CDU-Windeck: Erfolgslinie 579

CDU Windeck Buslinie 579Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 fährt die Buslinie 579 durchgehend bis Rosbach. Mit großer Freude stellen Antragsteller Uwe Fröhling und der Verkehrspolitische Sprecher der CDU – Kreistagsfraktion Oliver Krauß fest, dass sich die Fahrgastzahl kontinuierlich gesteigert hat. Nach Rücksprache mit dem Linienbetreiber und einem Busführer lässt sich die Steigerung mit ca. 40 Personen am Tag beziffern! „Hier profitiert die Mutter, die mit ihrem Kleinkind zum Kinderarzt nach Eitorf muss, genauso wie die Dattenfelder oder Dreiseler, die in Rosbach einkaufen möchten. Oder aber bei der Gemeindeverwaltung was zu erledigen haben, bzw. sonst einen Grund haben den Bus zu benutzen“, sagt Uwe Fröhling „Der Nutzen kommt vielen zu gute.“

Das nächste Ziel wird bereits verfolgt. Die Weiterfahrt der Busse von Schladern nach Rosbach auch an Samstagen.

(Text & Bild: CDU Windeck)

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  15 Kommentare:

  1. hschmidt
    25. März 2015 um 13:15 Uhr

    Hm. Als ebenfalls aktive Busfahrerin (auf anderer Linie) wage ich mal eine Rechnung: 40 Personen pro Tag, verteilt auf insgesamt 16 Busfahrten, das macht etwa 2,5 Mitfahrende. Und das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen.
    Ich möchte hier ganz sicher keine Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs in Windeck bemeckern, im Gegenteil. Doch mir erschließt sich immer noch nicht, warum hier Gelder ausgerechnet für eine Linie ausgegeben werden, die schon von der S-Bahn-Strecke, ebenfalls einmal die Stunde, abgedeckt wird. Und die Fahrt zwischen Eitorf und Rosbach dauert per Bus etwa eine Dreiviertelstunde (!), mit der S-Bahn nur eine Viertelstunde …
    Gibt es aslo eine (sinnvolle) Erklärung, die sich mir noch nicht erschließt, liebe CDU?

  2. Heinz Linnartz
    25. März 2015 um 13:42 Uhr

    Hallo,

    ja es gibt eine. Ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass zum Beispiel die Orte Stromberg, Herchen, Hoppengarten, Dattenfeld, Dreisel nicht unmittelbar am Bahnhof liegen. Ist Ihnen auch bekannt, dass ältere Personen ohne eigenen Pkw dann zunächst den Bus bis zum Bahnhof nehmen müssen, wenn sie zum Bespiel das Rathaus in Rosbach erreichen wollen. Früher gab es nur eine Linie von Eitorf kommend bis Schladern und umgekehrt. Nun haben die Bewohner die vorgenannten Orte auch die Möglichkeit, sofort bis nach Rosbach zu fahren und keine lästigen Umsteigereien in Kauf zu nehmen.
    Nach einem Gespräch mit älteren Personen in Herchen, die den früheren Zustand kritisierten, habe ich schon einmal einen Leserbrief geschrieben und eine Verbindung eingefordert.
    Wir wollen doch hier sicherlich keine Diskussion lostreten, ob sich das rechnet, dann könnten andere Beispiele aufgeführt werden.
    Wir sollen doch froh sein, dass es nun gelungen ist, die Verbindung zu haben und sollten auch einmal den danken,die dafür gesorgt haben.

    • hschmidt
      25. März 2015 um 15:28 Uhr

      Sie haben in Teilen recht. Sie wissen aber sicher auch, dass es zahlreiche Ortschaften in Windeck gibt, die WEDER an der S-Bahn-Strecke liegen, NOCH eine regelmäßige Busverbindung haben.
      P.S. Ich bin selbst älter, verfüge über kein Fahrzeug, und muss genau das tun, was Sie beschreiben, um zu Ärzten, Rathaus oder sonstwo hin zu kommen.
      Ich glaube im übrigen auch, dass es andere Beispiele gibt, die unnützere Kosten verursachen..Wobei ich leider keine Zahlen zu den Kosten des Busverkehrs kenne, und mich nur immer wundere, warum diese Riesenbusse für 3-4 Mitfahrende durch die Gegend gondeln …

  3. R.Stüber
    25. März 2015 um 15:28 Uhr

    Früher fuhr die L 579 ( In Regie der RVK Siegburg ) sogar noch über Mauel -Lindenpütz- Rosbach Sportplatz zum Bahnhof und wurde im Dezember 2003 eingestellt sowie der ganze Leuscheider Raum abgehägt wurde . Und wer hatte das zu verantworten ?

  4. Alfred Tetzlaff
    26. März 2015 um 20:40 Uhr

    Ich empfehle auch kleine Fortschritte gutzuheißen und keine Forderung zu stellen, die schlichtweg unrealistisch sind. Es ist nicht umsetzbar jedes Haus in Windeck mittels Bushaltestelle zu verknüpfen, insofern sollte man den hier ermöglichten Fortschritt durch die CDU anerkennen! Gut gemacht!!

    • hschmidt
      27. März 2015 um 09:06 Uhr

      Und da wurde hier so oft moniert, dass windeck24 ein SPD-Sprachrohr sei …

      Wenn die Linie 579 denn wirklich ein erster kleiner FortSCHRITT ist, wäre es schön, wenn die Windecker CDU als nächstes auch einmal auf die Ortschaften schaut, die nahverkehrstechnisch weniger gut als Dattenfeld und Co. versorgt sind. Statt sich nur dort zu engagieren, wo am lautesten geschrien wird.

    • R.Stüber
      27. März 2015 um 11:10 Uhr

      Ich sehe keinen Fortschritt darin . Damals Streichung der Linien 328,329,481 über Leuscheid nach Weuyerbusch bzw Imhausen Richtung Rosbach ,Au ,Hamm-Sieg usw

  5. Frank Steiniger
    27. März 2015 um 12:57 Uhr

    Hallo zusammen,

    es ist ja schön. dass es zumindest auch einige gibt, die eine positive Veränderung auch als positiv bewerten. Man kann die Bereitstellung des ÖPNV nicht überall kostendeckend planen. Es gibt auch so etwas wie “Daseinsfürsorge”. Ansonsten dürften wir auch keine Wasserleitung nach Hahnenbach legen. Bei dieser Linie wurde ja nur die Verlängerung von Schladern nach Rosbach und zurück durchgesetzt. Es konnte doch nicht sein, dass eine Hauptroute in Schladern endet, wo die Leute, um zur Verwaltung oder zum Einkaufen zu gehen, den nächsten Zug nach Rosbach abwarten mussten. Außerdem sind die 40 Personen ja die Fahrgäste, die nun die Route zusätzlich nutzen. An diesen Mehrkosten von ca. EUR 11.000,00 p.a. beteiligt sich der Rhein-Sieg-Kreis mit ca. EUR 5.000,00.und die ÖPNV-Umlage für Windeck steigt dadurch um ca. EUR 6.000,00 pro Jahr. Ich denke, das ist für diese Verbesserung vertretbar und wird ja auch angenommen. Wer es also nachrechnen möchte, sollte es mit diesen Zahlen dann einmal tun. Die Reduzierung der Linien über Leuscheid war eine Entscheidung des Kreises vor etlichen Jahren ohne Einfluss des Gemeinderats. Da war ja niemand glücklich darüber. Aber wir in Windeck müssen uns Verbesserungen gegenüber den Städten, wie Troisdorf und Troisdorf hart erkämpfen. Daher sollte man das hier so sehen wie es ist: Ein Verbesserung für die Menschen in Windeck!

    Viele Grüße,

    Frank Steiniger

  6. Alfred Tetzlaff
    27. März 2015 um 17:10 Uhr

    Hallo Herr Stüber und Frau Schmidt,

    Sie können doch nicht ernsthaft die Verbesserung hinsichtlich der Windecker Infrastruktur negativ bewerten. Wie Sie schon richtig herausgestellt haben, gab es vor einigen Jahren in Teilen der Gemeinde keine flächendeckende Befahrung durch Busse (die Situation vor 2003 mal unberücksichtigt). Also besteht im Vergleich zum Zeitfenster 2003-2014 doch eine Verbesserung, die man nicht übersehen kann.
    Sollte man Ihrer Empfehlung Folge leisten, gäbe es wahrscheinlich diese Linie nicht, was wiederum ein Rückschritt für “Pendler-Gemeinde” Windeck bedeuten würde. Also versuchen Sie es lieber mit der Honorierung von politischen Erfolgen – unabhängig von parteipolitischer Einfärbung – als den Miesepeter vorneweg zu schieben.

    • hschmidt
      28. März 2015 um 19:32 Uhr

      Es gibt hier keine Miesepeter. Warum sollte man etwas pauschal honorieren, das man nicht für eine Verbesserung hält?
      Es geht doch genau darum: die wenigen Mittel der Gemeinde fair zu verteilen (“Daseinsfürsorge”), statt sie an Stellen zu schieben, wo schon eine sehr gute Nahverkehrsverbindung vorliegt, nämlich die S-Bahn. Auch in den da nicht unmittelbar angrenzenden Ortschaften muss ja dann gelten, dass nicht jeder Windecker vor der Haustür abgeholt werden kann.
      P. S. an Herrn Steiniger: Danke für die konkreten Zahlen, man kann sich so besser ein Bild machen, um welche Kosten es überhaupt geht. Gibt es die auch zum Anrufsammeltaxi über die Taxiunternehmen?

      • Alfred Tetzlaff
        29. März 2015 um 16:09 Uhr

        Ihre S-Bahn fährt von Rosbach nach Schladern einmal die Stunde, in diesem Zusammenhang würde ich nicht von “sehr guter Nahverkehrsverbindung” sprechen.
        Zum Thema “Daseinsfürsorge”: Die L579 durchfährt mit Rosbach, Schladern, Dattenfeld und Herchen von den fünf größten Ortschaften vier (Ausnahme: Leuscheid). Insofern profitiert der größte Teil der Windecker von der Linie. Meiner Bewertung nach ist es am zweckmäßigsten infrastrukturelle Schwerpunkte zu setzen, statt überall zu versuchen eine Buslinie einzuführen. Es profitiert niemand davon einmal die Stunde von A nach B zu kommen.
        Insbesondere die Platzierung Windecks als pendlerfreundliche Gemeinde im RSK-Vergleich erfordert zumindest eine gut ausgebaute “Stammstrecke” für den Arbeitnehmer.

  7. R.Stüber
    28. März 2015 um 16:15 Uhr

    Nun ja dann bin ich mal gespannt was ab 2018/2019 passiert wenn die Bundeszuschüsse im ÖPNV gekürzt oder gar ganz gestrichen werden . ( @ Frank . Ich weiss wer 2003 / 2004 dafür verantwortlich war )

    • hschmidt
      28. März 2015 um 19:18 Uhr

      Interessant. Gibt es zu diesen möglichen Kürzungen und den Hintergründen auch zu früher mehr Informationen?

  8. Frank Steiniger
    28. März 2015 um 20:21 Uhr

    Hallo Rüdiger,

    wenn es 2018/19 keine Mittel mehr vom Land geben sollte, nehmen wir zur Überbrückung der ersten Stunden Dein Spendenangebot von 100,00 Euro für die Rampe an.

    Gruß,

    Frank

  9. R.Stüber
    29. März 2015 um 14:13 Uhr

    ( Lach ) Hallo Frank . Kein Problem . Einen schönen Sonntag wünsche ich allen .

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