Wohnen in Windeck muss bezahlbar bleiben.
Die Piratenpartei Windeck hat gegen die Anhebung der Abwasser- und Trinkwasser Verbrauchsgebühren gestimmt und die Ablehnung empfohlen.
Ständig steigende Mieten und extrem hohe Energiekosten belasten alle Bürger stark. Ein vier Personen Haushalt bezahlt in 2022 ca. 50 Euro mehr für Abwasser- und Trinkwasser in Windeck. So geht das nicht weiter! Zumal das pro Kopf Einkommen im kreisweiten Vergleich ohnehin besonders niedrig ist.
Leider belegt Windeck den unrühmlichen achten Platz der teuersten Kommunen in NRW des Jahres 2021 in der Erhebung des Bund der Steuerzahler. Mit dem neuen Wirtschaftsplan der Gemeindewerke, der eine Steigerung
der Abwasser- und Wassergebühren in 2022 vorsieht, wird sich Windeck im Negativ Ranking der teuersten Kommunen in NRW weiter nach oben arbeiten. Hier erwarten wir mehr als nur ein Abnicken der höheren Gebühren. Die Gemeinde Windeck sollte die Gemeindewerke intensiv durchleuchten und umstrukturieren, damit die Bürger nicht auf den
hohen Gebühren sitzen bleiben.
Die Gemeindewerke sind ein Eigenbetrieb der Gemeinde Windeck. Die operative Arbeit wird vom privaten Vertragspartner WTE erledigt.
Laut „Eigenbetriebsverordnung“ NRW wird jährlich eine Vorausschau auf das kommende Jahr erstellt und in einem Wirtschaftsplan zusammen gefasst.
Der Gemeinderat muss den Wirtschaftsplan der Gemeindewerke genehmigen. Dieser Wirtschaftsplan beinhaltet auch eine Vorausschau auf die Bauaktivitäten im kommenden Jahr. Die Angaben dazu kommen von der Gemeinde und werden von den Gemeindewerken unreflektiert übernommen. Die gestiegenen Preise für 2022 basieren also auf einer Prognose, die schlechter nicht sein könnte.
Die Tatsache, dass die Vorgaben der Gemeindeverwaltung nicht hinterfragt werden, ist nicht in Ordnung. Beispielsweise werden Abschlagszahlungen, der „Hauptstraße Dattenfeld“ wegen Verzug bei den Bauarbeiten in 2022 verschoben. Auch belasten umstrittene Projekte wie die Erschließungsmaßnahme „Laurentiusstrasse-neu“ und „Kleiststrasse –
Stormstrasse“ die Planung 2022 unnötig. Selbstverständlich geht auch der gestiegene Wasserbezugspreis in die Rechnung ein, wobei die Abwassergebühren der größere Kostenfaktor sind.
Die Anhebung der Abwasser- und Trinkwasser Gebühren sind ein schlechtes Signal der Führung der Gemeindewerke. Hier erwarten wir ein Gegensteuern der Leitung der Gemeindewerke und der Bürgermeisterin im Sinne der Bürger.
Die übergroße Koalition im Windecker Gemeinderat hat den Preiserhöhungen zugestimmt. Und das mit den jährlich immer gleichen Begründungen wie z. B. langes Leitungsnetz und gestiegene Bezugskosten. Andere Kommunen stehen bei diesen Rahmenbedingungen besser da.
Deshalb empfiehlt die Piratenpartei die Untersuchung der Vorgänge. Dies darf sich nicht wiederholen.
Herzliche Grüße
Peter Inden & Martin Schauerte
https://oeko-piraten.de/erhoehung-der-wasserpreise-hausgemacht/
(Text & Bild: Piratenpartei Windeck)
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