4 Verletze bei Vorfahrtsmissachtung auf der K7 / K23 bei Roth

Roth – Gestern Abend gegen 18:25 Uhr kam es auf der K7 an der Kreuzung zur K23 zu einem schweren Unfall zwischen einer 27-jährigen Windeckerin und einem 34-jährigen Windecker.

Rettungsdienst DRK Blaulicht Krankenwagen

Die 27-jährige wollte mit ihrem Ford Mondeo und zwei weiteren Insassen von der K23 nach links auf die K7 in Richtung Leuscheid abbiegen. Sie konzentriert sich auf den von rechts kommenden Verkehr und übersieht den von links kommenden Ford S-Max des 34-jährigen und kollidiert mit diesem.

Die Windeckerin und einer der Insassen wurden schwerverletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Die beiden anderen Beteiligten wurden nur leicht verletzt. Vermutlich haben die ausgelösten Airbags Schlimmeres verhindert.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 12.000,-EUR. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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  22 Kommentare:

  1. kl_aus_w
    7. Februar 2016 um 12:15 Uhr

    Wird Zeit, die K 7 an dieser Stelle auf 70 km/h zu begrenzen.

  2. Oliver
    7. Februar 2016 um 13:03 Uhr

    Wenn mich nicht alles täuscht ist dort im Einmündungsbereich eine Reglementierung der Geschwindigkeit auf höchstens 70 km/h bereits vorgeschrieben..

    • kl_aus_w
      7. Februar 2016 um 13:27 Uhr

      Die 70 kommen erst vor Mauel zur Präsidentenbrücke, ooder???

  3. Oliver
    7. Februar 2016 um 14:37 Uhr

    Da auch, aber dort wo der Unfall geschah ist auch 70 km/h…

  4. U.E.
    7. Februar 2016 um 20:07 Uhr

    An der Unfallstelle gibt es noch keine Geschwindigkeitsbeschränkung. Da es dort in der Vergangenheit öftes zu schweren Unfällen gekommen ist wäre sie aber angebracht.

  5. Oliver
    7. Februar 2016 um 23:04 Uhr

    …und ich war fest im Glauben das da schon eine Beschränkung gibt…

  6. OpaMitHut?
    9. Februar 2016 um 15:27 Uhr

    Es wird vor allem Zeit, die vorhandenen Beschränkungen auch einmal durchzusetzen, sowohl die 70er-Zonen bei Mauel oder Leuscheid als auch die gesetzliche Obergrenze von 100 km/h auf dem Rest der Strecke. Am Samstag konnte ich an der Tankstelle in Mauel noch live verfolgen, wie ein PKW von der Tankstelle kommend auf die K7n Richtung Kreisel zog, während von oben ein Motorradfahrer mit total überhöhter Geschwindigkeit heranschoss und trotz Vollbremsung noch rechts an dem PKW vorbeirutschte – nix passiert, großes Glück gehabt, er konnte sich noch vortrefflich beschweren. Dort gibt es nicht umsonst die Beschränkung auf 70, aber fast niemand hält sich daran. Auf den nicht limitierten Streckenabschnitten ist man mit den erlaubten 100 km/h meist der langsamste und wird an den unmöglichsten Stellen überholt, ob hell oder dunkel, nass oder trocken. Auch im Siegtal von Schladern kommend Richtung Dattenfeld, kurz vor der scharfen Kurve am Schlossberg. Da ist 70 und eine durchgezogene Linie, letzte Woche wurde ich dort noch mit ca. 90 km/h überholt. Wer einmal das durch Raser, Trinker, Handysüchtige oder sonstwie verpeilte Blindflieger verursachte jahrelange Leiden eines Unfallopfers miterleben musste, kann nur noch an der psychischen Fahrtauglichkeit solcher Verkehrsteilnehmer zweifeln. Und wo es an Verstand mangelt, hilft leider nur Kontrolle.

    • H.Schmitt
      9. Februar 2016 um 18:07 Uhr

      Sehr wahr!

    • kl_aus_w
      9. Februar 2016 um 18:19 Uhr

      Genauso ist das. Aber zur Kontrolle fehlt es am Personal. Ich hätte nix gegen funktionierende Blitzer.

      Ich wünsche den Verletzten baldige und vollständige Genesung.

  7. Rob
    9. Februar 2016 um 19:30 Uhr

    Liebe Freunde, hier steht nichts davon, dass der Fahrer auf der K7 zu schnell war. Hier steht, dass die Ford Fahrerin nicht nach links geguckt hat beim rausziehen. Da hätte der auch 50 fahren können. Hauptsache ist aber, dass alle mehr oder weniger wohlauf sind. Meiner Meinung nach fehlt es jedoch einigen Windeckern auch gehörig an Fahrpraxis. Da wird bestenfalls mit 50 bis 70 herumgeschlichen, wo man locker die erlaubten 100 fahren könnte. Und diese Leute sind schon damit überfordert in den Kreisverkehr zu fahren. Licht einschalten tagsüber… Fehlanzeige. Müssten die einmal in eine Stadt würde dort wahrscheinlich das Verkehrsnetz zusammen brechen. Und liebe Freunde eins dazu, ich bin weiß Gott kein Raser und Drängler; lässt mein Auto gar nicht zu. Man sollte aber nicht immer auf die Raser schimpfen, sondern auch mal die Muttis in ihren Kleinwagen ansprechen. Jeder Pendler wird wissen wovon ich spreche…

  8. wowedv
    9. Februar 2016 um 22:01 Uhr

    Ich darf Rob zur Seite stehen. Auch mir ist es passiert, dass ein Bekannter mit seinem etwas ältlichen BMW 525 auf die K7 Richtung Sieg einbog. Habe ihn über die schraffierte Linie überholt: Das Problem ist, das die Verkehrsteilnehmer , die auf die K7 auffahren wollen, nachlässig sind. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auf der K7 würde sicherlich gutthun (für die Blinden), von denen es in Windeck überwiegend viele gibt.

  9. FraFri
    10. Februar 2016 um 09:04 Uhr

    Die einzige sinnvolle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70Km/h sehe ich an der Einmündung Mauel, alle anderen sind mehr als weit genug einsehbar.
    Das Problem ist nicht das gefahrene Tempo auf der K7, sondern das Unvermögen die Vorfahrt zu gewähren derjenigen die auf die K7 auffahren. Somit erscheinen Stopschilder an den entsprechenden Einmündungen für die Auffahrenden sinnvoller als den Verkehrsfluss vollkommen unnötig reduzierende Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der K7.
    Fehler machen doch jedesmal die die auf die K7 drauf wollen, nicht wer sich dort bereits vollkommen Verkehrsgerecht befindet.

    • kl_aus_w
      10. Februar 2016 um 12:05 Uhr

      So gehen die Meinungen auseinander.
      Verkehrsgerecht auf K7. Selten so gelacht.
      Da fährt man mit 100 von Leuscheid Richtung Rosbach wird man doch von den sich verkehrsgerecht fahrenden Fahzeugfühern angeschoben
      Da fährt man von Rosbach Richtung Leuscheid mit 100 wird man genau an dieser Stelle überholt.

      Und vielleicht vergessen manche, dass es auch noch andere als „Verkehrsgerechte“ gibt. Z.B. Trecker mit 2 Anhängern voller Stroh/Heu
      Tanklaster, die die Verkehrsgerechten mit Heizöl versorgen. Fahrrad und Mopedfahrer. Alle diese Fahrzeuge haben natürlich Beschleunigungswerte eines F1, um die Einmündung zu räumen.

  10. Bi_Roth
    10. Februar 2016 um 13:45 Uhr

    Den Kommentaren von Rob, wowedv und FraFri kann ich nur zustimmen!
    Sicher gibt es auch genügend Raser (mit teilabgeschaltetem Hirn, möchte man meinen) die einem immer wieder ein Kopfschütteln abringen! Aber das ist kein Grund bei jeder Vorfahrtsmissachtung eine neue Geschwindigkeitsbeschränkung zu fordern.
    Bei allem Verständnis für Ihre offensichtliche Wut, Herr „kl_aus_w“, es geht hier nicht darum „wer den Größeren hat“ und es ist absolut unnötig, aus dem Zusammenhang gerissen, immer noch einen „drauf zu setzen“, nur um am Ende das letzte Wort zu haben. Ich habe nichts gegen freie Meinungsäußerung, aber mal ehrlich etwas mehr Tolleranz gegenüber anderen Meinungen täte Ihnen gut! Man kann auch mal einfach etwas nur so stehen lassen …

    • kl_aus_w
      10. Februar 2016 um 19:07 Uhr

      Schon mal selber festgestellt?
      Vorfahrt geachtet und davon überzeugt gewesen, dass alles frei ist und losgefahren. Plötzlich hupt und quietscht es. Sich selber dann gefragt, wo kam der denn her?

      Und genau da stellt sich die Frage über gefahrene Geschwindigkeiten auf Vorfahrtsstrassen wie hier die 7.

      Ach, nebenbei, ich bin nicht wütend.

      Ich bin nur für eine Entschärfung eines Unfallschwerpunktes. Und hier kommen die beiden Hauptunfallursachen
      -Nichtbeachtung der Vorfahrt
      und
      -nicht angepasste Geschwindigkeit zum Tragen.
      Eigentlich einfach, oder?

  11. OpaMitHut?
    10. Februar 2016 um 15:15 Uhr

    Nun ja, mir fallen aus dem Stegreif vier schwere Unfälle auf dem Streckenabschnitt Roth-Präsidentenbrücke aus den letzten Jahren ein, die nichts mit Missachtung der Vorfahrt sondern unangepasster Fahrzweise oder Unaufmerksamkeit zu tun haben, und die Schwerverletzte und sogar Tote gefordert haben. Für meinen Teil fordere ich auch keine weiteren Tempobegrenzungen sondern die Durchsetzung der vorhandenen.

    Zum Thema Vorfahrt: Der Mensch ist nicht perfekt, von daher muss immer damit gerechnet werden, dass jemand etwas übersieht. Da kann sich niemand von frei machen. Gerade dann ist jeder Stundenkilometer weniger auf dem Tacho ein Stück Lebensversicherung, auch für denjenigen, dessen Vorfahrt missachtet wurde. Wenn man tot ist, nützt einem die Gewissheit, dass der andere Schuld ist, herzlich wenig.

    Zum Thema Toleranz: Auch ich muss zugeben, genervt zu sein, wenn jemand deutlich unter dem Tempolimit vor mir herschleicht. Aber woher will ich wissen, warum das so ist? Führerschein bei Neckermann gemacht? Keine Fahrpraxis? Auto gibt nicht mehr her? Auf jeden Fall ist es nicht meine Aufgabe, dem/derjenigen das Recht auf Autofahren abzusprechen oder ihn/sie in Gefahr zu bringen. Genauso wenig wie bei dem rasenden Pendler, der am Wochenende zur Entspannung seinen Trecker aus dem Schuppen holt und mit Tempo 15 durchs Siegtal zuckelt. Auch der darf das (letztere). Aggressivität und Fahrspass auf Kosten des Lebens und der Gesundheit anderer kann dagegen leider nicht toleriert werden.

    Das könnt ihr gerne so stehen lassen… ;o)

    • H.Schmitt
      10. Februar 2016 um 16:51 Uhr

      Dem kann ich mich nur anschließen. Zur Toleranz gegenüber den „Schleichern“ noch eine kurze Erinnerung: Wir werden alle alt. Aber vielleicht sind die jetzigen Raser ja dann als erste bereit, den Führerschein abzugeben, um die dann Jungen nicht zu … stören …?

  12. FraFri
    10. Februar 2016 um 15:43 Uhr

    Hier geht’s ja ab 😉
    Leute, jedesmal wenn es an einer der Einmündungen zu einem Unfall kam lag eine Mißachtung des Gebotes „Vorfahrt gewähren“ vor.

    Wer anderen trotz Gebot die Vorfahrt nicht gewährt und ihn dadurch zum Bremsen oder Ausweichen zwingt begeht den Straftatsbestand der Nötigung. Dieses kommt auf der K7 tagtäglich vor obwohl die Einmündungen, mit Ausnahme in Mauel, weit genug Einsehbar sind.

    Wenn verkehrstechnisch etwas geändert werden soll, dann können es eigentlich nur Stopschilder sein.

    Denkt mal drüber nach 😉

    PS: Wer absolut keine Zeit hat anderen die Vorfahrt zu gewähren, dem steht es doch frei bei der Kreisverwaltung eine Sondersignalanlage in Form von Blaulicht und Martinshorn zu beantragen. Wenn dann so Wegerechte angekündigt werden macht doch jeder vernünftige Verkehrsteilnehmer gerne Platz bzw sorgt für „freie Fahrt“.
    >> das der Antrag im Sande verläuft versteht sich hoffentlich von selbst <<

    • kl_aus_w
      10. Februar 2016 um 18:49 Uhr

      Kennt da jemand die Unfallursachensteckkarte des Kreises? Ich fress nen Besen samt Putzfrau, wenn sich alle an den geschehenen Unfällen an die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der K 7 gehalten haben.

      • wowedv
        14. Februar 2016 um 23:10 Uhr

        Die zulässige Geschwindigkeit liegt bei 100 km/h. Wenn man sich im Berufsverkehr (der auf dieser Strecke von herausragender Bedeutung ist) bewegt, liegt diese auch tlw. deutlich darunter, deshalb kann ich der Argumentation einiger Vorschreiber nicht folgen. Selbstverständlich ist die Unfallursachensteckkarte eines jeden Kreises in Deutschland regelmäßig in den Presseveröffentlichungen Gegenstand diverser Kommentare. Gerne schaue ich, und sicherlich auch viele andere Interessierte beim Verspeisen des Besens samt Putzfrau (bitte nicht aus dem Tatort) zu. Termin und Ort geben Sie sicherlich noch bekannt.

  13. kl_aus_w
    27. Februar 2016 um 17:33 Uhr

    Uiii, da wird nicht zu schnell gefahren.
    Jetzt da wo 50, Baustelle und Überholverbot ausgeschildert wurde (wann kommt die Baumaßnahme? Zu welchem Zweck wurden die Schilder aufgestellt?) wird man tatsächlich mit zu Hilfenahme der Sperrfläche im Überholverbot überholt. Ach, nur nebenbei.
    Nochmals uiiii für die tollen Kraftfahrer.

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