Leserbrief „Stopp Innogy Greenwashing durch Klimaschutzpreis in Windeck“

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Windeck hat den Innogy Klimaschutzpreis 2019 initiiert. Das sollte rückgängig gemacht werden und stattdessen durch einen glaubwürdigen Energieversorger ausgerichtet werden. Die Innogy ist eine Tochtergesellschaft des Energieversorgers RWE.

RWE ist einer der größten CO2 Emittenten in Deutschland. Stichwort „Hambacher Forst“. Innogy ist Inhaber von Georgia Biomass in den USA, dem nach eigenen Angaben größten Holzpellet-Werk der Welt, der auch nach Deutschland importiert. Innogy ist demnach auch direkt für die Waldzerstörung in den USA verantwortlich.

Schon diese wenigen Punkte machen deutlich, dass Frau Gauss der bundesweiten Greenwashing Kampagne der Innogy aufgessen sind. Diese peinliche Kampagne in Windeck sollte gestoppt werden. Die Parteikolloginnen von Frau Gauss protestieren gegen das Abbaggern der Reste des Hambacher Forstes und sie als Bürgermeisterin will genau diese Akteure in Windeck hoffähig machen? Das kann ja nur ein Versehen sein!

Frau Gauss sollte sich nach Alternativen bei z.B. den Elektrizitätswerken Schönau, der Firma Naturstrom, bei Greenpeace o.ä. erkundigen und diesem scheinheiligen Spiel ein Ende bereiten.

Herzliche Grüße
Peter Inden

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  2 Kommentare:

  1. anonymous
    29. Juli 2019 um 19:29 Uhr

    Danke an Peter Inden für den wertvollen Leserbrief! Nichts ist schädlicher, als auf den Zug der Lobbyisten aufzuspringen! Eine solche Tochtergesellschaft eines Großkonzerns (RWE) verfolgt nur zwei Ziele: Public Relations („tue [augenscheinlich] Gutes und sprich darüber“) und die Reduktion Gesamtbesteuerung. Dies ist nichts mehr, als ein strategisches Puzzleteil für die Maximierung des Gesamtgewinns. Wir müssen aufhören damit, uns durch solche Strukturen lenken zu lassen! Auch von mir der Appell an Frau Gauß: Bitte stoppen Sie die weitere Zusammenarbeit; insbesondere am heutigen Erdüberlastungstag (29.07.) ist der Partner RWE absolut als inakzeptabel anzusehen!

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