Am Dienstagnachmittag des 13. Oktober geriet ein 25-jähriger Mann am Bahnhof Rosbach in eine allgemeine Polizeikontrolle. Bei der anschließenden Überprüfung seiner mitgeführten Bauchtasche stießen die Beamten auf mehr als 30 verpackte Einheiten Marihuana mit einem jeweiligen Gewicht von rund einem Gramm sowie einen zusätzlichen Beutel mit einer kleineren Menge des Betäubungsmittels. Darüber hinaus führte der Verdächtige Bargeld in Höhe von über 500 Euro mit sich.

Verdacht auf gewerbsmäßigen Handel erhärtet sich
Aufgrund der konkreten Portionierung der Rauschmittel ergab sich unmittelbar der Verdacht eines illegalen Handels. Noch am selben Tag ordneten die Einsatzkräfte eine Durchsuchung der Wohnräume des Mannes an. Zwar fanden sich vor Ort keine weiteren Rauschgifte, allerdings stießen die Ermittler auf Utensilien sowie Verpackungsmaterialien, die den Verdacht stützten. Nach Abschluss der polizeilichen Standardmaßnahmen durfte der Beschuldigte zunächst in seiner Wohnung verbleiben, während das zuständige Kriminalkommissariat 3 des Rhein-Sieg-Kreises die federführenden Ermittlungen übernahm.
Zweite Durchsuchung führt zum Auffinden von Rauschgift
Bereits am darauffolgenden Tag ergaben sich für die Kriminalbeamten konkrete Hinweise auf ein mutmaßliches Versteck des 25-Jährigen. Mit einem richterlichen Beschluss im Rücken kehrten die Einsatzkräfte für eine erneute Wohnungsdurchsuchung zurück. Diese Maßnahme war von Erfolg gekrönt: Im Zuge der Nachschau entdeckten die Beamten etwa 200 Gramm Marihuana.


Die Ermittlungsbehörden gehen zum aktuellen Zeitpunkt davon aus, dass das Rauschmittel während der ersten Durchsuchung kurzzeitig außer Haus deponiert und erst im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in die Räumlichkeiten zurückgebracht wurde. Das Kriminalkommissariat 3 führt nun die weiteren Untersuchungen gegen den jungen Mann wegen des dringenden Verdachts des illegalen Rauschgifthandels in nicht geringer Menge fort.






Danke an die Polizei, das war seit sehr vielen Jahren schon nötig. auch das Umfeld des Bahnhofes ist oft suspekt. Da sind viele “ Personen “ an der Ecke NKD Geschäft. Und mit Telefon trifft man sich auch an anderen Stellen. Interessant : woher gibt es Geld für Drogen ???? Gesundheitsprobleme bezahlt ja die Krankenkasse.