Windecker Erklärung für Respekt, Akzeptanz und Toleranz in Windeck

Der Rat der Gemeinde Windeck hat in seiner Sitzung am 09.11.2015 einstimmig folgende Erklärung beschlossen:

Flucht ist inzwischen die häufigste Ursache dafür, dass Menschen ihre Heimat verlassen. Menschen Schutz, Asyl und Unterkunft zu bieten, ist die aktuelle Herausforderung unserer Zeit. Wir alle tragen die politische Verantwortung mit, die in unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung verankert ist. Wir als kommunale Gemeinschaft der Gemeinde Windeck sichern täglich direkt Schutz und Unterkunft.

lüchtlinge am Wiener Westbahnhof vor der Fahrt Richtung Deutschland - Bild: © Bwag/Commons CC-BY-SA 4.0

Flüchtlinge am Wiener Westbahnhof vor der Fahrt Richtung Deutschland – Bild: © Bwag/Commons CC-BY-SA 4.0

Wir in Windeck sind in der Pflicht zu handeln: In neun Wohnheimen und 26 Privatunterkünften, verteilt auf 22 Dörfer, wohnen bei uns Flüchtlinge. Monatlich müssen neue Unterkünfte gesucht werden. Wir danken hier den zahlreichen Freiwilligen, die mit Engagement und Fürsorge die Flüchtlinge willkommen heißen und auf allen Ebenen Hilfe leisten. Unser Dank gilt aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, die sich sehr engagieren und Gewaltiges leisten.

Die Menschenwürde ist nach Artikel 1 des Grundgesetzes unantastbar. Für uns in Windeck ist das nicht nur gesetzliche Pflicht und Aufgabe, sondern Überzeugung und Verantwortung. Unser Prinzip: Die Menschen stehen im Vordergrund.

Auch in Windeck gibt es die Angst vor dem Fremden, das die Flüchtlinge in unsere Gesellschaft tragen. Persönliche Kontakte können helfen, diese Ängste abzubauen.

Die Gemeinde Windeck steht mit Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Unternehmen, Vereinen und vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger an der Seite der Flüchtlinge.

Wenn es uns gelingt, diese Menschen und ihre Kinder in unsere Gesellschaft zu integrieren und gut auszubilden, werden sie eine Bereicherung für unsere Zukunft sein.

Bundespräsident Joachim Gauck sagte jüngst zum Thema Flucht und Flüchtlinge:

„Menschen zu begegnen, das ist etwas anderes, als nur Zahlen zu begegnen oder Statistiken. Man blickt in Gesichter – verstörte, verängstigte –, hört die dramatischen Geschichten, spürt die Hoffnung auf Hilfe aus der Ferne, aus der Fremde.” Zu dieser Hilfe leisten auch wir in Windeck unseren Beitrag. Mit Respekt. Mit Akzeptanz. Mit Toleranz.

(Text: Gemeinde Windeck)

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  45 Kommentare:

  1. Richard Böhme
    13. November 2015 um 09:31 Uhr

    Das durch die Aufnahme in privaten Unterkünften die Immobilienpreise der anderen drumherum fallen ist glaube ich nicht jedem bewusst. Dann viel spaß dabei

    • Sebastian Funke
      13. November 2015 um 10:50 Uhr

      Immobilienpreise sind oftmals langfristig orientiert, richten sich nach dem gültigen Mietspiegel (Ertragswertverfahren) oder nach der Bausubstanz und dem Grundstück (Sachwertverfahren). Diese Verfahren werden nicht so schnell verändert nur wegen ein paar Flüchtlingen! Auch ist es für Aussestehende ja nicht erkennbar, ob in einem Gebäude Flüchtlinge untergebracht sind.

      • Chris Geue
        13. November 2015 um 11:35 Uhr

        Sebastian, Dein Kommentar ist sachlich unterste Schublade. Offensichtlich fehlt es Dir an ausreichenden Kenntnissen über die Mechanismen der Immobilienbranche. Die krampfhafte Schönrednerei dieser gesamten Thematik ist kaum noch auszuhalten.

        • Leser
          13. November 2015 um 13:16 Uhr

          Sehr geehrter Herr Geue,

          Ihrem Kommentar darf ich mich anschließen.

          Gleichwohl ist der Kommentar von Herrn Funke ein wertvoller Beitrag zur Transparenz: So wird dem Wähler verdeutlicht, auf welchen fachlichen Niveau Ratsmitglieder argumentieren und schließlich über die Belange der Gemeinde entscheiden.

          Danke für diesen Erklärungswert für den schlechten Zustand dieser Kommune.

          • Tina
            13. November 2015 um 17:27 Uhr

            Sehr geehrter Herr oder Frau Leser, Ihrem oder dem Kommentar von Herrn Geue kann ich mich auch nur anschließen. Sachverstand wohl
            nicht vorhanden!

        • Sebastian Funke
          21. Dezember 2015 um 12:40 Uhr

          Hallo Chris, ich habe längere Zeit darüber nachgedacht, ob ich noch einen Kommentar oder eine Antwort schreiben soll. Ich habe mich dazu entschlossen es zu tun.
          Genauso möchte ich mich aber auch an alle nachfolgenden Kommentatoren richten.
          Ich habe hier meine persönliche Sicht geschildert, die sich auf meiner beruflichen Erfahrung mit Immobilien und meiner privaten Erfahrung als Immobilienbesitzer her ergibt.
          Ich denke daher, dass ich schon eine recht gute Übersicht über die Mechanismen der Immobilienbranche besitze.

          Wenn man sich nicht mehr sieht oder hört wünsche ich dir und allen hier aber schon schöne und besinnliche Weihnachten.

      • Niels
        13. November 2015 um 15:26 Uhr

        Also mir wäre neu das windeck einen mietspiegel hat!!!!

      • m_steiger
        13. November 2015 um 15:38 Uhr

        Um Himmels willen, da hat anscheinend jemand noch kein Haus ge- oder verkauft, zumindest nicht in Windeck? Als Käufer orientiert man sich nicht an irgendeinem Mietspiegel oder ähnlichem. Wie heisst es so schön bei der Ermessung der Immobilienwerte: 1. Lage, 2. Lage, 3. … Das Umfeld ist äußerst wichtig.
        Aber wie “Leser” schon sagt: entlarvende Aussagen.

      • wowedv
        14. November 2015 um 21:59 Uhr

        Der Kommentar ist SPD-Folklore. Hat lediglich die Qualität eines unterirdischen Thekengesprächs. Lieber Freund, mach Deine Hausaufgaben und komm sachlich fachlich zurück.

        • wowedv
          14. November 2015 um 22:23 Uhr

          Kommentar bezieht sich auf die Ausführungen des S. Funke!

    • Thorsten Schmidt
      14. November 2015 um 09:36 Uhr

      Also wenn ich ein Haus kaufen will und mitkriege, dass da unsympathische Rechtsradikale, angstschürende Rassisten oder empathieloses Pack wohnt, egal welcher Herkunft, dann stimmt Ihre Aussage: dann würde ich vom Kauf absehen. Die Nationalität der Personen wäre mir dabei völlig schnurz. Wenn ich hingegen mitkriege, dass eine Dorfgemeinschaft sich umeinander kümmert, Fremde als Gäste empfangen werden, Hilfsbereitschaft einen hohen Stellenwert genießt, dann würde ich ggf. sogar mehr für die Immobilie zahlen, weil das Wohnumfeld an Qualität zugenommen hat.

      • Windecker
        14. November 2015 um 11:19 Uhr

        Werter Herr Schmidt,

        Ihrem ersten Satz stimme ich zu.

        Dennoch teilen die weitaus meisten Marktteilnehmer Ihre weitere Einschätzung kaum. Das zeigen die aktuellen Entwicklungen in entsprechenden Lagen, ganz unabhängig wie der Einzelne dies politisch bewerten mag.

        Haben Sie eine Liste von sich umeinander kümmernden Dorfgemeinschaften in Windeck und Umgebung? Das wären ja wohl Inseln im Meer der allgemeinen Gleichgültigkeit.

        Gehört die Altwindecker Dorfgemeinschaft auch noch dazu?

  2. kl_aus_w
    13. November 2015 um 11:35 Uhr

    Das sind Kommentare, die die Welt braucht.

  3. Chris Geue
    13. November 2015 um 11:39 Uhr

    Ich lese immer “Windeck” oder “Windecker” oder “Wir in Windeck” usw. Also, wann war denn die Abstimmung in Windeck, an der die rund 18.500 Windecker, bzw der wahlberechtigten Teil, zur Abstimmung aufgefordert wurden?

    • Thorsten Schmidt
      14. November 2015 um 09:39 Uhr

      Wann warst Du zuletzt auf einer öffentlichen Ausschuss- oder Ratssitzung? Politische Mitgestaltung lebt nicht davon, irgendwelche Internetseiten zu lesen und darauf zu warten, zu einer Abstimmung aufgerufen zu werden.

  4. Thomas Gruetzner
    13. November 2015 um 16:17 Uhr

    Ich halte es für eine christliche Pflicht, den Flüchtlingen zu helfen. Allerdings ist keine Gemeinde ein Regal, in dem ohne jegliche Rucksicht Menschen gelagert werden können. Es muß eine bundesweite Obergrenze festgelegt werden, bevor die ganze Hilfsaktion aus dem Ruder läuft. Je mehr Menschen glauben, das wird zu einer Flut, umso größer wird der Einfluß der Rechten. Und das darf hierzulande niemals mehr passieren!

    • Niels
      13. November 2015 um 17:17 Uhr

      Was haben bitte die rechten damit zu tun?

    • Chris Geue
      13. November 2015 um 17:29 Uhr

      Herr Gruetzner, man ist nicht automatisch rrrechts, wenn man der Asylpolitik kritisch gegenübersteht oder die Lügen der Politiker nicht glauben mag. Also, Herr Gruetzner, ich darf Sie ja mal um entsprechend sachlichen Umgang mit dem derzeitigen alles beherrschenden Thema bitten, sonst entsteht nur wieder eine dümmliche rechts-links Diskussion, nach der dann die selbsternannten, kriminellen SSittenwächter wieder Steine werfen, Autos anzünden oder jeden andersdenkenden Mitbürger mit Knüppeln bewaffnet durch die Gassen hetzen. DAS, verehrter Herr Gruetzner, brauchen wir ja wohl noch viel weniger, oder?

      • Thomas Gruetzner
        13. November 2015 um 22:24 Uhr

        Sehr geehrter Herr Geue, ich verstehe Ihre Aufregung nicht. Für einige meiner Mitmenschen bin ich ein Nazi., weil ich logisch denke und die derzeitige Asylpolitik kritidiere. Ich denke, was die rechte Gewalt betrifft, sind wir uns einig, daß wir die nicht brauchen. Und mit Hetze oder Feindschaft sollte diese Diskussion nicht geführt werden.

        • Chris Geue
          14. November 2015 um 00:05 Uhr

          Herr Gruetzner, wir sind uns dann einig, wenn wir grundsätzlich gegen extremistische Gewalt sind. Ich kann es nur nicht mehr hören, wenn immer von “Den Rechten” gesprochen wird und diese kriminelle linksextreme Gesocks verleugnet wird!

          Hetze oder Feindschaft habe ich bisher nicht erkennen können, werden Sie auch nicht von mir erleben

    • kl_aus_w
      13. November 2015 um 19:01 Uhr

      Bei der Rumeierei der politisch Verantwortlichen wundert es mich nicht, dass AfD, Pegida und ähnlich organisierte Desorientierte immer mehr Zulauf bekommen.
      Soll heißen, man muss Angst vor der deutschen Politik haben und nicht vor den Flüchtlingen.
      Auf der anderen Seite find ich es als undankbar und unverschämt derer, die hier herzlich aufgenommen werden und für die sich die Helfer den Ar… aufreißen, Forderungen nach besseren Unterkünften stellen.

      Ich bin für eine schnellstmögliche Bearbeitung von Anträgen und einen schnellstmöglichsten Abschied derer, die die Gastfreundschaft missbrauchen.

      Meinen Hut ziehe ich vor den Helfern und aller, die ihr eigenes Wohlbefinden hinten anstellen.

  5. Karin Kurscheid
    13. November 2015 um 17:57 Uhr

    Ich denke jetzt erstmal nach……kommentiere später.
    Liebe Grüße

  6. Wilhelm Neuer
    13. November 2015 um 22:17 Uhr

    Guten Abend in die Runde,
    ich finde das Statement des Windecker Gemeinderats gut und richtig. Die Einstellung grundsätzlich tolerant zu sein und Flüchtlinge, die staatlich verfolgt werden, aufzunehmen, ist im Sinne unserer demokratischen Werteordnung.
    Gleichwohl bedienen plumpe flüchtlingskritische Äußerungen politische rechte Randgebiete, zu denen ich mittlerweile auch offen die AfD zuordne. Nein, nicht jeder, der die Flüchtlingpolitik kritisch bewertet, ist rechts, umso mehr muss auf Wortwahl und Verallgemeinerungen geachtet werden.
    Ich denke ebenfalls, dass die Flüchtlingspolitik offene Defizite aufweist. Bürokratische Verfahren müssen beschleunigt werden, Flüchtlinge aus sog. sicheren Herkunftsländer sollten schnellstmöglich abgeschoben werden, wenn sie die Auflagen für Asylleistungen nicht erfüllen. Dies dürfte bei den meisten der Fall sein. Die Flüchtlinge, die berechtigt Asylleistungen erhalten, sollten sobald als möglich integriert werden. Aus demographischer Perspektive gebe ich der Stellungnahme des Gemeinderats Recht, langfristig könnte man vom Zuzug Anderer profitieren. Die Bedingung dafür ist aber eine gelungene Integration!

    • Chris Geue
      14. November 2015 um 00:16 Uhr

      Die Entstehung neuer Parteien oder von Bürgerinitiativen ist eine der Errungenschaften einer gelebten Demokratie und deswegen nicht nur richtig, sondern auch wichtig.

      Zu glauben, dass eine Gemeinde wie Windeck, vom Zuzug durch Flüchtlinge profitieren könnte, empfinde ich fast schon komisch. Erstens wollen die Herrschaften nicht in solche “Dörfer”, sondern in die Städte 😉 und zweitens werden die sich NIEMALS integrieren. Die Kultur ist bekanntlich völlig anders. Und wer das bezweifelt kann gerne mal in die größeren oder großen Städte fahren. Dann aber nicht in Berlin am Alex oder Kuhdamm auf Touri-Tour gehen, sondern ab nach Marzahn mit einer Blondine im Kleid mit Pumps im Arm. Und das bestenfalls, wenn die Straßenlaternen an sind. Da erlebt man das wahre Leben.

      • Wilhelm Neuer
        14. November 2015 um 09:17 Uhr

        Herr Geue,
        das sind die Verallgemeinerungen von denen ich sprach. Ich kann Ihnen ebenso anderweitige Beispiele aufzeigen, wo eine Imtegration gelungen ist. Natürlich greifen die Medien in der Masse lieber negative Schlagzeilen auf, das umschließt neben der Flüchtlingsthematik auch andere Bereiche. Ich gebe Ihnen dahingehend Recht, dass es mit Sicherheit solche Viertel gibt, wo als Zeugnis gescheiterter Integration Ghettobildungen vorherrschen, aber in diesem Zusammenhang vom “wahren Leben” zu sprechen, halte ich für zu allgemein.

        • Chris Geue
          14. November 2015 um 14:02 Uhr

          Die Bereiche, wo Integration funktioniert hat, bilden leider die Ausnahme. Und bei der “Qualität” der letzten “Einwanderer” wird das noch seltener.

  7. Chris Geue
    14. November 2015 um 00:25 Uhr

    Vielleicht hilft das einigen Diskussionsteilnehmer mal bei einer objektiven Betrachtung der auf uns zukommenden Probleme. Gut, dass dieser Beitrag nicht vom politisch rechten Rand stammt :

    http://welcome.blogsport.de/2015/11/10/stellungnahme-zur-party-am-7-november/

  8. Karin Kurscheid
    14. November 2015 um 00:58 Uhr

    Die Menschenwürde ist unantastbar….
    Ich danke den Menschen, die meiner Großmutter mit ihren Kindern während ihrer Flucht und danach Unterkunft und Schutz gaben……vielleicht war es sprachlich und kulturell einfacher, aber zu dieser Zeit hatten auch die Helfenden sehr wenig….und Leid überall.
    Ich würde ohne diese Hilfe nicht leben.
    Ich bewundere die Verantwortlichen in Windeck für ihre aufrechte Haltung.

  9. Bürgerin in Windeck
    14. November 2015 um 11:55 Uhr

    Im Großen und Ganzen stimme ich der sogen. „Windecker Erklärung“ zu.

    Nur, die Aussage „Wenn es uns gelingt, diese Menschen und ihre Kinder in unsere Gesellschaft zu integrieren und gut auszubilden, werden sie eine Bereicherung für unsere Zukunft sein.“ ist, was die Ergebnisse der universitären Migrationsforschung zeigt, eine nicht lösbare Aufgabe, also kein realisierbares Ziel, also eine Nullaussage.

    Es geht zudem primär um den temporären Schutz der tatsächlich Verfolgten und nicht um den Import von Menschen zur „Bereicherung für unsere Zukunft“.

    Auch möchte ich unter dem Eindruck der furchtbaren Ereignisse in Paris und den Informationen der Rosenheimer Polizei über mögliche schwerstbewaffnete Komplizen in Bayern von der Gemeinde wissen: Wie ist die eindeutige Identifikation der in Windeck aufgenommen Menschen sichergestellt? Geht es über Fingerabdrücke bzw. selbstausgewählte Kreuzchen im Fragebogen hinaus? Wie werden die Standards gemäß der EU-Richtlinien des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems in Windeck gesichert? Damit meine ich nicht die mit einem Lichtbild versehene Bescheinigung über die Aufenthaltsgestattung gemäß § 63 AsylVfG, sondern die Gewissheit, dass die Männer die zu uns kommen in friedlicher Absicht handeln.

    Wir wollen alle hier in Frieden leben!

    • Chris Geue
      14. November 2015 um 14:05 Uhr

      Top! All diese Fragen möchte ich auch öffentlich beantwortet haben!

  10. Anna Beck
    14. November 2015 um 20:42 Uhr

    Ich spreche ein großes Lob an alle Mitarbeiter/innen und Ehrenamtler der Gemeinde Windeck aus, die momentan sehr viel mehr als ihre ‘normale’ Arbeit verrichten. Ohne Euch würde das alles nicht so gut laufen. Bitte mehr Menschen davon.
    An alle anderen aus der abgrundtief peinlichen Diskussion hier: Das ist lächerlich. Mir wäre es zu peinlich, meinen Namen unter so einen Schwachsinn zu setzen.

  11. wowedv
    14. November 2015 um 21:20 Uhr

    Trauer erfüllt uns, Nach dem unfassbaren Terroranschlag in Paris müssen auch die Gutmenschen unter uns den Realitäten ins Auge sehen und unsere “Willkommenskultur” überdenken. Das alte Testament muss im Abendland wieder einen höheren Stellenwert erhalten.

    • Gag
      14. November 2015 um 23:08 Uhr

      Dem kann ich nur beipflichten

    • Bernd aus Rosbach
      21. November 2015 um 10:51 Uhr

      Oder die Scharia. Die ist dem alten Testament ja durchaus ähnlich…

      • wowedv
        21. November 2015 um 22:59 Uhr

        als alttestamentler und orientalist scheint die erklärung einleuchtend. nicht immer wird man aber erleuchtet

  12. Uli
    15. November 2015 um 15:39 Uhr

    Politiker aller Parteien fordern Respekt , Toleranz und Akzeptanz doch Bürger die frei ihre Ängste und Nöte aussprechen werden von vielen als Nazi’s und Pack ( S. Gabriel)bezeichnet, soviel dazu. Die Deutsche Regierung musste doch die Woche zugeben das sie den Überblick über die Flüchtlingsströme verloren hat, viele lassen sich nicht registrieren oder verschwinden auf einmal. Auch Frankreich hatte eine Willkommenskultur und Toleranz, das Ergebnis sind 129 Tote wo auch ein Deutscher drunter ist. selbst einer de Attentäter von Frankreich ist als Flüchtling über Griechenland und Ungarn eingereist, weiß Gott wie viele bei der Einreise in Deutschland falsche Daten angegeben haben. Alles ist nur noch eine Frage der Zeit und dann möchte ich mal die Gutmenschen und Willkommensklatscher sehen.

    • kl_aus_w
      15. November 2015 um 17:37 Uhr

      Blödsinn. Die Flüchtlinge flüchten, weil sie mehrheitlich im eigenen Land Angst um ihr Leben haben.
      Und bei einer Massenbewegung lässt es sich nicht vermeiden, dass da ein paar Kreaturen dabei sind, die besser nicht dabei wären.

      • wowedv
        15. November 2015 um 18:44 Uhr

        ich darf widersprechen. wenn Sie kl_aus_w oder ein nahestender angehöriger unmittelbar betroffen wären von einem dieser terrorakte würde sich auch ihre denkweise ändern. aus der ferne sieht die welt immer rosaroter aus! Die Flüchtlinge kommen nach europa weil hier die honigtöpfe tiefer hängen als anderswo. Die herrschaften flüchtlinge zahlen tausende euro an schlepper warum wohl? wer flüchtet nach indien, china,usw.; genau bei uns winken die vollen töpfe!

        • kl_aus_w
          15. November 2015 um 19:37 Uhr

          Es mag sein, dass unter denen die nach Deutschland kommen auch Sozialschmarotzer zu finden sind.
          Es mag auch sein, dass auch Terroristen diesen Weg wählen.
          Aaaaber wie hoch ist dieser Prozentsatz?
          Und wegen dieser Wenigen alle über einen Kamm scheren halte ich für äußerst bedenklich.
          Wie bereits erwähnt bin ich für einen schnellen Abschied derer, die die Gastfreundschaft und Hilfe missbrauchen.
          Da wiederhole ich mich gerne.

          • wowedv
            15. November 2015 um 20:20 Uhr

            “Es mag sein, dass unter denen die nach Deutschland kommen auch Sozialschmarotzer zu finden sind.”
            Es sind mind. 90 %.
            “Es mag auch sein, dass auch Terroristen diesen Weg wählen.
            Aaaaber wie hoch ist dieser Prozentsatz?
            Und wegen dieser Wenigen alle über einen Kamm scheren halte ich für äußerst bedenklich.”
            Wenn Ihre Mutter, Ihr Vater, Ihre Kinder unmittelbar betroffen sind, werden auch Sie die Welt realistischer einschätzen.
            “Wie bereits erwähnt bin ich für einen schnellen Abschied derer, die die Gastfreundschaft und Hilfe missbrauchen.
            Da wiederhole ich mich gerne.”
            Lieber Kl aus,
            wir wissen, dass die Abschiebung unrechtmäßiger Migranten aus vielerlei Gründen nicht funktioniert. Wenn wir keine französischen Verhältnisse haben wollen, muss konsequent gegengesteuert werden. Wollen wir hoffen, dass die Politik die Zeichen der Zeit erkannt hat!

          • Uli
            15. November 2015 um 20:27 Uhr

            Herr kl_aus_w , über Prozentsätze brauchen wir nicht zu diskutieren. In Frankreich waren es nur 8 Leute. Es braucht nur einen religiös Verblendeten der in einer Menschenmenge sich in die Luft jagt.
            Man sollte jetzt überlegen wie man in deren Heimat stabile Verhältnisse hinbekommt damit alle wieder nach Hause können.

            Herr Wilhelm Neuer, was die Beflügelung des rechten Spektrums angeht, dafür sorgt schon unsere Bundesregierung (wir können froh sein das sich dort viele kleine Gruppen rumtreiben, wenn die sich zusammenschließen – nicht auszudenken und unsere Bundeswehr hat leider nicht die Mittel für Kampfeinsätze, wir können höchstens unsre Verbündeten logistisch unterstützen.

  13. Wilhelm Neuer
    15. November 2015 um 19:05 Uhr

    Dass die Terroranschläge unweigerlich auf die Flüchtlingsdebatte übergehen, ist natürlich erwartbar. Gleichwohl gebe ich denjenigen Recht, die davor warnen unüberlegt irgendwelche Vorschläge im Umgang mit den Flüchtlingen zu machen! Jetzt den Kopf zu verlieren und aus dem Bauch heraus zu argumentieren, wäre genau das, was das politische Spektrum rechtsaußen beflügelt.
    Dennoch sollte klar sein, dass unsere Rechtsstaatlichkeit gemäß seinen Grundsätzen wehrhaft bleiben soll! Der Anschlag ist scharf zu verurteilen und es sind Maßnahmen zu ergreifen, die einen möglichen Terroranschlag in Deutschland und innerhalb der westlichen Welt vereiteln. Hierzu ist eine Verschärfung von Kontrollen deutlich angebracht. Ein Einsatz der Bundeswehr in Syrien zur Bekämpfung des IS wird wahrscheinlich ohnehin zurzeit geprüft…

    • gag
      15. November 2015 um 23:02 Uhr

      Fragen sie doch einmal Mitarbeiter der zuständigen Abteilung der Gemeindeverwaltung
      und zwar jene, die für die Verteilung der Sozialleistungen verantwortlich sind.

      • m_steiger
        16. November 2015 um 10:41 Uhr

        Da würde ich auch einmal sehr gerne konkrete Zahlen und Beschreibungen zu lesen. Das würde es leichter machen, Vorurteile und Realität zu unterscheiden. Wenn hier schon jede Buslinie für 3 Personen als Erfolg gefeiert wird, hat man da als Windecker Steuerzahler nicht auch ein Informationsrecht auf Zahlen der Sozialabteilung? Und wenn ja: Wo findet man die öffentlich?

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