Mehr als nur eine Reise für 13 Schüler:innen des Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen
Vom 20.02. bis zum 28.02. machten wir uns auf den Weg nach Jessheim in Norwegen: 13 Schüler:innen der Stufen 10-12 und zwei Lehrkräfte. Auch wenn der Gegenbesuch noch bevorsteht, hat diese Woche uns bereits jetzt gezeigt, wie wertvoll und verbindend ein Austausch sein kann.
Schon die An- und Abreise war ein kleines Abenteuer für sich: Mit dem Zug ging es durch mehrere Länder Richtung Norden. Auf der Hinfahrt verbrachten wir eine Nacht in Malmö, auf der Rückfahrt ebenfalls. Auf der Hinfahrt hatten wir zwei weitere Übernachtungen in Kopenhagen, welche uns ermöglichten nicht nur eine intensive Stadterkundung durchzuführen, sondern auch eine ehemalige Schülerin unserer Schule wiederzusehen. Diese Begegnung hat uns erneut gezeigt, wie viele Möglichkeiten wir für unserer Zukunft haben und wie nachhaltig internationale Begegnungen sein können.
In Norwegen erwartete uns ein vielfältiges Programm: eine Schulbesichtigung mit Einblicken in den norwegischen Unterricht, gemeinsame Zeit mit den Austauschpartner:innen sowie ein Ausflug nach Oslo mit Stadttour und Museumsbesuchen, darunter das Friedensnobelpreismuseum. Die Auseinandersetzung mit Themen wie Frieden und internationaler Verantwortung hinterließ bei vielen von uns einen bleibenden Eindruck.
Ein besonderes Highlight war das Cross-Country-Skiing. Für einige war es das erste Mal auf Langlaufskiern, also eine Herausforderung, die mit viel Lachen, gegenseitiger Unterstützung und echtem Teamgeist gemeistert wurde.
Vier Nächte verbrachten wir in norwegischen Gastfamilien, die uns mit großer Offenheit und Herzlichkeit aufnahmen. In diesen drei vollen Tagen durften wir nicht nur den Alltag in Norwegen kennenlernen, sondern auch erfahren, wie schnell aus zunächst fremden Menschen vertraute Gesichter werden.
Was diese Reise jedoch wirklich besonders gemacht hat, war die Gemeinschaft. Innerhalb unserer Gruppe ist in dieser Woche etwas zusammengewachsen, und auch mit den norwegischen Schüler:innen entstanden echte Verbindungen.
Als wir die Heimreise antraten, war die Stimmung daher gemischt: Dankbarkeit für all die Erlebnisse, Freude über neue Freundschaften und spürbare Traurigkeit darüber, schon wieder Abschied nehmen zu müssen. Umso größer ist nun die Vorfreude auf das Wiedersehen beim Gegenbesuch.
Geschrieben von Xenia Hirsch
(Text & Bild: Imke Frobeen)







