CDU Windeck: SPD gefährdet Bau der Radbrücke in Windeck aus reinem Populismus

Die CDU-Windeck ist sehr verärgert über die Vorgehensweise der SPD-Kreistagsfraktion in der Angelegenheit der geplanten Radbrücke zwischen Dreisel und Schladern. CDU-Fraktionschef Frank Steiniger und CDU-Ratsmitglied Martin Kolb sehen das Projekt gefährdet, wenn man einem Antrag der SPD-Kreistagsfraktion folgen würde und jetzt im Planungs- und Verkehrsausschuss einen Beschluss fassen würde. „Der richtige Weg ist vom Landrat eingeschlagen worden und es sollte jetzt offen in die Mediation gegangen werden, “ meint Martin Kolb, „denn immerhin muss der Kreisausschuss die Argumente des Landschaftsbeirats in besonderer Weise berücksichtigen und abwägen. „Ein einfaches „Ja“ für die Brücke hält einem späteren Verfahren vor Gericht, was der BUND schon lange angekündigt hat, nicht sicher stand. Der § 69 des Landschaftsgesetztes sieht für die angestrebte der Befreiung für dieses Bauwerk in einem Naturschutzgebiet insbesondere bei Bedenken vor, dass sich der Ausschuss und die Untere Landschaftsbehörde intensiv damit auseinandersetzen, “ sagt Frank Steiniger. „Wenn wir die Brücke wollen, muss das Verfahren sauber abgearbeitet werden. Ansonsten stirbt das Projekt an dieser Stelle!“

Steiniger und Kolb setzen sich mit der CDU-Windeck zusammen mit ihrem Kreistagsabgeordneten und CDU-Landtagskandidaten Björn Franken und dem CDU-Ausschussmitglied im Kreistag Uwe Fröhling vehement für die Realisierung der Brücke ein, die endlich den lang ersehnten Lückenschluss des touristisch attraktiven Radwegenetzes bedeuten würde. „Elefanten im Porzellanladen brauchen wir hier nicht, “ meint die CDU-Fraktion Windeck!“

(Text: CDU Windeck)

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  1 Kommentar:

  1. Franz Ottersbach
    26. November 2016 um 19:38 Uhr

    Wenn die CDU glaubt, den Beirat durch die Mediation zu einer Zustimmung zum Lückenschluss per Brücke bewegen zu können, also zu einer Wende um 180 Grad, dann ist ihr Vorhaben zu begrüßen. Es zeugt auf jeden Fall von großem Respekt gegenüber dem Beirat und seinen Unterstützern.
    Auf jeden Fall will sie Zeit gewinnen. Pech haben wir nur, wenn es das Einzige ist, was sie gewinnt.
    Denn die Naturschützer, besonders der BUND, haben angekündigt, auf jeden Fall zu klagen. Da haben die Planer des Kreises sich vergebens bemüht, ihnen alles recht zu machen.
    Vielleicht hätten sie eine Golden Gate Bridge verlangen sollen, um sich dann auf eine bescheidene Brücke herunter verhandeln zu lassen.

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