Demnächst keine Druckausgabe mehr des Kölner Stadt-Anzeigers / Rhein-Sieg-Anzeigers in Windeck?

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In den vergangenen Tagen erhielten mehrere Windecker Bürger Anrufe des M. DuMont Schauberg Verlags mit der Info, dass die Druckausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers bzw. Rhein-Sieg-Anzeigers für ihre Region eingestellt wird und man stattdessen auf die digitale Ausgabe im Internet oder per iOS/Android App zurückgreifen solle.

Da uns diese Anrufe schleierhaft vorkamen und da es in letzter Zeit immer mehr Betrugsversuche via Telefon gab, haben wir eine Anfrage beim M. DuMont Schauberg Verlag gestellt. Man bestätigte die Anrufe, aber genauere Gründe etc. wurde noch nicht genannt. Wir werden berichten sobald es Neuigkeiten gibt.

Bleibt nun zu hoffen dass auch bald die letzten Ortschaften mit schnellem Internet versorgt sind damit auch ein komfortabler und schneller Zugriff auf die online Ausgabe gewährleistet ist.

Was haltet ihr von der Entscheidung? Ist das wirklich eine Alternative zur Druckausgabe? Hinterlasst ein Kommentar.

Ein sehr schönes Video was uns an diese Entscheidung erinnert 🙂
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  12 Kommentare:

  1. Ich
    8. Oktober 2013 um 15:32 Uhr

    Was soll den das? Mit einer Breitbandleitung ist das doch nicht getan! Ich möchte morgens eben nicht meinen Rechner oder mein (nicht vorhandenes) Tablett am Frühstückstisch hochfahren müssen, um eine Zeitung zu “lesen”. Ich habe auch schon den Anruf bekommen und schon einen Beschwerdebrief nach Köln geschickt. Dann abonniere ich halt eine andere Zeitung. Das ist schlichweg eine Frechheit, wie hier mit den Leuten (im Übrigen langjährige Abonnenten) umgegangen wird. Aber so ist das, wenn man den Informationszug verpasst hat. Da sparrt man dann an den Abonnenten an der obreren Sieg. Da kann man es ja mit machen. Was für eine Welt. Aber das Video ist genial!

  2. JE
    8. Oktober 2013 um 17:51 Uhr

    Wenn das Johannes Gutenberg erfahren würde, dass seine Druckkunst durch e-…..
    auf einem i-….. ersetzt wird, so würde er sich im Grabe umdrehen.

  3. 8. Oktober 2013 um 22:27 Uhr

    Ich denke es ist ein Problem die Zustellung im ländlichen Raum zu gewährleisten. Bei steigenden Kosten für Auto und Benzin, und sinkender Zahl von Abos finden die keine Austräger mehr.
    Netter Nebeneffekt ist die Ersparnis der Print kosten.
    Wir werden uns in Zukunft wohl darauf einstellen müssen das die Printmedien für die aktuellen Informationen immer weniger werden. Hier spielen die digitalen Medien aufgrund der schnellen Verbreitung ihren Vorteil voll aus.
    Ich gestehe, das mir persönlich eine Zeitung in der Hand morgens am Frühstückstisch lieber ist als ein Bildschirm auf dem Tisch.
    Vielleicht sind unsereins eine aussterbende Spezies.

  4. L.B.
    9. Oktober 2013 um 12:01 Uhr

    Was sollen die Leute hier die sich darüber aufregen und dieses Maßnahme als eine Frechheit gegenüber langjährigen Kunden titulieren. In Zeiten der Tablets, Notebooks etc. stirbt die Tageszeitung einfach aus. Nicht umsonst sind bereits so viele Zeitungen deutschlandweit pleite gegangen. Man muss sich mal die Redaktions-, Druck-,Versand- und Austragungskosten vor Augen führen wohingegen bei einer Online Ausgabe lediglich ersteres zu Buche schlägt. Da kann man auch keibe Rücksicht auf langjährige Kunden nehmen (mich persönlich eingeschlossen).

  5. Hildegard Hundhausen
    10. Oktober 2013 um 11:42 Uhr

    Was soll das? Auch ich möchte morgen nicht meinen Rechner hoch fahren um Zeitung zu lesen. Außerdem passt der nicht auf meinem Frühstückstisch. Und was machen all die Leute die keinen Computer, Tablets, Notebooks etc. haben. Es trifft die älteren Gemeindeglieder besonderes, wenn morgens keine Zeitung mehr kommt. Für viele ist die Zeitung der Begleitung am Tages. Sollen sie alle nur noch Fernsehen?

  6. Yvonne Selzner
    11. Oktober 2013 um 13:33 Uhr

    Gerade für die vielen älteren Mitbürger in unserer “ländlichen” Region ist diese Entscheidung eine regelrechte Diskriminierung.

  7. 4. November 2013 um 12:48 Uhr

    Sehr geehrte Nutzer von windeck24.info,

    als Mitarbeiter der Mediengruppe M. DuMont Schauberg kann ich ihre Aufregung durchaus verstehen und ich würde vermutlich ähnlich reagieren. Sie müssen aber verstehen, dass wir in Zeiten von sinkenden Abonnentenzahlen, sowie gestiegenen Logistik- und Produktionskosten die ein oder andere Region einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unterziehen müssen.

    Um Ihnen weiterhin aktuelle Nachrichten aus Ihrer Region und der Welt zur Verfügung stellen zu können, haben wir uns für ein digitales Angebot als Alternative zur gedruckten Zeitung entschieden. Die Reaktionen auf unsere Telefonate haben uns aber gezeigt, dass eine Umstellung teilweise nicht realisierbar und von Ihnen nicht gewünscht ist. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden die Zustellung der gedruckten Zeitung in Windeck nicht einzustellen.

    Wir müssen aber weiterhin nach einer Lösung suchen, die für alle Beteiligten Sinn macht. Vielleicht hätten Sie ein paar Vorschläge?

    Mit freundlichen Grüßen
    Till Rixmann

    • 4. November 2013 um 14:18 Uhr

      Sehr geehrter Herr Rixmann,

      vielen Dank für Ihre Stellungnahme, wenn auch etwas verspätet.
      Wir werden dazu noch mal einen separaten Artikel verfassen um die Nutzer und Bürger zu informieren.

      • 5. November 2013 um 10:23 Uhr

        Sehr geehrte Redaktion,
        leider war es nicht möglich, früher ein öffentliche Stellungnahme abzugeben. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.
        Beste Grüße
        Till Rixmann

    • Ich
      4. November 2013 um 15:16 Uhr

      Sehr geehrter Herr Rixmann,

      erfreut haben wir auf diese Nachricht reagiert und auch ein persönliches Telefonat mit Mitarbeitern der Mediengruppe M. DuMont Schauberg haben wir erhalten, in dem uns erklärt wurde, dass Sie nicht beabsichtigen die Lieferung einzustellen. Natürtlich ist ein “altes Medium” wie ein Dino zu sehen. Aber in Zeiten, wo wir digital so fortschrittlich auf dem Land dahinsiechen wie ein Eintwicklungsland können sie doch nicht allen Ernstes glauben, jeder hätte ein Tablet, oder eine schelle Internetverbindung. Ich frage mich da, warum Sie sich nicht vorher informiert haben und die Pferde scheu gemacht habe.

      Ich bin gespannt, wie es weiter geht, freue mich aber über die weitere Lieferung des KSTA!

      • 5. November 2013 um 10:31 Uhr

        Sehr geehrte(r) “Ich”,
        bitte glauben Sie mir, dass wir uns im Vorfeld sehr viele Gedanken bezüglich der Internetverfügbarkeit gemacht haben. Die Daten die uns aus der Markt- umd Umfeldforschung vorlagen, haben uns dennoch zu dieser Entscheidung geführt. Wie wir in Zukunft die Zustellung sicher stellen können, kann ich Ihnen momentan leider nicht beantworten.
        Beste Grüße
        Till Rixmann

  8. R.Stüber
    9. November 2013 um 09:08 Uhr

    Es sind viele Zeitungen, in Deutschland , umgestellt worden von Papier aufs Internet . Das ist zur Zeit nun mal so. Ein Nachteil für viele ältere Bürger in den ländlichen Gemeinden. Genauso wie der ÖPNV überall auf dem Land zurückgefahren wird. Der Vorteil ist der das man viele Online -Ausgaben lesen kann . Klar . Halt nur der die Zeit hat bzw einen PC. Ein schönes Wochende wünsche ich allen .

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