Weideprojekt: Nach den Taurusrindern folgen nun Galloways mit GPS Sendern

Nach dem ersten missglückten Versuch im August diesen Jahres folgt nun der zweite Versuch die Röcklinger Siegaue durch nicht heimische Rinder zu beweiden. Statt zu Taurus-Rindern greift man nun aber zu Galloway-Rindern die mit GPS Sendern ausgestattet werden, um sie im Fall der Fälle zurückverfolgen zu können.

Symbolbild / Taurusrind - Bild: DFoidl (CC BY-SA 3.0)

Symbolbild / Taurusrind – Bild: DFoidl CC BY-SA 3.0

Die drei ausgebüxten Taurus-Rinder mussten leider nach Ansicht der Polizei erschossen werden, da sie mit ihren spitzen Hörnern eine Gefahr für Menschen und den angrenzenden Bahnverkehr darstellten. Galloway-Rinder hingegen haben ein deutlich ruhigeres Wesen, sind kleiner und haben zudem keine Hörner.

Außerdem sollen die Galloways zunächst in einem Eingewöhnungsgatter an die Umgebung gewöhnt werden, bevor sie letztendlich auf die Weide entlassen werden. Der umstrittene Transport wird im zweiten Anlauf selbst durch den BUND organisiert.

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  8 Kommentare:

  1. Henny Paesold
    14. Oktober 2016 um 13:50 Uhr

    Das 3 Taurus Rinder getötet werden mussten,ist sehr schlimm.Dennoch ist dieser neue Versuch in Ordnung.Ich bin nun eine Nachbarin der Galloways und kann diese schönen Tiere mit dem Fernglas ab und zu sehen.Hoffentlich geht nun alles gut und wir haben eine neue Nachbarschaft!

  2. wowedv
    14. Oktober 2016 um 23:44 Uhr

    Müssen wieder arme Kreaturen für den „Naturschutz“ geopfert werden? Lernen es diese Vögel nicht, dass es auch alternative Projekte mit weniger Materialverbrauch gibt. Ich verweise auf das Projekt „Chance7“. Dieser Ansatz ist realitätsnäher als die hochgestochenen Ziele der „Umweltschützer“ BUND NABU und Konsorten!
    Mein Aufruf: Zieht euch in eure Höhlen zurück.

  3. Einheimlicher
    15. Oktober 2016 um 22:04 Uhr

    Hoffen wir das es diesmal ohne Pannen klappt.

    Projekt „Chance 7“ ist wirklich eine gute Sache und kann Vorbild für andere Projekte sein.

    • Landwirtin
      16. Oktober 2016 um 22:06 Uhr

      In Dreisel sind nun auch Rinder die schon für massig Historien gesorgt haben…. noch keine Woche da und schon auagebüxt heute den ganzen Tag… ein dunkler Bulle lief die ganze Zeit jenseits des Zaunes… Ansprechpartner wohnen leider in Waldbröl… die Tiere wurden dort angesiedelt im Auftrag der Chance 7 obwohl der Pachtvertrag des Pächters aus Dreisel noch länger gültig war… dann fing man an den Zaun schon zu setzen ohne mit dem Verpächter gesprochen zu haben…. weitere peinliche Storys folgten…. jetzt ist es umso fragwürdiger warum jemand aus Waldbröl dort Rinder und zeitnah auch noch drei Privatpferde hin stellt und gar nicht vor Ort jemand beauftragt ist der auch um die Tiere kümmert…. ohne Worte…. und Glück nur für den Bullen das diesmal kein Tier erschossen wurde beim Freigang…

      • wowedv
        16. Oktober 2016 um 23:19 Uhr

        in der Tat, ohne Worte. Hat der dunkle Bulle sein Futter auswärts gefunden. Wurde jemand gestört, anscheinend nicht. Verträge auch Pachtverträge sind einzuhalten wer sich nicht wehrt naja.

        • Landwirtin
          17. Oktober 2016 um 23:40 Uhr

          Er hat sich gewehrt aber das gehört in eine andre Geschichte… eine Geschichte in der die Zaunbauer beauftragt von drr Chance 7 ihren großzügigrn Vorrat an Leergut von Gerstenkaltschale einfach an Ort und Stelle entsorgt haben und zwar in solchen Mengen das mandachte es seien Partys von Jugendlichen und es wurde Anzeige erstattet…. naja eine von vielen Auffälligkeiten rund um die Kühe von Dreisel…. Aber es ist fragwürfig wie wieder jemand ohne Sachkunde dort Rinder abladen darf… denn die geplanten Herrschaften sind ja gar nicht geliefert worden wegen diverser Schwierigkeiten vorab zum Transport…. und deshalb stehen jetzt andre Tiere dort…. und Fürsorge für die Tiere von Pferdedame die ihre Pferde privat zum abweiden dazu stellen möchte… sie aber nicht transportiert bekommt…. und dann sicher schnell erreichbar ist wenn was ist…. wir lassen uns überraschen und beobachtrn von den Logenplätzen aus die Situation… und rufen gerne erneut die Polizei wenn wieder ein Tierchen ausbüxt und lange laaaaange keiner kommt und es einfängt….

          • Henriette
            20. Oktober 2016 um 14:09 Uhr

            Genau, es geht doch nichts über einen Logenplatz und etwas Kontrolle. Da wäre doch ein rotes Telefon angesagt! Ich finde es gut und freue mich das es den Tieren gut geht….

      • Einheimlicher
        17. Oktober 2016 um 10:25 Uhr

        Ein Projekt kann immer nur so gut sein wie die Menschen die es planen.

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