Ganz aufgeregt warteten die Kinder am Vormittag auf das Eintreffen des Ensembles „Corrélatif“. Dann war endlich so weit, doch die Musiker fragten verwirrt: „Warum sind wir eigentlich hier?“ „Na, um mit uns Musik zu machen!“ antworteten die Kinder… Aber es war nichts zu hören? Alle waren „Mucks Mäuschen“ still und machten erst mal ihre Ohren wach. Plötzlich erklang ganz leise Musik aus dem Nebenraum, die immer lauter wurde. Zwei Musiker kamen mit ihren Blasinstrumenten herein.
Mit „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven begann das Konzert. Voller Begeisterung lauschten die Kinder den Klängen und zwischen den Musikern entfachte ein Wettstreit um den tiefsten Ton. Musiker Matthias wollte sich mit seiner Klarinette bereits als Sieger feiern, doch die Wette hatte er ohne Anne und ihr Fagott gemacht, denn sie schaffte viel tiefere Töne und gewann somit das Duell zwischen den Beiden.
Die Musiker stellten Beethoven vor und hatten ein Bild von ihm auf ihren T-Shirts, doch irgendwie schaute er etwas grimmig. Was ist denn mit Ludwig los? Na klar, er hatte schlechte Laune, denn zu seiner Zeit komponierte er viele verschiedene Lieder, die die Orchester nie so spielten, wie er es sich vorgestellt hatte. Gemeinsam wurde überlegt, wie man dieses Problem denn lösen könnte. Für Musiker Christian war klar, dass Ludwig einen CD-Player benötigt. Doch Marion legte ein Veto ein, denn zu Ludwigs Zeit gab es noch keinen CD-Player. „Naja, dann muss halt eine andere Musikmaschine her. Die Kinder können doch den Takt vorgeben und Musik machen.“ Alle Besucher, Groß und Klein, klatschten, stampften oder machten Streichgeräusche mit den Händen, doch irgendwie war das immer noch nicht ganz im Takt. Da kam den Musikern die Idee, dass eine Uhr einen gleichmäßigen Takt hat, und Marion holte die Spieluhr heraus. Das Ensemble versuchte, „Ode an die Freude“ nachzuspielen, doch das mit der Spieluhr hat nicht funktioniert, jeder spielte ein anderes Tempo. „Wir brauchen eine Tempo-Maschine!“, meinte Anne daraufhin, und Marion holte ihr Metronom aus ihrer Tasche. Das gleichmäßige Ticktack des Metronoms ermöglichte es dem Ensemble, im gleichen Tempo zu spielen. Hierfür erschall ein tosender Applaus durch das Familienzentrum und alle Besucher waren begeistert.
Wir bedanken uns für das gelungene Mitmachkonzert beim Ensemble „Corrélatif“ (Christian Strube, Querflöte; Marion Klotz, Oboe; Matthias Beltz, Klarinette und Anne Steinbach, Fagott) und den Musikschulen des Rhein-Sieg-Kreises, die solche Mitmachkonzerte ermöglichen.
Text & Foto: FamZ Vogelnest
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