SPD Windeck: Bürgermeisterwahl und Ratskonstellationen

Mit Verwunderung hat die SPD die Aufkündigung der Listenverbindung durch die Ratsfraktion Bündnis90/Die Grünen zur Kenntnis genommen. Dies ist allerdings das Ergebnis einer im Zuge der kommenden Bürgermeisterwahl angekündigten „Jamaika-Verbindung“ mit einer Bürgermeisterkandidatin der Grünen. Es zeichnet sich auch bereits ab, wer welchen Preis für dieses Bündnis zu zahlen hat.

 

Losgelöst von dieser Entwicklung kann die SPD darauf verweisen, mit Daniel Stenger einen bestens geeigneten Bewerber um das Bürgermeisteramt aufzubieten. Er besitzt eine jahrelange Erfahrung als stellvertretender Bürgermeister und Ratsmitglied, d.h. er weiß aus erster Hand, welche Projekte in Windeck nun anzupacken sind, um diese Kommune weiter nach vorne zu bringen. Als Jurist kann Daniel Stenger die für eine Gemeinde immens wichtigen Verknüpfungen mit allen verbundenen Institutionen und Unternehmen fachgerecht gestalten.

Die SPD Windeck muss vor einer solchen Wahl auch nicht eine 180-Grad-Wende hinlegen, wir waren von Anfang an für einen Ausbau des Gewerbegebietes in Leuscheid, denn nur dort ist eine geeignete Verkehrsanbindung gegeben für eine weitere und für Windeck so dringend nötige Gewerbeansiedlung. Wir haben uns stets für eine Fortführung des Siegufer- bzw. Radweges zwischen Schladern und Dreisel sowie zwischen Rosbach und Au eingesetzt. Insbesondere der letztgenannte Abschnitt ist aus Sicherheitsgründen besonders wichtig.

Die notwendige Umstrukturierung der Gemeindewerke haben wir durch ein vorgeschriebenes Ausschreibungsverfahren eingeleitet, das zum Ziel hat, ein modernes, dienstleistungsorientiertes und heimatnahes Versorgungsunternehmen zu schaffen.

Wir bieten allen im Rat vertretenen Parteien eine Zusammenarbeit an, und die ist an Sachfragen orientiert statt an irgendwelchen Farbenspielen.

(Text & Bild: SPD Windeck)

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  17 Kommentare:

  1. Alfred Tetzlaff
    26. April 2018 um 12:11 Uhr

    Soso, einen „bestens geeigneten“ BM-Kandidaten, der die Gemeinde kennt und deshalb weiß, welche „Probleme in Windeck anzupacken“ sind. Galt das etwa auch für Lehmann? Wohl kaum… Auf diese Art von Kompetenz kann ich verzichten, nein danke, liebe SPD. Für mich nicht wählbar!

  2. John D.
    26. April 2018 um 16:53 Uhr

    Ich denke wer Herrn Stenger kennt, der weiß was man ihm hat! Er kennt nicht nur Windeck wie seine Westentasche sondern auch die Probleme Windecks. Außerdem war in seinen bisherigen Ämtern, egal ob Rat oder sonstige Vereine, überaus Kompetent und zuverlässig. So fern ich das beurteilen kann…

    Bei Lehmann entschied man sich damals für einen externen Bewerber auf das Amt. Leider konnte man ihm – wie auch bei Bewerbungen im Job – nur vor den Kopf gucken. Er hat sich halt gut verkauft… Ganz sicher war es kein Vorsatz der SPD Windeck.

    Ist denn eine gescheiterte Landtagskandidatin der GRÜNEN – die Gewerbe (Gewerbegebiet Leuscheid) und Tourismus (Fahrradbrücke Dreisel) – versuchen zu verhindern die bessere Wahl?? Wo von soll Windeck denn leben?

    • Windecker
      2. Mai 2018 um 08:16 Uhr

      Ha ha, der Satz, wovon soll Windeck denn Leben ist gut….

  3. Alfred Tetzlaff
    26. April 2018 um 18:56 Uhr

    Die Politik in Windeck wird nicht ausschließlich vom Bürgermeister gestaltet. Gott sei Dank, wenn wir uns das Beispiel Lehmann anschauen…
    In meinen Augen hat die SPD als prägende Regierungspartei mit BM Lehmann voran in den letzten Jahren alles andere als optimal gehandelt.
    Man sollte also nicht die nächste Katze im roten Sack kaufen…

  4. Parteilos
    26. April 2018 um 19:35 Uhr

    Die Hoffnungen einer ganzen Gemeinde liegen auf Deinen Schultern, lieber Daniel! Bitte verhindere das „grüne Desaster“. Am besten finde ich CDU und FDP. Man schlägt 6 Jahre auf BM Lehmann ein und schafft es dann noch nicht einmal einen Kandidaten aus den eigenen Reihen aufzustellen….genau mein Humor!

    • Alfred Tetzlaff
      26. April 2018 um 22:52 Uhr

      Falsch! Nicht meine Hoffnung – und mit Sicherheit auch nicht die aller Windecker! Letztendlich zeigt der Entschluss von CDU, FDP und Grüne, dass nicht die Partei im Vordergrund steht, sondern die Politik, Herr oder Frau Parteilos

  5. Fassungslos
    27. April 2018 um 12:24 Uhr

    Im Vorfeld eine Wahl und seine Kandidaten kaputt zu reden um persönliche Parteiinteressen nicht außer acht zu lassen, fördert nur eines – Politikverdrossenheit und das rechte Spektrum mit AfD usw. Aber davon hat Windeck leider ausreichend Potenzial.

    • I. Müller
      30. April 2018 um 16:05 Uhr

      Prima, dass mal eine GRÜNE zur Wahl steht. Letztlich schützen die das beste in Windeck: Natur. Nur darum kommen Touristen. Bestimmt nicht wegen der Kneipen. Da haben die schon recht, vorsichtig mit der Natur umzugehen. Außerdem, so viele Gewerbe sind es wohl nicht, die sich hier ansiedeln wollen. 30 Min zur nächsten Autobahn, spricht ja wohl dagegen. Letztlich sind die Grünen doch für Industrie, die auch Rücksicht auf die Natur nimmt. Richtig so: Solar, Wind, Davhbegrünung usw. So geht moderne Industrie heute. Leere Industriegebiete braucht hier keiner. Und zur Radbrücke haben die Grünen doch zugestimmt. Positiver Ratsbeschluss von allen. Also was wird hier eigentlich für ein Feindbild der Grünen aufgebaut. Von wegen faire Wahl, was die SPD und ihre Schreiber hier veranstaltet ist doch wohl alles andere.

  6. P. van Thom
    30. April 2018 um 15:47 Uhr

    Ja, es ist nicht angenehm, wenn man als SPD plötzlich alleine dasteht. Sich nicht rechtzeitig um Partner zu kümmern, spricht für ein stupides Vorgehen unseres Vorsitzenden. Die Grünen wie auch die FDP werden ihre Gründe für die Jamaika-Koalition haben. Wir sollten das tolerieren und nicht den schlechten Verlierer spielen.
    Als Stellvertreter des Bürgermeisters und langjähriges Ratsmitglied an entscheidender Stelle trägt Stenger natürlich ein gerüttelt Maß Mitverantwortung am Zustand der Gemeinde. Er hat jahrelang keine positiven Akzente gesetzt, sondern ist immer geduldig mitgeschwommen. Er hätte doch schon längst die notwendigen Projekte anpacken und Verknüpfungen fachgerecht gestalten können. Auf einmal soll alles anders werden? Wer sollte das glauben? Die uns was anderes erzählen wollen, haben seinerzeit auch Lehmann in den höchsten Tönen gelobt und die Windecker für dumm verkauft.

    • Naiv und Neugierig
      30. April 2018 um 22:26 Uhr

      Warum hat die SPD sich nicht mit einer anderen Partei, wie beispielsweise der FDP oder den LINKEN zusammengetan und einen gemeinsamen Kandidaten gesucht? Warum hat die SPD nicht Verbündete für ihren eigenen BM-Kandidaten gesucht? Ist die SPD sich so sicher? Warum haben die GRÜNEN die Zusammenarbeit mit der SPD gekündigt?

  7. Parteilos
    30. April 2018 um 18:08 Uhr

    Da sieht man mal wieder, wie wenig Ahnung hier manche von dem haben, worüber sie urteilen! Einem stellvertretenden Bürgermeister, der das ehrenamtlich und nebenberuflich macht, weil er einen Hauptjob außerhalb der Politik hat, zu unterstellen, er trage Mitverantwortung am Zustand der Gemeinde, ist wirklich unfassbar! Ein Daniel Stenger hat wenigstens eine klare Meinung, wenn man sich mit ihm unterhält. Damit tritt man natürlich auch schonmal dem ein oder anderen auf die Füße! Ich bin jedenfalls froh dass wir einen Kandidaten haben dessen Herz für Windeck schlägt und der die fachliche (juristische) Kompetenz mitbringt, um im Rathaus aufzuräumen.

    • Naiv und Neugierig
      30. April 2018 um 22:32 Uhr

      „ehrenamtlich und nebenberuflich“ – das geht doch gar nicht. Nebenberuflich muss ja wohl versteuert werden.

    • Alfred Tetzlaff
      1. Mai 2018 um 06:37 Uhr

      Naja, wenn man sich ehrenamtlich als stellvertretender Bürgermeister engagiert, trägt man IMMER ein Stück weit Verantwortung! Sonst brauche ich mich nicht stv. Bürgermeister nennen. Die fachliche Kompetenz hätte auch ein Herr Lehmann mitbringen müssen, davon war er aber wohl meilenweit entfernt.

  8. Alfred Tetzlaff II
    1. Mai 2018 um 10:54 Uhr

    Liebe Schreiberlinge von CDU und FDP, die hier ja offentlich zahlreich vertreten sind. Ist DAS eigentlich alles was ihr könnt. Schön wäre es, sich mal mit den Vorzuügen des eigenen Kandidaten auseinanderzusetzen. Ach ja, ich vergaß….den gibt es ja gar nicht! Daniel Stenger wird die Wahl jedenfalls gewinnen und das nicht, weil er SPD-Mitglied ist, sondern Windecker durch und durch und zudem über den nötigen Sachverstand verfügt. BASTA, ob Euch das gefällt oder nicht!

    • Alfred Tetzlaff 2.1
      1. Mai 2018 um 13:39 Uhr

      Haben Sie eine Glaskugel zu Hause? Woher wollen Sie das denn wissen?Das Argument mit dem Sachverstand erschließt sich mir jedenfalls nicht. Meinen Sie etwa Frau Gauß hat keinen Sachverstand? Sie ist keine Windeckerin durch und durch? Lassen Sie sich mal überraschen, wer die Wahl gewinnt!

  9. Alfred Tetzlaff 4.0
    1. Mai 2018 um 14:24 Uhr

    Du vergleichst Äpfel mit Birnen! Schau Dir mal alleine die Ausbildungen an…. Aber die CDU-Brille vernebelt schon mal!!

    • Schlaumeier
      2. Mai 2018 um 08:43 Uhr

      Wenn es nach nach der Ausbildung geht, ist ja schon allein BM Lehmann bestens geeignet, nicht wahr? Aber da ist wohl die SPD-Brille im Weg!

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