Lehmann wird zur Rede gestellt und erhält zeitgleich Spende für Sandstrand-Affäre

Spende_Sandstrand_Geld

Bereits in der Einwohnerfragestunde der Ratssitzung am vergangenen Montag, wurde Bürgermeister Lehmann (SPD) seitens eines Bürgers zur Rede gestellt, ob das Gerücht stimme, dass Lehmann entgegen seiner Aussage von vor einem Jahr immer noch nicht seinen Wohnsitz in Windeck angemeldet habe. Dadurch entginge der Gemeinde die Schlüsselzuweisung durch das Land. Lehmann antwortete darauf „Ich habe noch keine geeignete Wohnung hier gefunden, werde das aber so bald wie möglich tun!“

Um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen, überreichte der SPD Fraktionsvorsitzende Dieter Vollmer, Lehmann später eine Spende für die Sandstrand-Affäre im Sommer und sorgte so für Schmunzeln im Gemeinderat. Den Sand hatte Lehmann im Sommer auf eigene Kosten entfernen lassen, nachdem Alfons Vogel (CDU) das Thema im Gemeinderat im Sommer aufkochen ließ. Das Geld wird Lehmann nun zusammen mit anderen Spenden für die Aktion an die Gemeindekasse überweisen.

Empfohlene Beiträge:

  13 Kommentare:

  1. Ein entäuschder Bürger
    11. Dezember 2013 um 19:17 Uhr

    Er hat noch immer keine Wohnung gefunden, das ist doch wohl ein schlechter Witz, bei dem Leerstand in Windeck. Ich frage mich ob unser Bürgermeister noch Lust hat in Windeck mit einem Gemeinderat zusammen zu arbeiten der die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat. Da wundern er sich mit dem Kämmerer das unsere Gemeinde 1500 Einwohner weniger hat als man dachte, aber wenn man durch unsere Gemeinde fährt sieht man sehr viele zum Verkauf stehende Immobilien.
    Mit wieviel Blindheit sind diese Leute eigentlich beschlagen.

    • Stolzer Windecker
      12. Dezember 2013 um 11:23 Uhr

      Mich stört es nicht wo er wohnt. Hauptsache er ist present und tut was, auch wenn die schwarzen Gestalten schon mal meinen den Moralapostel spielen zu müssen.
      Wenigstens kurbelt er durch seine Nächtigungen in Hotels die Wirtschaft an 😉
      Der Einwohnerschwund ist ja derzeit nur auf dem Papier auf Grundlage eines möglicherweise falsch durchgeführten Zensus… abwarten und Sand sieben

      • L.B.
        12. Dezember 2013 um 11:51 Uhr

        Also ganz ehrlich, bei allem Respekt, Sie glauben doch nicht tatsächlich, dass die schwindenden Einwohnerzahlen auf einen falsch durchgeführten Zensus zurückzuführen sind? Da guckt aber jemand durch seine sehr stark getönte rosa rote Brille.

        Und zum Thema Wohnung: Meinetwegen braucht er keine Wohnung in Windeck zu haben, jedoch sollte er es dann nicht vorher versprechen. Die Politiker in Deutschland leiden ohnehin teilweise an einem Glaubwürdigkeitsproblem und ein solches Verhalten verbessert dies nicht unbedingt.

  2. Sebastian Funke
    12. Dezember 2013 um 12:56 Uhr

    Und mal ehrlich, gibt es in Windeck wirklich gute Wohnung die Leer stehen?

    Es gibt viele leere Häuser, aber Herr Lehmann will ja kein ganzes Haus mieten oder kaufen denke ich. Und was sonst so auf dem Mietmarkt zu finden ist allgemein eher traurig.

  3. guido
    12. Dezember 2013 um 13:51 Uhr

    Kann es sein das die CDU in Windeck nicht
    klar kommt das Sie die Wahl verloren hat.Und jetzt unbedingt nach Gründen sucht um denn Bürgermeister Lehmann das Leben schwer zu machen. Es gab eine Wahl und die CDU hatte doch eine Kanidatin aus Windeck warum ist die denn nicht gewählt worden, ja warum denn nicht. Und die Wahlbeteiligung war doch auch schwach , hätten halt mal mehr Leute zur Wahl gehen sollen.Aber das sind jetzt diejenigen die am meisten Meckern . Nun wenn mann eine Wahl gehabt hat dann sollte es auch als seine Pflicht sehen und Wählen gehen , und nicht immer so eine Scheiß egal Einstellung haben.

  4. Windecker
    12. Dezember 2013 um 17:51 Uhr

    War das in Windeck nicht immer so ? CDU gegen SPD ,gegen Grüne, Die Linke ,Die FDP. usw . Jeder gegen jeden. Geht doch mal in eine Sitzung und schaut euch das verhalten unserer gewählten Volksvertreter doch mal an. Wie im Kindergarten. Und zu H.J. Lehmann. Wurde nicht ganz am Anfang versucht diese Person schlechtzumachen. In dieser Gemeinde zb von einigen Firmen –Chefs. Oh —Mann.

  5. U. E.
    12. Dezember 2013 um 19:40 Uhr

    Ich habe den Herrn Lehmann als sehr sympatische Person kennen gelernt, und ich finde man sollte auch Verständnis für seine Situation haben, er wurde als Außenstehender ins kalte Wasser geworfen und er hat es sich sicherlich leichter in Windeck vorgestellt. Windecks Haushalt ist nicht der beste und dann schaffen es unsere Gemeinderatsmitglieder es nicht zum Wohle der Gemeinde am selben Strang zu ziehen. der CDU und auch den anderen Parteien täte es gut mal öfter auf den Bürger zu hören, aber solange es nur darum geht mit Dreck zu schmeißen und sein eigenes Süppchen zu kochen wird der Bevölkerungsschwund weiter gehen. Darum meine bitte an den Gemeinderat: Geht mehr auf die Bürger zu, und dort vor allem auf die Jugend, den sonst hat Windeck keine Zukunft.

    • Windecker
      13. Dezember 2013 um 16:37 Uhr

      @ U. E. Da sind wir vollkommen einer Meinung. Ich glaube jedoch nicht das dieser ALTE MÄNNER VEREIN auf die Jugend zugeht.

      • U.E.
        13. Dezember 2013 um 19:25 Uhr

        Danke Windecker,
        ich habe immer mehr den Eindruck das sehr vielen Bürgern diese Gemeinde nicht egal ist. Was unseren ALTE MÄNNER VEREIN angeht möchte ich hier mal ein Zitat von einer Schiller CD zitieren: “Man muss nicht mit der Zeit gehen, doch ist es klug sie zu begreifen.” Bis dahin.

  6. D.K.
    13. Dezember 2013 um 18:11 Uhr

    Man sollte Herrn Lehmann erst einmal persönlich kennen lernen bevor man vorschnell urteilt.
    Mir gefällt seine offene und zugewandte Art mit der er in der Bevölkerung präsent ist.
    Auch wenn man sich persönlich mit einem Anliegen an ihn wendet hat er ein offenes Ohr und ist hilfsbereit.
    Da ist es für mich sekundär, dass er in Windeck noch keine passende Wohnung gefunden hat.

  7. X.Y.
    15. Dezember 2013 um 20:54 Uhr

    Warum eigentlich “ALTE-MÄNNER-VEREIN”?! Unser stellvertretender Bürgermeister – ebenfalls natürlich Ratsmitglied – ist 30 Jahre alt und hat immer ein offenes Ohr, wenn es um die Jugend geht! Man sollte nicht nur meckern und die Leute auch einfach mal persönlich ansprechen…!!

    • U.E.
      16. Dezember 2013 um 18:55 Uhr

      Der Erste der sich beschwert wenn man in Windeck die Wahrheit offen ausspricht.
      Bei meinen letzten Besuch auf einer Ratssitzung habe ich mich gefragt ob ich im Kasperle Theater bin, auch wenn der Stellvertreter 30Jahre alt ist möchte ich mal wissen wo der Altersdurchschnitt liegt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.