Winterdienst der Gemeinde Windeck

Aufgrund der winterlichen Witterung möchte ich Sie nochmals über die Struktur des Winterdienstes auf den Straßen in der Gemeinde informieren.

Die Gemeinde ist nicht für den Winterdienst auf Bundes-, Land- oder Kreisstraßen verantwortlich, es sei denn, es handelt sich bei diesen Straßen um Ortsdurchfahrten.

Wegen des weitläufigen Straßennetzes ist die Gemeinde in drei Räumbezirke unterteilt, welche jeweils mit einem Räumfahrzeug befahren werden. Die Mitarbeiter des Bauhofes räumen und streuen bei Bedarf rund um die Uhr in zwei Schichten mit jeweils zwei Fahrern pro Fahrzeug. Dies bringt die Mitarbeiter und die Technik oftmals an die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit, zumal die gewöhnlichen Aufgaben des Bauhofes weiterhin anfallen und erledigt werden müssen.

Wir sind bemüht den rechtlichen Ansprüchen und den Mobilitätsansprüchen aller Bürger gerecht zu werden. Hoher Schneefall kann dazu führen, dass geräumte Straßen innerhalb kürzester Zeit wieder zugeschneit sind und dass auch Bäume und Sträucher aufgrund der hohen Schneelast auf die Straßen fallen. In diesen Fällen müssen die Bauhofmitarbeiter zusätzlich noch Aufräumarbeiten leisten. Trotz aller Bemühungen kann es daher leider zu Zeitverzögerungen oder Engpässen kommen. Ich bitte diesbezüglich um Sensibilität und Ihr Verständnis.

gez. Bürgermeister Hans-Christian Lehmann

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  13 Kommentare:

  1. B. Seelbach
    19. Dezember 2017 um 09:29 Uhr

    Sehr geehrter Herr Lehmann,

    vertsändnis haben die Bürger sicherlich aber zwei Dinge müssen Sie mir bzw. den Bürgern erklären. Die Geimeinde Windeck ist Fläschen mäßig die größste Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis, wie kann man da die Fläche in nur drei Räum Bezirke aufteilen?
    Das zweite ist ich kenne die Winterdienst einteilung unseres Nachbar Kreises Altenkirchen, dort wird pro Fahrzeug und Schicht nur eine Person eingesetzt, somit könnte man alleine hier zwei Personen einsparen bzw. auf ein zusätzliches Fahrzeug setzen. Das würde bedeuten das man im Extrem Fall 6 Fahrzeuge einsetzen könnte oder 6 Personen könnten die täglichen Arbeiten des Bauhofs trotz Winterdienst noch erledigen.
    Zudem gibt es im Kreis Altenkirchen noch ein Model mit externen Dienstleitungsunternehmen die die Mitarbeiter dort im Extrem Fall unterstützen.

    • Sebastian Funke
      19. Dezember 2017 um 21:21 Uhr

      Sehr geehrter Herr Seelbach,

      warum zwei personen pro fahrzeug eingesetzt werden weiß ich nicht mehr genau, aber wenn ich mich richtig erinnere hängt es mit Sicherheitsaspekten zusammen.
      Zu dem letzten Punkt: auch private Dienstleister sind in Windeck im Einsatz, die Problematik verbleibt.
      Die Aufteilung in drei Bezirke hängt mit der Anzahl von Fahrzeugen und Personal zusammen. Eine kleinere Aufteilung ist im Moment nicht möglich, wenn ich richtig informiert bin.

      • B. Seelbach
        20. Dezember 2017 um 10:29 Uhr

        Hallo Herr Funke,
        das mit den Sicherheitsaspekten sollte man dann evtl. noch mal klären, wie schon geschrieben im Kreis AK Fahren die Miterarbeiter einzelnd pro Schicht & Fhz.
        Wenn dies der Fall wäre hätte man ja mehr Personal dann würde es nur an den Fahrzeugen liegen. Auch hierfür hat unser Nachbar Kreis eine Lösung gefunden, sie Mieten für die Winterperiode Fhz an somit halten sich die Kosten auch im Rahmen.

  2. Windecker Bürger
    28. Dezember 2017 um 05:03 Uhr

    „Winterdienst der Gemeinde Windeck“

    Sehr geehrter Herr Lehmann,
    Sie bitten die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis in oben beschriebener Angelegenheit. Leider kann ich Ihnen das für mich und meine Familie nicht aussprechen.
    Es ist schon interessant, dass man sich ziemlich genaue Wetterdaten über Schneefall aus Internet und TV einholen kann. Der Winterdienst der Gemeinde Windeck aber, auf denen von Ihnen benannten Straßen, morgens um halb 8 Uhr noch nicht einmal die erste Runde gefahren ist. Wie kann das sein?
    Die Kinder braucht man gar nicht auf den Weg zum Schulbus schicken, da er eh‘ nicht kommen wird. Eine Familie, in der beide Elternteile arbeiten gehen, haben durch so eine Situation ein großes Problem. Soll man dem Arbeitgeber sagen, der Bauhof der Gemeinde hat sich stets um schneefreie Straßen bemüht, es war aber leider kein Durchkommen möglich? Das ist ein Witz! Die Schule gibt zudem die Auskunft: „Der Unterricht wird nicht stattfinden! Wenn Sie es aber schaffen ihr Kind vorbeizubringen, wird es betreut!“ Warum werden wichtige Straßen, wie z.B. die zu Schulen und Kindergärten nicht geräumt. Ich spreche von morgens, und nicht von Vormittags, wenn dann der Schneefall etwas nachgelassen hat!
    Man sollte sich vielleicht einmal überlegen, wie man den Winterdienst sinnvoller gestalten kann. Wenn zwei Mann pro Fahrzeug benötigt werden, dann soll das so seine Richtigkeit haben. Aber das kann keine Begründung sein, wenn es einmal einen Engpass gibt. Durch den Wintereinsatz des Bauhofs kommt es zu einer Mehrbelastung der Mitarbeiter. Was passiert, wenn ein Mitarbeiter krank wird oder zu einem wichtigen Termin muss, etc. ? Sie müssen den Winterdienst attraktiver gestalten! Dies kann durch zusätzliche Mitarbeiter im Winter geschehen oder durch Abteilungsübergreifende Einsätze, die dann aber auch angemessen Vergütet werden. Aber auch durch Vergrößern der Fahrzeugflotte.
    Erst, wenn man regelmäßig Winterdienstfahrzeuge der Gemeinde auf der Straße fahren sieht, dann werde auch ich dafür Verständnis haben, wenn mal etwas nicht so klappt wie es eigentlich sein sollte! Aber unter diesen Umständen sehe ich persönlich noch sehr großen Handlungsbedarf!

  3. Windecker65
    28. Dezember 2017 um 11:59 Uhr

    Bisher gab es diesen Winter nicht einen einzigen Tag an dem man ohne Winterdienst nicht hätte zurecht kommen können!
    Früher, bei WESENTLICH mehr Schnee ging das auch einwandfrei.
    Die Heulerei einiger Windecker Bürger mit ihrer mangelhaften Bereitschaft zur SELBSTHILFE grenzt an Lächerlichkeit!

  4. Lars Baier
    28. Dezember 2017 um 15:30 Uhr

    Jaja, früher (TM)… mir gingen in Sachen mangelhafter Winterdienstausführung ähnliche Gedanken durch den Kopf, als selbst am zweiten Tag (ok, Wochenende) nach Schneefall immer noch die gleiche dicke Schneeschicht auf der Anliegerstraße lag – und das bei Temperaturen wackelnd und um die Null.
    Jeder hat doch sicher schon die Erfahrung gemacht hat, dass gerade bei leichtem Überfrieren das dann die fiesesten Straßen werden…! (und Anliegerstraße hier gleichzusetzen mit „fiese Steigungen + Kurve“ ist)

    Bei Fahrten im Herbst durch Nordfinnland (= tiefste Pampa, auf Strecken über 100km ein Anliegerhof) habe ich mehrmals die Erfahrung gemacht, wie in kürzester Zeit (

  5. OpaMitHut
    4. Januar 2018 um 16:23 Uhr

    Die Gesamtlänge der Gemeindestraßen in Windeck beträgt laut Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (http://bit.ly/2EWaEkU) 306,9 km, ohne die Ortsdurchfahrten von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen (Seite 35). Wenn man annimmt, dass die Hälfte davon beim Schneeräumen zwei Arbeitsgänge erfordert (Hin- und Rückrichtung), kommt man auf eine Gesamtlänge von ca. 450 km. Geht man weiterhin davon aus, das ein Räumfahrzeug durch die notwendige Rangiererei und Stopps im Durchschnitt günstigstenfalls 20 km Strecke pro Stunde schafft, brauchen drei Fahrzeuge für alle Gemeindstraßen rund 7 Stunden. Selbst bei 6 Fahrzeugen wären es noch 3,5 Stunden. Morgens um halb acht soll aber bitte möglichst alles geräumt sein, so dass die Kinder pünktlich zur Schule kommen und man selbst zur Arbeit.

    Wie soll das gehen? Wie oft kommen solche Wetterlagen denn noch vor, dass man mal eben 6 Räumfahrzeuge vorhält? Den Schneepflugverleih um die Ecke habe ich jedenfalls noch nicht gesehen. Wie sieht es denn mit der eigenen Verantwortung aus? Wer unbedingt zur Arbeit muss oder nicht rechtzeitig eine Kinderbetreuung organisieren konnte (obwohl die Wetterdaten doch jederzeit abrufbar sind), kann doch sicher ein paar Schneeketten oder eine Anfahrhilfe montieren – besonders dann, wenn er an einer echt fiesen Steigung und auch noch in einer Kurve wohnt! Die hat sie/er natürlich nicht, weil es hier ja kaum noch schneit (ach, schau an!). Meine Empfehlung: Augen auf bei der Wohnortwahl und schlimmstenfalls einfach mal auf dem Teppich bleiben (sprich zuhause)…

    Danke an die Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde, von Straßen NRW und sonstigen Behörden, die sich bei solchen Wetterlagen für uns Tag und Nacht auch am Wochenende und zur Not an Feiertagen ein Bein ausreißen und dafür leider nichts als wehleidiges Gejammer zu hören bekommen und sich mit den absoluten Schneeprofis in Nordfinnland vergleichen lassen müssen. Ich fasse es nicht!

    • Windecker65
      4. Januar 2018 um 18:13 Uhr

      OpaMitHut,

      wie Recht ich Dir gebe!
      Aber heute auf Selbsthilfe zu setzen, zu erwarten das man sich mit der Situation engagiert…….. oh je *lach*

      In der Vollpension Deutschland ist scheinbar für jede Kleinigkeit die öffentliche Hand zuständig……. aus Mangel an Grips der Bürger.

      Es tut oft echt schon weh……..

      • H.Schmitt
        5. Januar 2018 um 12:16 Uhr

        Na ja, die Grundsteuer steigt ja auch immer mehr … Selbsthilfe gerne, aber dann auch weniger Abgaben.

  6. L. Baier
    4. Januar 2018 um 19:49 Uhr

    Um es nochmals zu konkretisieren, da es manchen ja anscheinend weh tut: Montag morgens um halb 8 lag dick noch der Schnee von Samstags (zwischendurch hatte es aufgehört zu schneien, soweit ich das verfolgen konnte) auch auf den wichtigen Ortsdurchfahrten, wie z.B. der Straße von Langenberg nach Rosbach. Gleiches mit der Bundesstraße durch Rosbach. Gleiches Bild auf der Straße nach Schladern.
    Die für mich relevante Buslinie (579) kam zwar durch, persönlich war mir das also eher gleich – ich wunderte mich nur, da festgefahrener Schnee, am besten noch leicht überfrierend wie bei dieser Wetterlage, ungleich problematischer ist und wird, auch für mich als Fußgänger.

    • OpaMitHut
      4. Januar 2018 um 20:55 Uhr

      Das der Schnee noch auf der Anliegerstraße lag, kann ich mir vorstellen, das war auch bei uns so. Da wo Gefahrenpotential ist, reicht in der Regel ein kurzer Anruf bei der Gemeinde, da muss man nicht hier rumweinen. Das nach 2 Tagen die o.g. wichtigen Ortsdurchfahrten nicht geräumt und gestreut waren, glaube ich schlichtweg nicht. Und wenn der Bus durchkam, kann es wohl auch nicht so schlimm gewesen sein. Als Fußgänger hingegen hat man es tatsächlich nicht leicht, das liegt aber zu allererst daran, das für die Gehwege die Anwohner der anliegenden Grundstücke, d.h. Grundstücks- und Hauseigentümer sowie Mieter zuständig sind – und da hapert es inzwischen bei gefühlt jedem 3. Straßenanlieger mit der Pflichterfüllung. Jeder kehre also erst einmal vor der eigenen Türe!

      • H.Schmitt
        5. Januar 2018 um 12:14 Uhr

        Doch, die Nichträumung der Ortsdurchfahrten (Kohlberg/Öttershagen/Langenberg/Rosbach) kann ich bestätigen. Laut den Fahrerinnen von Pflegediensten waren aber auch noch weitere Strecken betroffen.

        Dass auch viele Hausbesitzer nicht rechtzeitig und genug räumen, mag sein. Nur fragt man sich, was das bringen soll, wenn entweder die Straße selbst von der Gemeinde nicht geräumt ist, oder man jedesmal die geräumten Schneemengen in hohen Haufen vor dem Haus liegen hat.

        Dann doch lieber den Schnee überall liegen lassen …

    • Windecker65
      4. Januar 2018 um 21:16 Uhr

      Ich kann das Problem nicht erkennen. Mit geeignetem Schuhwerk, wie früher üblich und selbstverständlich, sollte man die Schneemassen in Windeck gut bewältigen können.

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