In der Nacht zu Mittwoch (31.12.2025) kam es im Hüttenweg in Imhausen zu einem Brandeinsatz, der nur knapp an einer Katastrophe vorbeischallte. Die Anwohner eines dortigen Wohnhauses wurden durch ein lautes Knallgeräusch aus dem Schlaf gerissen. Beim Blick aus dem Fenster bot sich ihnen ein dramatisches Bild: Ein am Fahrbahnrand geparkter Wohnanhänger stand lichterloh in Flammen.

Die Hitzeentwicklung war so enorm, dass das Feuer innerhalb kürzester Zeit auf eine angrenzende Hecke sowie einen Holzzaun übergriff. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Wohngebäude ordneten die Einsatzkräfte die vorsorgliche Evakuierung der Bewohner an. Die alarmierte Feuerwehr leitete umgehend die Löschung ein und konnte so verhindern, dass die Flammen auf die Garage oder das Haupthaus übersprangen.
Trotz des schnellen Eingreifens hinterließ das Feuer deutliche Spuren. Ein in der Nähe abgestellter Pkw wurde durch die enorme Wärmestrahlung beschädigt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 10.000 Euro. Erst nachdem die Brandstellen vollständig abgelöscht und gesichert waren, konnten die Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Polizei hat die Untersuchungen zur Entstehung des Feuers bereits aufgenommen. Im Fokus der Ermittler steht der Verdacht, dass unmittelbar vor Ausbruch des Brandes in der Nähe des Wohnwagens mit Feuerwerkskörpern hantiert wurde. Ob ein technischer Defekt oder fahrlässige Brandstiftung durch Pyrotechnik vorliegt, ist derzeit Gegenstand der Prüfung.
Die Behörden suchen nun nach Zeugen, die in der Nacht zum 31. Dezember 2025 verdächtige Beobachtungen im Bereich des Hüttenwegs gemacht haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02241 541-3421 entgegen.





