Symbolbild / Taurusrind - Bild: DFoidl (CC BY-SA 3.0)
Neue Strömungsmuster und Highland-Rinder machen die Sieg natürlicher. Die Bezirksregierung Köln renaturiert diese Woche die Uferlinien der Sieg bei Hoppengarten. Zusätzlich werden Highland-Rinder zur Bekämpfung nicht heimischer Pflanzen eingesetzt.
Seit den Ausbaumaßnahmen der 1970er Jahre ist die Sieg mit Wasserbausteinen fixiert, geradlinig und monoton. Die Gewässerbreite variiert kaum. Der Flussabschnitt bietet Fischen keinen geeigneten Lebensraum. Um diesen Zustand zu verbessern sorgt die Bezirksregierung Köln mit den nun geplanten Umgestaltungsmaßnahmen des Sieg-Ufers für eine Renaturierung und die Schaffung neuer Lebensräume. Das Gewässerbett wird an zwei Stellen mit einer Länge von 50 Metern um 10 bis 15 Meter verbreitert und schafft damit die Grundlage für wechselnde Strömungsmuster.
Damit sorgt die Bezirksregierung Köln für die Einhaltung der Zielerreichung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie.
Auf den Hochwasserschutz der Ortslage Hoppengarten hat die Maßnahme nachweislich keinen nachteiligen Einfluss.
Gleichzeitig werden Highland-Rinder zur Bekämpfung des Neophytenbewuchses eingesetz. Vorab werden die nicht heimischen Knöterichpflanzen gemulcht. Dadurch kann sich eine Grasnarbe herausbilden, die als Nahrung für die Rinder dient.
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