Bahnhof Schladern: Umfangreiche Umgestaltung für rund 1 Millionen Euro für 2018 geplant

Für das Jahr 2018 stehen am Bahnhof Schladern umfangreiche Umbaumaßnahmen in Höhe von 945.000 € an. Hierfür stammen rund 670.000 € aus einem Förderprogramm des NVR (Zweckverband Nahverkehr Rheinland) das für das gesamte Kreisgebiet 1,8 Millionen vor sieht. Die gesamte Maßnahme findet im Rahmen des interkommunalen integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept Windeck/Waldbröl 2025 statt.

Entwurf – Bild: Interkommunales, integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept Windeck | Waldbröl 2025

Geplant sind unter anderem 50 sogenannte B+R (Bike and Ride) Abstellplätze inkl. elektronischen Schließsystem sowie 4 K+R (Kiss and Ride) Parkplätze. Unter „Kiss and Ride“ versteht man nur kurzzeitiges Parken um einen Reisenden zu verabschieden. Zudem soll eine Toilettenanlage geschaffen werden.

Die größte Veränderung betrifft allerdings den Bahnsteig. Das vorliegende Konzept sieht einen bis zu 12 m breiten kombinierten Bus-Bahnsteig für ÖPNV und SPNV vor, an dem auf der Südseite die Bahn hält und auf gleichem Niveau, ohne dazwischen liegende behindernde Rampen, Treppen oder Bordsteine der Bus barrierefrei erreicht werden kann. Die beiden Einstiegsbereiche sollen großzügig überdacht werden und somit ein hohes Niveau an Aufenthaltsqualität bieten.

Da am Bahnhof Schladern mit immer mehr PendlerInnen gerechnet wird, soll die lang geplante Parkpalette erneut in den Fokus gerückt werden.

Insgesamt soll der Bahnhof Schladern schrittweise zu einer immer attraktiver werdenden Drehscheibe der Mobilität in der Region ausgebaut werden. Denkbar wäre beispielsweise den BahnkundInnen und Touristen  neben dem Umstieg auf Bus oder Taxi auch Leihräder (ggf. E-Bikes) aber auch Mietwagen und sogar Elektro-Mietwagen anzubieten.

Empfohlene Beiträge:

  16 Kommentare:

  1. Gabriele Mai-Gebhardt
    25. Oktober 2017 um 12:46 Uhr

    Grundsätzlich gute Ideen – natürlich längst überfällig. Allerdings sollte man noch die “Geschäftsstraße” mitgestalten und die Waldbröler Straße Bahnhof bis Einfahrt Burg Windeck Straße mit 30 km aufweisen. Wichtig wäre auch, dass der Bahnhofsvorplatz regelmäßig gesäubert wird.

    • wolfi
      1. November 2017 um 00:25 Uhr

      Super, die Geschäftsstraße in eine Erotikzone und eine Fußgängerzone mit viel Grün umgestalten, dass wärs doch oder).

      • I. Müller
        21. November 2017 um 00:38 Uhr

        Was soll dieser substanzlose Kommentar? Wenn Sie das brauchen?!

  2. Markus Drillos
    25. Oktober 2017 um 15:32 Uhr

    …ohne dazwischen liegende behindernde Rampen, Treppen oder Bordsteine der Bus barrierefrei erreicht werden kann

    Wie ist das mit der Zuwegung zum Bahnsteig 2 geplant. Dort kommen 80 % der DB Kunden an. Barrierefrei ist das aber bestimmt nicht. Kommt hier ein Aufzug, oder kommen Kofferträger zum Einsatz ?

    • Jan W
      25. Oktober 2017 um 18:50 Uhr

      Man kommt ohne Probleme Barrierefrei von Gleis 2 zu Gleis 1.
      Dazu gibt es die Unterführung.
      Die weitläufigen Serpentinen mit geringer Steigung sind denke ich auch für Rollis gut befahrbar.

  3. H.Schmitt
    26. Oktober 2017 um 10:34 Uhr

    Wäre gut, wenn auch der Bahnhof Rosbach mal hinsichtlich Aufwertung begutachtet würde … die Unterführung ist hygienemäßig eine Katastrophe, die Wartehäuschen durchgehend kaputt, im Winter gibt es keine geschützte Wartemöglichkeit, und vom herumliegenden Müll will ich erst gar nicht reden. Dagegen ist der Schladerner Bahnhof doch schon deutlich besser.

    • A.Foerster
      30. Oktober 2017 um 00:52 Uhr

      Da stimme ich H.Schmitt voll und ganz zu.
      Der Zustand am Rosbacher BHF ist eine Katastrophe.

      Was ich mich aber frage ist, warum nicht eher der Bahnhof in Rosbach umgebaut wird? Ist doch eher der zentrale Punkt.

    • der waechter
      31. Oktober 2017 um 23:36 Uhr

      Die Situation am Bhf Rosbach ist desolat. Die Schüler der Schule in Rosbach werden von kriminellen Händlern mit allen Rauschgiften am Bhf beliefert. Dealer sind junge Burschen nordafrikanischen Aussehens, die organisiert vorgehen. Ware erhalten die Dealer auf dem Hermes-Gelände.
      Achtet auf die Täschchen, die sie um ihren Bauch tragen!!!!

      • H.Schmitt
        1. November 2017 um 15:06 Uhr

        Leicht zu beobachten, wenn man denn will.

        Vorgehen der Gemeindeverwaltung? Nüscht.

  4. Peter W.
    28. Oktober 2017 um 11:37 Uhr

    Am Bahnhofsgelände muss sicherlich mal einiges passieren, nur gehen m. E. die Planungen am dringenden Bedarf weiteren Parkraum zu schaffen vorbei. Da geht durch den Umbau und „Sonderparkplätze“ (Fahrräder, Mietfahrzeuge und K+R) viel Fläche verloren, die bislang zum Parken genutzt werden konnte. Während der Bauphase (die sicherlich mehrere Jahre dauern wird) werden zusätzliche Flächen gesperrt werden müssen (alternativer Busbahnhof, Platz für Baufahrzeuge). Ein Parkdeck (2014 schon versprochen) wird wohl mit diesen Mitteln nicht realisierbar sein (damals 1,7 Mio geplant). Richtig ist sicherlich auch, dass der Pflege- und Sicherheitsbedarf in der Bahnhofsgegend erhöhen wird. Gibt es hierfür auch ein Sicherheits- und Pflegekonzept?

  5. Einheimlicher
    29. Oktober 2017 um 18:13 Uhr

    Die nächste Frage ist:
    Muss alles gleichzeitig gemacht werden?

    Demnächst hören und lesen wir dann:
    GROSSBAUSTELLE WINDECK – BITTE WEITLÄUFUG UMFAHREN

    Die Gemeinde soll erst mal sehen das die Bausellen in Dattenfeld fertig werden.
    Dann können Sie an weitere Maßnahmen in der Gemeinde denken.

    Ein Pflegekonzept hat es in Windeck noch nie gegeben. Man muß sich nur die Straßen und Plätze in Dattenfeld angucken, die in den letzten 10 Jahren gemacht worden sind.

    Es ist ja nicht die Aufgabe der Anwohner diese in Ordnung zu halten.

  6. Guy Fawkes
    29. Oktober 2017 um 21:04 Uhr

    Die Gemeinde sollte auch mal für ausreichende Parkmöglichkeiten im Bereich des Rosbachers Bahnhof sorgen, dort bietet sich doch das alte Hermes-Gelände an welches seit Jahren brachliegt. Viele die beim REWE geparkt dürfen es ja nicht mehr. Es ist kein Wunder das immer mehr Bürger hier abwandern.

  7. Ingo Hausmann
    30. Oktober 2017 um 11:57 Uhr

    Sie glauben doch nicht allen Ernstes, dass der bequeme Mensch von heute,
    hinter Gleis 2 parken wird.
    Um dann, durch die , “sehr hübsche Unterführung” zu flanieren , damit er dann Gleis 1 erreicht?

    • lbaier
      30. Oktober 2017 um 18:15 Uhr

      Wäre normalerweise ebenfalls meine Rede – der bequeme Mensch von heute sollte allerdings auch schnell merken, dass es bei der Rückkehr durchaus Vorteile hat, wenn man grad dann nicht mit zig anderen noch durch die hübsch-enge Gleisunterführung wackeln muss…

      Was die Pläne zu Schladern betrifft, finde ich als regelmäßiger Busnutzer/Umsteiger die neue Zufahrt und Führung ansprechend, vom Plan jedenfalls. Die bisherige Ausführung ist da doch eher suboptimal, landet man als Fußgänger im Grunde mitten auf der Straße bzw. inmitten von fahrenden Autos. Und die Busfahrer werden sich sicherlich auch freuen, wenn sie nicht mehr diese recht enge Ehrenschleife drehen dürfen (wo alle Naslang jemand im Weg parkt…).

  8. HG
    22. August 2018 um 19:46 Uhr

    Wann geht’s denn endlich los?

Schreibe einen Kommentar