Panarbora-Radweg eröffnet

Lückenschluss des touristischen Radverkehrs zwischen Waldbröl-Nutscheid und Siegtal

Der touristische Radweg führt vom Naturerlebnispark Panarbora (Waldbröl) ins Siegtal (Schladern) und verbindet touristische Angebote zwischen dem Oberbergischen und dem Rhein-Sieg-Kreis Oberbergischer Kreis. Der 10 km lange Panarbora-Radweg ist das letzte Puzzlestück eines 75 km langen Rundwegs. Die Freigabe dieses letzten Teilstückes markiert den Lückenschluss des touristischen Radwegenetzes vom Naturerlebnispark Panarbora durch den Nutscheid ins Siegtal und zurück. Er schließt an das touristische Radwegenetz an, das über Schladern und den Windecker Sieg-Wasserfall bis nach Hennef führt und über den Nutscheid-Höhenweg zurück nach Waldbröl (zu Panarbora).

Vom Oberbergischen in den Rhein-Sieg - Kreis führt der Panarbora-Radweg. Oberbergs Landrat Jochen Hagt (r.) und Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg - Kreises zeigen den Streckenverlauf an der Knotenpunkttafel. (Foto: OBK)

Vom Oberbergischen in den Rhein-Sieg – Kreis führt der Panarbora-Radweg. Oberbergs Landrat Jochen Hagt (r.) und Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg – Kreises zeigen den Streckenverlauf an der Knotenpunkttafel. (Foto: OBK)

Gelungen ist dies durch hervorragende interkommunale Zusammenarbeit – das betonen Oberbergs Landrat Jochen Hagt; der Landrat des Rhein-Sieg – Kreises, Sebastian Schuster und die Bürgermeister Peter Koester (Waldbröl) und Hans-Christian Lehmann (Gemeinde Windeck).

„Damit verfügen die beiden Kreise über ein touristisches Angebot, das seines Gleichen sucht. Der Lückenschluss, den wir heute feiern, war da nur eine logische Konsequenz“, sagt Landrat Jochen Hagt anlässlich der Eröffnung des Panarbora-Radwegs.

Wie auch sein Amtskollege aus dem Rhein-Sieg – Kreis, bewertet Jochen Hagt das Fahrradfahren „als einen wesentlichen Baustein der Naherholung und des Tourismus“. Landrat Sebastian Schuster sagt, dass sich beide Kreisgebiete durch diese gemeinsame Vermarktung ihrer Angebote „wunderbar ergänzen“. Neben Panarbora nennt Landrat Jochen Hagt hier zwei weitere „touristische Leuchtturmprojekte“: Das Museum und Forum Schloss Homburg und das Bürger- und Kulturzentrum „kabelmetall“ in der Gemeinde Windeck.

Hinsichtlich der touristischen Vermarktung der Region arbeiten Kreis und Kommunen seit mehreren Jahren mit den touristischen Spitzenverbänden der Region in der Kooperationsrunde Panarbora erfolgreich zusammen. Die Routenführung des Panarbora-Radwegs wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Waldbröl und der Gemeinde Windeck entwickelt.

„Dieser touristische Radweg führt weitgehend durch Waldgebiete östlich von Krahwinkel, Seifen, Schönenbach, Rommen und Gierzhagen ins Siegtal, weit ab vom Schladernring und ist damit eine ideale Radstrecke für Familien und Naturliebhaber“, sagt Jens Eichner, Leiter der Kreis- und Regionalentwicklung des Oberbergischen Kreises. Den Panarbora-Radweg kennzeichnen Schilder mit dem Symbolbild einer Baumscheibe, als Vorderrad eines Fahrrads.

„Zur Vermarktung unserer Region ist es unerlässlich, sich touristisch weiter zu vernetzen. Mit diesem interkommunalen Radwege- und Wanderwege-System schaffen wir gemeinsam ein attraktives Angebot“, sagt Waldbröls Bürgermeister Peter Koester. „Wir müssen uns touristisch gegen das Sieger- und das Sauerland behaupten. Da kann das Motto nur miteinander, statt gegeneinander lauten“, ergänzt Hans-Christian Lehmann, Bürgermeister der Gemeinde Windeck. Der nun fertiggestellte 75 km – Rundweg soll vielen Menschen die attraktiven Angebote des Region eröffnen. Er ist eines von vielen interkommunalen Projekten, die folgen sollen.

(Text & Bild: Gemeinde Windeck / OBK)

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