Experimentieren mit dem Nachwuchs an der Gesamtschule Windeck

Oberstufenschüler*innen führten Grundschulkinder in die Welt der Naturwissenschaften ein

Die Qual der Wahl an der Duft-Station. Wonach soll das gerade hergestellte Shampoo denn nun riechen?

Die Oberstufenschüler*innen der Gesamtschule Windeck begrüßten Grundschüler am Standort Herchen, um ihnen die Fächer Biologie und Chemie näher zu bringen. In der Grundschule sind diese Fächer noch im Fach Sachkunde vereinigt. In der weiterführenden Schule, wie der Gesamtschule Windeck, erleben die Kinder die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik. Einen Einblick in die in die Vielfalt der Fächer gab es am Tag des Experimentierens. Der zukünftige Gesamtschulnachwuchs wurde von baldigen Abiturient*Innen und deren Lehrer*innen durch einen Vielzahl an Versuchsstationen begleitet. Es wurde Elefantenzahncreme und Shampoo hergestellt, mit einer Geheimtinte geschrieben, Kleinstkrebse und Posthornschnecken beobachtet und Daphnien (Wasserfloh) mikroskopiert. Neben diesen kleinen Tieren konnten die Kinder auch einen Katalanischen Hütehund kennenlernen und seine „Berufe“ (Hütehund und Therapiehund) erkunden.

Die Gesamtschule Windeck hat in diesem Frühsommer zum zweiten Mal das Abitur erfolgreich durchgeführt. Trotz der schon bestandenen Prüfungen ließen es sich die Abiturienten nicht nehmen, mit den Grundschülern zusammen zu beobachten zu mikroskopieren und zu experimentieren. Somit hatte diese Veranstaltung auch einen symbolischen Wert. Abiturienten begrüßten die neuen Fünfklässler und wünschten ihnen einen tollen Start in ihre Gesamtschule, in der sie die Abschlüsse nach der Klasse 10 (Hauptschulabschluss, Mittlere Reife) erlangen können und in der Oberstufe der Gesamtschule Windeck auch das Fachabitur oder das Abitur erreichen können, ohne einen Schulwechsel vornehmen zu müssen. Auch Oberstufenschüler*innen der Einführungsphase und der Qualifikationsphase 1 unterstützten im Sinne des Buddy – Prinzips die jungen Gäste aus den Grundschulen. Buddy bedeutet, dass die älteren Schüler*innen den jüngeren Schüler*innen als „Freund und Freundin“ helfen und beraten. Für beide Seiten stellt dieses Buddy-Prinzip eine gewinnbringende Verbindung dar, welches in der Gesamtschule Windeck auch in anderen Veranstaltungen und im Schulleben durchgeführt wird. Dieses soziales Engagement und die Teamfähigkeit stehen im Mittelpunkt der Erziehung der Gesamtschule und werden von vielen Unternehmen heutzutage als grundlegende Berufskompetenz verlangt. Ein durch die Schüler*innen der Oberstufe liebevoll gestaltetes Elterncafe rundete den Tag ab.

Der gemeinsame Experimentieren am Schulstandort Herchen unterstrich die Zusammengehörigkeit der beiden Schulstandorte: Rosbach und Herchen. Zudem förderte der Tag das Kennenlernen der neuen Gesamtschulgeneration und ermöglichte erste, positive Erfahrungen. Die Grundschüler*innen durften einen tollen und sehr lehrreichen Einstand erleben und nahmen viele Eindrücke mit für einen erfolgreichen Start an der Gesamtschule Windeck.

(Text & Bild: Gesamtschule Windeck)

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