Grußwort des Bürgermseiters zu Weihnachten und zum Jahreswechsel 2015/2016

Liebe Windeckerinnen, liebe Windecker!

Weihnachten 2015 steht vor der Türe – Zeit für die traditionelle Rück- und Vorschau:

Nach wie vor ist Sparen für uns das oberste Gebot! Trotz aller Einschränkungen, auch bei Bund und Land, konnten dieses Jahr jedoch einige angestrebte Ziele umgesetzt werden:

Im Frühjahr dieses Jahres konnte der Netto-Markt in Dattenfeld eröffnet werden.

2. stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Kachel, Bürgermeister Hans-Christian Lehmann und 1. Stellvertretender Bürgermeister Daniel Stenger (v.l.n.r.)

2. stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Kachel, Bürgermeister Hans-Christian Lehmann und
1. Stellvertretender Bürgermeister Daniel Stenger (v.l.n.r.)

Die Sanierung der L333 von Rosbach über Hurst nach Kohlberg wurde im Sommer abgeschlossen. Hier wurde eine umfangreiche Deckensanierung durchgeführt.

Die Sanierungsarbeiten der Siegbrücke in Imhausen haben ebenfalls in diesem Jahr begonnen. Die Brücke soll bis voraussichtlich 21.12.2015 gesperrt sein. Einige Restarbeiten werden im Frühjahr nächsten Jahres unter einer Vollsperrung von voraussichtlich zwei Wochen durchgeführt.

Der Spatenstich für die Erweiterung der ALDI-Filiale sowie des Neubaus drei weiterer Fachmärkte wurde Anfang Dezember gesetzt. Hier werden ein Takko, ein Deichmann sowie die Bäckerei Oebel angesiedelt, was wiederum zur Schaffung neuer Arbeitsplätze führt.

Bei der Straßenbeleuchtung der Gemeinde Windeck hat sich auch etwas getan. Die 1.497 Leuchten, welche bisher mit Leuchtstofflampen betrieben wurden, sind nun durch LED-Röhren ersetzt worden. Das bedeutet für die Gemeinde Windeck künftig eine Energieeinsparung von rund 85.000 kWh pro Jahr.

Für nächstes Jahr erhoffe ich mir, dass wir in Sachen „Gewerbegebiet Leuscheid” einen weiteren Schritt vorankommen werden. Das Verkehrsgutachten sowie die Erschließungsplanungen liegen mittlerweile vor. Nun muss mit der Bezirksregierung Köln abgestimmt werden, inwieweit neben der Teilrücknahme des Gewerbegebietes Dattenfeld noch weitere Flächen zurückgenommen werden müssen.

Ein weiteres wichtiges Thema wird für mich die Einführung der regenerativen Energie im Gemeindegebiet sein. Die Artenschutzprüfung der Stufe II für die Installation von Windenergie im Bereich „Ohmbach” soll im nächsten Jahr abgeschlossen werden. Wenn diese positiv verläuft, wird die ausführende Firma die weiteren Maßnahmen ergreifen und zunächst den Antrag auf Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz vorbereiten.

Erfreulich ist auch, dass voraussichtlich im Laufe nächsten Jahres die L333 im Teilbereich Ortsausgang Dattenfeld bis Bahnhof Dattenfeld saniert werden soll.

Neben den Ratsmitgliedern, bei denen ich mich für  die konstruktive Zusammenarbeit des vergangenen Jahres bedanke, sollen die Ehrenamtlichen und Vereinsmitglieder in unserer Gemeinde nicht unerwähnt bleiben. Für deren Engagement in allen Lebensbereichen und für alle Altersgruppen bedanke ich mich ganz herzlich!

Meine Stellvertreter und ich wünschen Ihnen und Ihren Familien im Namen des Rates und der Verwaltung der Gemeinde Windeck eine friedliche Weihnachtszeit und ein gutes Neues Jahr 2016.

(Text & Bild: Gemeinde Windeck / Der Bürgermeister)

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  5 Kommentare:

  1. Arthur
    21. Dezember 2015 um 13:01 Uhr

    Ob die dargestellte Situation wirklich so positiv ist, wage ich zu bezweifeln. So viel Brot wie Rosbach dann Bäckereien hat, kann keiner verspeisen. Ein Gewerbegebiet, welches keiner so wirklich braucht, an einem Ort der dadurch nur verschandelt wird. Und noch nicht einmal eine Bäckerei vor Ort… 😉
    Wenn man dann über die L312 nach Leuscheid fährt, hat man sich entweder die Achse gebrochen, oder findet sich im Gehölz wieder. Es nützt nichts, wenn über Jahre hinweg nur die Geschwindigkeitsbeschilderung verändert wird. Und dann werden für teuer Geld Gutachten erstellt, ob es den Greifvögeln zugemutet werden kann, sich durch den geplanten Windrad- Dschungeln durchzuschlängeln. Mal abgesehen davon, dass sie hässlich sind… Was hat der Windecker Bürger davon?! Nur die ausführende Firma darf sich freuen und die Anteilseigner. Und ein großes Fragezeichen steht immer noch im Raum… Was sagt die Flugsicherung?! Da war doch was mit einem 15 Kilometer Umkreis, in dem diese Dinger nicht stehen dürfen.
    Wie dem auch sei… die Sache mit den LED- Lampen finde ich gut!

  2. Thorsten
    22. Dezember 2015 um 00:05 Uhr

    Warum kann man den rechts nicht einfach zum Bürgermeister machen??

    • wowedv
      25. Dezember 2015 um 17:42 Uhr

      Ganz gleich wer Bürgermeister ist. Mit erfrischend neuen und realisierbaren Konzepten traten nur wenige an. Die dann natürlich auch bekämpft wurden.
      Ein HartzIV-Empfänger beim Gehalt eines Hauptsekretärs, das hätte doch was und würde viel viel billiger!

  3. kl_aus_w
    22. Dezember 2015 um 09:41 Uhr

    Ich bin ja für Objektivität und Realismus.
    Welche der gesteckten Ziele wurden denn NICHT erreicht. Erst bei einer Gegenüberstellung von + und – zeigt sich, ob 2015 ein gutes Jahr für die Gemeinde und deren Bevölkerung war.
    Zum geplanten Gewerbegebiet Leuscheid habe ich immer noch ein gestörtes Verhältnis, weil die Erreichbarkeit für Lkw alles andere als verkehrsgünstig ist.
    Ich wünsche den Verantwortlichen eine kluge und geschickte Hand, die Gemeinde nach vorne zu bringen.
    Vielleicht kommt man tatsächlich irgendwann zum Schluss, dass eine grüne Oase für Anwohner und Besucher des Ländchens wertvoller ist als alles andere.

  4. Windecker Bürger (noch)
    30. Dezember 2015 um 18:04 Uhr

    Vielen Dank für die schöne Darstellung des Jahres.

    Hier und heute lese ich im Extra-Blatt, das “das Sparen oberstes Gebot ist”.
    Da stellt sich doch die ein oder andere Frage: zB Warum muss für die Dorferneuerung in Dattenfeld immenses Geld in den nächsten Jahren ausgegeben werden, wenn gleichzeitig die Grundsteuer in Ganz-Windeck erhöht werden muss.
    Mit Sparen hat weder das Eine, noch das Andere zu tun.

    Apropos Bäckerei —- hat jemand die letzten Jahre schon mal die (ehemaligen!) ortsansässigen Bäckereien gefragt, was sie von diesen Backverkaufsstellen halten,
    – ich denke NEIN. Von den ehemaligen Arbeitsplätzen redet niemand.
    Wardenbach, Schmidt, Lenz, Schminke etc …..
    schade: da gab es sehr leckeres Brot .

    Mehr als kritische Grüsse zum Jahreswechsel.

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