Freilaufende Rinder behindern Bahnverkehr – Suche trotz Polizeihubschrauber nicht erfolgeich

Herchen/Hoppengarten – Heute (13.08.2016) Mittag, kurz nach 13:00 Uhr, wurden der Polizei zunächst zwei Rinder auf den Gleisen zwischen Herchen und Hoppengarten gemeldet. Wie sich vor Ort herausstelle, waren die ausgebrochenen Tiere Teil eines Renaturierungsprojektes einer Umweltschutzorganisation. Insgesamt waren drei Rinder am Bahnkörper freilaufend unterwegs, die den Einsatzkräften von den Tierverantwortlichen als aggressiv und unberechenbar geschildert wurden.

Bild: Wikimedia / Böhringer CC BY-SA 2.5

Bild: Wikimedia / Böhringer CC BY-SA 2.5

Ein Tierpfleger war durch Kontakt mit dem Gehörn bereits leicht verletzt worden. Die an dieser Stelle zweigleisige Bahnlinie musste vorübergehend ganz gesperrt werden. Alle Versuche die wehrhaften Rinder durch die Einsatzkräfte und Helfer einzufangen waren nicht erfolgreich, so dass am Ende zwei der Tiere durch einen Jäger vor Ort erschossen werden mussten. Erst dann konnte der Bahnverkehr, jetzt nur eingleisig und mit Langsamfahrt, wieder aufgenommen werden. Die Suche nach dem dritten Rind wurde mit Unterstützung der Feuerwehr Herchen und weiteren Helfern fortgesetzt.

Weil sich das Tier an einem dicht bewachsenen Hang, in Nähe der Bahnlinie „versteckt“ hatte, wurde ein Polizeihubschrauber für die dortige Suche eingesetzt. Die Hoffnung, das Tier könnte aufgespürt werden, erfüllte sich leider nicht. So musste die Suche über Nacht eingestellt werden.

Quelle: presseportal.de

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  42 Kommentare:

  1. windecker Bürger
    13. August 2016 um 22:31 Uhr

    Renaturierung einer Umweltschutzorganisation.

    Das bedarf keiner weiteren Worte.

    • martin eisenhuth
      13. August 2016 um 22:57 Uhr

      erschiessen aber auch nicht, auch das bedarf keiner worte, beides nicht

  2. R. Stüber
    13. August 2016 um 23:06 Uhr

    Tolle Leistung vom B.U.N.D.

  3. Ulrike
    13. August 2016 um 23:19 Uhr

    Was können die tiere dafür wenn die menschen zu blöd sind was richtig zu machen? Erschiessen geht ja wohl mal gar nicht aber so sind die Leute in der gegend hier! Scheiss auf natur und tierwelt ich erleb das hier immer wieder! Macht mich echt wütend und traurig. Arme Tiere….

  4. Bingo
    14. August 2016 um 08:12 Uhr

    Da kann die sehr geehrte Frau Dr. Spülbeck ja stolz auf sich sein; zwei der Tiere haben ja scheinbar nichtmal 2 Stunden des tollen „Projektes“ überlebt. Das nächste Mal sollte sie besser auf die ansässigen Bauern hören.
    Wobei – ich hoffe ehrlichgesagt, dass dieser Frau nie wieder Tiere in ihre Obhut gegeben werden und es daher gar kein „nächstes Mal“ gibt.
    Lieber B.U.N.D., bitte überprüft stärker, wem ihr Lebewesen anvertraut.

  5. Renate
    14. August 2016 um 08:37 Uhr

    Leider passiert sowas nur, wenn Menschen, die von Viehhaltung keinerlei Ahnung haben und meinen, es besser zu wissen als ortsansässige Bauern, die in der Informationsveranstaltung auf die zu schwachen Zäune, das wilde Verhalten von Kühen, wenn sie auf eine neue Wiese, die problematische Lage der Wiese generell (sehr nah an Sieg und Bahn usw.) hingewiesen und aufmerksam gemacht haben (im VORFELD!!!) lediglich von den Verantwortlichen des B.U.N.D Rhein-Sieg nur belächelt werden – sie wussten es natürlich besser…
    Dass sich Kühe und vor allem ein Bulle nicht von einem Zaun aufhalten lassen, der nur aus zwei mit Strom versorgten Plastikdrähten besteht, ist kein Wunder… ich frage mich, wie man in so einen Zaun die Tiere bringen konnte?! Eine weitere Frage wäre, wieso kein Veterinär von Anfang an angefordert worden war, da, wie gesagt, vorher schon angemerkt wurde, dass die Kühe vermutlich aufgebracht sein würden…
    Ich hoffe inständig, dass nun gelernt wird, dass diese vermeintlich „guten Absichten“ nach hinten losgehen, wenn sie von irgendwelchen Menschen durchgeführt werden, die meinen, soviel Ahnung von der Natur und Lebewesen zu haben…das Ende davon lag bis vor kurzem unter den Röcklinger Pappeln. Zwei Kühe, die glücklich hätten leben können, wenn sie nicht von diesen Menschen genutzt hätten werden müssen… dem Bullen wird er sehr wahrscheinlich leider nicht anders gehen.

    Ich möchte auch nochmal deutlich betonen, in Röcklingen leben viele Kühe von hiesigen Bauern sehr glücklich auf den Wiesen, weil sie von Menschen betreut werden, die Ahnung von ihrem Fach haben, ja, diese Leute, die von den B.U.N.D. Leuten belächelt wurden, dort ist noch nie eine Kuh ausgebrochen, die dann nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden konnte und letztlich erschossen wurde, weil den Bauern hier was an den Tieren liegt, sie nicht nur „Mittel zum Zweck“ sind.
    Und auch die Sieg Aue Röcklingen kommt besser ohne solchen Selbstverwirklichungswahn von einigen wenigen aus, denn Naturvielfalt (Falken, Nutrias, Eisvögel, Flussmuscheln, Fledermäuse usw. usf.) gibt es in Röcklingen mehr als genug und dafür muss keine Kuh sterben…

    Ich bitte inständig darum, dass die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden und ganz klare Konsequenzen vom B.U.N.D. NRW gezogen werden!

    • Hans Schmidt
      14. August 2016 um 10:04 Uhr

      Korrigiere, die Tiere liegen noch da…
      Noch nichtmal das können die Verantwortlichen ordnungsgemäß durchführen…

  6. Trauriger
    14. August 2016 um 10:59 Uhr

    Das die Tiere sterben mußten nur weil höchst unfähige Menschen am werkeln waren ist ein Unding und nicht tolerierbar. Die Verantwortlichen sind zur Verantwortung zu ziehen, das Projekt wie auch der B.U.N.D. haben ihre Glaubwürdigkeit verloren!
    Es gibt nicht einen einzigen vernünftigen Grund warum diese Tiere sterben mußten. Wenn Züge wegen defekter Klimaanlagen nicht fahren, dann können Sie wegen den Tieren allemal stehen bleiben, egal wie lange es dauert!

    Es kann und darf nicht sein das Tiere bewusst umgebracht werden nur damit die den Planeten zerstörende Gattung Mensch gemütlich von A nach B kommt!

  7. Rodriguez
    14. August 2016 um 12:08 Uhr

    Wenn die eine Kuh noch immer gesucht wird, viell. fällt ja ein einziges Schaf auf, was alleine irgendwo rumläuft. Uns wurde heute Nacht das Gatter geöffnet und nun ist unsere handzahme zutrauliche „Carlotta“ von der Wiese verschwunden.
    Der Ort ist Niederleuscheid, wer weiß wie weit sie schon gelaufen ist.

    • Marianne
      14. August 2016 um 20:24 Uhr

      Als erstes wünsche ich,daß das Schaf wieder da ist ! Aber leider hat das Öffnen von Gattern,das Niederreißen von Schafszäunen und das Stehlen von Weidestromgeräten und sogar das Entführen von Lämmern in entlegene Schuppen in Leuscheid anscheinend Tradition! Diese Liste könnte sogar noch fortgefühtrt werden!!!Alle diese Aktionen wurden von Helfershelfern,deren Auftraggeber weitgehend bekannt sind in verbrechericher Manier erledigt,um
      einen dort ansässigen Bio Landwirt. und Heidschnuckenschäfer aus welchen Gründen auch immer in den Ruin zu treiben!

  8. Arno
    14. August 2016 um 12:26 Uhr

    Unfassbar, der nächste gescheiterte „Freilandversuch“ der sog. Umweltschützer.

    Macht ja absolut Sinn, nicht an Menschen gewöhnte Taurusrinder (oTon BUND) in einer, durch die Spezies Mensch frequentierten Gegend aussetzen zu wollen…

    Mal sehen was diesen, selbsternannten Experten und Balkonbiologen als nächstes einfällt um Spenden zu generieren.

    Leider fehlt dem BUND und seinen Jüngern ja die „Cash Cow Wolf“ – diesen Freilandversuch hat sich ja der NaBu gesichert.

  9. R.Stüber
    14. August 2016 um 13:19 Uhr

    In Hessen( Raum Frankenberg,Edersee ) wurden in diesem Jahr sogar einige Schottischen Hochlandrinder erschossen, nachdem vor Jahren einige der Tiere ausgewildert wurden . Das Projekt lief total aus dem Ruder . Da hatten auch einige sogenannten Experten ihre Hände im Spiel .

  10. Bernadette Floer
    14. August 2016 um 13:40 Uhr

    Ich bin entsetzt von der Umsetung dieses „Naturschutzprojektes“, nach langjähriger Planung hätte ich mehr von den Verantwortlichen und dem B.U.N.D erwartet, man kann das nur dilettantisch nennen, und das zum Leidwesen zweier Rinder die schon ihr Leben lassen mussten!
    Tiere sind kein Spielzeug, das bringt man schon kleinen Kindern bei, man hat verantwortungsvoll mit dem Leben eines Lebewesens umzugehen und wie schon viele hier kommentierten waren die Zäune und die gesamte Umsetzung mangelhaft und in keiner Weise verantwortungsvoll!

    Als Anwohnerin die bei der Infoveranstaltung anwesend war fühle ich mich obendrein belogen, wenn dort von „Freundlichen, zahmen Rinder“ gesprochen wird auf deren zahmes Wesen schon beim Einkauf geachtet werde, und dann nach diesem Vorfall als Kommentar von den Verantwortlichen selbst in den Medien zu lesen ist, dass die Tiere aggressiv und unberechenbar waren und sie deswegen erschossen werden mussten…, bei solch langjähriger Planung war nicht an einen Veterinär gedacht worden der mit Betäubungspfeilen hätte eingreifen können?
    Und wie genau wurde denn dann eingekauft, hat man sich die Tiere vorher mal angeschaut, mit ihnen vertraut gemacht, wieviel Wissen über die Handhabung solcher Tiere ist denn überhaupt vorhanden möchte man fragen?
    Leider keine wie sich tragisch zeigte.

    Neben dem traurigen Ende für die Tiere, deren Wohl mir hier am wichtigsten ist, bleibt noch die Frage, wer trägt denn am Ende die Kosten des mehrstündigen Polizei- und Feuerwehreinsatzes und des Bahnausfalls? Ich hoffe, das wird nicht der Steuerzahler sein…

    Liebe noch frei herum laufende Renate, ich wünsche dir ein anderes Schicksal, als deinen beiden Kameraden, und hoffe du kommst sicher zurück zu deiner alten Herde, denn die Menschen, die hier für euch verantwortlich waren sollten keine Tiere mehr betreuen!!

    • Bernadette Floer
      15. August 2016 um 11:53 Uhr

      Wie in der Zeitung zu lesen ist, ist Kuh Renate leider eine der Erschossenen, noch frei durch die Windecker Wälder streift wohl Bulle Büecke, wünsche dir dann nun das du hoffentlich nach hause zu deiner alten Herde kommst lieber Büecke!

      Das die toten Tiere auch jetzt am Montag Mittag noch unter den Pappeln liegen, dürftig mit einer Plane abgedeckt, möchte ich auch noch kurz erwähnen…

  11. Rodriguez
    14. August 2016 um 21:43 Uhr

    Nein, leider ist unser Schaf noch immer weg, es ist spurlos verschwunden. Eine Anwohnerin mag es am Sportplatz gesehen haben, wie mir übers ebay kleinanzeigen mitgeteilt wurde. Doch leider brachte diese Info keinerlei Erfolg ;(
    Sie ist handzahm und war sehr lieb. Da es nun dunkel ist, haben wir die Suche eingestellt, aber wir geben die Hoffnung nicht auf, das unsere „Carlotta “ wieder auftaucht……

    • Bernadette Floer
      15. August 2016 um 11:54 Uhr

      Ich drücke euch die Daumen, dass ihr sie wieder findet!

  12. Auch aus Windeck
    15. August 2016 um 09:53 Uhr

    Bei aller berechtigten Kritik am grandiosen Fehlstart dieses Projektes sollte man doch die Kirche im Dorf und die teilweise Häme unterlassen. Dass Kühe, Rinder, ausbrechen, kam und kommt hier und woanders immer wieder vor, sogar schwerverletzte und tote Bauern hat es immer wieder durch Unaufmerksamkeiten und Fehler, die auch und gerade in der konventionellen Tierhaltung fast unvermeidlich sind, gegeben. Offensichtlich ist hier Transport und Aussetzen der Tiere in neuer, ungewohnter Umgebung unterschätzt und zu wenig professionelle Unterstützung angefordert und gegeben worden – es war ja Samstag und Beamte (Veterinäre) wohl nicht im Einsatz, oder? Meiner Kenntnis nach ist in der langen Vorbereitungsphase das Projekt aber durchaus professionell begleitet, abgenommen und genehmigt worden, außerdem wurden jahrelange Erfahrungen an anderer Stelle (Lippeauen) berücksichtigt, so dass der Vorwurf hier hätten sich „oberschlaue Naturschützer“, „Balkonbiologen“ etc. ausgetobt, wohl eher die in Windeck bei vielen leider übliche Verachtung ehrenamtlicher Aktivitäten im Naturschutz oder biologischer Landwirschaft widerspiegelt.
    Zwei Sätze noch zu den Aufregungen über den leider erforderlichen Aufwand (Polizei, Hubschrauber, Jäger etc.) nach dem Motto „Wer soll das bezahlen?“ :
    Wenn man erlebt, sieht, liest und hört, was der sinnlose Motorrad – Freizeitrummel an jedem Wochenende in unserer Region anrichtet und was bei Verkehrsunfällen, wenn z.B. wieder einer dieser Raser gegen die Wand, ein anderes Auto, gegen den Baum oder sonstwohin gedonnert ist, für ein Rettungsaufwand erforderlich ist, von den Folgekosten dauerhafter Schäden ganz abgesehen, relativiert sich so manches. Auch dies trägt im Wesentlichen die Allgemeinheit, auch wenn es sich hier vielfach wirklich nur um das Ausleben persönlicher Bedürfnisse gehandelt hat!

    • Windecker
      15. August 2016 um 11:01 Uhr

      Diesem seriösen Kommentar ist nichts hinzuzufügen. Danke!

    • H.Schmitt
      15. August 2016 um 11:51 Uhr

      Diesem Kommentar kann ich mich nur anschließen. Es ist erschreckend, wieviel Häme reflexartig in den anderen Kommentaren ausgeschüttet wird, nur weil es sich um ein Naturschutzprojekt handelt. Als ob den Windecker Bauern nicht auch schon Rinder entlaufen wären und Schaden angerichtet hätten … Fehler sind unvermeidlich, und Tiere (wie Menschen …) können sich unsicher und bedroht fühlen und unberechenbar werden. Nicht alles lässt sich im Vorfeld bedenken und ausschließen. Dass keine andere Möglichkeit gesehen wurde, als die Tiere zu erschießen, finde ich erbärmlich. Keine Tierärzte, keine Betäubungspritzen?

      • Renate
        15. August 2016 um 12:07 Uhr

        Als Information,in Röcklingen musste von wissenden Bauern,die,die bei der Infoveranstaltung von den Verantwortlichen belächelt wurden, noch NIE ein Rind erschossen werden und es ist auch noch NIE tagelang verschwunden!
        Das haben alleine die unfähigen Verantwortlichen zu verantworten.
        Die die keine gute Zäune gemacht haben,Tiere nehmen,die Menschen nicht kennen usw.

        Nein,sowas ist hier in Röcklingen in den letzten 100 Jahren nicht vorgekommen!

        • H.Schmitt
          15. August 2016 um 17:05 Uhr

          Darf man hier nur von Röcklingen sprechen?

          • Renate
            15. August 2016 um 18:32 Uhr

            Ich wollte damit lediglich auf ihre Aussage eingehen „als wäre noch nie Windecker Bauern…“, da spreche ich aus meiner Erfahrung und sowas ist noch nie vorgekommen, da die Menschen von hier wissen, wie man mit Tieren umgeht und wie sie reagieren, wenn sie so einen Transport o.Ä. hinter sich haben…Daher muss auf menschliches (!!!) Versagen schließen, Fehler in Planung, Durchführung usw. …

      • Johann
        17. August 2016 um 09:45 Uhr

        @H.Schmitt:
        Wenn Menschen über Jahre hinweg von ideologisch motivierten Besserwissern bevormundet und als Umweltsünder moralisch an den Pranger gestellt werden – dann ist Häme eine durchaus menschliche Reaktion.
        In der bisher schweigenden Bevölkerung rumort es heftig, weil die Erkenntnis reift, dass viele Maßnahmen der selbsternannten Experten (z.B. das Aussperren des Menschen) nicht zum Guten führen sondern unserer artenreichen Kulturlandschaft nachhaltig schaden.
        Die anonyme Häme ist häufig die Vorstufe zur Revolution – und diejenigen, die derzeit noch andere Anklagen und das verantwortungsvolle Kultivieren verbieten wollen, müssen damit rechnen, demnächst für ihr kurzsichtiges Tun einmal selbst auf der Anklagebank zu sitzen.

    • Bingo
      15. August 2016 um 16:05 Uhr

      Sie haben wohl leider nicht verstanden, um was es geht:
      Die Planung (Anlieferung der Tiere ohne Veterinär, unzureichende (!) Zäune etc.) ist einfach von vorneherein zum Scheitern verurteillt gewesen und wurde daher von den Anwohnern, d.h. von Menschen, die direkt (!) betroffen sind/waren und immernoch sind, abgelehnt bzw. als kritisch betrachtet – insbesondere äußerten auch Leute, die von der Haltung von Rindern bereits Ahnung hatten (wie z.B ansässige Bauern) bereits im Voraus ihre Bedenken – das wurde abgewunken.
      Wie man dieses Fehlverhalten und diese Ignoranz gegenüber der Anwohnerschaft auch noch gutheißen kann ist mir leider ein Rätsel.
      Aufgrund dieser Arroganz und Ignoranz wurde Geld verschleudert und Tiere sind gestorben; noch dazu wurde ein Pfleger verletzt und auch andere Menschen einer unnötigen Gefahr ausgesetzt.

      Waren Sie bei der „Infoveranstaltung“ dabei? Ich vermute leider nicht.

      Ich bin absolut nicht gegen ehrenamtliche oder gar naturschützende Arbeit. Ich bin allerdings gegen krankhafte Selbstverwirklichung auf Kosten von Lebewesen, die – mit einer GUTEN Planung, unter Berücksichtigung der Umstände und in gesunder Absprache mit den Anwohnern – ein schönes Leben hätten haben können, anstatt kurz nach Ankunft auf Bahnschienen erschossen zu werden.

      • H.Schmitt
        15. August 2016 um 17:08 Uhr

        Die Tiere sind erschossen worden, weil sie Teil eines Naturschutzprojektes waren? Merkwürdige Logik. Wären sie nicht genauso getötet worden, wenn sie bei einem Landwirt weggelaufen wären und auf den Schienen „gestört hätten“?

        • Hans Ebertfeld
          15. August 2016 um 18:29 Uhr

          Sie habe den wesentlichen Punkt erneut überlesen:

          Es geht nicht darum, dass es um ein Naturschutzprojekt geht, sondern, dass dieses Projekt von Menschen durchgeführt wurde, die keine Ahnung hatten, sonst hätte es nicht diese Folgen gehabt.

          Naturschutzprojekte gerne- aber bitte mit Menschen, die Ahnung von der Materie (Zäune, Tiere, Lage usw.) haben, d.h. diese Verantwortlichen sind das Problem. Nicht das Projekt, noch die Tiere oder Lage!

        • Bingo
          15. August 2016 um 18:30 Uhr

          Entweder verstehen Sie einfach nicht, oder Sie wollen nicht verstehen. Ich versuche es nochmal:

          Die Tiere sind erschossen worden, weil die Durchführung (!) des Projektes unter aller Sau war. Nicht das Projekt selbst.
          Und das hätte einfach nicht sein dürfen – vorallem halt nicht, wenn sogar doch gewarnt wurde, dass die Pläne schlecht durchdacht waren.

      • R.Stüber
        16. August 2016 um 09:43 Uhr

        Ein Guter Kommentar .

    • Ein Motorradfahrer aus Windeck
      15. August 2016 um 19:53 Uhr

      Und was ist mit den Autofahrern die Unfälle verursachen? Zur Information: Motorradfahrer haben im Jahr 2014 laut Bundeswirtschaftsministerium für einen Umsatz im 2-stelligen Milliarden Bereich gesorgt, in Deutschland hängen an dieser Branche über 100000 Arbeitsplätze, also so sinnlos ist der Motorradrummel nicht. Was das Thema Rinder betrifft, frage ich mich warum man nicht zusammen gearbeitet hat, aber jeder kocht sein eigenes Süppchen.

      • R.Stüber
        16. August 2016 um 09:48 Uhr

        @Motorradfahrer aus Windeck . Und was ist mit den Kradfahrern die meinen sie müssten 8 bis 10 mal durch einige Kurven rasen immer rauf und runter . Das sind die mit der Kamera auf dem Krad,Helm mit auswärtigem Kennzeichen .

        • Motorradfahrer aus Windeck
          16. August 2016 um 20:19 Uhr

          @ R. Stüber. Man soll nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt auch bei den Autofahrern schwarze Schafe.

  13. H.Schmitt
    15. August 2016 um 19:29 Uhr

    Natürlich sollte jedes Projekt so gut wie möglich geplant werden. Und ja, vermutlich sind Fehler gemacht worden — wie bei vielen anderen Projekten auch. Ich bin in meinem Dorf schon im Garten von einer Kuh über den Haufen gerannt worden. Und die stammte nicht aus einem Naturschutzprojekt. Passiert einfach, da mache ich niemandem Vorwürfe. (Zumal es sich in Röcklingen, wie in anderen Zeitungen zu lesen, um ein Transportproblem gehandelt hat, nicht etwa um friedlich grasende Rinder, die auf einmal randalieren, weil sie eben so eine aggressive Rasse sind.)

    Was ich nur (weiterhin) glaube, ist, dass hier niemals diese mediale Nachrichten- und Kommentarmasse ausgeschüttet worden wäre, wenn es sich eben nicht um ein Naturschutzprojekt handeln würde.

    • Arno
      15. August 2016 um 22:43 Uhr

      Genau, Frau oder Herr Schmitt,,genau hier liegt der Grund für das mediale Interesse, sowie die, wie Sie meinen Häme in den Kommentaren. Wenn die sog. Natürschützer nicht mit einer derartigen Arroganz und Ignoranz handeln und auftreten würden wäre die Akzeptanz deutlich höher und das mediale Interesse wohl geringer.

      Diskussionsrunde: Praktiker, Profis – und nicht Umweltfrevler melden sich zu Wort und werden von selbsternannten Experten öffentlich ausgelacht. Fragen Sie sich ernsthaft warum hier Häme aufkommt?

      Die ganze Aktion wurde von Dilletanten geplant und durchgeführt und war leider!!! dadurch zum Scheitern verurteilt.
      Unverantwortlich den Tieren gegenüber, deren Kadaver man nicht einmal in der Lage ist zu entsorgen…können ja andere lösen.

      Die Idee war wirklich gut und ich befürworte sie absolut, wie kann ich so etwas jedoch nur von solchen Leuten durchführen lassen.

      Der „anderen großen Naturschutzorganisation“ in DE ersaufen Heckrinder und Konikpferde die, mit großem medialem Tamtam in einem SUMPFGEBIET ausgesetzt wurden. Dazu wird jedoch jede Anfrage der Presse einfach mal nicht beantwortet…
      Auch hier waren selbsternannte Experten ohne jeden Respekt vor den anvertrauten Kreaturen am Werk.

      Das Ergebnis für die Tiere ist ähnlich. Merkwürdig, oder?

  14. Ein alter Röcklinger
    16. August 2016 um 13:03 Uhr

    Das ganze ist doch eine einzige Katastrophe!! Da werden gesunde, stolze und imposante Tiere aus ihrer gewohnten Umgebung und Herde gerissen und Menschen anvertraut,die weder Ahnung noch Verantwortungsbewusstsein besitzen. Nach dem Motto “ den dummen Bauern zeigen wir schon wie man das macht, wir haben ja schließlich den Doktortitel“ werden Lebewesen zur eigenen Profilierung ohne Rücksicht auf Verluste geopfert und missbraucht. Das Schlimmste ist jedoch, dass die Verantwortlichen eines „Umweltprojektes“ 4 Tage die toten Kadaver in einer unglaublich herabwürdigenden Art und Weise einfach auf der Wiese liegen lassen und sich gleichzeitig schon Gedanken machen, wann man denn wohl die nächsten Rinder “ besorgen“ könnte um das Projekt fort zu führen! Haben diese Menschen denn gar kein Gewissen?Frau Dr. Spülbeck und Herr Baumgartner: Schämen Sie sich eigentlich nicht?? Statt die Verantwortung für diese skandalöse Organisation ohne jegliche professionelle Vorbereitung zu übernehmen, soll nun laut Veröffentlichungen von Ihrer Seite der Fahrer der Spedition als Sündenbock herhalten um Ihre Weste rein zu waschen?So einfach kann und darf in Deutschland verantwortungsloses Verhalten nicht unter den Teppich gekehrt werden. Was wäre denn passiert wenn die Tiere statt in die Wildnis zu flüchten den Weg 80 Meter in Richtung Röcklingen eingeschlagen hätten??Und unsere spielenden Kinder, Bewohner, Radfahrer und Wanderer eventuell zur Zielscheibe der völlig verunsicherten und unkontrollierbaren Tiere geworden wären? Ich hoffe sehr, dass die Bezirksregierung Köln als zuständige Behörde und Eigentümer der besagten Flächen zum Beweidungsprojekt sich ihrer
    Verantwortung bewusst wird und dankbar sein kann, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Die hilflosen und schuldlosen Rinder sind jedoch Opfer genug. Bitte zeigen Sie Rückgrat und Verantwortung und entziehen dem B.U.N.D und Frau Dr. Spülbeck jegliche weitere Berechtigung auf öffentlichen Flächen solch ein Schindluder zu betreiben..Suchen Sie sich für Ihre Projekte Partner mit Fachkompetenz,Erfahrung, Herz, Hirn und Verstand!!!

  15. Franz
    16. August 2016 um 15:11 Uhr

    Gute Idee muss an die Realität angepasst werden
    Zu der missglückten Beweidungsaktion des Röcklinger Siegufers ein paar grundsätzliche Gedanken:
    Der Idee, die ganzen Siegufer im Rhein-Sieg-Kreis zu FFH-Gebieten zu machen, liegt der Wunsch zugrunde, damit einen Beitrag zu leisten, die Artenvielfalt zu erhalten. Stichwort Artensterben.
    Was sich aber daraus entwickelt hat, ist in mancherlei Hinsicht wenig wünschenswert.
    Zum Ersten ist das Aussperren von uns Menschen ein Generalverdacht, nämlich der, dass wir alle potenzielle Naturzerstörer sind. Das empört mich. Wozu werden schon die Kinder im Kindergarten zu gutem Umweltbewusstsein erzogen ?
    Als Zweites hatte man sich erhofft, dass die „natürliche“ Bewachsung der Ufer so aussähe, wie man das von früher kannte, Schilf, Weiden, Gras, … und auch Brennnesseln. Tatsächlich aber verschwindet die Sieg oft genug hinter unerwünschten Neophythen.
    Als Drittes erweist sich die „Verstaatlichung“ der Uferflächen ( ca 80% der Uferflächen in der Gemeinde Windeck gehören dem Land NRW) als problematisch. Der Besitzer hat auch die Verantwortung ! Tatsächlich aber bekommt das Land, bzw. die Bezirksregierung das Problem speziell der Herkulesstauden nicht in den Griff. Die Ufer verwildern. Jetzt sollen Ehrenamtliche helfen. Doch mit dem Hier mal was machen, Da mal was machen, ist der Kampf aussichtslos.
    Als Viertes frage ich mich, wie man Helfer gewinnen will, wenn man erst mal eine Betretungsgenehmigung braucht. Geht’s noch ? Eine Genehmigung helfen zu dürfen ?
    Fazit: Das Alles muss neu geregelt werden.
    Zum Beispiel würde ich sämtliche Uferwiesen wieder von ortsansässigen Landwirten bewirtschaften lassen. Sie bekämen so Futter für ihre Tiere und sollten sich als Gegenleistung mit Hilfe ihres Maschinenparks um die Bekämpfung der Neophyten kümmern.

  16. 16. August 2016 um 15:43 Uhr

    Manchmal denkt man, hier wird die Welt auf den Kopf gestellt. Da wird uns jahrelang erzählt, dass die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Siegauen der Umwelt schade. Dann wird seitens der Bezirksregierung ein Grundstück nach dem anderen aufgekauft, um es letztlich den „invasiven Neophyten zu überlassen“. Nun holt man Taurusrinder, um die Siegauen wieder zu bewirtschaften … und dann so was. Früher war nicht alles gut, aber eben auch nicht alles schlecht. Manchmal haben die Land-, Forstwirte und Angler hier an der Sieg eben doch mehr Ahnung von Ihrer Umwelt als die Öko-Profis der selbsternannten Naturexperten. Uns interessiert vor allem, wie der sonst so kritische BUND (Wald-Autobahn in Altwindeck etc.) mit diesem selbstverschuldeten Desaster umgeht?! Dass die Kadaver der abgeschossenen Tiere mehrere Tage bei sommerlicher Hitze einfach am „Abschuss-Ort“ liegen blieben, ist darüber hinaus ein echter Skandal!

    • Arno
      16. August 2016 um 17:20 Uhr

      Um sich um die Kadeaver zu kümmern fehlt den Öko-Gutmenschen die Zeit – sie müssen sich um neue Rinder für die Beweidung kümmern, sorry, sie „besorgen“.

      Das die Beweidung wieder von ortsansässigen Landwirten durchgeführt wird ist leider aussichtlos. Dazu ist die Lobby von NaBu und BUND, bes. in NRW viel zu groß.
      Obwohl die meisten Mitglieder (und Spender) im urbanen Umfeld leben sind sie allesamt per Mitgliedsbeitrag bereits „Experten“.

      In NRW steht allen voran ein Umweltminister der aktives NaBu-Mitglied ist und mit falschen Zahlen zum Artensterben wahre Horrorszenarien zeichnet und dadurch weitere selbsternannte Experten, die glauben durch Ihre Spende werde alles wieder besser, in deren Reihen treiben.

      Ein gutes Beispiel: http://www.outfox-world.de/news/erfolge-beim-artenschutz-zahlenjongleur-remmel-in-der-kritik.html

      Echte, ausgebildete Naturexperten wie Landwirte, Angler, Jäger, Imker oder schlicht die Bevölkerung in unserem naturnahen Windeck werden, vom heimischen PC schnell mit einem Shitstorm überzogen wenn etwas nicht nach der eigenen Vorstellung läuft.
      Ist ja einfach und beruhigt das (ökologische) Gewissen…

  17. selbst ernannter Öko-Gutmensch
    17. August 2016 um 11:28 Uhr

    Auch wenn es nicht zu der hier stattfindenden, recht einseitigen Wutdiskussion passt:
    Dass die toten Tiere einige Tage liegen bleiben mussten, ist dem Umstand geschuldet, dass nur und ausschließlich die Tierkörperbeseitigungsstelle hier tätig werden darf, diese keinen Wochenend – Notdienst unterhält und wohl erst am Dienstag personell in der Lage war, die Tiere abzuholen. Es ist sodann vorgeschrieben, die Tiere am Straßenrand abholbereit liegen zu lassen, so dass es ziemlich daneben ist, hieraus einen „echten Skandal“ zu machen, liebe FDP WIndeck.
    Sodann empfehle ich, einfach mal „entlaufenes Rind“ zu googeln und man wird sich wundern, wie häufig berichtet wird, dass Rinder aus konventioneller Haltung ausbrechen, aggressiv werden, auf Bahngleise und Autobahnen geraten und erschossen werden. Allein aus den letzten Monaten werden mind. 8 Fälle berichtet und man findet eigentlich, auch in zurückliegenden Jahren, kein Naturschutzprojekt dabei – halt, doch wohl eines! Da hat der NABU im Kreis Pinneberg seine Weide an einen „örtlichen, erfahrenen“ Landwirt verpachtet, der die Herde dann wohl ziemlich verkommen und mehrfach ausbrechen ließ, so dass diese nach erneutem Ausbruch und Attacken überwiegend (21 Tiere) erschossen wurde.
    Zum Projekt in Röcklingen möchte ich nur darauf verweisen, dass sich für die Bewirtschaftung der Fläche kein direkter, in Röcklingen ansässiger Landwirt gefunden hat, so dass der BUND (ohne Pünktchen, Pünktchen…) sich bereit erklärt hat, hier ein Projekt zu entwickeln. Dies in enger Abstimmung mit allen Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden, ja auch mit der Landwirtschaftskammer, die extra abgefragt hat, ob es örtliche Landwirte gäbe, die Interesse hätten, die Beweidung durchzuführen. War aber nix. Sollte es doch jemand geben oder gegeben haben, so möge er sich doch bitte melden!
    Nichtsdestotrotz ist aber ein Landwirt aus näherer Umgebung einbezogen, der aber auch machtlos war bei der verkorksten Anlieferungsaktion eines auf Empfehlung beauftragten externen Tiertransporters. Und das die Zäune minderwertig seien, ist eine Mär, die vom BUND hier aufgebauten sind deutlich robuster als die allermeisten Weidezäune. Es ist aber so, dass bei einem 600 kg Tier in Wut wohl kein Weidezaun hält – siehe google Berichte! Es hätte daher nicht zu dieser Situation bei der Anlieferung kommen dürfen, da wurden die Fehler gemacht.
    Ja, zur Sieglandschaft gehört eine extensive, naturnahe landwirtschaftliche Nutzung, die mit diesem Projekt gezeigt und partiell (wieder) ermöglicht werden sollte. Wir wünschen uns das auch an vielen anderen Stellen. Dabei sind Taurus Rinder nach allen Erfahrungen nicht aggressiver als andere Rassen – siehe google Abfrage oben – und wären eine attraktive Bereicherung der Sieglandschaft geworden – wirklich tragisch, dass der Start so schief ging.
    Vielleicht wäre es denkbar, doch wieder etwas aufeinander zuzugehen und Unterstellungen im Sinne von „krankhafter Selbstverwirklichung“, „Arroganz und Ignoranz“ usw., usw. einfach sein zu lassen. Ich bin nicht an diesem Projekt beteiligt und war auch nicht bei der Infoveranstaltung dabei , aber nach allem was ich hörte und was in den Medien berichtet wurde, gab es kritische Einwände, die sachlich behandelt und ausgeräumt werden konnten, ohne dass jemand niedergemacht, ausgelacht oder herablassend behandelt wurde.
    Übrigens bin ich der von der FPD Windeck so vermisste „sonst so kritische“ BUND Vertreter (Waldautobahn Altwindeck).
    Ich hatte mal das denkwürdige Erlebnis, Ende der 90er Jahre intensiv und konkret auf eine Hochwassergefahrenlage in der Ortschaft Eitorf Bach hingewiesen zu haben, und zwar mit mehrfacher schriftlicher Eingabe, bei mehreren Ortsterminen mit Vertretern aller Fraktionen und dem Bürgermeister, hat man aber im Rat unisono ignoriert. Ergebnis: Bei einem Unwetter im August 2002 trat genau das von mir befürchtete und vorhergesagte Szenario ein, die Ortschaft Bach wurde komplett mit Wasser, Heizöl und Schlamm überflutet, ein Millionenschaden trat ein. Kommentar des Bürgermeisters hierzu: „Leider hat Kröfges doch recht behalten!“
    Alles belegbar und zeigt, dass man nachher immer schlauer ist, das gilt für alle Seiten.

    • H.Schmitt
      17. August 2016 um 13:47 Uhr

      Auch an dieser Stelle danke für die sachlichen Informationen.

  18. Franz
    17. August 2016 um 12:16 Uhr

    Ein wohltuend sachlicher Kommentar von Herrn Kröfges. Er scheint aus der Diskussion um die „Waldautobahn“ gelernt zu haben.

  19. Ben
    19. August 2016 um 16:53 Uhr

    Buecke wurde nun auch erschossen…

  20. eine ehemalige alte Röcklingerin
    20. August 2016 um 16:58 Uhr

    Ich träume immer noch von 200 auf der Röcklinger „Kuhweide“, eine Allmende, und nicht „Siegauen“, wie man das jetzt nennt, alleine weidenden Kühen!
    Wir konnten uns zwischen ihnen bewegen und in der Sieg baden (ohne Zäune)!!! Diese Tiere fanden jeden Abend ohne Hilfe auf einen Zuruf hin den Weg in ihre Ställe!
    Sie liefen wohl schon mal durch die Sieg in die benachbarten Herchener Wiesen ( nie auf die Eisenbahn)weil diese noch „fetter“ waren, aber die Dorfbewohner kriegten das in den Griff ohne Gewehre, Polizei und Hubschrauber!!

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