Siegstrecke: S-Bahn-Angebot auch nachmittags verdichten

Taktausdehnung für die obere Sieg bleibt trotz Angebotsverbesserungen notwendig

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Rhein-Sieg-Kreis  Die über alle Fraktionen hinweg beschlossenen Verbesserungen für die Siegstrecke zeigen erste Wirkung: So ist nicht nur die Anzahl der Kundenbeschwerden an den Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) zurückgegangen, sondern es gibt auch etliche positive Reaktionen der Kunden über die neue Direktverbindung von Siegburg und Hennef zum Flughafen Köln/ Bonn.

Seit dem Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember verkehrt die S-Bahn in der morgendlichen Hauptverkehrszeit zusätzlich zu den bisherigen Fahrten von Rhein-Sieg-Express (RE 9) und S 12 mit sechs zusätzlichen Fahrten. Dadurch werden weitere 1.728 Sitzplätze bereitgestellt.

Aus technischen Gründen fährt diese S-Bahn zunächst unter der Bezeichnung „S 13“ bis nach Hennef weiter. Nach erfolgter Umrüstung, die einige Monate in Anspruch nehmen wird, wird sie die Linienbezeichnung „S 13/S 19“ bekommen.

Ab Hennef gibt es zwischen 6:09 Uhr und 8:13 Uhr mit RE 9, S 12 und S 13/S 19 seit Dezember 2013 aktuell 18 statt bisher 12 Fahrten in Richtung Köln.

„Wir sind uns über alle Parteigrenzen hinweg einig, dass diese Angebotsverbesserungen nur ein erster Schritt hin zu einer nachfragegerechten Bedienung der gesamten Siegstrecke sind,“ zieht Oliver Krauß (CDU), Mitglied der Gremien des zuständigen Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), nach einem guten Monat eine erste Zwischenbilanz.

„Insbesondere in Eitorf und Windeck, wo der Anteil an SPNV-Kunden überdurchschnittlich hoch ist, warten die Bürger auf Verbesserungen“, macht Krauß deutlich. Er verweist darauf, dass das Landesverkehrsministerium bereits im Jahr 2002 eine finanzielle Förderung einer neuen S-Bahn-Verbindung von Au/Sieg über den Flughafen Köln/ Bonn bis Köln in Aussicht gestellt hat. „Folgerichtig haben wir in den Gremien des NVR einstimmig beschlossen, weitere Angebotsverdichtungen im Abschnitt zwischen Hennef in Richtung Au (Sieg) schnellstmöglich umzusetzen“, so der CDU-Politiker.

Kurzfristiger sollten laut Krauß Angebotsverbesserungen in den Nachmittagsstunden umgesetzt werden – allerdings wieder nur zwischen Troisdorf und Hennef. Kreistagsmitglied Oliver Krauß fordert, entsprechend der morgendlichen Verstärkungsfahrten auch nachmittags Fahrten der S 13 bis Hennef zu verlängern.

„Wir haben aktuell keine Möglichkeit, den Rhein-Sieg-Express um 15:22 und 18:22 Uhr zu verstärken, da die beiden lokbespannten Züge sowie die beiden 5+4-Teiler in der Nachmittagsspitze eingesetzt sind und nicht abgezogen werden können“, erläutert Krauß. Er ist sich sicher, dass die notwendigen Angebotsverbesserungen auch künftig über alle Parteigrenzen hinweg beschlossen werden.

Eine weitere S-Bahn-Verbindung für die Kommunen an der oberen Sieg sei aber unverzichtbar. Dafür müsse der NVR zügig die Finanzierung klären. Zudem müssten für eine Verlängerung der „S 19“ bis Au/Sieg weitere Fahrzeuge beschafft und einige Baumaßnahmen durchgeführt werden.

(Text: Oliver Krauß (CDU))

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  46 Kommentare:

  1. HG
    27. Januar 2014 um 19:59 Uhr

    Dass die Kundenbeschwerden zurückgegangen sind, liegt nicht an den beschlossenen Verbesserungen, denn die reichen nur bis Hennef, dem Wohnort unseres Landtagsabgeordneten. An der oberen Sieg ist es vielmehr die Einsicht, dass Beschwerden nichts nutzen, und die damit einhergehende Frustration.

  2. Windecker
    28. Januar 2014 um 11:56 Uhr

    Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken alle Brücken wieder zweigleisig aufzubauen zwischen Blankenberg und Rosbach. Dann könnte der Schienverkehr auch flüssiger laufen. Egal was es kostet. Denn diese Brücken sind im 2. Weltkrieg zerstört worden. Aber das ist ja erst fast 70 Jahre her.

    • 29. Januar 2014 um 15:31 Uhr

      Ich habe bei der Bahn und auch beim NVR nachgefragt, ob ein solcher zweigleisiger Ausbau notwendig ist, um einen 1/2 Stunden Takt der S-12 bis Au technisch umsetzen zu können. Dies wurde von beiden Stellen verneint. Es ist also technisch möglich ohne einen solchen Ausbau den Takt zu verdichten. Was fehlt sind hauptsächlich die Fahrzeuge. Mein Vorschlag den sog. Talent 2, also der neue (schlechte) RSX Zug, als Taktverdichtung für die S-Bahn zu nutzen und die alten Dosto-Züge wieder einzusetzen konnte leider nicht berücksichtigt werden, da bis auf zwei Zugeinheiten des Dosto ( die nun als Verstärkerzüge fahren) alle anderen bereits woanders verplant waren.

      • Hans S.
        30. Januar 2014 um 07:59 Uhr

        Das fällt ja unseren Schlaubergern aller Parteien – so called Landtagsabgeordnete – früh ein. Auch ich habe den NVR gefragt ( vor ein paar Monaten ), warum Dostos aus der freiwerdenden RE7 ab Winter 2015 nicht auf der Sieg-Strecke fahren können. Warum kümmerten sich unsere Schlauberger nicht direkt um neue Dostos, als die Ausschreibung für den RE7 anstand ( quasi Reservierung ). Sind da andere Abgeordnete anderer Landkreise aufgeweckter als unsere Schlafmützen? Schlömer & Co. legt Euch wieder hin. Ihr kostet unser Geld und bringt null Leistung,

      • U. E.
        4. Februar 2014 um 18:46 Uhr

        Ich habe hier mal eine Frage an den Landtagsabgeordneten Herrn Schlömer: Waren Sie nicht derjenige der letztes Jahr mehr Geld für Fahrbahnsanierung im östlichen Rhein-Sieg Kreis in Aussicht gestellt hat. Was ist geschehen, ich sage nur Straße von Leuscheid nach Herchen und Straße von Hurst nach Distelshausen. Wenn ein hoher Politiker diese Stecken fahren müsste würden sie alle 5 Jahre neu gemacht, aber für uns in Windeck bleibt nur ein Eimer Kaltbitumen übrig. Also nicht immer nur Reden sondern auch mal machen.

        • 6. Februar 2014 um 10:40 Uhr

          Ich habe vor wenigen Tagen win Gespräch mit dem Landesbetrieb Straßen geführt. Den schlechten Zustand beider Straßen habe ich angesprochen und auch die dringende Notwendigkeit, dass dort eine Sanierung durchgeführt werden muß. Dies ist auch in der Planung. Ich habe mir beider Straßen auch vor Ort angeschaut. Leider hat die CDU in der kurzen Zeit ihrer Regierungsphase in Düsseldorf zahlreiche Arbeitspätze beim Landesbetrieb Straße abgebaut. Im Planungsbereich 20%. Dies wirkt sich immer noch negativ aus!
          Ebenfalls darf ich Ihnen versichern, dass es leider nicht ausreicht, einmal einen Brief mit Wünschenfür meinen Wahlkreis zu schreiben und schon sind die Probleme behoben. Um jedes Projekt muss hart gekämpft werden. In diesem Sinne ist es auch völlig falsch zu glauben, dass man Straßen schneller sanieren würde, nur weil ICH darüber fahre. Ich möchte aber nicht unerwähnt lassen, dass mein Wahlkreis in den vorhergehenden Legislaturperioden völlig verwaist war, da die damaligen CDU Landtagsabgeordneten umgehend das Handtuch warfen und ihr Mandat nicht wahrnahmen. Es ist somit eine ganze Menge aufzuarbeiten.

          Mit freundlichen Grüßen,

          Dirk Schlömer

          • HG
            6. Februar 2014 um 17:01 Uhr

            Herr Schlömer, dieser Kommentar kommt der Transparenz, die ich mir von der Arbeit meines MdL erwarte, schon ziemlich nahe. Besser als die weichgespülten Pressemitteilungen auf Ihrer Webseite ist das auf jeden Fall. Hoffentlich lese ich hier noch öfter den ein oder anderen Kommentar aus dem wahren Leben von Ihnen.

          • U. E.
            6. Februar 2014 um 19:24 Uhr

            Herr Schlömer, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten, aber ich habe immer mehr den Eindruck ( egal von welcher Partei) das der Rhein- Sieg Kreis hinter Hennef aufhört und das eine Gemeinde mit unter 19000 Einwohner keine Lobby hat. Nun haben wir mit dem Herrn Lehmann einen Bürgermeister der von außerhalb kommt und neue Ideen hat, die wieder von politischen Gegnern torpediert werden.
            Das sich dabei eine gewisse Politikverdrossenheit aufbaut ist nur allzu
            verständlich, schließlich wissen wir alle aus der Vergangenheit wozu das geführt hat. Umso mehr sind Sie gefordert das die Verantwortlichen im Landtag sich mehr um die Randgebiete NRW’s kümmern bevor sich wie im Osten Deutschlands Radikale Gruppierungen bei den nächsten Wahlen gehör verschaffen, den das schadet unserer Demokratie.

          • 7. Februar 2014 um 14:30 Uhr

            @HG und UE:
            Vielen Dank für die Rückmeldungen. Natürlich bin ich dankbar für Kritik und Anregungen. In diesem Sinne werde ich auch die Meldungen auf meiner Homepage überarbeiten.
            Zu der Aufforderungen, mich voll und ganz für Windeck einzusetzen darf ich versichern, dass ich das mache und jederzeit für zusätzliche Ideen dankbar bin.
            In Bezug auf die Situation der Straßen habe ich allerdings noch eine weitere Anmerkung zu machen. Der Landesbetrieb erklärte mir, dass die Haltbarkeit der neuen Straßenbeläge deutlich abgenommen hat. Grund hierfür ist ein notwendiger Bestandteil, der aus Reststoffen der Mineralindustrie besteht. Durch eine höhere Ausbeute an Kraftstoffen aus dem Rohöl wurde die Qualität wesentlich schlechter. Dies führt dazu, dass die Haltbarkeit der Straßenbeläge bis zu 50% geringer ist.
            Somit muß bei dem bestehenden großen Sanierungsbedarf auch noch mit stark verkürzten Sanierungsintervalen gerechnet werden.
            Alternative Materialien scheinen zu vertretbaren Preisen noch nicht zur Verfügung zu stehen.

            Für weitere Anregungen, Kritik usw. bin ich aber jederzeit über mail@dirk-schloemer.de zu erreichen.

            Mit freundlichen Grüßen
            Dirk Schlömer

      • R.Stüber
        29. Mai 2014 um 13:49 Uhr

        Die Behauptung das ein Ausbau nicht nötig ist, ist schlichweg falsch. Ein Ausbau wird von Rheinland Pfalz und dem Siegerland gefordert. Auf der Siegstrecke fahren auch Güterzüge . Die Eingleisigen Abschnitte sind bei DB Netz ein Ärgerniss im Normalen Betriebsablauf.

        • Dirk Schlömer
          29. Mai 2014 um 19:50 Uhr

          Lieber Herr Strüber,
          meine Aussage ist definitiv nicht falsch. Allerdings habe ich auch ausschließlich vom Personenverkehr gesprochen. Um eine Taktverdichtung hierfür zu bekommen ist der zweigleisige Ausbau nicht erforderlich! Da ich selbst von Hause aus Eisenbahner bin, dürfen Sie mir dies ruhig glauben. Der von manchen geforderte zweigleisige Ausbau bezieht sich ins besondere darauf, dass damit die Siegstrecke als Entlastung für das Rheintal – also für den Güterverkehr tauglich gemacht werden soll. Aus zwei Gründen bin ich dagegen.
          1. Weil eine Ertüchtigung für die Art von Güterzügen, die über die Rheinstrecke fahren wegen des Gewichts und damit verbundenen Abflachung der Steigung auf der Siegstrecke, Beseitigung von Bahnübergängen etc. enorm teuer würde, ohne dass diese Art der Entlastung aufgund der Hauptverkehrsrouten wirklich Sinn machen würde;

          2. und das ist für mich als Wahlkreisabgeodneter von novh größerer Bedeutung, der Lärm der vielen zusätzlichen Güterzüge würde in unserem (Im Vergleich mit dem Rheintal) engen Siegtal ins besondere in den Nachtstunden zu einer erheblichen Belastung führen. Mit mir gibt es das nicht!!!

          Da also für eine Taktverdichtung im Personenverkehr ein Ausbau der Siegstrecke nicht notwendig ist, lehne ich aus vorgenannten Gründen dies auch ab. Was ich will, sind mehr Züge, (zum Teil sind die auch schon bestellt), damit man bis Au im Halbstundentakt fahren kann.

          Mit freundlichen Grüßen,
          Dirk Schlömer

          • HG
            2. Juni 2014 um 07:46 Uhr

            Lieber Herr Schlömer,
            als Berufspendler nach Köln mit mehr als 25-jähriger Erfahrung kann ich sagen, dass sich das Problem der eingleisigen Strecken nicht auf Lärm reduzieren lässt. Es kommt oft genug vor, dass der Pendlerzug in Merten oder Blankenberg steht und ein Güterzug Vorfahrt hat. Ob 500 Menschen zu spät zur Arbeit kommen, spielt dann keine Rolle, weil die Bahn für einen verspäteten Güterzug Konventionalstrafen zahlen muss und das das ausschlaggebende Argument ist. Die eingleisigen Strecken sind auch doppelt stark belastet und wenn es hier zu einer Störung kommt, ist das Chaos perfekt. Wie lange die Bahn braucht, um einen halbwegs brauchbaren Schienenersatzverkehr zu organisieren, wissen alle, die es einmal erlebt haben.
            Mit freundlichen Grüßen
            HG

  3. Margret Sommer
    28. Januar 2014 um 20:08 Uhr

    Seit Juni 2002 muß ich “ Zug“ fahren. Die Politiker haben in Windeck meinen Arbeitsplatz VERNICHTET Seit ca. 2006 fahre ich einen Zug früher.wegen der Pünktlichkeit Mit dem DOS war es ein angenehmes Fahren.
    Seit 2008 fahre ich 1.Kl. Damit ich in Ruhe fahren kann. Gerade nachmittags in S 12 sonst nur Stehplatz von Köln bis Troisdorf… Jetzt wo dieser andere Zug-Typ fährt, ist es morgens unerträglich . auch in 1 Kl. oft zu voll. zu eng eine Tür zum aussteigen Nachmittags in S 12 oft Personen in 1 Kl. , die keine dazu passende Fahrkarte haben. Kontrollen viel zu selten.
    Immer im Zug der KRACH von den TELEFONIERENDEN CHAOTEN: LÄRM VON DEN KOPFHÖHRERN, DIE NICHT DICHT SIND …

    AUF JEDEM BAHNSTEIG S T I N K E N D E R A U C H E R

    Gut daß ich schon lange wegen Krankheit oft nicht fahren kann….
    DAS BAHNCHAOS HAT SEITDEM SEHR MEINE GESUNDHEIT ZERSTÖRT::::

  4. Uli
    28. Januar 2014 um 20:37 Uhr

    Es müsste für jeden klar sein. Die Welt hört hinter Hennef auf, willkommen im Landkreis Tote Hose Abteilung Nix Los. Unsere sogenannten Landtagsabgeordneten interessieren sich doch nicht für uns, aber bei der nächsten Wahl strömen unzählige Schafe zu den sogenannten Volksparteien und lassen sich wieder manipulieren.
    Der Deutsche Wähler erkennt die Wahrheit nicht mehr. Ich zitiere hier mal Albert Einstein: “ Um ein Mitglied in einer Schafherde zu sein, muss man erst mal ein Schaf zu sein.“

  5. 29. Januar 2014 um 15:22 Uhr

    Ich habe mit Interesse die Meldung und auch die Meinungen zur verkehrlichen Anbindung der Siegstrecke gelesen. Allerdings wird einiges in oben stehendem Artikel falsch dargestellt.
    Fakt ist, dass die nun zusätzlich verkehrenden S-Bahnen unter der Bezeichung S 13 bislang zwischen Köln und Troisdorf verkehrten. In einem ersten Schritt, der auch von mir eindringlich gefordert wurde wird nun die Pause für die Lokführer verkürzt und die Züge wenden in Hennef. Mehr ist leider derzeit aus Mangel an Fahrzeugen nicht drin. Es ist Unsinn, dass ein „technischer Umbau“ notwendig sei, damit die Fahrzeuge als S 19 verkehren können. Allerdings ist die S 13 immer dafür vorgesehen gewesen, zwischen Köln und Bonn-Beuel zu verkehren. Die S 19 sollte dagenen die Sieg-Strecke an den Flughafen anbinden. Deshalb wird mit Erhalt der weiteren S-Bahnen, die nun bestellt wurden, die Nummer auf S 19 geändert!
    Ich hoffe, dass damit auch deutlich wird, dass nicht mein Wohnort, sondern, der Mangel an Fahrzeugen dazu führt, dass die S 13 in Hennef und nicht iin Au endet.
    Da ich selbst den Nahverkehr regelmäßig nutze weiß ich allerdings genau, wie die Situation auf der Siegstrecke ist. Aus diesem Grund habe ich zahlreiche Gespräche mit dem Nahverkehrsverband Rheinland geführt. Natürlich bleibe ich weiter am Ball bis wir eine Taktverdichtung bis Au an der Sieg erreicht haben. Aber leider geht das nur Schritt für Schritt.

    • Hans S.
      30. Januar 2014 um 08:04 Uhr

      Ja ja ja Herr Schlömer , diesen Mist wir wollen wir können wir sollten mal tun. Seit Jahren von Ihnen und Konsorten dieselbe Leier bla bla bla bla. Das könnte mit dem entsprechenden Druck schon alles da sein. Was haben Sie all die Jahre mit meinem Geld gemacht? Wofür brauchen wir Sie?

      • 30. Januar 2014 um 09:25 Uhr

        Na da ist der Ton aber etwas abgerutscht.
        Es sind mit den Verstärkerzügen und dm Einsatz der S13 schon die sofort umsetzbaren Entlastungsmöglichkeiten ausgeschöpft worden. Weitere Züge werden bestellt um die S19 schnellstmöglich zu realisieren.
        Ich darf allerdings dchon darauf hinweisen, dass in ganz NRW der Bedarf im Nahverkehr stark gestiegen ist. dafür werden für den öffentlichen Nahverkehr jedes Jahr ca. 1,5 Mrd Euro vom Land investiert.

    • Daniel Schumacher
      12. Februar 2014 um 18:26 Uhr

      Ich möchte hier auch mal den ein oder anderen Kommentar los werden, bezüglich des Chaos, was die Bahn zur Zeit veranstaltet. Obwohl ich mittlerweile in Eitorf wohne, bin ich auch der Meinung, dass nach Hennef für einige die Welt aufhört! Ich fahre jeden Tag mit der Bahn nach Siegburg und steige dort um in die Linie 66. In Spitzenzeiten (nachmittags) fahren in der Stunde 5 RE´s oder S-Bahnen nach oder über Hennef. Während die Ortschaften an der oberen Sieg grade einmal 2-3 Verbindungen in der Stunde (am Nachmittag oder am frühen Morgen) haben. Hier MUSS DRINGEND etwas passieren! Man fordert immer, dass die Leute den ÖPNV nutzen sollen, aber dann MUSS man ihn auch attraktiv machen! Ich hoffe, dass die S19 möglichst bald nach Au verlängert wird. Bitte setzen Sie sich dafür ein Herr Schlömer.
      Alleine an der Überfüllung der Züge morgens und nachmittags merkt man doch, dass die Leute das Angebot nutzen! Hierzu möchte ich auch noch etwas sagen: Es ist ein Unding welche Talent (-freien) Züge die Bahn auf der Siegstrecke einsetzt. Es kommt hier teilweise zu dramatischen Szenen schon am frühen Morgen um kurz nach sechs, weil die Züge einfach total überfüllt sind, und dann nur mit einer Wageneinheit gefahren wird. Die Leute kommen sich vor, wie in einem Viehtransporter! Sollte man Ohnmächtig werden, kann man gar nicht umfallen!!!! Es kam sogar schon häufig die Durchsage am Bhf in Siegburg: „bitte steigen Sie wegen Überfüllung nicht in diesen Zug ein“! Für den Großteil der Pendler ist dies schon am frühen Morgen eine enorme Belastung, und man möchte seinen Arbeitstag möglichst stressfreier beginnen! Herr Schlömer, Sie als ehemaliger Bahn-Angestellter können mir vielleicht diese Frage beantworten: Warum setzt man nicht wieder Doppelstockwagen oder die renovierten Silberlinge ein (zumindest morgens und in Spitzenzeiten), so wie das vor ein paar Jahren der Fall war?! Den Talent (-freien) Zug braucht hier niemand!!! Die Herrschaften, die uns diesen Zug beschert haben, sollte man zur Strafe jeden Morgen damit fahren lassen, stehend bis nach Köln! So viel zu diesem Thema von mir!

      • 13. Februar 2014 um 09:20 Uhr

        Hallo Herr Schuhmacher,
        ich gebe Ihnen Recht, dass der Talent II, der auf dieser Strecke eingesetz wird, sehr enttäuschend ist.
        Das habe ich auch dem NVR (Nahverkehrsverbund Rheinland) mitgeteilt und empfohlen, mal von Windeck morgens selbst bis nach Köln mit diesem Zug zu fahren. Der Zug sollte besser als S-Bahn eingesetzt werden. Dafür wurde er auch entwickelt und dies habe ich auch dem NVR vorgeschlagen.

      • 13. Februar 2014 um 10:30 Uhr

        Antwort auf die Frage, warum die Bahn nicht weiterhin Dosto-Züge oder renovierte Silberlinge auf der Strecke einsetzt:
        Der NVR hat vor einigen Jahren dem Betrieb des RSX europaweit neu ausgeschrieben. Eine der Bedingungen war der Einsatz neuer Fahrzeuge. Die genauen Kriterien hierzu wurden ebenfalls vorgegeben. Kein bestehendes Fahrzeug erfüllte diese Kriterien. Deshalb hat Bombardier den Talent II entwickelt.
        Die DB Regio AG hat sich auf den Betrieb beworben. Die eigenen Fahrzeuge der Bahn,wie Dosto oder Silberlinge, waren bei der Ausschreibung nicht zugelassen.
        Hätte die Bahn also darauf bestanden, weiter die bestehenden Fahrzeuge einzusetzen, dann hätte sie nicht den Zuschlag bekommen.
        Deshalb ist nun jegliche Änderung oder Ergänzung für den NVR mit erheblichen Kosten verbunden. Die Altfahrzeuge hat die Bahn natürlich längst anderweitig verplant und neue Fahrzeuge müssten erst beschafft werden. Aufgrund der Fahrzeugknappheit und mangelnde Fertigungskapazitäten der Industrie dauert dies min. 2 Jahre ab einer Bestellung. Es wird also schwierig, die Fehler aus dem Jahr 2008(!!!) nun zu beheben.
        Ich fordere schon seit Jahren, dass sich die 30 Bestellerorganisationen (wie z.B. der NVR) auf einige wenige Standardfahrzeuge für das ganze Bundesgebiet beschränken, diese entwickeln lassen und testen, damit der Unsinn immer neuer unerprobter Fahrzeuge, die dann erst im Betrieb durch die Fahrgäste und das Personal erprobt werden müssen. Doch bislang lassen diese Organisationen nicht beeinflussen. Derzeit gibt es Vorschläge zur Änderung des EU-Rechts zur Planung und Vergabe solcher Verkehrsleistungen. Dort bin ich eingebunden. Vorgesehen ist, dass bei Planung und Vergabe die Reisenden, Eisenbahnen und Gewerkschaften stärker eingebunden werden. Vielleicht schaffen wir es dann, die jetzige Verfahrensweise zu ändern. Leider dauert das alles sehr lange.

        • Leidgeplagte Bahnfahrerin
          14. Februar 2014 um 12:36 Uhr

          Bei allen Vorschriften, Regeln und Gesetzen wird
          -wie immer- leider eins vergessen, um das es geht:
          Der (bahnfahrende) Mensch.

          Es müssen >schnelle< Lösungen und Entscheidungen gefunden werden.

  6. Hans S.
    30. Januar 2014 um 08:12 Uhr

    Hier ein Vorschlag für Herrn Schlömer und seine Konsorten von den Altparteien:

    2 der „tollen“ RSX Züge als S19 fahren lassen und um 15.23 h und 17.23 Uhr ab Köln nach Siegen zwei alte Silberlinge fahren lassen. Sitz gut und genug und 2 S-Bahnen weniger, die man nachbestellen muß.

  7. R. Stüber
    29. Mai 2014 um 13:44 Uhr

    Zum Thema Ausbau der Siegstrecke ! Die Städte und Gemeinden der Oberen Sieg in Rheinland-Pfalz , Siegerland fordern für die Zukunft einen ZWEIGLEISIGEN Ausbau der Siegstrecke. Und der ist auch DRINGEND nötig. Die Züge stehen sich doch gegenseitig im Weg bei Störungen und Ausfällen weil in der Vergangenheit viele Weichen ausgebaut wurden. Und es fahren seit einigen Jahren verstärkt wieder Güterzüge auf der Siegstrecke. Das der Talent 2 eine Möhre ist und ständig überfüllt ist vielen bekannt gewesen. Nur den Verantwortlichen vom Zweckverband Nahverkehr Rheinland wohl nicht. Und mal nach Siegen geschaut !!! Ich empfehle eine Fahrt mit dem RE nach Siegen mit Umstieg in Siegen und Dem TRIMMDICH—RENNEN zur Hessischen Landesbahn, (HLB ) bei 4 Minuten Übergang . In Fahrtrichtung Giessen . Eine wahre Meisterleistung und kaum einen ( Politiker) intressiert es.

    • Dirk Schlömer
      29. Mai 2014 um 23:12 Uhr

      Zum Zweigleisigen Ausbau und Thema Güterzüge auf der Siegstrecke habe ich bereits etwas gesagt. Ja, es ist tragisch, dass die DB in vielen Bahnhöfen Gleise und Weichen abgebaut hat. Das war völliger Blödsinn.
      Ich kenne die Übergänge in Siegen zwischen DB und HLB nicht. 4 Minuten passt natürlich nicht. Das wäre dann der VRR und Nordhessischer Verkehrsverbund.
      Ich gebe die Info an meinen Kollegen aus Siegen weiter.
      Mit freundlichen Grüßen
      Dirk Schlömer

      • R.Stüber
        24. Juni 2014 um 23:50 Uhr

        NUR ZUR INFO . Der NVV ( Kassel ) hat damit nichts zu tun . Der RMV in Frankfurt ist dafür zuständig.

  8. Otto K.
    14. Juni 2014 um 17:24 Uhr

    Hallo Herr Schlömer, hallo liebes Forum,

    ich habe dem Landrat auch geschrieben und ein Kommentar war, daß Sie ausdrücklich darum bäten, daß weiter in hoher Anzahl die Beschwerden über den RE 9 eingingen auf der Beschwerdeseite ÖPNV des Landrats aber auch beim NVR. Die Bahn habe wohl glatt behauptet, daß doch alles nicht so schlimm sei und der Landrat konnte das Gegenteil durch die Beschwerden der Leute beweisen!! Wo lebt eigentlich die Bahn??!!

    Man sei auch daran so der Landrat, daß man wieder die DOSTOS einsetze, wenn DOSTOS frei würden 2018 durch den neuen Rhein-Ruhr-Express. Naja wer es glaubt wird selig, aber auch ich rufe alle auf, daß Sie nicht aus Frustation und/oder Resignation aufhören sich zu beschweren. Der Druck muß hoch bleiben und eine Mail ist schnell geschrieben ( ich persönlich bevorzuge Briefe ). Herr Schlömer haben Sie auch was davon gehört von zusätzlichen DOSTOS ab 2018?

    Das es aber nicht möglich ist, früher als Dez. 2015 zusätzliche S-Bahnen zu bekommen für die obere Sieg ist ein Armutszeugnis.

    Herr Schlömer mal eine Frage: Setzen Sie sich bei den neuen S-Bahnen ab 2015/16 ( S19 ) auch dafür ein, daß es doppelteilige S-Bahnen standardmäßig sind wie jetzt bei der S12 und nicht nur einteilige Bahnen wie auf der jetzigen S13-Flughafenbahn?

    Warum soll die neue S19 eigentlich nicht direkt bis Au durchgehen und schon in Herchen Bf. enden? Wir haben doch jetzt schon am Parkplatz in Herchen Bf. oft wegen Überfüllung „geschlossen“. Wie sollen wir den da noch weitere Pendler, die dann nach Herchen fahren, aufnehmen? Wie sieht das denn eigentlich mit dem geplanten Ausbau des Parkplatzes am Bahnhof Herchen aus?

    Und Herr Schlömer ich habe gesehen, daß das Ordnungsamt hingegangen ist und Leuten, die nicht in der weißen Begrenzung parkten sondern – verzweifelt – davor ( da total überfüllt ) als Dankeschön auch noch eine Knolle bekamen. Was soll das und wer entscheidet sowas? Das kann doch mit Verlaub nur ein hmmm….. Bürokrat sein. Das gehört sofort eingestellt!

    Warum geht das alles nicht schneller? Warum werden nicht mehr alte Silberlinge wieder rausgeholt und übergangsmäßig eingesetzt?

    Man hat sehr stark das Gefühl, daß ab Hennef das Interesse an den Leuten stark abnimmt. Kann das sein, daß hier das Wählerpotential zu schwach ist? So oft immer wir wollen, wir möchten, wir werden tun.

    Danke für Ihre Antwort Herr Schlömer! Es grüßt Sie ein gefrusteter Pendler.

    Otto K.

    • HG
      16. Juni 2014 um 20:44 Uhr

      Hallo Otto K.,
      dass man im Kreis kein Interesse an der oberen Sieg hat, braucht doch gar nicht erwähnt zu werden. Die einzigen Gemeinden, die der SPD-Landratskandidat gewonnen hat, sind Eitorf und Windeck. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt …
      HG

    • Dirk Schlömer
      17. Juni 2014 um 17:54 Uhr

      Sehr geehrter Herr K,

      das sind ja zahlreiche Fragen. Nachfolgend sende ich hierzu die Antworten. Was der Landrat da so alles schreibt ist größtenteils falsch. Richtig ist, dass ein konstanter Druck seitens der Öffentlichkeit unsere Gespräche mit dem NVR unterstützt. Über die Dostos kann aber der NVR nicht verfügen. Die gehören der Deutschen Bahn. Sollen also die frei werdenden Dostos (vielleicht 2020 oder später) auf der Siegstrecke eingesetzt werden, dann muss dies vom NVR mit der Deutschen Bahn verhandelt werden. Dies muss aber so rechtzeitig geschehen, dass die DB diese nicht anderweitig verplant. Ich habe übrigens über dieses Thema bereits mit der DB Regio NRW gesprochen. Ich glaube aber nicht, dass die Betriebsaufnahme des RRX tatsächlich in 2018 stattfindet!!!
      Neue Züge haben eine Lieferzeit von zwei Jahren und mehr. Das ist alles Handarbeit und die Kapazitäten können leider nicht beliebig erhöht werden.
      Ich werde mich erkundigen, ob Doppeleinheiten geplant sind.
      Um die S 19 bis Au (oder besser bis Wissen) fahren zu lassen, werden weitere Fahrzeuge gebraucht. Ich gehe davon aus, dass eine Entscheidung hierzu erst fallen kann, wenn im Laufe diesen Jahres durch ein neues Bundesregionalisierungsgesetz Finanzierungssicherheit auch für den NVR geschaffen wird. Ziel ist auf jeden Fall dass die Züge nicht in Härchen enden.
      Wegen der „Knöllchen“ bitte ich Sie, mir den Bahnhof bzw. Haltepunkt zu nennen. Ich spreche mit dem Bürgermeister und schaue mir die Situation vor Ort an. Die sind verantwortlich vor Ort und sollten auch ausreichenden Parkraum zur Verfügung stellen. Gerne können Sie mir auch eine Mail hierzu an „dirk.schloemer@landtag.nrw.de“ schicken.
      Die alten Silberige sind entweder anderweitig verplant oder nach mehr als 50 Jahren nicht mehr betriebsbereit.
      Warum das alles so lange dauert? Leider sind die Mittel für den SPNV begrenzt. In jeder Region wird eine Verkehrsplanung gemacht, die für die kommenden Jahre eine Planung für weitere Verkehre beinhaltet. Danach müssen die Verkehrsleistungen mit einem Vorlauf von mehreren Jahren ausgeschrieben werden. Da auch das Fahrzeugmaterial schwer zu bekommen ist, da sich die Kapazitäten an den langfristigen Abnahmezahlen orientieren und es nur wenige Anbieter gibt, ist es fast unmöglich, kurzfristig Fahrzeuge zu bekommen. Dieses Problem haben leider alle Eisenbahnen. Um ein neues Fahrzeug zu entwickeln benötigt die Industrie mehr als drei Jahre. Hinzu kommt ein ungewisser Zeitraum für die Genehmigung (Abnahme) von Fahrzeugen. Derzeit gibt es hierfür keine standardisierten Prozesse.
      Mein Interesse an einer Entspannung der Situation ist auf jeden Fall bis Au an der Sieg gegeben und glauben Sie mir bitte, dass ich weiterhin am Ball bleibe um für eine ausreichende Anzahl von Zugfahrten zu kämpfen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dirk Schlömer

  9. Otto K.
    20. Juni 2014 um 12:45 Uhr

    Danke Herr Schlömer für die Antworten – für die doppelten Einheiten auf der S19 muß von Anfang an gekämpft werden.

    Die Knöllchen habe ich gesehen am Bahnhof Herchen vor ein paar Wochen ( den Tag weiß ich leider nicht mehr genau ). Dort sind in der Verlängerung des Parkplatzes auf der linken Seite Parkplätze für hintereinander parken. Dort hatte sich jemand davor gestellt ( weiße Abgrenzung schon zu Ende ) sowie am grünen Zaun ( nicht die Torausfahrt versperrt ).

    Man kann auch schlecht planen in Herchen Bf. Manchmal ist es relativ gut und dann wieder komplett zu. Ich habe aber gehört, daß eine Verlängerung des Parkplatzes geplant sei und das Grundstück nach hinten raus auch der Gemeinde gehöre. Sie können uns ja mal alle informieren.

  10. Otto K.
    30. Juni 2014 um 11:58 Uhr

    Hallo Herr Schlömer,

    auf meine Frage hier im Forum, ob doppelteilige Bahnen eingesetzt werden sollen auf der künftigen S19 haben Sie noch nicht geantwortet.

    Sehr merkwürdig finde ich auch Ihre Aussage vom 17.06., wo Sie die Aussage vom Landrat bzgl. neuer Dostos als falsch bezeichneten ( nicht vor 2020 wahrscheinlich ). Jetzt gerade mal 2 Wochen später versucht die Bahn weitere Dostos noch vor dem Winterfahrplan einzusetzen auf der Rhein-Sieg-Strecke.

    Lieber Herr Schlömer sind Sie einfach nicht genug informiert und machen Ihre Arbeit nicht ordentlich? Ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie nichts wußten. Entweder veräppeln Sie uns oder Sie wußten wirklich nichts! Dann sind Sie aber ganz sicher nicht der richtige Mann auf diesem Posten.

    Auch noch keine Antwort bzgl. meiner Frage des Ausbaus vom Parkplatz Herchen Bf.

    Übrigens machte das auf mich keinen guten Eindruck, daß Sie sich noch nicht einmal Gedanken um doppelteilige S-Bahnen gemacht zu haben. Ihre Arbeitsweise gefällt mir nicht besonders.

    Freundliche Grüße

    Otto K.

    • Dirk. Schlömer
      30. Juni 2014 um 15:01 Uhr

      Lieber Herr K.,
      ich habe leider den Eindruck, dass es Ihnen nicht darauf ankommt, Informationen zu erhalten, als vielmehr meine Aussagen so umzudeuten, dass Sie Ihrerseits neu zusammengestellt als Kritik formuliert werden kann. Leider bleibt so von dem, was ich ursprünglich geschrieben habe etwas wenig übrig.
      Dass die Überlegungen der Bahn, durch einen bundesweiten „Ringtausch“ die Talent 2 loszuwerden und gegen Doppelstockzüge zu ersetzen, nicht vor einer Erörterung mit dem NVR mit mir besprochen wurden mag zwar überraschend sein, aber die Mehrkosten hierfür wird wohl der NVR tragen müssen. Deshalb wurde dies auch dort besprochen. Umgehend danach erfolgte die Pressemeldung.
      Das hat übrigens nichts mit der Idee des Landrates zu tun, der im Rahmen der RRX-Einführung (die wohl frühestens 2020 zu erwarten ist). Man sucht stattdessen nach einer Möglichkeit den Talent 2 an Regionen mit weniger Verkehrsaufkommen abzugeben, bei denen derzeit Dostozüge im Einsatz sind. Somit kann sukzessive ein Austausch erfolgen.
      Ich bedaure indes, dass ich zu den beiden weiteren Punkten noch keine Antwort erhalten habe und somit auch noch nicht veröffentlichen kann.

      Gruß, Dirk Schlömer

  11. Otto K
    2. Juli 2014 um 10:18 Uhr

    Hallo Herr Schlömer,

    dann warte ich mal auf Ihre Antwort. Es kommt halt der Frust auf die Politiker durch und die ständigen Parolen wir sollten, wir möchten, wir werden mal tun. Im allgemeinen auf die ( Bundes- ) Politik und insbesondere hier als Pendler, der sich schon seit 4 Jahren mit diesen Zügen herum schlagen muß.

    Ich möchte nichts besonders verdrehen und bin an Ihren Antworten sehr interessiert.

  12. Herr Schmidt
    6. Juli 2014 um 18:54 Uhr

    Hallo Herr Schlömer,

    habe mal die Kommentare hier so gelesen. Ich glaube die Frage von Herrn K. mit dem doppelteiligen S-Bahnen ( S 19 bis Herchen ) ist für viele hier interessant. Haben Sie da schon Infos?

    Vielen Dank!

  13. Anton
    18. Juli 2014 um 13:10 Uhr

    Zwei Infos:

    Dostos kommen nicht vor 12/2014
    S19: Als Doppelteiler geplant ( hoffentlich kommt es dann auch so )

    • Frank
      27. August 2014 um 09:25 Uhr

      Hallo Herr Schlömer,

      ich habe im Generalanzeiger gelesen, daß nur ein einziger Doppelstock im Dez. 14 neu hinzukommen soll. Das ist doch viel zu wenig. Herr Schlömer bitte äußern Sie sich dazu.

      Wird die neue S19 wirklich auch doppelteilig wie die S12? Ich bitte um Antwort Herr Schlömer. Danke Ihnen!

      • Dirk Schlömer
        27. August 2014 um 09:45 Uhr

        Die S 19 soll als Doppelzug zum Einsatz kommen. Dies wurde mir nun bestätigt.
        Wegen der Umstellung der RE 9 hatte ich ja bereits die Verfahrensweise von NVR und DB Regio NRW erklärt. Die DB versucht, schnellstmöglich die vorhandenen Talent 2 Züge innerhalb Deutschlands gegen Doppelstockzüge zu tauschen. Das ist aber nicht einfach, denn es stehen ja keine neuen Züge zur Verfügung sondern dort, wo derzeit Doppelstockzüge fahren, muss ein Austausch mit den auf der Rhein-Sieh-Strecke fahrenden Talent 2 Zügen erfolgen.
        Hierzu muss aber auch das Einverständnis desjenigen Aufgabenträgers (Verkehrsverbund o.ä.) eingeholt werden, bei dem dann die Talent 2 Züge fahren sollen. Sicherlich können Sie sich vorstellen, dass das nicht einfach ist, denn der Talent 2 macht nur dort Sinn, wo wesentlich geringere Fahrgastaufkommen zu erwarten sind, als auf der Rhein-Sieg-Strecke. Nach meinen Indormationen wird alles versucht, möglichst schnell einen Austausch durchzuführen, aber der wird nun Stück für Stück erfolgen können.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dirk Schlömer

        • MS
          1. September 2014 um 18:07 Uhr

          Sehr geehrter Herr Schlömer,

          als regelmäßig nach Bonn pendelnder werktätiger Windecker kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Die neuen einstöckigen Züge (Talent) haben eine viel zu geringe Kapazität.

          Hinzu kommt jedoch, dass genau in den Spitzenzeiten der Zug um 18.23 ab Köln als Krönung des ganzen sehr oft nur mit einem Wagen statt der üblichen zwei ankommt. Es ist eine absolute Unverschämtheit von der DB, dass diese ausgerechnet diesen am meisten genutzten Zug abends zurück ins Grüne mit nur einem Wagen schickt. Es wäre schön, wenn Sie sich dafür einsetzen, dass diesem Unsinn ein Ende gesetzt wird. Für Tiere gibt es ja Mindest-Platz-Verordnungen in den Stallungen; als Bahnfaher kann man sich im genannten Zug in der Hierachie noch hinter den Legehühnern einreihen.

          Im übrigen finde ich es gut, dass Sie die Beschwerden der Leute auf diesem Portal ernst nehmen, auch wenn die ein oder andere nicht zwingend von guter Erziehung zeugt.

          • Dirk Schlömer
            1. September 2014 um 18:24 Uhr

            Vielen Dank für Ihren Kommentar,

            ich nehme gerne Kritik, positiv wie negativ auf um mich für die Menschen in meiner Region einzusetzen.
            Ich glaube, dass dem Aufgabenträger NVR mittlerweile – auch wegen der zahlreichen Beschwerden – klar ist, dass dringend Abhilfe geschaffen werden muß. Was wir dazu in NRW brauchen ist eindeutig mehr Geld. Wir erhalten für 2014 in NRW rund 1,1 Mrd Euro. nach den Einwohnerzahlen und der Fläche stünden uns eigentlich rund 400 Mio Euro mehr zu. Derzeit finden auf Bundesebene Verhandlungen über die Neuaufteilung der Mittel statt. Wir werden uns in der kommenden Fraktionssitzung damit ebenfalls beschäftigen.

            Mit freundlichen Grüßen

  14. frank
    27. Oktober 2014 um 20:38 Uhr

    hallo herr schlömer,

    ich hatte schon mal gefragt, ob wirklich nur ein dosto ab dez. 14 zusätzlich fahren soll. das wäre natürlich viel viel zu wenig. wissen sie schon mehr ( dez. 14 ist ja nicht mehr weit ).

    • Dirk Schlömer
      30. Oktober 2014 um 11:14 Uhr

      Vielen Dank für die Nachfrage. Ich habe hierzu leider keine weiteren Informationen, habe aber nun den NVR angeschrieben und weitere Informationen eingefordert. Nachvollziehen kann ich nicht, sollte tatsächlich nur ein weiterer Dosto-Zug eingesetzt werden. Ich weiß, dass in Mittelsachsen für ca. 160 Mio Euro neue Züge (die dem Talent 2 sehr ähnlich sind) beschafft werden sollen. Dort fahren bislang Dosto-Züge.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Dirk Schlömer

      • Frank
        2. Dezember 2014 um 09:51 Uhr

        Hallo Herr Schlömer,

        wissen Sie jetzt schon mehr bzgl. des Austausches der Talent 2 Wagen beim RE 9? Wieviele Dosto kommen hinzu? Danke für AW!

        • Dirk Schlömer
          2. Dezember 2014 um 15:22 Uhr

          Leider steht die Antwort des NVR noch aus. Ich habe nun direkt bei der DB Regio AG nachgefragt, da dort ja auch die Quelle weiterer Dosto-Züge liegt.
          Nach Informationen der DB Regio NRW wird zum Winterfahrplanwechsel ein weiterer Desto-Zug eingesetzt werden können. Im kommenden Jahr (ich gehe davon aus im ersten HJ) kommt dann noch ein Dosto-Zug dazu. Ziel ist es, dass während der Hauptverkehrszeit ausschließlich Desto-Züge fahren. Den Talent 2 werden wir zu den übrigen Tageszeiten wohl bis auf weiteres ertragen müssen.
          Leider ist das nicht Hundertprozentig zufriedenstellend, aber Besserung ist zu erwarten.

          Mit freundlichen Grüßen

          Dirk Schlömer

          • R.Stüber
            4. Dezember 2014 um 17:45 Uhr

            Vielleicht sollten man mal beim Stillstands- Manager in Hamm ,Westfalen nachhören. Da stehen genug Reisezugwagen rum . Nicht nur vom Fernverkehr .

  15. R.Stüber
    4. Dezember 2014 um 17:41 Uhr

    Guten Tag Herr Schlömer . Ihre Nachricht von Mai 2014 ist bei ihren Kollegen wohl nicht angekommen. Bald ist ja Fahrplanwechsel . Und siehe da . RE 9 Ankunft Siegen zur Minute 50 .( Aus Richtung Köln) . Abfahrt HLB Richtung Frankfurt zur Minute —– 54 ——. Wieder 4 Minuten Übergang . Bei der Rücktour das gleiche . Kein Wunder das die Fernbusse soviel Zuspruch haben . Es gibt auch Fahrgäste die nicht Richtung Köln fahren. Nur werden die auf einigen Verbindungen immer weniger. Und zur Pünktlichkeit der RE 9 brauche ich nichts mehr zusagen. Deshalb befürworte ich einen Ausbau der Siegstrecke . Denn so stark sind die Steigungen nach Siegen auch nicht. Für die leichteren Güterzüge reicht das immer .

    • Dirk Schlömer
      4. Dezember 2014 um 19:37 Uhr

      Hallo Herr Stüber,

      das ist wirklich ärgerlich! Ich werde dieses Thema erneut gegenüber dem NVR ansprechen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Dirk Schlömer

      • R. Stüber
        10. Dezember 2014 um 17:05 Uhr

        Wie würde Theo Lingen jetzt sagen ? Traurig. Traurig . Traurig .

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