Filmvorstellung: „Blut muss fließen“ – Undercover unter Nazis

Am Montag, 15. September 2014 um 19.30 Uhr und am Dienstag, 16. September um 10 Uhr; Eintritt frei

Blut muss fliessen - undercover unter NazisAls Aktion gegen Rechtsextremismus zeigt die kabelmetal gGmbH den Dokumentarfilm „Blut muss fließen – undercover unter Nazis“ am 15. September 2014 um 19.30 Uhr und am 16. September 2014 um 10.00 Uhr für Schulklassen im Bürger- und Kulturzentrum kabelmetal in Windeck-Schladern, Schönecker Weg 5.

Der Film berichtet über Rockkonzerte von Neonazis, über die Ignoranz der Behörden und der medialen Öffentlichkeit und über den Mut eines Journalisten. Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit, mit dem Regisseur Peter Ohlendorf über den Inhalt des Films zu diskutieren.

Ermöglicht wird dies durch die finanzielle Unterstützung von Frau Elisabeth Anschütz, Bündnis 90/Die Grünen Ortsverein Windeck, CDU Frauenunion Windeck, Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises und SPD-Fraktion Windeck. Die Filmvorführung ist kostenlos. Für Spenden wären wir dankbar.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unser Backoffice, Tel.: 02292/9590-711.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen, und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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  4 Kommentare:

  1. Toni
    7. September 2014 um 14:14 Uhr

    Es wäre doch, vor dem Hintergrund einer unlängst hier geführten Diskussion, nun einmal interessant zu wissen ob ich mit einem Onkelz oder Kärbholz T-Shirt an dieser tollen Bildungs(?)veranstaltung teilnehmen könnte. Scheint ja eine Gesinnungskontrolle stattzufinden, wenn ich mir den letzten Absatz mal auf der Zunge zergehen lasse. Aber toll das unser Jugendamt und die politischen Altparteien sowas unterstützen und unsere Kinder (Schulklassen) in den Genuss einer solch wahrschlich objektiven Dokumentation kommen können. Aber bei der aktuellen Gefahr des unmittelbar bevorstehenden Hitlerputsches in unserer bunten Republik, ist das Ganze wohl dennoch eine sinnvolle Maßnahme. Zumindest für solche Personen die sich hierdurch in der Öffentlichkeit als strahlende Kämpfer gegen Rechts darstellen können (kommt immer gut) und sich am einen oder anderen Fördertopf bedienen können. Die wahren Gefahren für unsere Gesellschaft liegen weissgott ganz woanders. Den Film kann man übrigens auch kostenlos daheim auf YouTube sehen, da ist der Weg zum Klo nicht so weit und man läuft vor der politischen Elite unserer Gemeinde nicht Gefahr als Nazi zu gelten, wenn man sich sein Essen nochmal durch den Kopf gehen lässt. In diesem Sinne, Gruß Toni

  2. Frank Steiniger
    7. September 2014 um 16:26 Uhr

    Hallo Toni,

    warten Sie doch erst einmal das Wetter am 15. oder 16. September ab. Vielleicht ist dann schon zu kalt für ein T-Shirt. Dann hätte sich Ihr Problem doch von alleine gelöst.

    Gruß,

    Frank Steiniger

    • U. Ermert
      7. September 2014 um 21:26 Uhr

      Bin mal gespannt welcher unserer Politiker sich auf dieser Veranstaltung sehen lässt.
      In meinen Augen zeigen doch diese Filme nur das versagen der etablierten Parteien in Sachen Jugendarbeit. In einen Film mit Spencer Tracy heißt es: “ Kein Kind wird böse geboren“ . In einem Artikel einer angesehenen deutschen Zeitung hieß es mal: “ Wer Gelder in der Jugendarbeit kürzt, muss morgen mehr Gelder für JVA’s ausgeben“.
      Bin mal gespannt auf diesen Abend, vielleicht lässt sich der eine oder andere Politiker auf eine Diskussion ein.,

      • Sandy Beach
        7. September 2014 um 21:42 Uhr

        Ich bin auch der Meinung dass kein Kind böse geboren wird, denke aber auch nicht dass nur die gestrichenen Etats Schuld an der Einstellung mancher Jugendlichen sind…
        Erziehung ist primär Sache der Eltern!! und das wird leider oftmals verpasst.

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