Leserbrief zur gescheiterten Planung des Kindergarten Regenbogenland in Dattenfeld

Die Windecker Bauverwaltung überbietet sich mit Fehlplanungen in Dattenfeld. Zuerst die Fehlplanung der dringend erforderlichen neuen Kindertagesstätte in Dattenfeld. Die alte Kita Regenbogenland ist seit über einem Jahr nicht mehr nutzbar. Seitdem sind die Kinder auf das Dr.Molly-Haus und die Dattenfelder Grundschule verteilt. Das wird wohl auch noch lange so bleiben. Denn die Kostenplanung für den Neubau liegt derart
daneben, dass entweder kleiner gebaut oder viel mehr Geld ausgegeben werden muss.

Dann die geplante Luxussanierung der Dattenfelder Hauptstraße, ohne den Anwohnern die Kosten nennen zu können, die auf sie zu kommen. Und dann das Festhalten an einem veralteten Bebauungsplan, zu der nicht vorhandenen Laurentiusstraße und dem Bungerts Weiher. Hier soll ein nicht bebaubares Feuchtgebiet auf Kosten der Bürger trocken gelegt werden.

Trotz der ständigen externen Unterstützung, auf Kosten des Steuerzahlers, ist der Windecker Bauamtsleiter wohl nicht in der Lage umsetzbare Planungen durchzuführen. Dabei muss man sich nur im Vorfeld mit den Betroffenen abstimmen und danach ein externes Planungsbüro mit diesem abgestimmten Aufgabenpaket beauftragen. Aber vielleicht ist schon die Beschreibung der Aufgabenstellung an ein externes Planungsbüro eine nicht leistbare Aufgabe? Und der Bürgermeister schreitet nicht ein. Er
lässt alle Fehlplanungen in Dattenfeld einfach weiter ins Leere laufen. Wohl wissend, dass weder der Bauamtsleiter noch der Bürgermeister für irgendeine Fehlplanung haftbar gemacht werden können. Es kann also möglicherweise der größte Unsinn geplant und umgesetzt werden.

Stattdessen haften die Kinder mit einem auseinander gerissenen Kindergarten und die Bürger mit ihren Steuermitteln und mit ihren
Privatvermögen. Auch die Dattenfelder an der Hauptstraße und in der Nähe der überflüssigen Laurentiusstraße und dem Bungerts Weiher können davon ein Lied singen.

Die dringend erforderlichen Kindergartenplätze geraten bei diesem Durcheinander schon fast in Vergessenheit. Armes Windeck.

Herzliche Grüße
Peter Inden

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  8 Kommentare:

  1. Edelgard Jünger
    14. November 2017 um 10:43 Uhr

    Seit wann werden bei windeck24 “Leserbriefe” veröffentlicht? Bisher bestanden die Veröffentlichungen aus neutralen Berichten und es konnten entsprechende Kommentare abgegeben werden. Die neue Gangart wundert mich sehr.

    • Einheimlicher
      14. November 2017 um 21:40 Uhr

      Wieso neue Gangart.
      Die Leserbriefe von einem Herrn Linnartz wurden doch auch hier veröffentlicht.
      Und die waren selten neutral.

      • Heinz Linnartz
        15. November 2017 um 19:24 Uhr

        Stimmt nicht, keine Leserbriefe, sondern Kommentare zu einzelnen Themen!

      • Edelgard Jünger
        16. November 2017 um 08:06 Uhr

        Lieber Einheimlicher, ich habe auf dieser Seite noch nie einen “Leserbrief” als Hauptartikel veröffentlicht gesehen. Es handelte sich stets um informative Artikel, die dann – nach dem Motto Feuer frei – kommentiert werden konnten. Der große Unterschied ist das Maß der Veröffentlichung. Ein Hauptbeitrag erscheint sofort bei Allen, die windeck 24 abonniert haben, die Kommentare nicht. Sie können sich vorstellen, wie das zur Meinungsbildung beitragen kann. Gleiches Recht für Alle: Jeder Windecker kann also ab sofort seine Meinung in einem Leserbrief über windeck24 veröffentlichen. Oder sehe ich das falsch:

  2. G. Mai-Gebhardt
    14. November 2017 um 21:20 Uhr

    Wieder „Pannen in der Verwaltung“ der Gemeinde Windeck, so berichtete der Bauamtsleiter selbst. Eigentlich verwundert dies uns Bürgerinnen und Bürger nicht sonderlich. Dass aber in Wuppertal zwei ganz ähnliche Bauten bereits existieren und von dem gleichen Planungsbüro geplant wurden, wird nicht berichtet. Auf den für die Bürgerinnen und Bürger einsehbaren Pläne in der Verwaltung ist ein Planungsbüro verzeichnet, von denen die Wuppertaler in höchsten Tönen sprechen: „Schnell, korrekt und kostensicher“ sei dieses Planungsbüro, das sich auf Funktionsbauten spezialisiert hat. Was läuft in Windeck also schief?
    Ein zweiter Punkt bewegt mich aber noch mehr: Warum wird nur noch von einer Kindertagesstätte gesprochen? Es geht hier doch vielmehr um ein barrierefreies Familienzent-rum? So wurde es einst präsentiert. Auch die Kita Regenbogenland in Dattenfeld war schon ein Familienzentrum, nur fehlten die eigentli-chen Räume für diese familienorientierten Leistungen. Hier soll nun an einer Einrichtung gestrichen werden, die niedrigschwellige Angebote für Familien anbieten sollte. Neben der Tageseinrichtung für Kinder, sollen Fami-lien umfassend beraten und unterstützt wer-den. Familienzentren sind in der modernen Gesellschaft, auch und gerade auf dem Land, der Ort, wo die frühe Förderung von Kindern und Unterstützung der Eltern erfolgen muss. Eine frühe Förderung ist der Beginn der Bil-dungskette, in der es um eine bestmögliche Entwicklung und Ausbildung der Kinder geht. Dies muss auch auf dem Land gelten. Kinder brauchen keine Sparversionen, Kinder brauchen das Beste. Was bleibt also nach diesem Planungs-Chaos noch übrig?
    Dr. G. Mai-Gebhardt

  3. Guy Fawkes
    15. November 2017 um 10:31 Uhr

    Windeck bewegt = Windeck steht still. Ist diese Fehlplanung nicht beispielhaft für das Versagen der Verwaltung und ihres obersten Dienstherren sprich Bürgermeister Lehmann. Was hat diese Person in den letzten 5 Jahren für Windeck bewegt? Es wird Zeit für seinen Rücktritt und mit im des gesamten Gemeinderates wenn jetzt Fehler auf dem Rücken von den schwächsten unserer Gesellschaft (den Kindern) gemacht werden. Im Gemeinderat herrscht nur noch eine Hochnäsigkeit gegenüber den Bürgern und ihren Problemen und anstatt die Probleme unserer Gemeinde gemeinsam zu lösen sucht jeder die Schuld beim anderen. Zieht endlich einen Schlussstrich unter dieses traurige Kapitel, bevor Windeck komplett vor die Hunde geht.

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