Wichtige Information der Gemeinde Windeck zur bevorstehenden Hundebestandsaufnahme

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

leider musste in der Vergangenheit des Öfteren festgestellt werden, dass nicht alle Hundehalter der Pflicht zur Anmeldung ihrer Hunde nachgekommen sind.

Aus Gründen der Steuergerechtigkeit wurde im Benehmen mit dem Rat der Gemeinde Windeck entschieden, nunmehr eine Hundebestandsaufnahme im Gemeindegebiet durchzuführen.

Dazu werden ab dem 26.06.2017 alle gemeindlichen Haushalte durch Mitarbeiter der Firma „Springer Kommunale Dienste GmbH, 52317 Düren“ aufgesucht.

Diese sind wochentags in der Zeit von 10 bis 20 Uhr und samstags zwischen 9 Uhr bis 17 Uhr im Einsatz.

Die Firma wird durch Befragung den vorhandenen Hundebestand feststellen. Dazu trägt jeder Mitarbeiter sichtbar eine von der Gemeinde Windeck ausgestellte Legitimation. Zur Durchführung dieses Auftrages werden die Wohnungen nicht betreten und keine Steuern oder Gebühren vor Ort erhoben.

Sollten Sie Fragen zur Hundebestandaufnahme bzw. zur Hundeanmeldung haben, rufen Sie uns bitte unter der Telefonnummer 02292 / 601 -119 oder -219 an.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Steueramt

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  34 Kommentare:

  1. INGE ZIESIG
    19. Juni 2017 um 14:58 Uhr

    Habe meinen Liebling vor einer Woche angemeldet ,und bezahlt habe Freude mit ihm .Habe ihn aus einer Notrettung Andalusien gekauft und einfliegen lassen. Sie gauben garnicht wie lieb dieser Hund ist . Kennt kein Gras nichts , nun ist er bei mir sehr glücklich .
    Dsa mit der Kontrolle ist perfekt .Denn es geht nicht an das einige erliche Menschen bezahlen und andere nicht .Hoffendlich sind alle erlich .LG

  2. Anonym
    19. Juni 2017 um 15:58 Uhr

    Da brauche ich ja keine Angst zu haben habe alles erforderliche für meinen Hund
    und richtig so das nochmal kontoliert wird und so vielleicht noch einige Schwarze Schaffe erwicht werden.

  3. H.Schmitt
    19. Juni 2017 um 16:58 Uhr

    Wie soll das konkret kontrolliert werden, wenn alles vorher angekündigt wird, und die Leute auch keine Berechtigung haben, im Haus oder auf dem Grundstück zu kontrollieren???

    Durch „Befragung“? Na ja …

  4. 20. Juni 2017 um 02:26 Uhr

    Hallo Gemeinde ,ich freue mich über die Erhebung des Hundebesitzer Erhebung ! Meine Nachbarn haben null Geld aber 10 Huñde ,!!! Freue mich auf denKontrollbesuch Vier Huñde nehmen Sie im Auto mit der Rest wird versteckt !!! Sie können Nicht klingeln weil keine Klingel am Tor unten und die Leute stellen sich Tot und gehen in Deckung !!!

    • gag
      20. Juni 2017 um 15:59 Uhr

      Ich befürworte auch, dass kontrolliert wird
      Dem Kontrolleur würde ich auch zeigen, wie er bei dieser Familie auf das Grundstück käme.
      Es könnte allerdings bei denen zu einer Anzeige wg. “Hausfriedensbruch” führen.

  5. anonym
    20. Juni 2017 um 10:23 Uhr

    Hundebesitz überwachen??? Irgendwo anders stand, dass dadurch 45000 Euro mehr Steuern eingenommen werden sollen. Mich würde interessieren, wie teuer der wochenlange Einsatz der Firma Springer Kommunale Dienste ist …

    Dennoch ist es natürlich gerecht, wenn alle Hundebesitzer Steuern zahlen, nicht nur die “offiziellen”. Aber wären da nicht sporadische, unangekündigte Besuche sinnvoller, wie hier schon jemand andachte?

    • gag
      20. Juni 2017 um 16:01 Uhr

      Ich bin für kontrollieren.

    • 30. Juni 2017 um 23:35 Uhr

      Diese Firma arbeitet auf Erfolgsbasis – so steht es jedenfalls auf deren Homepage.
      Bei uns in Schladern haben die nur einen Zettel in den Briefkasten geworfen und um Selbstauskunft gebeten. Dabei werden die damit, dass sie alles digital machen.
      Mit anderen Worten, diese Aktion “ist für die Katz´”..

  6. Edelgard Jünger
    20. Juni 2017 um 12:09 Uhr

    Ich finde diese Ankündigung auch total absurd. Wer seinen Hund bzw. seine Hunde nicht ordnungsgemäß anmeldet, wird auch Möglichkeiten finden, sich dieser vorangekündigten Kontrolle zu entziehen. Die Frage nach der Hundehaltung wird an der Haustür – mehr Kompetenzen haben die Kontrolleure nicht – entsprechend beantwortet und damit ist die Sache erledigt? Gute Organisation!

    • gag
      20. Juni 2017 um 16:06 Uhr

      Gibt es keine Lösung, die einen Zutritt ermöglichen würde? Wo leben wir eigentlich?

    • Einheimlicher
      21. Juni 2017 um 19:08 Uhr

      Ich kenne es aus anderen Gemeinden.
      Da wird man auch gefragt, ob die Nachbarn Hunde halten.
      So erwischt man viele.

      • gag
        22. Juni 2017 um 09:57 Uhr

        Gute – sehr gute – idee.

  7. Windeckerin
    20. Juni 2017 um 17:28 Uhr

    Also ganz ehrlich…..Ich erschrecke mich gerade vor den Windeckern, wie gehässig manche sein können. Unglaublich!!!!!
    Natürlich bin ich auch der Meinung das jeder seine Steuern bezahlen muss, so wie essein muss. Aber ich finde auch, das alle Katzen die draußen rum rennen und zu einem Haushalt gehören, Steuerpflichtig ist. Denn Spielplätze, insbesondere die Sandkästen werden ja auch gereinigt, da die Katzen da rein sch….! Und das muss ja auch die Gemeinde bezahlen.
    Ich denke das alle die ein “Gewissen” haben, ihre Tiere anmelden und bezahlen, alle anderen wissen schon wie sie sich drücken können.

    • gag
      21. Juni 2017 um 09:46 Uhr

      Nicht urteilen, wenn man die Gegebenheiten nicht kennt.

  8. Roland
    23. Juni 2017 um 01:11 Uhr

    Wie wär´s denn mal mit ner Katzensteuer?

  9. Dattenfelderin
    24. Juni 2017 um 14:32 Uhr

    Wenn die Hundesteuer wenigstens für Hunde verwendet würde. Habe noch nicht erlebt, dass die Gemeinde Hundekot entfernt, Gehwege reinigt. (Übrigens sind die Pferdehaufen auf dem Fußweg an der Sieg viel größer und auch viel länger haltbar.) Zur Info: Katzen verbuddeln ihre Haufen! Neben dem Siegweg, nördlich der Übersetziger Brücke, liegen oft Hundekotbeutel, weil es dort keine Mülleimer gibt. Auch Babywindeln, Plastiktüten, Flaschen usw. werden am Siegufer abgelegt. Die sind zwar beim nächsten Hochwasser hier weg, aber der Plastikmüll landet letztendlich in der Nordsee. Hundekot ohne Plastiktüte ist in jedem Fall umweltfreundlicher.

    • Roland Bublitz
      4. Juli 2017 um 02:24 Uhr

      Sehr gutre Kommentar – danke, spricht mir aus dem Herzen. Mit dieser Aktion wird dem Denunziantentum Tür und Tor geöffnet – wie der Typ, der nix anderes vorhat, als seine Nachbarn anzuzeigen wegen falschem Parken. Kenne das aus Köln, wo ich Jahre gelebt habe. Dachtw, wir hätten in Windeck noch eine ” Gemeinschaft “. Aber so sind Menschen eben. Nebenbei – ich habe zwei Hunde – beide angemeldet. Aber ich ärgere mich seit Jahren über die Hundesteuer. Wo geht das Geld denn hin? Werden Hundeklos angeboten? Kostenlose Kacktüten? UND Mülleimer in die man die entsorgen kann? NULL!! Wenn ” Tiersteuer” dann für alle Tiere. Auch wenn Katzen ihre Köttel vergraben – was übrigens nur bedingt stimmt, wie ich täglich in meinem Garten und vor der Haustüre sehen kann – sie jagen Singvögel und Freigänger richten im Wald sSchaden an. Ich liebe Katzen – genau wie Hunde. Aber Steuergerechtigkeit sieht anders aus.Über diese ganze Aktion bin ich enttäuscht und erbost. Steuergelder verschwenden ohne jeglichen Effekt. Aber die nächsten Wahlen kommen. So – hat lange gedauert, bis ich mich aufgerafft habe, dies hier zu posten.Aber jetzt geht´s mir besser. Vielleicht denkt ja der eine oder andere mal nach – bevor er den Mund aufmacht. Schönen Tag noch.

    • bergischer löwe
      30. Juli 2017 um 11:42 Uhr

      wenn ich da fischen oder mit den pänz spatzieren gehe und wir regelmässig in hundescheisse treten-und diese dann ungesehen mit ins auto geschleppt wird.WER ist dann der geschädigte? es gibt KEINEN grund die scheisse liegen zu lassen!!!!!egal ob pferdescheisse oder hundescheisse.noch was: hundescheisse verwittert NICHT so schnell wie pferdescheisse! ganz im gegenteil!es gibt ne landeshundeverordnung und an die hat sich ausnahmslos JEDER hundebesitzer zu halten!

      • gag
        30. Juli 2017 um 15:00 Uhr

        Keine Ahnung, welche Art “Hundescheisse” bzw. “Pferdescheisse” Sie meinen:
        die Hundekacke ist innerhalb weniger Tage verwittert;
        Pferdekacke lag im Nachbarort monatelang auf der Siegbrücke.
        Aber das soll nicht heißen, dass man die Kacke liegen lassen soll.
        Also: entfernen muss für beide Pflicht sein.

      • Hundebesitzerin
        3. August 2017 um 00:34 Uhr

        Ich meine, ich hatte Sie live dabei erlebt, wie Sie nach dem “Angelausflug” in sog. “Hundescheisse” getreten sind.
        Der Hundekot lag untypisch auf der ganzen Breite des Weges an der Sieg in Rosbach. Ich hatte Sie informiert, dass dort ein Anwohner die Scheisse aus dem Rasenrandbereich mit einem Stock bewusst auf den Weg kickt. Diese Aktionen wurden mehrfach über Wochen beobachtet. Ob dies zur Anzeige führen kann, wird noch geprüft.
        Leider ignorieren Sie diese Erkenntnis und schreiben Ihren Kommentar, ohne dies zu berücksichtigen.
        Ja, Hundebesitzer müssen den Kot ihrer Hunde wegräumen. Dies machen auch viele, aber nicht alle.
        P.S.: Sicherlich haben Sie eine gültige Angelerlaubnis.

  10. Gabriele Mai-Gebhardt
    30. Juni 2017 um 23:22 Uhr

    Als braver Steuerzahler, der seine Steuern für seinen Hund zahlt und natürlich auch die Verdauungsprodukte des Tieres fein säuberlich aufhebt, dachten wir zunächst: „Na, da können wir uns gemütlich zurücklehnen und der Hundefahnder wird von unserem Hund freudig begrüßt“. Doch als wir diesen unscheinbaren Artikel genauer studierten, trauten wir unseren Augen nicht, was da der Bürgermeister von Windeck Hans-Christian Lehmann (SPD) ankündigte. Durch das Aufspüren der Steuersünder soll die „starke Erhöhung der Hundesteuer“ gebremst werden. Vergessen wird, dass es viele Ausnahmeregelungen in der Hundesteuersatzung gibt, so dass tatsächlich nicht jeder Hundesteuer zahlen muss. Wie naiv und überflüssig ist also die Hundefahndung, die nicht in die Wohnungen und Gärten darf. Der Windecker-Rat beschloss 2016, dass durch die Einnahmen über die Hundesteuer 45 000 EURO mehr eingenommen werden soll. Dies bedeutet, dass sich die Hundesteuer pro Halter bei dem aktuellen Stand der Hundesteuerzahler um ca. 25 % erhöht. Schon jetzt muss ein Besitzer von 2 Hunden pro Hund 110 Euro zahlen, also 220 EURO und nicht 110 EURO, wie es im Artikel falsch dargestellt wurde. (§2 Hundesteuersatzung der Gemeinde Windeck vom 01.01.2012). Wo haben wir sonst noch solche Steuererhöhungen? Und dass, wo die SPD im Bund von Steuersenkungen und Sozialer Gerechtigkeit spricht. Soll dies im Ländchen nicht gelten? So mancher Rentner, der knapp über Hartz 4 liegt, wird sich in Zukunft überlegen, ob er sich noch einen Hund als Seelentröster und Gefährten leisten kann. In Städten entdeckt man immer mehr den Hund als „Pfleger“, als Therapiehund in den Schulen, als Reisebegleiter; doch hier auf dem Land werden die sozialen Aspekte nicht gesehen. Dass die Hundebesitzer daneben noch Haftpflicht- und evtl. Krankenversicherungen bezahlen, die exquisiten Futtersorten aus allerlei Geschäften kaufen, Barfen mit Hilfe des Metzgers vor Ort, aus den Tierfachgeschäften hübsche Halsbänder, Leinen und andere Assessors kaufen, die Tierärzte mindestens einmal jährlich aufsuchen, sich die Erziehung des Hundes Geld kosten lassen und letztlich noch die homöopathischen Globuli aus der Apotheke vor Ort kaufen, wird nicht gesehen. Die Tierhaltung ist also ein großer Wirtschaftszweig. Wir erfahren aus dem Artikel, dass immerhin 1892 Hunde in Windeck registriert sind. Das bringt Geld in die Kassen. Bliebe noch zu fragen, wo die Hundeauslaufflächen sind? Hat eine so große Flächengemeinde keine Wiese, die eingezäunt werden kann? Ich wünsche der „hundefreundlichen Kämmerin“, dass sie nicht nur hundefreundlich bleibt, sondern lernt, das Thema mehrperspektivisch und nachhaltig zu „rechnen“.
    Meine letzte Frage wäre, warum zahlen wir in Windeck so viel (bzw. schon mehr) für einen Hund wie in Siegburg?

    • Roland Bublitz
      4. Juli 2017 um 02:29 Uhr

      Danke Gabriele Mai-Gebhardt. Super Kommentar. Ich brings nochmal etwas deutlicher: ABZOCKE.

  11. 30. Juni 2017 um 23:23 Uhr

    Als braver Steuerzahler, der seine Steuern für seinen Hund zahlt und natürlich auch die Verdauungsprodukte des Tieres fein säuberlich aufhebt, dachten wir zunächst: „Na, da können wir uns gemütlich zurücklehnen und der Hundefahnder wird von unserem Hund freudig begrüßt“. Doch als wir diesen unscheinbaren Artikel genauer studierten, trauten wir unseren Augen nicht, was da der Bürgermeister von Windeck Hans-Christian Lehmann (SPD) ankündigte. Durch das Aufspüren der Steuersünder soll die „starke Erhöhung der Hundesteuer“ gebremst werden. Vergessen wird, dass es viele Ausnahmeregelungen in der Hundesteuersatzung gibt, so dass tatsächlich nicht jeder Hundesteuer zahlen muss. Wie naiv und überflüssig ist also die Hundefahndung, die nicht in die Wohnungen und Gärten darf. Der Windecker-Rat beschloss 2016, dass durch die Einnahmen über die Hundesteuer 45 000 EURO mehr eingenommen werden soll. Dies bedeutet, dass sich die Hundesteuer pro Halter bei dem aktuellen Stand der Hundesteuerzahler um ca. 25 % erhöht. Schon jetzt muss ein Besitzer von 2 Hunden pro Hund 110 Euro zahlen, also 220 EURO und nicht 110 EURO, wie es im Artikel falsch dargestellt wurde. (§2 Hundesteuersatzung der Gemeinde Windeck vom 01.01.2012). Wo haben wir sonst noch solche Steuererhöhungen? Und dass, wo die SPD im Bund von Steuersenkungen und Sozialer Gerechtigkeit spricht. Soll dies im Ländchen nicht gelten? So mancher Rentner, der knapp über Hartz 4 liegt, wird sich in Zukunft überlegen, ob er sich noch einen Hund als Seelentröster und Gefährten leisten kann. In Städten entdeckt man immer mehr den Hund als „Pfleger“, als Therapiehund in den Schulen, als Reisebegleiter; doch hier auf dem Land werden die sozialen Aspekte nicht gesehen. Dass die Hundebesitzer daneben noch Haftpflicht- und evtl. Krankenversicherungen bezahlen, die exquisiten Futtersorten aus allerlei Geschäften kaufen, Barfen mit Hilfe des Metzgers vor Ort, aus den Tierfachgeschäften hübsche Halsbänder, Leinen und andere Assessors kaufen, die Tierärzte mindestens einmal jährlich aufsuchen, sich die Erziehung des Hundes Geld kosten lassen und letztlich noch die homöopathischen Globuli aus der Apotheke vor Ort kaufen, wird nicht gesehen. Die Tierhaltung ist also ein großer Wirtschaftszweig. Wir erfahren aus dem Artikel, dass immerhin 1892 Hunde in Windeck registriert sind. Das bringt Geld in die Kassen. Bliebe noch zu fragen, wo die Hundeauslaufflächen sind? Hat eine so große Flächengemeinde keine Wiese, die eingezäunt werden kann? Ich wünsche der „hundefreundlichen Kämmerin“, dass sie nicht nur hundefreundlich bleibt, sondern lernt, das Thema mehrperspektivisch und nachhaltig zu „rechnen“.

  12. hschmidt
    30. Juli 2017 um 12:04 Uhr

    Bei mir ist übrigens bisher kein Hundechecker aufgetaucht …

  13. Siegmann
    29. August 2017 um 14:51 Uhr

    Nun sind bereits 2 Monate seit dem Start der „Steuerfahnder“ vergangen, aber
    weit und breit nichts zu hören oder zu sehen.
    Das hierfür beauftragte Unternehmen arbeitet ja auf Erfolgsbasis, wie hier in
    einem Kommentar zu lesen war.
    Es wäre ja möglich, dass der Auftrag wegen Erfolgslosigkeit an die Gemeinde
    zurückgegeben wurde.
    Dazu ein Rechenbeispiel (Diese Angaben sind natürlich nur spekulativ)

    Arbeit mit 2 Personen.
    Gehalt p. P. ca.5.000€ pro Monat incl. Soziallasten, allerdings ohne Überstunden
    gerechnet, die durch 6 Arbeitstage pro Woche ja entstehen.
    Hinzu kommen Spesen, Fahrzeugkosten sowie evtl. Übernachtungskosten.
    Da sind schon mal bis jetzt mind. 20.000€ Kosten der Firma Springer.

    Was zahlt die Gemeinde Windeck für 1 Erfolgsfall ? 100€, 200€ oder gar mehr ?
    Da müssen eine Menge Hundebesitzer aufgetrieben werden, die ihr Tier nicht
    angemeldet haben.

    Nun ein Beispiel zum Zeitaufwand bei der Suche nach Steuersündern:
    Die Gemeinde Windeck hat (Stand Dez.2010 bei Wikipedia) eine Einwohnerzahl
    von etwa 20.500.
    Wie vielen Wohnungen bzw. Häusern kann das entsprechen ?
    Nehmen wir mal an, jeder Haushalt besteht im Schnitt aus 3 Personen.
    20.500 durch 3 geteilt macht dann ca. 6.000 Haushalte.
    Angenommen die „Fahnder“ benötigen pro Haushalt ca.8 Minuten um festzustellen,
    ob es dort einen Hund gibt, ob angemeldet oder nicht. Das ist –glaub ich- großzügig gerechnet.
    Bei der seltsamen, angegebenen täglichen Arbeitszeit von 10.00 – 20.00 Uhr, davon
    1 Stunde Pause sind das 9 Std. Arbeitszeit.
    Lege ich die 8 Min. pro Haushalt zugrunde, wären das etwa 67 Haushalte pro Tag.
    Hinzu kommt der Samstag von 9.00 – 17.00 Uhr macht netto 7 Std., macht nochmals
    ca.52 Haushalte. Das sind etwa 390 Haushalte in der Woche.
    Das hochgerechnet auf jetzt 10 Wochen, so sind das ca.3.900 Haushalte, die jetzt
    erledigt sein müssten. Fehlen noch ca. 2.100 Haushalte, also nochmals ca. 5-6
    Wochen „Fahndungszeit“ mit entsprechenden Kosten.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Rechnung als finanzieller Erfolg für die
    Firma Springer aufgehen kann.
    Die nächste Frage ist dann, was kostet das Ganze die Gemeinde Windeck ?
    Geht die Rechnung hier auf ?, das glaube ich nicht. Mit den geplanten Mehreinnahmen
    von 45.000€ kann das wohl nicht funktionieren, wenn man die Gegenrechnung auf-stellt.
    Bei einer Erfolgsprämie von 100€ p. Hund müssten also 450 Tiere gefunden werden, die nicht angemeldet sind. Bei Prämie von 200€ entsprechend 225 Tiere.

    Wie einem Kommentar zu entnehmen ist, sind bei der Gemeinde 1.892 Hunde ange-meldet. Selbst wenn es eine „Dunkelziffer“ –sprich nicht angemeldete Hunde- von 20%
    dieser Summe gäbe, also etwa 380 Hunde, kann das nicht aufgehen.
    Und ich persönlich glaub nicht, dass es so viele sind.

    Übrigens ist unser Hund auch angemeldet.

    • Gabriele Mai-Gebhardt
      29. August 2017 um 15:05 Uhr

      Gerüche berichten von 120 bis 150 Steuersündern, die ihren Hund nicht angemeldet haben. Ich selbst kann dies nicht bestätigen, daher nur ein Gerücht. Vielleicht hilft eine konkrete Anfrage durch eine Partei (außer natürlich SPD), sonst bekommt man eh keine Antwort.

      • Siegmann
        29. August 2017 um 15:22 Uhr

        Basiert dieses Gerücht auf bisher schon gefundene Steuersünder, oder sind das Schätzungen der Gemeinde ?

  14. bergischer löwe
    31. August 2017 um 00:52 Uhr

    was? personalkosten von 5000 euro bei 2 leuten? sehr gut,,,,,,bei dem “verein” fang ich sofort an!da steig ich in die letzte ritze für den kleensten fiffi,,,,,,,,ps: die kohle hätt ich dann gerne steuerfrei!

    • lbaier
      31. August 2017 um 19:13 Uhr

      Ohje… *lach*…

      Steuerfrei – und v.a. sozialabgabenfrei hätte das ja vielleicht noch einen Charme.. ausgehend von den aufgerufenen 5000€ pro Person, behaupte ich, ist selbst das kein wirklicher Burner. Bei 40h * 4 Wochen = 160h wäre das ein Stundensatz von 31,25€. Ok, klingt toll, verglichen mit dem Lohn auf dem Stundenzettel.
      Aber: Von den 31,25€ muss ja doch etwas mehr finanziert werden als der Verdienst des Arbeitnehmers (AN), zusätzlich muss damit aber auch noch die quatschige Hälfte an Krankenversicherung finanziert werden (“quatschig”, weil das auch nichts anderes als Verschleierung der tatsächlichen, enormen monatlichen KV-Kosten ist; klassische Nebelkerze / Wischi-Waschi seitens der Politik; für Arbeitgeber zählt unterm Strich nur, was die Gesamtkosten sind).
      Desweiteren will man als normaler Arbeitnehmer noch Urlaub haben – und krankheitsbedingte Fehlzeiten wollen ja auch irgendwie finanziert werden. Sagen wir also mal 4 Wochen, welche aus den Überschüssen der restlichen 11 Monate zu erwirtschaften sind.

      Der typische Stundensatz von Selbstständigen ist nicht ohne Grund irgendwo in Regionen über 100€/h. Merkt man spätestens, wenn man als Honorarkraft von staatlicher Seite beschäftigt wird (Zielgröße: 30-40€/h), also von jener Stelle, welche von sozialer Verantwortung seitens der Arbeitgeber redet – und selbst keine übernimmt.
      Achja, und dann Krankenkassen von einem Minimumverdienst von 2100€ monatlich ausgehen – und entsprechend Beiträge haben möchten. Tjaja… “steuerfrei”? Sozialabgabenfrei wäre viel sinnvoller. 😉

      • Siegmann
        6. September 2017 um 09:40 Uhr

        Was hat Ihre Rechnung mit diesem Thema zu tun ?
        Nix

        • lbaier
          6. September 2017 um 13:05 Uhr

          Die Rechnung hat etwas damit zu tun, dass es Leute gibt, die 2500€ mtl. an Vollkosten für einen Arbeitnehmer für ein tolles Einkommen halten.

          Dass dabei vielleicht maximal 1500€ brutto an den Arbeitnehmer dahinter überwiesen werden können (!), bleibt dabei leider immer “übersehen” (-> wer will schon unbezahlten Urlaub, keine Krankheitstage, achja, und sowas wie Lohnentfall bei Leerlauf im Auftragsbuch…).
          Der Rest ist Beispiel und von Stöckchen auf Steinchen. 😉

          Nebenbei, hier kam auch noch kein Kontrolleur vorbei. Jedenfalls nicht, dass es jemandem aufgefallen wäre.

          • Siegmann
            7. September 2017 um 13:32 Uhr

            Nach wie vor hat Ihr Thema nichts mit dem hier besprochenen zu tun.
            Hier geht es um Kosten der Gemeinde für die Sünder im Bereich der Hundesteuer und die dazu aufgemachte Kosten/Nutzen-Rechnung und nicht um irgendwelche Arbeitnehmer.

          • lbaier
            8. September 2017 um 18:48 Uhr

            @Siegmann:
            “Hier geht es um Kosten der Gemeinde für die Sünder im Bereich der Hundesteuer”

            Nachdem herauszulesen war, dass die Gemeinde Provision bezahlt für jeden Erfolgsfall, sind die Kosten auf Gemeindeseite doch schon benannt worden: 0€ bei keinem neuen Steuerfall. Und irgendwas im negativen Bereich (= Einnahmen, d.h. keine Kosten) bei jedem neuen Steuerfall, da die Provision die jährliche Steuer wohl nicht übersteigen wird.

            Die Kosten/Nutzen-Rechnung stellt sich demnach eher für den privatwirtschaftlichen Auftragnehmer (GmbH), welcher wiederum entsprechend Arbeitnehmer beschäftigt. Ja, und nicht irgendwelche, sondern welche, die an sich damit (ehemals rein) hoheitliche Aufgaben übernehmen. Dinge, die früher das Ordnungsamt oder der Steuerfahnder halt gemacht haben. Aber die wären ja besser bezahlt (und ganz ohne Erfolgsdruck)… Dass indirekt wieder einmal somit -staatlich verursacht- unterbezahlte Arbeitskräfte (mit Drückermethoden -> Erfolgsdruck) bei herauskommen. mag sich als Steuerzahler zunächst toll anhören.
            Aber es ist eine alte Weisheit, dass Autos keine Autos kaufen.

            So, von meiner Seite aus genug von dem müßigen Thema.
            Wuff.

  15. Anonym
    3. September 2017 um 12:56 Uhr

    Bei uns war auch noch niemand um zu kontrollieren, na ja habe auch alles erforderliche für unseren Hund, wenn man hier einige Kommentare liest kann einem ja sprich wörtlich übel werden ,Ja wir haben Landeshundegesetz und müssen die Tiere anleinen wo ist das Problem, und zu dem Thema Hundekot ich finde es lächerlich darüber noch zu diskutieren ich für meinen Teil mache immer brav die Hundehaufen weg , und wenn ich lesen muss das hier jemand absichtlich die Hundehaufen auf den Sieg Weg schmeißt dann soll der jenige auch dafür Sorge Tragen dieses zu beseitigen.
    Aber wo ich zustimme das wir hier keine Auslauffläche haben wo sich unsere Hunde mal austoben können das ist schon ein Armuts Zeugniss für unsere Gemeinde, woanders geht es ja auch .In diesem Sinne gibt es nichts mehr Hinzuzufügen .

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