Bekämpfung der Herkulesstaude – Helfer gesucht!

Jeder kann mitverfolgen, wie die gefährliche Herkulesstaude sich jedes Jahr stärker entlang der Sieg ausbreitet. Der Rhein-Sieg-Kreis hat zwar in den Jahren 2009 bis 2013 eine flächendeckende Bekämpfung der Herkulesstaude vorgenommen, diese konnte aber aus finanziellen Gründen nicht fortgesetzt werden.

Nachdem Ende 2016 im Auftrag des Rhein-Sieg-Kreises ein Bekämpfungskonzept erarbeitet worden ist, soll die Bekämpfung nun wieder aufgenommen werden. Dabei geht es darum, die Lasten auf möglichst vielen Schultern zu verteilen.

Die Landwirtschaft, die Bezirksregierung, die Kommunen und der Rhein-Sieg-Kreis wollen ihre Verantwortung  bei der Zurückdrängung der Herkulesstaude wahrnehmen, können aber die aktive Mithilfe von Bürgern gut gebrauchen.

Wer Interesse hat, an der Bekämpfung der Herkulesstaude mitzuhelfen, kann sich an die Gemeinde Windeck wenden, die die Bekämpfung in ihrem Gebiet koordiniert. Gerne können Sie uns dabei mitteilen, ob es bevorzugte Stellen gibt, wo Sie aktiv werden möchten.

Kontakt:

Gemeinde Windeck
Mark Fröhling
02292/601-160
mark.froehling@gemeinde-windeck.de

(Text: Gemeinde Windeck)

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  4 Kommentare:

  1. Marie
    13. Juni 2017 um 23:30 Uhr

    Wurde denn eigentlich gar nichts zur Bekämpfung der so giftigen Herkulesstaude unternommen? Die erblühen gerade in Dattenfeld überall am Siegufer, wahre Prachtexemplare und in rauhen Mengen. Manche stehen ganz nah am Fußweg und gefährden Mensch und Tier. Von Eitorf hört man, dass das Siegufer befreit worden ist.

    • Gabriele Mai-Gebhardt
      9. Juli 2017 um 22:24 Uhr

      Ja Eitorf ist frei, dank Ralph Lorenz. Siehe im Facebook. Ralph wohnt inzwischen in Altwindeck und wird sich der Sache annehmen.

  2. bergischer löwe
    17. Juni 2017 um 13:08 Uhr

    es ist ein k(r)ampf mit dieser pflanze.wo soll man da noch anfangen?zudem gibt es ja auch uferabschnitte die als störungsarm beschrieben werden und nicht betreten werden dürfen.da können die “herrlichen pflänzchen” in frieden wachsen und gedeihen(schattenseiten des naturschutzes).die einzige möglichkeit der plage auch nur annähernd herr zu werden wäre eine flächendeckende bekämpfung.agr personalmangels wird das wohl ein stiller traum bleiben.

  3. Gabriele Mai-Gebhardt
    8. Juli 2017 um 22:44 Uhr

    Eigentlich geht es nicht nur um die Herkulesstaude, sondern auch um das Indische Springkraut und andere eingewanderte Pflanzen, die sich ausbreiten und die heimische Auenbepflanzung verdrängen. Die Ursache ist die sich selbst überlassenen Regionen, die einst der Mensch pflegte und nutzte und nun dank Grünen und Roten Politik verunkrauten. Ehemalige Kulturlandschaft kann man aber nicht einfach sich selbst überlassen. Leider haben diesbezüglich die rot-grünen Politiker nichts dazu gelernt.

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