Vorfahrtsmissachtung in Kohlberg – Auto landet in Vorgarten

Kohlberg – Gestern Abend (23.03.2018) kam es gegen 18:20 Uhr zu einer Vorfahrtsmissachtung auf der Kreuzung „Am Weiher“ und der L 333 in Kohlberg.

Als der Essener Fahrer mit seinem schwarzen Golf die Kreuzung aus Richtung Öttershagen in Richtung Überholz passieren wollte, übersah er den schwarzen Toyota eines Fahrers aus Rheinland-Pfalz, der die L 333 von Richtung Waldbröl in Richtung Distelshausen befahren wollte.

Der Fahrer aus Rheinland-Pfalz versuchte im letzten Moment auszuweichen, doch der Golf des Esseners touchierte das Fahrzeug noch am Heck und schleuderte ihn herum. Das Fahrzeug des Rheinland-Pfälzers kam im Vorgarten eines Anwohners zum stehen und beschädigte die Hofeinfahrt und Teile des Gartenzauns.

Beide Fahrer sowie der Beifahrer des Rheinland-Pfälzers blieben unverletzt. Die beiden Fahrzeuge jedoch waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Erst kürzlich kam es an der Kreuzung zu einem ähnlichen Unfall aufgrund einer Vorfahrtsmissachtung. 2013 kam es zu einem tragischen Unfall bei dem ein Kind angefahren wurde welches schwere Verletzungen erlitt. Bemühungen seitens der Politik den Kreuzungsbereich zu entschärfen blieben bisher leider erfolglos.

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  2 Kommentare:

  1. Ingo Hausmann
    27. März 2018 um 09:36 Uhr

    Sicher ist ein Unfall mit einem schwerverletzten Kind immer tragisch, jedoch hat das Wort -kürzlich- hier keine Berechtigung, wenn auf 2013 verweisen wird.
    Was mir immer wieder aufgefallen ist, gerade viele PKW Fahrer/innen halten , von Öttershagen kommend, gut einen bis eineinhalb Meter vor dem Kreuzungsbereich an.
    Und überqueren/biegen ab ohne weiteren Halt. Dies ist auch an anderen Kreuzungsbereichen in der Gemeinde oft zu sehen. Diese scheinen hellseherische Fähigkeiten zu besitzen.
    Eine verstärkte Geschwindigkeitskontrolle, besonders aus Richtung Waldbröl( siehe hier auch die Ausfahrt Am Weiher ) könnte den PKW Fahrer/innen in -Erinnerung bringen- , dass es sich um eine geschlossene Ortschaft handelt.

    Zum geforderten Kreisverkehr mag ich nur soviel sagen.
    Dann wäre es wohl genauso wie an der Präsidentenbrücke, wo alle aus Schladern kommende Wagen und LKWs der Meinung sind eine eingebaute Vorfahrt zu haben.
    Ähnliches würde dann für Waldbröl hin und zurück gelten.

  2. Margret Sommer
    28. März 2018 um 14:36 Uhr

    Ebenso an vielen Kreuzungen und Abbiegungen: Bin seit gut 3 Wochen jetzt öfters Auto gefahren: Schnee + Dauerregen – so viele Pkws und auch Schulbusse fahren OHNE LICHT. wer früher gesehen wird, vermeidet Unfall. Dazu sehr viele Fahrzeuge, die nicht ” B L I N K E N ” in Rosbach und fast überall – hält sich kaum einer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. . Gerade nach 17 Uhr wird über die Rathausstraße ” gebrettert “. Kontrollen ??? Bußgelder , werden aus der Hosentasche bezahlt. GUTE FAHRT FÜR ALLE .

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