieser Katastrophe: Bedienungsfehler. Menschliches Versagen.
Vor fünf Jahren passierte die Atomkatastrophe in Fukushima. Der Grund für das Ende der Atomkraft in Deutschland. Doch in der Nähe zu unseren Grenzen in Belgien und Frankreich stehen zum Teil alte, marode Atomkraftwerke. Sie werden weiter betrieben. Tschernobyl kann jeden Tag wieder passieren. Ganz in unserer Nähe.
30 Jahre Tschernobyl – an das Unglück wollen wir erinnern, uns die Gefahren der Atomkraft von heute bewusst machen und erörtern, welche Bürde die Atomindustrie künftigen Generationen auferlegt. Die Halbwertszeiten radioaktiver Materialien liegen zwischen Sekundenbruchteilen und Milliarden von Jahren. Doch die Frage der sicheren Entsorgung des Atommülls ist nicht gelöst.
Wir laden ein zu einem informativen aber auch unterhaltsamen Programm:
Moderation Jürgen Orthaus.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.
(Text: KulturInitiative Windeck e.V.)
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