Dirk Krechel: Bürgermeisterkandidatur Windeck 2018

Liebe Windeckerinnen und Windecker,

mittlerweile ist seit meinem Entschluss für und in Windeck Bürgermeister werden zu wollen, einige Zeit in das Windecker Ländchen gegangen.

In dieser Zeit habe ich mit den Bürgerinnen und Bürgern Windecks viele gute Gespräche geführt. Täglich gibt es für mich Neues zu erfahren oder Veränderungen zu erleben.

Zusätzlich habe ich den Eindruck, dass in manche Themen jetzt endlich Bewegung kommt.

Auch bin ich vielen in unserer Gemeinde noch zu unbekannt. Sie möchten gerne wissen, wofür ich stehe und welche Ziele ich verfolge.

Deshalb schreibe ich hier die wichtigsten Gedanken dazu auf.

Das Thema Siegtalradweg wird nun endlich, wie den Medien zu entnehmen war, mit Nachdruck angegangen. Ich hoffe, dass es sich nicht nur um einen vorübergehenden Schwung, der in der bevorstehenden Bürgermeisterwahl begründet liegt, handelt.
Der Siegtalradweg muss endlich durchgängig und für alle gut und gerne befahrbar werden.

Diese angestrebte Schließung der Lücke im Siegtalradweg ist ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Attraktivität unserer Gemeinde. Für die Windecker Bürgerinnen und Bürger genauso, wie für Touristen. Diesem Schritt müssen weitere folgen, um das Windecker Ländchen als Tourismusregion interessanter zu machen.
Natürlich darf dabei der Umwelt- und Naturschutz nicht außer Acht gelassen werden. Er muss aber verantwortungsvoll umgesetzt werden. Tourismus und Umwelt- und Naturschutz schließen sich nicht aus.

Auch in das Thema Ehrenamt ist Bewegung gekommen.

Es gibt einen Antrag zur Ratssitzung am 18.Juni zur Auslobung eines Ehrenamtspreises.

Bei der, meines Erachtens sehr richtigen, Begründung, geht mir der Antrag allerdings nicht weit genug und ich finde ihn nicht zielführend.

Um das Ehrenamt angemessen zu würdigen und auch für jüngere Menschen attraktiver zu machen, brauchen wir als ersten Schritt den Ehrenamtspass NRW, begleitet von einem Ehrenamtstag in Windeck.

Mit der Grundsteuer und den Kosten für die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung haben wir in unserer Gemeinde zwei Kostenfaktoren, die vor allem die privaten Haushalte sehr belasten.

So liegt z.B. der Hebesatz der Grundsteuer B mit 635 % deutlich über dem Durchschnitt in NRW. Die Gebühren für die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung in Windeck gehören zu den höchsten in NRW.

Attraktiver Lebensraum für Familien muss bezahlbar sein.

Deshalb muss alles getan werden, um weitere Erhöhungen von Abgaben und Gebühren zu verhindern.

Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist das Thema Breitbandausbau sehr wichtig.

Wie wollen wir Familien und Unternehmen nach Windeck kriegen und eine Abwanderung junger Menschen oder erfolgreicher Unternehmen verhindern, wenn, neben dem mittlerweile unersetzlichen Internetangebot für den „täglichen Bedarf“, Heimarbeit oder die Fernwartung von Geräten und Maschinen nicht oder nur unzureichend möglich sind ?

Unser Alltag, die Verwaltungs- und Dienstleistungswelt, die Landwirtschaft oder das produzierende Gewerbe. All diese Bereiche werden zunehmend digitalisiert.
Eine zuverlässige und schnelle Internetanbindung ist heute unersetzlich.

Der angestoßene Ausbau von Breitbandanbindungen muss jetzt endlich mit Nachdruck umgesetzt werden. Für die Familien und für wettbewerbsfähige Unternehmen.

Das Thema Fluglärm wird sehr unterschiedlich gesehen. Das liegt wohl auch daran, dass die verschiedenen Orte Windecks aufgrund ihrer Lage unterschiedlich davon betroffen sind.

Allerdings will ich die immer stärker werdende Lärmbelastung nicht einfach hinnehmen.

Was immer wieder durchklingt ist, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich von „der Politik“ nicht mitgenommen fühlen. Es entsteht oft der Eindruck, dass im Rat ein gewisser Stillstand herrscht. Gute und begründete Maßnahmen und Beschlüsse kommen nicht zustande, weil der Antrag von der „falschen“ Partei eingebracht wurde. Ideen werden nicht aufgegriffen und verfolgt, „weil es immer so war“ und „sich in Windeck eh nichts ändert“. „Die machen sowieso was sie wollen“, habe ich nicht nur einmal gehört. Für viel Bürgerinnen und Bürger nicht nachvollziehbar, wird oft an alten und heute überholten Planungen festgehalten, anstatt diese neu zu betrachten und, falls nötig, auch zu verwerfen oder zumindest anzupassen.

Es muss endlich parteiübergreifend für die Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger gearbeitet werden.

Mit den folgenden Zielen vor Augen

  • Attraktiver und bezahlbarer Lebensraum,
  • Förderung des Tourismus im Windecker Ländchen,
  • Würdigung und Attraktivitätssteigerung des Ehrenamts,
  • Ausbau der Breitbandanbindung und
  • Zielorientierte Ratsarbeit
  • steht unserer Gemeinde Windeck eine zukunftsweisende Entwicklung bevor. Auch in Zeiten „klammer Kassen“.

Mit innovativen und ganzheitlichen Ideen.
Gemeinsam, zielorientiert und parteiübergreifend.

Das Rathaus als bürgerorientiertes Dienstleistungszentrum ist dabei für mich nur der erste logische Schritt in die richtige Richtung.

Auf die oft gehörte Frage, wo ich mich denn politisch verortet sehe, möchte ich nur so viel verraten. Im aktuellen Bundestag würden Sie mich weder auf den ganz rechten noch auf den ganz linken Plätzen finden.

In meiner ersten Vorstellung als Bürgermeisterkandidat schrieb ich :
„Als Bürger der Gemeinde Windeck bin ich selber betroffen von vielem was in Windeck passiert oder auch nicht passiert.“

Deshalb braucht unser Windeck einen Bürgermeister der nicht vergisst, dass er vor allem Bürger ist.

Einen, der durch sein Verhalten Vorbild ist.

Einen, der jederzeit ansprechbar ist und ein offenes Ohr hat.
Für die Bürgerinnen und Bürger Windecks genauso wie für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter .

Einen, der immer „im Geschehen“ ist und die Bürgerinnen und Bürger „auf Augenhöhe“ wahrnimmt.

Einen, der Verantwortung übernimmt und nicht versucht das Unteilbare zu teilen.
Verantwortung ist unteilbar.

Nur ein Bürgermeister der all das auch lebt, ist wirklich in der Lage Windeck nach vorne zu bringen.

 

Unpartei(l)isch für die Sache.

Mit organisatorischem Verstand.

Als bürgernaher Dienstleister.

Für die Gemeinde.

 

Liebe Windeckerinnen und Windecker,
mit diesen Gedanken und den besten Grüßen verbleibe ich

Ihr
Dirk Krechel

P.S.:
Über Ihre Anregungen, Wünsche und Hinweise per E-Mail an info@DirkKrechel.de oder
als Facebooknachricht @DirkKrechel freue ich mich sehr.

(Text & Bild: Dirk Krechel)

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  1 Kommentar:

  1. oldy1956
    20. Juni 2018 um 10:53 Uhr

    Das hört sich alles gut an . Nur glaube ich nicht das sich in dem Kindergarten (Gemeinderat) wirklich was bewegt .

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