Aktionstag „Gemeinsam gegen die Herkulesstaude“ am 06.04.2019

Unter Federführung des Rhein-Sieg-Kreises startet am Samstag, den 6.04.2019 ab 10.00 Uhr der 1. Aktionstag zur Bekämpfung der Herkulesstaude entlang der Siegufer in den Kommunen Hennef, Eitorf und Windeck. Alle Vereine, Bürger und Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an der Bekämpfungsaktion zu beteiligen.

In der Gemeinde Windeck wurden die folgenden Treffpunkte festgelegt:

Siegufer Stromberg
Treffpunkt: Spielplatz Eichenhain, 10.00 Uhr
Ansprechpartner: Nachbarschaft Stromberg (Dirk Gottwald 0160/2645653)

Siegufer Hoppengarten
Treffpunkt: Eisenbahnbrücke Hoppengarten, 10.00 Uhr
Ansprechpartner: Bürgerverein Hoppengarten (Marco Röhrig , Tel. 0152/52120664)

Siegufer Rossel-Wilberhofen
Treffpunkt: Spielplatz Ruppichterother Straße (K55) Rossel, 10.00 Uhr
Ansprechpartner: Bürgerverein Rossel-Wilberhofen (Hardy Hasenbach, 0173/2642455)

Siegufer Dattenfeld
Treffpunkt: Greent Dattenfeld-Übersetzig (Straße: An der Alten Mühle), 10.00 Uhr, Ansprechpartner: Bürgerverein Dattenfeld (Joachim Greis, Tel. 02292/8968)

Siegufer Schladern
Treffpunkt: Alter Tennisplatz, Siegbrücke Elmoresstraße, 10.00 Uhr
Ansprechpartner: Bürgerverein Schladern (Bernd Hundenborn, Tel. 0157/72680651)

Siegufer Rosbach
Treffpunkt: Parkplatz Lidl, 10.00 Uhr, Ansprechpartner: Gemeinde Windeck (Mark Fröhling, Tel. 02292/601-160)

Siegufer Au
Treffpunkt: Siegufer an der Straßenbrücke Opsener Straße, 10.00 Uhr
Ansprechpartner: Angelsportverein Obere Sieg (Ottmar Weier 0151/12128751)

Da die Pflanzen noch relativ klein sind, ist die Gefahr, mit dem Pflanzensaft in Berührung zu kommen, relativ gering. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass alle Hautpartien mit Kleidung bedeckt sind. Das Gesicht sollte vorsichtshalber mit Sonnencreme eingerieben werden. Neben festen Arbeitsschuhen oder Stiefeln und Handschuhen wird ein Spaten zum Ausstechen der Pflanzen benötigt. Die Pflanzen können dann vor Ort
verbleiben. Alle Teilnehmer erhalten vor Ort eine kurze Einweisung. Der Arbeitseinsatz ist bis ca. 13.00 Uhr geplant.

Weitere Infos:
Gemeinde Windeck
Mark Fröhling
02292/601-160
mark.froehling@gemeinde-windeck.de

(Text: Gemeinde Windeck)

Empfohlene Beiträge:

  6 Kommentare:

  1. Sieglinde
    10. April 2019 um 11:53 Uhr

    Es war dringend nötig und es ist sehr löblich, dass etwas gegen die weitere Verbreitung der Herkulesstauden getan wird. Die haben sich in den vergangenen Jahren leider schon sehr stark vermehren können. Auf dem Greent ist es nun so, dass leider überall Erdlöcher vorhanden sind. Schlecht für Menschen und Tiere, die sich hier den Fuß verstauchen (oder gar brechen) können. Ungut ist auch, dass zum Teil noch die Wurzeln der Stauden in den Erdlöchern stecken, oder aber kleine Spößlinge sind noch in der umgeworfenen Erde drin. Leider ist nicht sehr sorgfältig gearbeitet worden, was den Erfolg der Aktion schmälern wird. Es gibt auch ganz viele Bärenklau-Stauden, die übersehen wurden, was sehr schade ist.

  2. Joachim Greis
    28. April 2019 um 08:16 Uhr

    Vielen Dank, Sieglinde, für deinen „tollen“ Kommentar.
    Wir waren am 06.04. mit 10 Personen unterwegs. Jeder hat etwa 3 Stunden seiner Freizeit geopfert, um bei der Bekämpfung der Herkulesstaude so gut wie es geht mitzuhelfen. Dein Kommentar hat dazu geführt, dass Dattenfelder sich von den weiteren Aktionen abgemeldet haben, weil andere Mitbürger scheinbar nichts besseres zu tun haben als öffentlich an ihrem Engagement rumzunörgeln. Als Ansprechpartner für den betroffenen Bereich (siehe Artikel) bin ich für Kritik und Anregungen erreichbar.
    Außerdem darfst du aber auch jederzeit Stiefel und Handschuhe anziehen, den Spaten in die Hand nehmen und das Ergebnis unserer Arbeit nachbessern, damit es deinen Vorstellungen entspricht.
    Gestern waren wir mit wenigen Leuten in einem anderen Uferabschnitt aktiv. Dort kann man, im inzwischen hohen Gras nicht erkennbar, von einem Schritt zum nächsten knietief in Mulden des Hochwassers stolpern. Wir haben auch hier sicher wieder einige Stauden übersehen oder die Wurzeln zwischen den Basaltsteinen nicht entfernen können – aber es sind über 100 Giftige Pflanzen beseitigt oder zumindest im weiteren Wachstum behindert worden.

    Es gibt in Windeck noch tausende Möglichkeiten aktiv bei der Bekämpfung mitzuhelfen anstatt die Arbeit von freiwilligen Helfern öffentlich zu kritisieren.
    Ich hoffe wir sehen uns am 11. Mai um 10:00 Uhr. Die Treffpunkte werden noch bekannt gegeben.

    Joachim Greis

  3. Sieglinde
    30. April 2019 um 11:05 Uhr

    Sehr geehrter Herr Greis. Da wir uns nicht persönlich kennen bleibe ich beim „Sie“.
    Ich bin keine Dattenfelderin, habe aber in anderen Bereichen an der Sieg mitgeholfen bei der Entfernung der Herkulesstauden. Hier wurden die Grabungs-löcher übrigens wieder zugeworfen. Dies sollte lediglich als Hinweis dienen, den Einsatz als solchen habe ich nicht kritisiert. Für Aktionen kann ich momentan leider nicht behilflich sein, da ich in einem Ausgrabungsloch umgeknickt bin und mir eine Bänderzerrung zugeszogen habe.
    Als Vorschlag: jeder Anwohner könnte doch in seinem näheren Umfeld, unabhängig von den einzelnen Sammeltrupps, die Unfer- und Wiesenbereiche absuchen und bearbeiten. Auch das habe ich bereits gemacht, Herr Greis, also bitte keine falschen Unterstellungen.
    Als Ansprech-„Partner“ kann ich Sie leider nicht sehen, tut mir leid. Kritik + Anregungen werden im Vorfeld von Ihnen ja schon abgewehrt und abgetan. Als wenn Sie sich persönlich auf den Schlips getreten fühlten. SCHADE.

  4. Maria Hilf
    1. Mai 2019 um 11:24 Uhr

    Sieglinde hat doch nicht unrecht! Blinder Aktionismus nützt nichts und sollte vermieden werden. Sach- und fachgerechtes Vorgehen ist bei dieser Giftpflanze unabdingbar. Fachliche Hinweise zur Bekämpfung gibt es übrigens von der Landwirtschaftkammer, als PDF online abrufbar. Da braucht wohl einer ein Forum um sein Ego als „Dorfsheriff“ aufzumotzen?

  5. Eulenspiegel17
    4. Mai 2019 um 10:59 Uhr

    Autsch Frau Sieglinde – übergetreten?

    Wer sich beim Betreten unwegsamen Geländes vertreten hat, sollte nicht gar zu hart auftreten und dann noch nachtreten. Ist nicht so gut fürs Patschefüßchen, gelle! Da hift dann auch keine Maria mehr…

    Jetzt aber mal im Ernst: a l l e n ehrenamtlich Tätigen, die sich unermüdlich und selbstlos für den Erhalt unserer heimischen Natur einsetzen, gilt mein herzlichster Dank!

  6. Lothar Peukert
    8. Mai 2019 um 16:00 Uhr

    Ich finde es zunächst einmal sehr lobenswert, dass sich Freiwillige finden die zum Wohle der Allgemeinheit ehrenamtlich anpacken. Diesen Leuten gebührt ein großes Lob.

    Generell muss ich allerdings kritisieren, dass allen voran die Naturschutzverbände wie BUND usw. zu solchen Aktionen aufrufen (müssen).
    Immerhin haben die Naturschutzverbände dafür gesorgt, dass Sieg und Siegufer zum Landschaftsschutzgebiet erklärt wurden.
    Ich bin der Meinung, dass die Problematik mit Herkulesstaude & Co. gar nicht in dieser Form auftreten würde, wenn man den Landwirten wieder erlauben würde die Siegwiesen bis zum Ufer als Weideflächen zu Nutzen. Das gleiche gilt für das Angeln an der Sieg.

    Ohne den Landschaftsschutz wäre es im Übrigen auch möglich die schädlichen Pflanzen mit geeignetem technischen Gerät dauerhaft zu entfernen anstatt jährlich von Hand mit dem „Schäufelchen“ zu hantieren.

    Nicht das der Eindruck entsteht ich sei gegen den Naturschutz – er sollte nur sinn- und maßvoll betrieben werden.

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