Sankt Peter Herchen in Bild und Text: Wolf-Rüdiger Weisbach und Hildegard Simon-Kisky stellten ihr neues Buch vor

Ein volles Kulturprogramm rund um die Vorstellung ihres neuen Buches „St. Peter in Herchen – In Bild und Text durch seine spannende Geschichte“ hatten Dr. Wolf-Rüdiger Weisbach und Hildegard Simon-Kisky für das Wochenende am 23. und 24. April zusammengestellt.

Arnold Morkramer, Christoph Heinzen, Hildegard Simon-Kisky, Holger Sengelhoff und Dr. Wolf-Rüdiger Weisbach (v. l.) bei der Buchvorstellung – Foto: Dr. Wolf-Rüdiger Weisbach

Gemeinsam mit dem Bürger- und Verschönerungsverein (BVV) luden sie am Samstag, 23. April, zur Premiere in das Haus des Gastes in Herchen ein. Über 30 Besucherinnen und Besucher hatten sich dort zur Eröffnung der Ausstellung über die heutige katholische Kirche eingefunden und lauschten gespannt den Begrüßungsworten des BVV-Vorsitzenden Holger Sengelhoff. Vonseiten der katholischen Kirche fand Pfarrer Christoph Heinzen einleitende Worte, in denen er den Detailreichtum des Buches hervorhob.

Im Anschluss erklärte Wolf-Rüdiger Weisbach, der sich für die Fotografien in dem reich illustrierten Buch verantwortlich zeichnete, seine Beweggründe, als Protestant ein Buch über die katholische Kirche herauszugeben. Dabei erzählte von der Prägung durch seine katholische Großmutter, aber auch von seiner Faszination für romanische Kirchen.
Nach Weisbachs Vortrag ging das Wort an Hildegard Simon-Kisky über, die den Textteil des Buches verfasst hat. Als kunsthistorische Sachverständige ging sie ausführlich auf die bewegte Herchener Kirchengeschichte ein. Von den spätgotischen Wandmalereien der „Hühnerlegende“ über das Triumphkreuz des Meisters Tilman bis hin zu dem modernen Glasfensterprogramm von Paul Weigmann stellte sie ihr enormes Fachwissen unter Beweis.

Mit Arnold Morkramer war ein besonderer Gast der Einladung zur Vorstellung des Buches gefolgt. Morkramer hatte 1985 den Tabernakelaufsatz geschaffen, der in übereinander angeordneten Bronzeplatten Szenen aus dem Leben des Pfarrpatrons Sankt Petrus zeigt. Der heute über 90-Jährige ließ es sich nicht nehmen, seinerseits einige Worte an die Besucher zu richten.

Nach der Eröffnung der Ausstellung folgten zahlreiche Interessierte Hildegard Simon-Kiskys Führung durch die Kirche, um sich die „Schätze von Sankt Peter“ direkt vor Ort anzusehen.
Am Sonntag bot sich erneut die Gelegenheit, der Ausstellung im Haus des Gastes und einer Führung durch die Kirche beizuwohnen.

Wer das Buch „St. Peter in Herchen“ erwerben möchte, erhält die 75 Seiten umfassende Broschur für 15 Euro im Herchener Malkasten/in der Bücherei oder beim Verlag selbst (dazu E-Mail an info@galerie-herchen.de, Versand erfolgt gegen Rechnung + Porto 1 Euro).

Der BVV Herchen bedankt sich herzlich für die Spenden an die Aktion HERCHEN.hilft! Das während der Veranstaltungen gesammelte Geld kommt auf direktem Wege den Flüchtlingen aus der Ukraine zugute.

Stefan Läer, Ausschuss Heimatkunde und Dorfarchiv, Bürger- und Verschönerungsverein Herchen

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