Dirk Schlömer: CDU und Grüne lehnen Diskussion über Radbrücke in Dreisel ab

Die Radbrücke in Windeck-Dreisel entwickelt sich zu einem unerfreulichen Dauerthema. Der Landschaftsbeirat hatte sich gegen diesen wichtigen Lückenschluss auf dem Siegtal-Radweg ausgesprochen. Über das weitere Vorgehen wollte die SPD-Kreistagsfraktion in der letzten Sitzung des Planungs- und Verkehrsausschusses des Rhein-Sieg-Kreises beraten, doch lehnte die Mehrheit von CDU und Grünen eine Aufnahme in die Tagesordnung und ein Diskussion zu dem Thema ab.

“Das ist Einsatz im Sinne der CDU und ihres Landtagskandidaten Franken. Erst werden Pressemitteilungen verschickt, dass man sich für das Thema einsetzt. Dann verweigert man die Diskussion darüber im zuständigen Fachausschuss. Wir müssen in der Sache weiterkommen”, forderte Dietmar Tendler, Fraktionsvorsitzender der SPD, und mahnte eine Klärung bis zur Kreistagssitzung im Dezember an.

Ebenfalls auf eine schnelle Klärung drängte der Landtagsabgeordnete für das Siegtal, Dirk Schlömer: “Das Land hat den Tourismus in der Region konsequent gefördert, sodass er zu einem echten Wirtschaftsfaktor gerade in Windeck geworden ist. Das Projekt ist wichtig für die gesamte Entwicklung der Region und darf nicht scheitern.”

(Text: Bürgerbüro Achim Tüttenberg MdL & Dirk Schlömer MdL)

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  3 Kommentare:

  1. Franz Ottersbach
    27. November 2016 um 13:07 Uhr

    Dass sich CDU und SPD darum streiten, wer sich mehr für einen familienfreundlichen Radweg von Dreisel nach Schladern engagiert, wer es ernster meint, ist für die Sache positiv zu sehen.
    Ob die CDU aber wirklich glaubt, den Landschaftsbeirat zu bekehren, da bin ich skeptisch.
    Dass jetzt wieder Zeit verloren geht, dass die Sache zu einer never ending story wird, die manche schon nervt, dass der Siegradweg ein Flickenteppich bleibt, für den man besser keine Werbung macht (ADFC), dass Windeck stagniert, weil die einen Hü und die anderen Hott wollen, das verärgert.
    Und, wenn ich das auch mal sagen darf: Unser Ex-Bürgermeister Jürgen Funke hat mit allen Kräften die Sache angetrieben, wollte den familienfreundlichen Radweg für Windeck. Aber …

    • gag
      27. November 2016 um 18:31 Uhr

      … dann ist er dem Verlockungen des Geldes erlegen und abgehauen.

  2. Frank Steiniger
    29. November 2016 um 18:12 Uhr

    Hallo Franz,

    es geht nicht darum jemanden zu bekehren. Es ist formal vorgeschrieben, dass sich der Kreistag mit allen vorgetragenen Argumenten ernsthaft auseinandersetzt. Wenn man einfach den Landschaftsbeirat überstimmt, seien die dort angebrachten Argumente stichhaltig oder nur vorgeschoben, könnte das in einem vom BUND angekündigten Verfahren vom Gericht negativ ausgelegt werden. Daher halte ich den vom Landrat eingeschlagenen Weg für korrekt und richtig. Der SPD-Antrag ist daher sehr populistisch und dient der Sache überhaupt nicht.

    Gruß,

    Frank

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