Hoffnung für Lückenschluss des Siegtalradwegs bei Dreisel – Moderator zuversichtlich

Beim umstrittenen Neubau der Radbrücke über die Sieg bei Dreisel hat jetzt die Moderation begonnen.

Nachdem der Naturschutzbeirat im vergangenen Jahr den geplanten Neubau abgelehnt hatte und kein Konsens zu finden war, hatten sich Kreisplanung und Beirat auf eine externe Moderation verständigt. Mit dieser wurde Thomas Neiss beauftragt.

Der ehemalige Leiter der Naturschutzabteilung im Düsseldorfer Umweltministerium war am 26. Juni 2017 das erste Mal vor Ort. Fast einen ganzen Tag nahm er sich dort Zeit, um – zunächst unabhängig voneinander – die Argumente beider Seiten aufzunehmen und Informationen zu sammeln.

Thomas Neiss, der nun für den weiteren Prozess verantwortlich zeichnet, will dazu jetzt einen ersten Vorschlag erarbeiten. Nach den bisherigen Eindrücken zeigte er sich vorsichtig optimistisch: „Ich bin zuversichtlich, dass wir einen Kompromiss erzielen können.“

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  6 Kommentare:

  1. Franz Ottersbach
    30. Juni 2017 um 11:37 Uhr

    Es ist erfreulich, dass unsere Politiker nicht aufgeben, die meisten Bürger anscheinend schon.
    Auch wenn ich kein Fahrrad fahre und auch vom Radtourismus nicht direkt profitieren kann, so sollte mir das Thema “Familienfreundlicher Radweg in Windeck” nicht gleichgültig sein.
    Wie sprach doch Blücher: “Noch ist Preußen nicht verloren !”

    • Armin L.
      2. Juli 2017 um 00:02 Uhr

      ..ganz nebenbei: “noch ist Polen nicht verloren… ” und das sprach auch nicht Blücher

      • Franz Ottersbach
        2. Juli 2017 um 23:01 Uhr

        Ganz nebenbei hast du recht.

      • Franz Ottersbach
        3. Juli 2017 um 00:14 Uhr

        Das mit Polen ist amtlich, das mit Preußen wusste meine Oma Katrin.
        Nehmen wir darum etwas amerikanisches: „It isn’t over until the fat lady sings!“

  2. Lothar Peukert
    30. Juni 2017 um 17:06 Uhr

    Um mit Goethe zu antworten: „Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“
    Ich habe aber dennoch ebenfalls noch nicht aufgegeben!

  3. Rolf Löttgen
    1. Juli 2017 um 13:24 Uhr

    Bravo Herr Ottersbach,
    warum soll eigentlich bei uns hier im Ländle alles so schwierig sein, wenn um uns herum vor gelebt wird, was heute Fahrrad Tourismus nicht nur für den eigentlichen Nutzer nähmlich den Radfahrer, sondern auch für die Region bedeutet. Man betrachte nur mal als Beispiel die Fahrradwege im Wiedbachtal wo eine Vielzahl von Brücken über die Wied gebaut wurden. Insbesondere auch hier in einem Lanschaftlich geschützten Naturschutzgebiet. An schönen Sommertagen sind die Ausflugs-Restaurants, Eisdielen und Co propervoll. Von wem, Bikern in allen Altersklassen !!! Die selbst ernannten” Retter von Gänsesäger & Co “sollten sich das einmal ansehen. Aber offensichtlich fahren die gar kein Fahrrad sondern stöbern im Wald und auf der Heide irgend welche Kreaturen auf und verschrecken das übrige Wild; was der dahingleitende Biker nicht tut !!!
    Natürlich, Naturschutz ist wichtig und richtig; aber nicht so.
    Diese Damen und Herren scheinen lieber eine gefährliche und für Kinder beispielsweise von Lindenpütz durch den Wald nach Dreisel unmögliche Streckenführung in Kauf zu nehmen, oder der Brandgefährliche Polterweg entlang der DB-Gleise von Schladern nach Alt-Windeck. Von der Einfahrt am Ende des schmalen Weges auf die L 333 ganz zu schweigen. Muss erst was schlimmes passieren das man diesen Weg für Radler und leider auch Mopedfahrer sperrt und nur noch Fußgänger diesen benutzen dürfen ? Wie sagte einst ein Umweltminister aus NRW Zitat:
    bevor ich in Rente gehe fahre ich mit dem Fahrrad von der Quelle bis zur Mündung auf Fahrradwegen an der Sieg entlang. Ein frommer Wunsch wie ich finde. Jetzt haben wir ja eine CDU geführte Landesregierung. Warten ´s wir ab !

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