Silberhardtstraße in Rosbach wegen Hangrutschgefahr auf unbestimmte Zeit gesperrt

Seit längerer Zeit werden Risse in der steilen Böschung der Silberhardtstraße zwischen Bachmühle und dem Abzweig nach Hurst (Verlängerung Severinsweg) beobachtet. Obwohl die Fahrbahn eingeengt wurde, um die Böschung vom Verkehr zu entlasten, haben Messungen und Sichtkontrollen ergeben, dass die Böschung weiterhin in Bewegung ist.

Da jetzt auch noch Risse im Asphalt zu beobachten sind, empfiehlt das eingeschaltete Geotechnische Büro, die Silberhardtstraße umgehend für den Durchgangsverkehr zu sperren. Sollte nämlich die in der Böschung verlaufende Abwasserdruckleitung aufgrund der Bodenbewegungen reißen, würde Wasser unkontrolliert in die Böschung eindringen und zu einem Zusammenbruch der Böschung führen.

Da dieser Zeitpunkt nicht vorhersehbar ist, wird die Silberhardtstraße zur akuten Gefahrenabwehr ab Montag, den  3. April 2017 auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Info: Gemeinde Windeck, Guido Broich 02292/601-145

(Text: Gemeinde Windeck)

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  24 Kommentare:

  1. Oliver
    29. März 2017 um 15:52 Uhr

    Na herzlichen Glückwunsch an die Ohnmacht der Funktionsträger, jahrelang wird da verengt und man hat wohl gedacht somit sei das Problem gelöst…!???
    Jetzt leiden wieder alle unter der offensichtlichen Unfähigkeit der Gemeinde für dieses Problem keine frühere und bessere Lösung herbeigeführt zu haben….
    Für unbestimmte Zeit…. Eine durchaus dehnbarer Zeitspanne

  2. U. Ermert
    29. März 2017 um 18:52 Uhr

    Ja, es muss überall gespart werden, anstatt dort eine vernünftige Hangsicherung zu betreiben geht man den einfachsten Weg und sperrt einfach mal die Straße. Bin mal gespannt wie die Bürger aus Loch im Winter bei dem miserablen Winterdienst der Gemeinde weg kommen sollen. Wollen mal hoffen das die Meldung ein verfrühter Aprilscherz ist, ansonsten hat man schon zwei Fehler begangen: 1. Keine offizielle Bekanntgabe im Mitteilungsblatt ( die Bürger müssen Zeit haben für Einspruch einzulegen), 2. Eine Sperrung muss frühzeitig angekündigt werden.

    • H.-Jürgen Engelberth
      29. März 2017 um 19:26 Uhr

      Morgen ist um 17:00 Uhr eine Sitzung des Bau- und Vergabeausschuss in der Hauptschule. Einfach vorbei kommen und Fragen stellen.

      • U. Ermert
        30. März 2017 um 06:51 Uhr

        Es gibt noch Leute die müssen arbeiten.
        Seit Jahren ist die Problematik bekannt, aber unsere unfähige Gemeinde kriegt nichts auf die Reihe.

    • Einheimlicher
      29. März 2017 um 21:16 Uhr

      1. Wogegen sollen die Bürger Einspruch einlegen.
      2. Bei Gefahr in Verzug kann jederzeit sofort gesperrt werden.

      • U.Ermert
        30. März 2017 um 06:48 Uhr

        Wo ist dort Gefahr in Verzug? Komme dort regelmäßig vorbei. Das Gutachten möchte ich sehen.

  3. Oliver
    30. März 2017 um 07:28 Uhr

    Das mag ja sein, aber die Gefahr ist hier offensichtlich ja bereits länger und dauerhaft im Verzug.
    Die Komplettsperrung ist doch jetzt nur das nächste Kapitel der Geschichte.
    Man könnte es auch als die Spitze des Eisberges bezeichnen.

  4. U. E
    31. März 2017 um 20:00 Uhr

    Ist dies das Ergebnis einer Unfähigkeit einer Gemeinde die Sitzungen anberaumt wo die meisten betroffenen noch auf der Arbeit sind oder ein neues Demokratieverständnis von unseren Volks- (ver)-tretern denen das wohl der Bürger egal ist. Sollte diese Sperrung auf Dauer bleiben würde das für die Bürger der Ortschaft Loch der Umweg eine große Belastung bedeuten, ganz zu schweigen vom Winter, da bei dem miserablen Winterdienst dann keiner mehr den Berg rauf kommt wodurch Arbeitsverhältnisse bedroht sind. Nein diese Gemeinde mit seinem unfähigen Gemeinderat und einem Bürgermeister den man besser schon vor Jahren den Laufpass gegeben hätte. Hiermit spreche ich alle Parteien an, ihr seit für mich nicht mehr wählbar.

  5. wowedv
    2. April 2017 um 23:18 Uhr

    Den inzwischen bei der GV tätigen Mitarbeitern ist anscheinend nicht bekannt, dass im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens Anfang der 70ger Jahre der breitere Ausbau der Silberhardtstraße vorgesehen wurde. In diesem Rahmen wurden auf der Bergseite bereits Grundstücksflächen der öffentlichen Hand zugeschlagen. Jahrelang waren die durch die Vermesser abgesteckten Bereiche sichtbar (Holzpfähle mit Neigungswinkeln). Die Straße könnte also ohne grösseren Aufwand verlegt werden, ohne die dortigen Grundstücksbesitzer zu behelligen. Kursierende Gerüchte über den möglichen Einspruch von farbigen Umweltschützern, keine Bagger zur Gründung der Böschung einsetzen zu dürfen erteile ich eine Absage. Meine Damen und Herren, im Mai werden wir auch dieses Problem lösen!
    Herr Bürgermeister, machen Sie Ihren Job!

    • U. E
      3. April 2017 um 19:05 Uhr

      wowedv, glauben Sie wirklich das gerade diese unfähige Person aus Troisdorf was hinbekommt. Solange die SPD mit diesen Ökofaschisten im Rat die Mehrheit haben friert eher die Hölle zu bevor dort was passiert. An diesen Zustand werden wir uns gewöhnen müssen, alles andere wäre eine Überraschung bei diesen unfähigen Gemeinderat.

      • wowedv
        4. April 2017 um 21:57 Uhr

        Da gibt es nur eine Alternative: Bewerben SIE und Ihre Freunde sich bei der nächsten Kommunalwahl als unabhängiger Vertreter für einen Wahlkreis. Und gewinnen Sie! Erst dann werden wir Ihre Kommentare ernst nehmen können.

        • U. E
          5. April 2017 um 06:59 Uhr

          Aber Ihre Kommentare, Machen Sie es doch vor und posten mal unter Ihrem richtigen Namen, falls Sie den Mut dazu haben.

          • wowedv
            5. April 2017 um 11:34 Uhr

            Was ist Mut U.E?
            U.E, ist das Ihr richtiger Name oder ist es doch vielleicht Ullrich Ermert aus Loch. Treffer!

        • U. E.
          5. April 2017 um 19:26 Uhr

          Falscher Treffer, Sie haben noch immer nicht den Arsch in der Hose ihren richtigen Namen zu nennen, Feigling.

          • wowedv
            5. April 2017 um 20:19 Uhr

            Ullrich, ich habe Arsch, Du nicht! Dein Gebrauch der Fäkalsprache hat Dich verraten, so kennen wir Dich in der Bachmühle. Sei bitte vorsichtig mit Verunglimpfungen hier im Netz. Schnell hast Du eine Verleumdungsklage an Deinem “aller Wertesten”, denn hier stehst Du nicht an der Theke und hast einen nur kleinen Zuhörerkreis.

          • U. E.
            6. April 2017 um 06:59 Uhr

            wowedv, Sie haben nicht den Mut mir ihren richtigen Namen zu nennen, ja sie drohen einem auch noch, ja das sagt alles über sie aus:

    • EP
      5. April 2017 um 15:45 Uhr

      Das selbst gemachte Problem liegt schon länger zurÜck, denn vor zig Jahren wurden hier entlang der Straße große Pappeln von der
      Gemeinde gefällt. Schon damals wurde darauf hingewiesen, dass diese
      Bäume für den Halt der steilen Böschung gesorgt hatten. Aber es wurde
      nichts neues angepflanzt.
      Jahre später wurde dann zusätzlich, wahrscheinlich das Flurstück 44 kahl geschlagen, ohne neue Anpflanzung. Nun wird wohl nicht nur der Hang ab der Straße ins rutschen kommen, sondern der ganze Hang oberhalb der Straße
      drückt auch noch nach. auf der angehängten Luftbildaufnahme von 8.2016 kann man das erkennen. siehe link: http://up.picr.de/28803963mf.jpg
      Das wird aber ein gutes geologisches Institut feststellen können und Gründungsvorschläge machen, z.B Spunddielen oder Bohrpfähle bis in tragende Schichten.

  6. Michael Behnsen
    6. April 2017 um 15:08 Uhr

    U.E und wowedv schreibt doch bitte konstruktive Beiträge und dies unter eurem Klarnamen. Windeck24 ist keine Plattform für persönliche Scharmützel.

  7. 24. April 2017 um 23:14 Uhr

    In der heutigen Ratssitzung kam das Thema aufgrund eines sicherlich gutgemeinten Dringlichkeitsantrags der SPD auf die Tagesordnung. Als FDP-Ratsvertreter habe ich dies grundsätzlich begrüßt und dem auch inhaltlich so zugestimmt. Was ich allerdings als unmöglich empfand, dass man den so zahlreich erschienen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, den Betroffenen also, weder bei den “Einwohnerfragen”, noch zum Tagesordnungspunkt selbst, die kurze Möglichkeit gab, sich explizit und sachlich dazu zu äußern, Bedenken anzumerken und eventuell gute Vorschläge einzubringen. Als FDP-Vertreter habe ich ausdrücklich darum gebeten, konnte mich aber weder gegen die Verwaltung noch gegen die Kolleginnen und Kollegen der übrigen Fraktionen damit durchsetzen. Man hätte durchaus die Sitzung für wenige Minuten unterbrechen können, um somit wenigstens die Möglichkeit zu bieten, sich kurz mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber auszutauschen. Dies erweckt einmal mehr den Eindruck einer Politik “über die Köpfe der Menschen hinweg”, sowie einer Verwaltung, die nicht zuhören will. Dies hat uns in meinen Augen, ja, auch trotzt der rechtmäßigen Einhaltung der Geschäftsordnung, mehr geschadet als genutzt. Dies möchte ich auch an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Wir werden selbstverständlich trotzdem gemeinsam an einer guter Lösung hierfür arbeiten. Mit freundlichem Gruß, Uwe Steiniger (FDP-Windeck)

    • Einheimlicher
      25. April 2017 um 22:55 Uhr

      “Dies erweckt einmal mehr den Eindruck einer Politik “über die Köpfe der Menschen hinweg”, sowie einer Verwaltung, die nicht zuhören will.”
      Ich glaube das diesen Eindruck die meisten Bürger schon lange von unserer Verwaltung und Politiker haben.

  8. Lothar Peukert
    26. April 2017 um 14:35 Uhr

    Lieber Uwe Steiniger,
    Du hast ja bereits korrekt angemerkt, dass die Geschäftsordnung des Rates nun mal kein Rederecht für Bürger zu einzelnen Punkten der Tagesordnung vorsieht:
    http://www.windeck-bewegt.de/dokumente/upload/20222_geschäftsordnung_rat_und_ausschüsse.pdf
    Diese Möglichkeit der Mitsprache gibt es lediglich bei den Ausschusssitzungen.
    In Kürze steht ja die Überarbeitung der Geschäftsordnung an, ich bin der Meinung, das man dort für die Zukunft eine entsprechende Möglichkeit unter bestimmten Voraussetzungen vorsehen sollte.
    Du erwähnst dann die Möglichkeit der Sitzungsunterbrechung.
    Es hätte Dir ja ebenfalls freigestanden einen entsprechenden Antrag zur Geschäftsordnung auf Sitzungsunterbrechung gem. §13, 1 e) zu stellen anstatt sich im Nachhinein mit “man hätte…” populistisch zu äußern um die eigene Partei in ein gutes Licht zu rücken.
    Ich denke alle Beteiligten sollten nun nach einer guten und nicht zuletzt sinnvollen Lösung zu suchen.

    • 27. April 2017 um 14:13 Uhr

      Lieber Lothar, das ist ja witzig: a) es ging doch um Euren Antrag, b) outet sich ein Fragesteller direkt damit, über 30 Jahre Mitglied der SPD zu sein, also offenbar “Euer eigener Mann”, c) die Sitzung leitet doch immer noch der Bürgermeister. Soll ich jetzt für Euren Komplettausfall während der Sitzung herhalten? Nix für ungut, Uwe Steiniger

      • wowedv
        27. April 2017 um 22:55 Uhr

        War wohl eine missglückte Wahlkampfveranstaltung der SPD zur Landtagswahl, hätte besser die Vita des Fragestellers hinterfragt.

  9. Locher Bürger
    1. Mai 2017 um 12:19 Uhr

    Warum heißt das Einwohnerfragestunde?
    Erst wird der Frager abgewürgt mit den Hinweis, dass es für das Thema einen TOP gibt.
    Beim TOP selbst darf er nichts mehr sagen!
    Es ist schon mehr als traurig, dass seit Anfang 2015 von einer Sanierung nur die Rede ist, obwohl die kritische Lage der instabilen Böschung bekannt war.
    Gutachten, Sanierungsmaßnahmen Böschung und alternative Umfahrung lagen 2015 vor.
    Die Suche mittels http://session.gemeinde-windeck.de/bi/suchen01.php mit Suchwort “Silberhardtstr.” ist zu empfehlen.

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