Der Bürgermeister informiert: Liebe Windeckerinnen, liebe Windecker

Es sind nicht nur die großen Projekte wie zum Beispiel die Errichtung des Einkaufszentrums in Rosbach, die mich als Bürgermeister freuen, sondern auch ,,kleine“ Angelegenheiten, bei deren Lösung ich helfen kann. Probleme mit denen unsere Bürgerinnen und Bürger manchmal plötzlich konfrontiert werden. Da gibt es zum Beispiel das bekannte Baumhaus in Schladern. Mit viel Liebe gebaut von den Eigentümern in einem großen Garten mit einem herrlichen Blick auf die Burg. Dieses Baumhaus ist ebenso wie der dort mietbare Schäferwagen sehr beliebt bei vielen Touristen. Doch plötzlich stellte sich heraus, dass für dieses Baumhaus eine Baugenehmigung nötig ist. Diese jedoch lag nicht vor. ln ihrer Bestürzung wandte sich die Familie an mich. Was tun? Ich bin sofort zum Kreis gefahren. Dort und bei der Bezirksregierung bin ich gut vernetzt. Hier habe ich Gespräche geführt. Daraufhin werden wir den Flächennutzungsplan ändern und damit das Baumhaus legalisieren. So konnte ich verhindern, dass das Baumhaus abgerissen wird. Das war mir eine besondere Freude, weil die Familie in ihrer Not sehr schnell Hilfe brauchte. Und natürlich weil dieses idyllische gelegene Baumhaus für viele Touristen in Windeck eine einmalige Beherbung ist.

Eine andere Geschichte war für mich anfangs gar nicht so lustig. lch war im Urlaub und plötzlich wurde auf Facebook gegen mich ein Shitstorm gepostet – wie man hässliche Beschimpfungen im lnternet jetzt neudeutsch nennt. Es ging um den lmbiss am Ende von Herchen, wenn man nach Gerressen hochfährt. Dieser von vielen Herchenern und Menschen, die dort arbeiten oder Ferien machen, gern genutzte lmbiss sollte dicht gemacht werden. Es gab Probleme mit dem Abfluss. Und ich wurde auf das übelste beschimpft. lch sollte mich gefälligst um den lmbiss kümmern. lch wusste überhaupt nicht warum. An mich hatte sich kein Betroffener mit seinem Problem gewendet. Bis dann plötzlich der Eigentümer bei mir anrief. Auch diese Angelegenheit haben wir mit dem Kreis schnell geregelt. So konnte diese kleine, schön gelegene Gastronomie bestehen bleiben. Ein weiterer Gewinn für den Tourismus und die Menschen die hier leben. Man muss einfach nur viel miteinander reden und nicht übereinander!

Viele Probleme kann man schnell lösen, wenn man gut vernetzt ist, und seine Kontakte zu den Behörden, die ich ja nun reichlich habe, hegt und pflegt. Die Mitarbeiter im Kreis und in der Bezirksregierung sind Menschen, die gerne helfen, wenn man sie nur richtig anspricht.

Wichtig für mich dabei ist, nah bei den Bürgerinnen und Bürgern zu sein. lch bin für jeden ansprechbar, Wenn man mich trifft auf der Straße beim Einkaufen oder bei Feiern und Veranstaltungen, wie zum Beispiel jetzt bei der Verabschiedung des Pfarrers der evangelischen Kirche in Rosbach. Möglichst oft vor Ort unter den Menschen zu sein, das ist für mich wichtig. So bekomme ich vieles hautnah mit, was bei einem Aktenstudium gar nicht möglich ist. Jeder kann mich ansprechen. Für Bürgeranliegen und Probleme gibt es im Rathaus eine Telefonnummer: 02292 601 111. Das ist mein Vorzimmer. Diese Nummer kann jeder jederzeit anrufen. Keiner braucht Hemmungen zu haben. lch kann zwar nicht alle Probleme lösen, wie jetzt in Stromberg, Dort wollte jemand auf Dauer etwas vermieten. Das war leider nicht möglich. Doch wo ich helfen kann, helfe ich. Wenn’s geht, schnell und unbürokratisch.

Bei einer anderen Geschichte musste selbst ich über meinen eigenen Schatten springen. Was mich bei einigen Personen bestimmt nicht besonders beliebt gemacht hat. Das war beim Bau der Residenz – eine Anlage mit altersgerechten Wohnungen wunderschön gelegen im Park von Dattenfeld. Dort war ein hoher Grundwasserstand. Niemand wusste wohin mit dem vielen Wasser. Die Firma war in Not und konnte nicht weiterbauen. Viele Termine drohten zu platzen. Zeitgleich habe ich mit dem Kreis eine Lösung gefunden. So ist das Bauvorhaben rechtzeitig fertig geworden. Ein voller Erfolg für Dattenfeld. Wenn mir so etwas als Bürgermeister gelingt, freue ich mich sehr. Nach meinem Credo: Bürgernah sein, gute Kontakte pflegen, kurzen Dienstweg nutzen – zum Wohl für Windeck und die Menschen, die hier leben.

Mit herzlichen Grüßen
lhr Bürgermeister Hans Christian Lehmann

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  1 Kommentar:

  1. Steferbo
    2. November 2018 um 22:29 Uhr

    Hey Christian,
    je mehr Du hier veröffentlichst .. desto mehr weiß jeder, wo hoch Dir das Wasser steht.
    GL & GB
    steferbo

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