FDP Windeck: Springkraut und Bärenklau darf man nun auch außerhalb der Erholungsgebiete beseitigen

Petra Buttelmann

Petra Buttelmann (FDP): „Hätten hierbei schon viel weiter sein können“

Laut Berichten des Rhein-Sieg Anzeigers vertritt die Kreisverwaltung nach längerem Denk- und Lernprozess nun eine wesentlich bürgerfreundlichere Haltung in punkto Bekämpfung von Springkraut und Bärenklau durch ehrenamtliche Kräfte. Bernd Zimmermann als Leiter des Naturschutzamtes gab bekannt, dass es ehrenamtlichen Kräften nun erlaubt wird, die invasiven Neophyten auch außerhalb der gewässernahen Erholungsgebiete an der Sieg zu beseitigen. Allerdings müssen sie sich vorab mit den betreffenden Grundstückseigentümern in Verbindung setzen und deren Erlaubnis dafür einholen. Dabei sollte auch eine Haftungsfreistellung unterschrieben werden, so Bernd Zimmermann. Zudem sei Voraussetzung, dass die Kommunen das Ganze begleiten, um eine ordnungsgemäße Entsorgung zu gewährleisteten.

Die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Windeck, Petra Buttelmann, betont, „dass dies eigentlich genau das wiederspiegelt, was die FDP bereits im letzten Jahr im Windecker Gemeinderat beantragt hat und von allen Parteien auch so mitgetragen wurde“. Leider gab es in Windeck bei dem Thema bis dato kein Vorankommen, da man laut Verwaltung und Bürgermeister seit nunmehr 14 Monaten keinen Gesprächstermin mit der Bezirksregierung (die zuständige Stelle hierfür befindet sich übrigens im benachbarten Eitorf) vereinbaren konnte. „Die Bezirksregierung ist in jedem Fall ein wichtiger Ansprechpartner für Windeck, da sie mit zu den größten Flächeneigentümern hier im Ländchen zählt. Jetzt muss dabei endlich mal auf die Tube gedrückt werden.

Wir hätten schon viel weiter sein können“, ärgert sich Petra Buttelmann. „Zurecht!“, bestätigen die Windecker Freidemokraten, die sich darüber hinaus sehr freuen würden, zumindest im kommenden Jahr die Sieg und ihr schönes Tal mal wieder mehr sehen als lediglich erahnen zu können“.

(Text & Bild: FDP-Windeck)

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  1 Kommentar:

  1. Peter Scholten
    7. August 2015 um 11:16 Uhr

    Super endlich mal ein Durchbruch.
    Und nun sollten die Dorfvereine aktiviert werden die wiederum freiwillige suchen und deren Einsatz planen können.
    Bleibt nur die Frage zu klären, wie der Einsatz von Verbrauchsmaterial zu vergüten und verantwortliche mit Fachkenntnissen ( Wie entferne ich nachhaltig ) geschult werden.
    Wer übernimmt Verantwortung, da nicht nur das dürfen zählt sondern endlich auch das machen

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