© Mykola Komarovskyy 123rf.com
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Wegen sexuellem Missbrauch an einer vierjährigen, musste sich ein junger Mann aus Windeck am Schöffengericht in Waldbröl verantworten. Am 18.10.2012 soll er die damals vierjährige unsittlich berührt haben, während sich das Kind in seiner Obhut befand und die Mutter mit ihrem Freund zum Zigaretten holen das Haus verlassen hatte.
Als die beiden wiederkamen behauptetet das Kind, er hätte sie unsittlich berührt. Der Angeklagte hingegen behauptet, während der gesamten Zeit mit Kopfhörern vor seinem Notebook gesessen zu haben.
Da das Kind die Tat vor der Polizei und vor einer Psychologin verneinte und da das Leben der jungen Mutter durch ständig wechselnde Männerbeziehungen geprägt ist, konnte eine Schilderung was das Kind womöglich bei ihrer Mutter mit einem Partner gesehen habe, nicht ausgeschlossen werden. Gegenüber einer Ärztin hingegen schilderte das Kind die Tat detailliert.
Aufgrund nicht eindeutiger Zeugenaussagen und Zweifeln an der Tat, wurde der junge Mann durch die Richter freigesprochen. Ob und was an diesem besagten Abend geschehen ist, kann niemand mit Gewissen behaupten.
Das Sorgerecht für das Kind hat inzwischen die Oma. Ein weiteres Kind der arbeitslosen jungen Mutter lebt bei seinem Vater.
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