Karnevalistisches Stelldichein im Bürgerhaus in Hoppengarten

Singgemeinschaft des MGV und Hobby Hoppy Sänger starteten Fasteleer im Bürgerhaus an der Sieg. Orden gab es nur von den Gästen – der Veranstalter spendet den Beitrag für das jecke Metall an die Kinderklinik in St. Augustin und das fand den Beifall des Publikums und aller Karnevalisten

Karneval Hoppengarten 2016

Hoppengarten – Am Samstag war im Bürgerhaus in Windeck-Hoppengarten jecker Fasteleer angesagt. Die Sitzung der Singgemeinschaft des MGV Hoppengarten und den Hobby-Hoppy-Sängern stand wieder unter dem Jahrzehnte-Motto „Sch..ß drauf, Hoppengarten ist nur einmal im Jahr.“ In der jecken Zigg ist die Veranstaltung für die Karnevalisten in der Gemeinde unn drömmerumm auch aufgrund des stimmungsvollen Feelings das „Non plus ultra“. Alle geraten in den Sog des ausgelassenen Trubels. Wie immer inszenierten und moderierten „Die Röhrigs“ (Friedbert und Martin Röhrig) als „Jeckmänns“ den Ablauf des Programms. Anheizer waren beide mit den Hobby-Hoppy Sängern. Da standen die Jecken auf ihren Plätzen.

Die „Hobby-Hoppys“ intonierten den Klüngelköpp 2011-Hit „He in unserem Veedel“. „Mer fiere Karneval….“ kam super-gut an. Der Nachwuchs der KG Schladern Knubbel 1 und die Showtanzgruppe „Flashlights“ tanzten sich in die Hätze der Besucher. Sehenswerte Tanzvorträge gab es auch von den Stadtsoldaten Eitorf, der Burggarde der KG Dattenfeld, den Black Lightnings aus Rosbach und den Roten Funken der KG Schladern. Für die Dorfgrenadiere Birkenfeld und Kommandant Herry Schäfer war in Hoppengarten wieder ein Heimspiel. Als Appelsinefunken zogen sie ein, unterhielten mit närrischen Tanz- und Gesangspotpouris und als Männerballett. Die Männers kommen gern zu den Narren an die obere Sieg. „Jesinn un engagiert…..“ (gesehen und engagiert) lautet eines der Prinzipien von Friedbert Röhrig. Er hält dabei Ausschau nach neuen Highlights für das Programm und hatte so u.a. die Tanzgruppe „Teichgirls“ aus Much im Focus. Der Nachwuchs der Teichgirls und die Junioren-Tänzerinnen zeigten von ihrem Vorsitzenden Stephan Ortmann anmoderiert Top-Tänze. Trainerin Sandy Schaefers kann stolz auf die Tanzgruppen sein. Sie waren ein Höhepunkt im Programm. Eine Saalrakete war verdienter Lohn.

Die KG Dattenfeld reiste mit dem Kinderprinzenpaar, Prinz Jovan I. aus dem Hause Rulik (Windeck) und Prinzessin Lea III. aus dem Hause Schmidt (Dreisel) an. Christian Gärtner präsentierte sie dem Publikum. Die kleinen Regenten stellten das Motto der Session die Burgmäuse ihren Sessionstanz vor. Tollitätenbesuch kam auch aus Eitorf. Die KG Närrische Brückenwache und die Abordnung des Festausschusses Eitorfer Karneval begleiteten das Prinzenpaar Prinz Ralf I. und Prinzessin Regina I. aus dem Hause Schlimm aus Alzenbach in die Hoppengartener Narrhalla. Prinz Ralf war bei der Singgemeinschaft schon als Jungfrau im Herchener Dreigestirn und als Krankenschwester im Kehlenbacher Männerballett zu sehen. Im Projektor Wahn unter Leitung von Markus Wolters sang er vor kurzem auch im Hohen Dom zu Köln bei einem internationalen Gottesdienst . Mit seiner Prinzessin Regina erfreute der Prinz mit dem Eitorfer Mottolied in der Narrhalla Hoppengarten.

Im Jubiläumsjahr 2 x 11 Jahre Karneval in der KG Herchen sind die Herchener ohne ein Prinzenpaar. Das läßt sie aber nicht vom Feiern abhalten und ihre Stimmung nicht vermiesen. Begleitet wurden Vorsitzender Peter Graß und Stellvertreter Jürgen Kuhl beim Einzug in das Bürgerhaus in Hoppengarten von „Erzkarnevalist“ Matthias Ennenbach und der Tanzgruppe Firebirds aus Dreisel. Die suchten beim flotten Tanz „Einen Cowboy als Mann“. Nach Zugaberufen holten sich die Tanzgirls Verstärkung aus dem Publikum und tanzten mit ihnen. Überraschung!!!!!! Anders als sonst war der Programmablauf „schneller als wie die Bahn“. Bis zum Finale zeigte die närrische Uhr Zeitvorteile, die mit einer Pause zu überbrücken waren. Eine Lücke im Ablauf bügelten die Hobby Hoppy Sänger rubbeldidupp mit ihrem 2. Auftritt und puschten so die Stimmung. Auf der Zielgerade zogen die Staatse Käls mit ihrem Tanzpaar Julia Gerhards und Michel Salz in die Narrhalla ein. Die Regimentskapelle „Bröltaler Musikverein“ spielte dazu auf Bühne und Tischen flott auf. Erstmals wurde bei der Sitzung kein närrisches Metall (Orden) an die Auftretenden verliehen. Die gesparten Euros werden an die Kinderklinik St. Augustin gespendet und kommen der Ronald Mc Donald Oase zugute, die seit 2009 über 4000 Familien mit schwer kranken Kindern ein ruhiger Rückzugsort in der Klinik war. Die wohltätige Geste der Hoppengartener fand beim Publikum und den Karnevalisten viel Beifall. „Ein dreifaches Alaaaf auf die Singgemeinschaft des MGV Hoppengarten und die Hobby Hoppy Sänger unn op all die Helfer/innen, die den Karneval in Hoppengarten zum tollen Stimmungserlebnis gemacht haben!“

(Text & Bild: Erwin Höller)

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  1 Kommentar:

  1. Erwin Höller
    1. Februar 2016 um 18:10 Uhr

    Hallo liebe Redaktion,

    Danke für die prompte Veröffentlichung. Als ich mir den Artikel angesehen habe, sind mir aber zwei Fehler in der Überschrift aufgefallen, die ich zu korrigieren bitte, da sie direkt in der Überschrift stehen „Karnevalistisches Stelldichein im Bürgerhaus…. muß es richtig lauten. Und in der 4. Zeile: ……der Veranstalter spendet……

    Vielen Dank Gruß Erwin Höller

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