Am Samstag dem 22.03 rief die Gemeinde Windeck wieder zur alljährlichen Müllsammelaktion auf. Daniel, Tobias, Andreas, Hardy, Gerd und Thomas beteiligten sich in Ihren Heimatorten und waren erfreut, wie viele Freiwillige sich auch dieses Jahr wieder gefunden haben. Die traurige Wahrheit ist aber auch, dass die Massen an Müll in den letzten Jahren immer weiter zunehmen. Und die Art des Mülls sorgt für immer mehr Kopfschütteln.

Doch während zum Beispiel die 15 Autoreifen, die allein in Langenberg aus dem Wald gezogen wurden, auf ein paar wenige zurückzuführen sind, entsteht der große Müllberg aus der Gesellschaft heraus. Es kommt nicht von ungefähr, dass ein Bürger die letzte Ratssitzung genutzt hat, um die Verwaltung und die Ratsleute zu fragen, ob sie sich diesem Problem eigentlich bewusst sind. Denn wer sich vor allem die Bahnhofsumfelder Rosbach und Herchen anschaut, muss das Gefühl haben, dass dem nicht so ist. Allerdings muss man hier klar erkennen, dass die Kapazität der Bauhofmitarbeiter auch aufgrund der Arbeitsvielfalt genauso begrenzt ist wie die des Ordnungsamtes. Am Ende ist es eine Frage der Selbstdisziplin und ob wir wollen, dass unsere Gemeinde zugemüllt wird.
In diesem Zuge muss man aber auch feststellen, dass vor allem die „unbeobachteten“ Stellen dem Müll zum Opfer fallen. Es ist daher eine berechtigte Frage, ob zum Beispiel das Bahnhofsumfeld in Rosbach auch dann der Müll-Hotspot der Gemeinde wäre, wenn auf dem alten Hermesgelände das seit jeher geplante Mehrgenerationenprojekt umgesetzt wäre. Ein Projekt, für dessen nicht-Umsetzung Bürgermeister Lehmann seiner Zeit schon viel einstecken musste. Doch viel passiert ist auch unter den aktuell Agierenden nicht.
Lassen Sie uns daher gemeinsam für ein sauberes Windeck sorgen. Politik und Verwaltung müssen es endlich hinbekommen, ein zukunftsfähiges Gemeindebild zu schaffen. Und die Aufgabe jedes Einzelnen sollte es sein, dieses zu erhalten.
SPD – Weil es um Windeck geht
(Text & Bild: SPD Windeck)