Reisebus kollidiert mit Bahnunterführung

Stromberg – In den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags (19.04.2026) ereignete sich auf der L 333 in Stromberg ein Verkehrsunfall, bei dem ein vollbesetzter Reisebus mit einer Bahnunterführung kollidierte. Trotz der hohen Anzahl von 80 Insassen kam die Gruppe mit einem großen Schrecken davon, wenngleich die Kollision nicht ohne Folgen blieb.

Glassplitter verletzen Fahrgast

Durch die Wucht des Aufpralls barsten zwei der großen Seitenscheiben des Busses vollständig. Ein 48-jähriger Passagier, der sich in unmittelbarer Nähe der Fenster befand, erlitt durch die umherfliegenden Glasscherben leichte Verletzungen. Er wurde vor Ort medizinisch erstversorgt. Die restlichen 79 Mitreisenden blieben nach aktuellem Kenntnisstand unverletzt.

Der 41-jährige Busfahrer gab gegenüber den Beamten an, bereits auf der Hinfahrt dieselbe Route ohne Probleme passiert zu haben. Warum es auf der Rückfahrt zu der Berührung mit der Mauer kam, konnte er sich zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht erklären.

Ermittlungen zur Unfallursache laufen

Nach dem Zwischenfall wurde das beschädigte Fahrzeug zu einer nahegelegenen Haltestelle manövriert, um den Verkehrsfluss auf der L333 nicht weiter zu behindern. Der Abtransport des Busses ist für den heutigen Vormittag geplant. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Sachschaden am Fahrzeug auf rund 20.000 Euro.

Hinweis der Polizei: Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, hatten die meisten Fahrgäste die Szenerie bereits eigenständig verlassen, sodass keine umfassenden Zeugenbefragungen mehr möglich waren.

Das zuständige Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen, um den genauen Hergang und die Ursache der Kollision zu klären.

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