Alternative zum Leuscheider Gewerbegebiet

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Leuscheid – Auf der Ratssitzung am Montag ließ Bürgermeister Lehmann eine Alternative zu dem umstrittenen Gewerbegebiet Leuscheid Nord verlauten. Details wurde noch nicht genannt, er forderte lediglich mehr Zeit um nicht noch mehr Geld in die Planung Leuscheid-Nord zu stecken und sich nach einer geeigneten Alternative umzuschauen.

Bisher sind bereits ca. 100.000€ an Planugskosten für das Gebiet in Leuscheid entstanden. Auch wenn sich der Rat schon vor Lehmanns Amtseintritt über die Bebauung des Gebietes einig war, könnte es an einigen Grundstückeigentümern des acht Hektar großen Geländes scheitern, da diese nicht bzw. zu überteuerten Preisen verkaufen wollen.

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  6 Kommentare:

  1. U. E.
    11. Oktober 2013 um 16:02 Uhr

    Es sollen also weitere Gelder in die Erschließung gesteckt werden. Wo hat die Gemeinde diese Gelder her? Von den Bürgern dieser Gemeinde, eingetrieben durch höhere Steuern. Im Sommer hat die IHK eine Studie veröffentlicht wonach für den östlichen Rhein Sieg Kreis kein Bedarf für weitere Gewerbegebiete besteht,. Für viele Betriebe ist die Infrastruktur also Autobahn und Schienenanbindung zu schlecht, zumal andere Gemeinden (Troisdorf, Hennef, Meckenheim) bessere Bedingungen zu bieten haben.Wenn die Gemeinde unbedingt ein neues Gewerbegebiet haben möchte, in Rosbach gibt es eine große Brachfläche (Hermes Gelände).

  2. F.S.
    13. Oktober 2013 um 17:14 Uhr

    Hallo U.E.,

    Du willst also, dass wir im Kernbereich Rosbach, direkt an der Sieg, wieder Gewerbehallen ansiedeln? Wir sind doch froh, dass den Eigentümern der lang ersehnte Abriss gelungen ist, damit dort etwas hingebaut werden kann, was zur Infrastruktur eines Einkaufsstandortes passt. Außerdem werden Planungs- und Erschließungskosten auf die Grundstücksflächen umgelegt. Der Gemeinde entstehen zum Schluss nur Kosten in Höhe des Eigenanteils von 10%. Diese werden dann als Abschreibungen über die gewöhnliche Nutzungsdauer im Haushalt einfließen. Das hat mit direkter Belastung der Bürger über Steuern nichts zu tun. Im Gegenteil, durch die Ausweisung des Gewerbegebietes erzielt die Gemeinde durch diese Flächen höhere Grundsteuern und später auch Gewerbesteuern. Außerdem geht es nicht darum, Betriebe von außerhalb Windecks herzulocken, vielmehr brauchen wir auch für kleine Handwerksbetriebe und Einzelhändler Möglichkeiten zur Erweiterung und Entwicklung. Windeck hat derzeit nichts mehr zu bieten, bis auf vereinzelte Grundstücke hier und dort.

    Gruß,
    F.S.

  3. U.E.
    15. Oktober 2013 um 13:38 Uhr

    Hallo F.S.
    In Rosbach könnte man auf dem Areal der ehemaligen Hermeshallen auch kleine Handwerksbetriebe ansiedeln, dazu müsste man keinen Eingriff in das Leuscheider Landschaftsbild machen und in Rosbach würde diese unansehnliche Fläche verschwinden.Zumal kleine Handwerksbetriebe zu jedem Ort passen. 2) Es war in Rosbach schon viel geplant. Was ist passiert? Nichts, aber hauptsache die Gemeinde schmeißt Geld für erschließungen raus. Sorry, meine Meinung.

  4. F.S.
    16. Oktober 2013 um 16:49 Uhr

    Hallo U.E.,

    es besteht derzeit kein Baurecht für die Ansiedlung von Handwerksbetrieben auf dem “Hermes-Gelände”. Außerdem passiert doch in Rosbach durch den Bau des neuen REWE schon etwas. Da muss man auch etwas Geduld an den Tag legen. Das Projekt wurde bis letzten Sommer fast 10 Jahre verhandelt. Ob das Geld für die Planung in Leuscheid rausgeschmissen ist, weiß ich nicht. Die vom Bürgermeister angekündigte Alternative wird sich wohl als Nebelkerze erweisen.

    Viele Grüße,

    F.S.

  5. U.E.
    17. Oktober 2013 um 13:57 Uhr

    Hallo F.S.
    ich glaube wir sind uns einig das in Rosbach auf dem alten Hermes Gelände was passieren muß, den ansehnlich ist Bereich nicht gerade, auch das ganze Umfeld um den Bahnhof nicht. Wollen mal hoffen das sich dort bald mal tut.

  6. Leuscheider
    17. Oktober 2013 um 18:37 Uhr

    die meisten Leuscheider waren übrigens für das neue Gewerbegebiet.
    Es traute sich nur niemand mehr zu sagen, da die Stimmungsmache und Meinungsbildung schon komplett durch Leute mit eigenen Interessen und entsprechender Zeit für solche Kampagnen in Gang gesetzt war.
    Leute mit anderer Meinung wurden bewusst nicht angesprochen.

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