CDU-Windeck: Erneute Blamage für die Gemeinde Windeck

Fehlende Gewerbesteuern bedeuten höhere Grundsteuern für die Windecker Bürger

CDU WindeckMit großer Verärgerung nimmt die CDU Windeck zur Kenntnis, dass die Bezirksregierung Köln die Unterlagen der Änderung des Flächennutzungsplanes für das Gewerbegebiet Leuscheid mit einer langen Liste von Nachbesserungsforderungen an die Verwaltung zurückgegeben hat. Die Unterlagen sind unvollständig, vorgeschaltete Genehmigungen fehlen und die Abwägung ist fehlerhaft. Bürgermeister Lehmann, in dessen Zuständigkeit das Gewerbegebiet Leuscheid fällt, zeigt erneut, dass er nicht in der Lage ist, wichtige Projekte für Windeck sachgerecht voranzubringen.

“Es ist eine Blamage für Windeck, dass es Bürgermeister Lehmann in fast 3 Jahren nicht geschafft hat, zumindest einen leicht korrigierbaren Antrag bei der Bezirksregierung einzureichen. Zuerst schleppen sich die Bearbeitungszeiten im Rathaus monatelang hin, dann behauptet der Bürgermeister, alle Unterlagen seien eingereicht, dann rudert er zurück und nun die Abweisung durch die Bezirksregierung Köln. Wir stehen fast wieder am Anfang des Verfahrens und der Bürgermeister behauptet, der Schaden halte sich in Grenzen und das Planungsbüro habe die Mängel zu verantworten, “ meint Steiniger verärgert zur Arbeit Lehmanns. “ Es sind nicht nur kleine Pannen, es reiht sich eine Pleite an die andere. Beispielhaft hierfür ist auch der gescheiterte Förderantrag für die Parkpalette in Schladern.

Gravierend bei der Verzögerung des Gewerbegebietes Leuscheid ist, dass  durch fehlende Entwicklung beim Gewerbe die erhofften Steuereinnahmen hieraus in den kommenden Jahren ausbleiben werden und die notwendigen Gelder zum Haushaltsausgleich verstärkt bei den Bürgern über die Grundsteuern eingefordert werden müssen. ”Die CDU erwartet von der SPD als stärkste Fraktion im Rat, dass sie nunmehr den von ihr als Baufachmann angepriesenen Bürgermeister zur Verantwortung zieht. Ein Blick über die Gemeindegrenze z. B. nach Ruppichteroth, Eitorf oder Waldbröl beweist, dass es auch anders geht, wenn sich ein Bürgermeister ordentlich um die Dinge kümmert. “Um weiteren Schaden für Windeck zu vermeiden, muss jetzt gehandelt werden”, sagt Frank Steiniger, „mit einer Entschuldigung ist es diesmal nicht getan!“

(Text: CDU Windeck)

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  104 Kommentare:

  1. Alfred Tetzlaff
    27. Juli 2015 um 17:09 Uhr

    Unglaublich, dass ausgerechnet ein ausgewiesener „Baufachmann“ sein Handwerkszeug nicht beherrscht – und das auch noch zum wiederholten Male. Wenn er selbst bei seinen Prestigeaufgaben auf ganzer Linie versagt, ist er erst recht in seiner Funktion als erster Repräsentant der Gemeinde völlig ungeeignet.
    Herr Lehmann, stehen Sie zu Ihrem Versagen und treten Sie ab! Wenigstens in der Sache könnten Sie Windeck noch einen Gefallen tun und Schaden von den Bürgern abwenden!
    Liebe SPD, auch Sie sollten nochmal über Ihre Aufgabe als verantwortungsvolle Regierungsfraktion nachdenken und nicht Hinz und Kunz als vermeintlich idealen Bürgermeisterkandidaten aufstellen. Dann kann es auch jeder dahergelaufene aufgestellte „rote Besenstiel“ machen…

  2. Arno
    27. Juli 2015 um 20:36 Uhr

    Herr „Tetzlaff“,

    Ihren Zeilen ist nichts mehr hinzuzufügen!

    Beste Grüße

  3. Windecker Bürger
    27. Juli 2015 um 20:51 Uhr

    Ich erinnere gerne … in Windeck wird der Hebesatz der Grundsteuer jährlich um ca. 30% erhöht, auf bis zu 710% im Jahr 2021.
    2011 waren es noch 425%, aktuell 2015 sind es bereits 530%.

    Ob es „lediglich“ dabei bleibt, steht dann wohl genauso in den Sternen,
    wie das ein-oder-andere geplante Projekt, was jetzt in der Luft hängt, weil irgendwo geschlafen wurde.

    Die Grundsteuer-Erhöhung sollte sich jeder mal ausrechnen und auf der Zunge zergehen lassen.

    • Arno
      27. Juli 2015 um 22:16 Uhr

      …bis auf den amtierenden Bürgermeister-der zahlt seine Steuern ja nicht in dieser Gemeinde!

      • Jockel
        28. Juli 2015 um 10:36 Uhr

        Immer noch nicht? Dabei hatte er das doch auch mal versprochen…

  4. Arthur
    27. Juli 2015 um 22:28 Uhr

    Wer hätte gedacht, dass des Bürgermeisters Inkompetenz mal was Gutes hat 😉 Was Unterschriften und Proteste nicht erreicht haben, schafft die Abteilung Verwaltung ohne große Mühe. Ist auf Grün kein Verlass, muss der SPD- Mann ran. So ändern sich die Zeiten… Bedauerlicherweise haben bei den wirklich wichtigen Problemen, keine der Ratsparteien eine adäquate Lösung anzubieten. Darin ändern sich die Zeiten nie in Windeck…

  5. Heinz Linnartz
    27. Juli 2015 um 22:34 Uhr

    Herr Lehmann, wann nehmen Sie endlich Ihren Hut?

    Es ist einfach unglaublich, was sich der Bürgermeister in Windeck alles erlauben kann, ohne dass ihm wirklich ernsthaft der Wind entgegen bläst! Eine Panne nach der anderen! Er kann sogar ohne Kritik in einer Versammlung als Bürgermeister mitteilen, dass ihn die Verschönerung des Ortes Dattenfeld nicht interessiert. Er kann seine Arbeitszeit sogar so einrichten, dass selbst ein SPD Ratsmitglied den Satz verliert: „So wie Du arbeitest, möchte ich einmal meinen Urlaub verbringen.“ (nach zu lesen auf der Facebook-Seite von Herrn Lehmann).

    Diesem Satz ist nichts mehr hinzuzufügen, er beschreibt deutlich, wie es um das Rathaus in Rosbach bestellt ist. Was können die Mitarbeiter schon gegen eine mehr als schwache Führungsperson ausrichten? Sie können einem einfach leid tun!
    Herr Propach hat dann noch in seinem Kommentar einen drauf gesetzt. Wir machen uns unter der Führung von Herrn Lehmann wirklich lächerlich. Schade um unser so schönes Windecker Ländchen. Das haben die Bürgerinnen und Bürger nun wirklich nicht verdient. Herr Lehmann, wann nehmen Sie endlich Ihren Hut oder wann wachen die Ratsmitglieder und die Bürger endlich auf und zeigen ihm die rote Karte? Sie ist längst überfällig!“

    • Henriette
      28. Juli 2015 um 09:53 Uhr

      Jeder verantwortungsvolle Bürger sollte sich um sein zu Hause kümmern.Das erwartet man besonders von denen die gewählt worden sind, um sich um das Wohl des Windecker Ländchens zu kümmern.So ist es nun nach Eugen Roth:
      Ein Mensch, der spürt wenn auch verschwommen,
      Er müsste sich,genau genommen,
      Im Grunde seines Herzens schämen,
      Zieht vor,es nicht genau zu nehmen.

      • Edelgard Jünger
        28. Juli 2015 um 20:33 Uhr

        Vielleicht liegt hier die Problematik: Herr Lehmann ist in Windeck nicht „zu Hause“ . Sein zu Hause ist Troisdorf.

  6. Edelgard Jünger
    28. Juli 2015 um 08:01 Uhr

    Ich habe mir heute einmal die Mühe gemacht und ein bißchen im Netz recherchiert. Hierzu einige Zitate, gefunden auf der SPD-Homepage: Lehmann: „Wichtig ist mir vor allem die Wirtschaftsförderung. Ich werde all meine Kräfte einsetzen, dass wir mehr „grüne“ Arbeitsplätze nach Windeck bekommen…..“ Dieter Vollmer: „….Und er ist in der Lage, mit Unternehmen zu verhandeln. So kann die beabsichtigte Gewerbeansiedlung mit ihm vorankommen.“ Interview mit Jürgen Orthaus, Lehmann: „…Verwaltung habe ich von der Pike auf gelernt. Ich habe den gehobenen und den höheren Dienst durchlaufen. Ich habe in großen und kleinen Verwaltungen gearbeitet. Das ist etwas, was mir besonders liegt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen das Gefühl haben, dass sie für eine gemeinsame Sache arbeiten.“ „Ich werde dann auf jeden Fall nach Windeck ziehen, weil ich denke, die Bürgernähe muss einfach gegeben sein, so dass man vor Ort auch abends zur Verfügung steht.“ Dazu kann sich jeder jetzt sein eigenes Urteil bilden.

    • Jockel
      28. Juli 2015 um 10:51 Uhr

      Wie heißt es doch so schön, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

      Die Frau Thiel wäre ihrerzeit sicherlich die bessere Wahl gewesen. Vor allem aus einem Grund: sehr viele Verwaltungsbeschäftigte, die mir bekannt sind, haben damals schön Stimmung gegen die Dame gemacht. Warum bloß?! Ich hab auch lieber einen Chef mit dem ich abends schön in der Kneipe sitzen kann und der eine lockere Schiene fährt. Bei der Frau Thiel wäre in die verstaubten Amtsstuben der Gemeinde wohl mal ein neuer Wind eingekehrt, der die alten verschlafenen Strukturen ein wenig aufgemischt hätte. Schluss mit auf der faulen Haut liegen sag ich da nur…. Naja ist eben Windeck, da wählt man rot „hat man ja immer so gemacht“. Ein Glück für unsere SPD.

    • kl_aus_w
      28. Juli 2015 um 18:36 Uhr

      Da hat aber jemand ein Fleißkärtchen verdient. Hut ab.

      Und anhand der Zitate erkennt man „Eure Selbstherrlichkeit“.

      Früher brauchten solche Amtsträger nicht zurücktreten. Das Volk hat ihn aus dem Land gejagt.

      Früher war nicht alles schlecht.

  7. HG
    28. Juli 2015 um 11:33 Uhr

    Dass die Leistungen des Bürgermeisters sich auf unterirdischem Niveau bewegen, ist unbestritten. Dass aber gerade die beiden größten Rufer der Opposition nach mehr Gewerbesteuer ihre eigene Gewerbesteuer in den Nachbargemeinden zahlen, sollte da auch mal erwähnt werden. Oder wartet man nur auf das Gewerbegebiet Leuscheid, um endlich dorthin umziehen zu können?

    • Uwe Steiniger
      28. Juli 2015 um 17:32 Uhr

      Hallo lieber HG, bei mir ist es so, dass ich mein Unternehmen 2007 in Windeck gegründet habe. Nach mehrjähriger Suche in Windeck, eine geeignete Immobilie für meinen Betrieb zu finden, konnte mir letztlich nur der IPS- Etzbach das passende anbieten. Allein an meinem Fall erkennt man doch, dass der Bedarf an Flächen für Gewerbe und Handel gegeben ist. Das ist ja das Problem, welches man zu lösen in Windeck anscheinend nicht in der Lage, oder nicht Willens ist.

  8. Frank Steiniger
    28. Juli 2015 um 14:15 Uhr

    Lieber HG,

    ich zähle als Steuerberater zu den Freiberuflern. Daher zahle ich keine Gewerbesteuer, egal wo ich meine Kanzlei habe.

    Viele Grüße,

    Frank Steiniger

  9. Heinz Linnartz
    28. Juli 2015 um 17:54 Uhr

    Hallo,

    ich bin ja froh, dass erkannt wurde, dass die Leistungen des Bürgermeisters sich auf unterirdischem Niveau bewegen. Froh bin ich auch darüber, dass endlich einmal über die Leistungen von Frau Thiel gesprochen wird.Sie hält noch einiges im Rathaus zusammen.
    Aber es kam, wie es immer in Windeck üblich war, der Prophet im eigenen Lande zählt nichts!
    Wie war es denn in der Vergangenheit? Mit Herrn Häfner und auch Herrn Stadermann wurden von der SPD externe Personen nach Windeck geholt und was ist passiert?
    Beide mussten Ihren Hut nehmen. Wenn alle guten Dinge drei sind, sollte Herr Lehmann ihnen schnell folgen!
    Es kommt mir auch nicht darauf an, welche Farbe der Bürgermeister vertritt, mir kommt es darauf an, dass wir endlich eine qualifizierte Persönlichkeit als Bürgermeister haben, der die Gemeinde sowohl nach außen und nach innen repräsentiert und auch eine Vorbildfunktion für die Bediensteten ist und in der Lage ist, die Verwaltung zu leiten.
    Diese Funktion erfüllt Herr Lehmann in keinster Weise.
    Noch eine Frage: Warum hat man bei der Aufstellung des Kandidaten nicht auch an Frau Sander gedacht? Sie macht doch m.E. ihren Job als Bürgermeisterin in Neunkirchen-Seelscheid nicht schlecht. Von ihr hat man bisher keine negativen Schlagzeilen gehört. Nein, man musste als Gegenkandidat von Frau Thiel eine unbekannte Person aus dem Hut zaubern mit dem Ergebnis, dass der Zaubertrick, so wie es scheint, ordentlich daneben gegangen ist. Der SPD musste doch auch bekannt sein, dass Herr Lehmann kurz vorher in einer anderen Stadt bei einer Bewerbung sang- und klanglos untergegangen ist. Aber wie gesagt, der oder die Propheten im eigenen Land zählten und zählen eben nicht.

    • Arno
      28. Juli 2015 um 19:02 Uhr

      Das stimmt Herr Linnartz, man konnte lesen das Herr Lehmann es sogar bis in den Kreis Dueren versucht hat…

      Moeglicherweise hatte die Bewerbung ja „Formfehler“.

      Eine Legislaturperiode als Buergermeister ist ja, neben der pers. Genugtuung sicher auch nicht im Bezug auf die Altersbezuege nicht zu verachten…

      Ich verstehe nicht, warum die Stammwaehler der SPD nicht den Mut oder die Stirn haben zu wechseln wenn kein geeigneter Kandidat vorhanden ist.
      Es sollte doch allen um das gemeinsame Ziel: das Wohl der Gemeinde und damit jedem einzelnen gehen.

      Das dieser „Verwaltungsfachmann“ nicht in der Lage ist und war selbst den kleinsten Verwaltungsapparat zu fuehren, war vom ersten Tag an klar und deutlich zu sehen!

      Vielleicht sollte man einmal ueber ein Freiwilligenamt nachdenken.

      Die Gemeindefinanzen sind derart herunter gewirtschaftet worden, dass man bei der einzigen cash cow, dem Tourismus immer mehr auf Freiwillige Mitarbeit setzen muss.
      Warum nicht auch im Rathaus?

      Offensichtlich gibt es ja in den Reihen der Ratsparteien keinen geeigneten Kandidaten.

      Teams aus, nicht verbeamteten oder parteigebundenen Praktikern, Unternehmern, Machern, motiviert, kompetent und tatkraeftig.
      Das spart die Besoldung fuer jemanden der dort seine Zeit absitzt und nichts in die richtige Richtung bewegt und dieses Geld kann die Kaemmerin sicher gut in der Gemeinde investieren.

      Versuch macht ja bekanntlich klug!

  10. Windecker
    28. Juli 2015 um 18:34 Uhr

    Wie Recht Sie doch haben, Herr Linnarz….! Aber es gibt noch jemanden der besser ist als Thiel und Sander zusammen…der jetzige erste Stellvertreter von Herrn Lehmann! Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt!! Zudem Volljurist und Windecker durch und durch!!!! Aber er wird schon wissen warum er seinen guten Job in Eitorf nicht aufgibt…!:-(

    • Alfred Tetzlaff
      28. Juli 2015 um 21:33 Uhr

      Was für eine tolle Argumentation. Nur sollten Sie bedenken, dass qualitativ Frau Thiel als Verwaltungsfachfrau und Windeckerin „durch und durch“ am allerbesten geeignet (gewesen) wäre! Dass die Parteizugehörigkeit hierbei leider für den ein oder anderen wichtiger ist als die offensichtliche qualitative Eignung, ist leider sehr traurig.
      Mit Herrn Lehmann haben wir – passend hierzu – das Paradebeispiel für parteipolitisches Versagen. Jetzt sollten die Wähler aufwachen und der CDU die Möglichkeit geben, Windeck besser zu führen. Im Vergleich zur Arbeit von Herrn Lehmann kann man es ja kaum schlechter machen…
      Anbei eine erneute Aufforderung an die SPD: Bitte kommen Sie Ihrem Regierungsauftrag als Mehrheitsfraktion im Gemeinderat nach und wenden Sie weiteren Schaden ab! Die Tatsache, dass Sie sich in dieser brisanten Diskussion noch nicht einmal äußern wollen, ist für mich nur ein Schuldeingeständnis!

  11. Mister X
    28. Juli 2015 um 21:49 Uhr

    Frau Thiel sollte sich nur mal fragen warum Sie – selbst in ihrem eigenen Wahlkreis – gegen Herrn Lehmann sehr deutlich verloren hat! Und warum fast das ganze Rathaus gegen sie und ihren „Führungsstil“ war! Soviel zum Thema „sie wäre die Richtige“ und „wir sollten der CDU mal eine Chance geben“! Die CDU hat mindestens genauso viele Chancen wie die SPD gehabt und keine einzige davon genutzt!!!!

    • Alfred Tetzlaff
      28. Juli 2015 um 22:16 Uhr

      Schön, dass offensichtlich der erste SPD-Anhänger sich äußert. Meinen Sie allen Ernstes, dass Frau Thiel qualitativ schlechter aufgestellt ist als Herr Lehmann? Dann haben Sie offenbar die letzten drei Jahre verschlafen und sollten aus Ihrem Dornröschenschlaf aufwachen. Die „Regierungszeit“ von Herrn Lehmann war quasi nicht existent.
      Von welchen Chancen reden Sie denn? Der letzte CDU-Bürgermeister wurde 1999 gewählt und unter seiner Führung wurde sogar ein ausgeglichener Haushalt erzielt!
      Die Niederlage von Frau Thiel im Wahlkreis und Ihr vermeintlich unbeliebter Führungsstil hängt m. E. nach mit dem Wählerklientel vor Ort und der „gemütlichen“ Arbeitsmoral anderer zusammen. Auch hierbei erkennt man anhand der erbrachten Leistungen inwieweit mit Fleiß gearbeitet wird! Ähnlich wie eben beim Herrn Bürgermeister selbst, der während seiner Dienstzeit es vorzieht Sport zu treiben als sich um die Belange der Bürgerinnen und Bürger zu scheren.

  12. Heinz Linnartz
    28. Juli 2015 um 22:09 Uhr

    Hallo Windecker,

    woher nehmen Sie das Wissen, dass ein Volljurist besser ist als Frau Thiel oder Frau Sander? War nicht Herr Stadermann auch ein Volljurist und musste trotzdem gehen?
    Und warum nennen Sie nicht sofort den Namen von Herrn Stenger? Sowohl Frau Thiel als auch Frau Sander haben ein Studium absolviert und ihr Diplom mit Erfolg abgelegt. Weiter konnten Sie ihr praktisches und theoretisches Wissen während ihrer beruflichen Tätigkeit erheblich erweitern.
    Aber Frau Thiel passte der SPD nicht in den Kram und Frau Sander hatte vielleicht noch nicht die Ambitionen, Bürgermeisterin zu werden.
    Egal, wie es nun ausgeht, wir brauchen eine Person, die in Windeck wohnt, die bereit ist, über Gebühr sich für die Belange der Bürger und der Gemeinde einzusetzen und die für die Mitarbeiter ein Vorbildfunktion ausübt und die Verwaltung mitreißt! Und das alles hat Herr Lehmann bisher nicht geschafft, Pleiten über Pleiten.
    Kann mir einer sagen, was er bisher bewegt hat? Wenn es den einen oder anderen Erfolg gibt, sind diese auf Verdienste seines Vorgängers oder auf seine Beigeordnete, Frau Thiel, zurückzuführen.
    Ich kann nur an die SPD appellieren, endlich Farbe zu bekennen, um festzustellen, dass sie eine Niete gezogen haben!!!!

  13. Phoebe Buffay
    28. Juli 2015 um 22:49 Uhr

    CDU, SPD….völlig egal, aber der amtierende Bürgermeister ist eine Vollkatastrophe. Ich verstehe nicht warum er überhaupt zur Wahl stand. Wer hat denn da gepennt?! Es gab schon einige Aktionen, die einen Rücktritt erforderlich machten, aber jetzt ist das Maß voll, da muss selbst ein Herr Lehmann einsehen, dass er gehen muss. Wo bleibt die Stellungnahme von der zuständigen Partei? Möchte man warten bis Herr Lehmann die acht Jahre Amtszeit voll hat wegen diverser Pensionsansprüche (was selbstverständlich nur reiner Zufall wäre)?
    Der Kommentar von Mister X ist so überflüssig wie der Bürgermeister selbst. Vielleicht informieren sie sich mal besser, aber das hat Herr Tetzlaff ja jetzt für sie übernommen. Ich denke außerdem, dass nicht alle Mitarbeiter im Rathaus mit dem Führungsstil von Herr Lehmann einverstanden sind, aber dank Ihrer zuverlässigen Quellen wissen Sie das mit Sicherheit selbst. Andernfalls empfehle ich auch hier eine ausreichende Recherche vor Ihrem nächsten Kommentar. Herr Linnartz, Sie haben recht und ich kann Ihnen sagen es wurde außer einer Menge Sand ins Naturschutzgebiet nichts bewegt.

  14. Noch ein Windecker
    29. Juli 2015 um 10:58 Uhr

    Vielleicht sollte man generell im Rosbacher Rathaus aufräumen . Arbeitet der Bürgermeister da eigentlich alleine ? Die Verwaltung ist auch vom feinsten . Da wird mit ALTEN FORMULAREN gearbeitet. Gebürenbescheide daraufhin erlassen und ähnliches . Wenn man das dann bemängelt sind die in der Verwaltung auch noch eingeschnappt das man sie gestört hat .

  15. Leider Windecker
    29. Juli 2015 um 12:03 Uhr

    Als Unternehmer der in Windeck Gewerbe und Grundsteuer zahlt, muss ich anmerken das die Verwaltung von Windeck schon mal auf den neusten Stand gebracht werden müsste. Frau Thiel wäre sicherlich die richtige gewesen, vom Parteibuch mal abgesehen. Herr Lehmann kann nur noch zurück treten, ihn wird doch keiner mehr ernst nehmen. Aber so lange es einfacher ist jährlich die Bürger zu belasten, als mal selber in den Amtsstuben etwas zu ändern wird nichts passieren. Man müsste nur mal in die Nachbarschaft Rheinland Pfalz schauen, dort sind alle Abgaben deutlich niedriger als in Windeck.

  16. Heinz Linnartz
    29. Juli 2015 um 12:26 Uhr

    Hallo,

    nach all den Kommentaren kann man übereinstimmend feststellen, dass Herr Lehmann den gestellten Anforderungen als Bürgermeister nicht gerecht wird. Welche Konsequenzen wären daraus zu ziehen? Alle denken daran, nur keiner spricht das Wort aus! Dann will ich es einmal zur Sprache bringen:

    A b w a h l !!!!!!

    Nur wer hat den Mut, die Lawine, die damit verbunden ist, auszulösen?

    Hier ist m.E. die SPD gefordert, den ersten Schritt zu tun, da sie uns ja auch die Person nach Windeck gebracht hat. Aber ich denke, die SPD hält sich zurück und wartet vielleicht darauf, dass die CDU oder andere den ersten Schritt tun. Sollte dann ein derartiges Verfahren in die Hose gehen, kann man sich getrost zurücklehnen und auch noch behaupten, das war nicht unsere Absicht, das haben ja die anderen versucht! Aber ich denke, die CDU wird hier der SPD nicht auf den Leim gehen.

    War lernen wir daraus, nichts! Die Gemeine Windeck vegetiert weiter auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger dahin, bewegt wird nichts und weitere Pleiten sind evtl. schon vorprogrammiert! Traurig für unser so schönes Windecker Ländchen, welches dann der Lächerlichkeit preisgegeben ist!

    • Edelgard Jünger
      29. Juli 2015 um 14:01 Uhr

      Ich denke, eine Abwahl ist unumgänglich. Sollte das Verfahren nicht aus der Windecker Bevölkerung heraus gestartet werden, sind die Parteien gefordert. Bei einem Scheitern wäre es in keinem Fall eine Niederlage der Oppositionsparteien. 2/3 des Rates müssen einen solchen Antrag unterstützen. Da diese Abstimmung öffentlich ist, muss jeder Einzelne – egal welcher Partei er oder sie angehört – sein Votum anschließend vor den Windecker Wählerinnen und Wählern rechtfertigen können bzw. müssen. Denn nach der Wahl ist vor der Wahl. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    • Arno
      29. Juli 2015 um 14:35 Uhr

      Hallo Herr Linnartz,

      die Konsequenz aus immerhin 26 sachlichen Kommentaren mit der gleichen, zum Ausdruck gebrachten Enttäuschung, teilweise sogar Wut kann nur eine Konsequenz haben:

      Rücktritt oder Abwahl – diesen „ersten Bürger“ der Gemeinde haben wir wirklich nicht verdient!!

      Das kein einziger Kommentar, oder gar eine Stellungnahme aus den Reihen der Bürgermeister-Partei kommt spricht ebenfalls Bände.

      Ich bin ebenfalls sicher, dass die nächste Bombe schon bald platzen wird, Herr Lehmann wartet dies aber ganz in Ruhe auf dem Laufband ab. Oder verschickt Freundschaftsanfragen auf Facebook während der Dienstzeit (mir so passiert).

      Bin äußerst gespannt wie es weitergeht im Sanierungsfall Gemeinde Windeck…

  17. Ex-Windecker
    29. Juli 2015 um 15:08 Uhr

    Hallo zusammen,

    ich möchte in dieser Diskussionsrunde auch mal meinen Standpunkt darlegen.

    Als ehemaligen Windecker, beschämt mich das Verhalten des Bürgermeisters sehr. Wir reden hier von einer endlos langen Serie von Pleiten, Pech & Pannen, seit seinem Amtsantritt. Wenn man die Uhr noch mal drei Jahren zurück drehen könnte, so hätte man Herrn Lehmann besser nicht das Vertrauen geschenkt, und ihn zur Wahl aufgestellt. Aber aus Schaden wird man ja bekanntlich klug….könnte man meinen.

    Wer hier glaubt, Herr Lehmann würde freiwillig sein Amt räumen, der soll ruhig weiter träumen. Die Sache wird jetzt aus gesessen, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Ich würde mir allerdings von Herrn Lehmann und der Windecker SPD wünschen, dass sie sich zu den Dingen bezüglich des gescheiterten Antrags einmal äußern würde!

    Ich finde es amüsant, wie hier darüber diskutiert wird, dass mit Frau Thiel oder anderen Personen (Frau Sander / Herr Stenger) an der Rathaus-Spitze es anders gelaufen wäre. Der Bürgermeister ist zwar Chef der Verwaltung, und hat die Organisationshoheit, jedoch ist er meistens auf die Mitwirkung und fachlichen Kenntnisse seiner Mitarbeiter angewiesen, die dafür auch nicht schlecht bezahlt werden. Man kann darüber als Außenstehender wahrscheinlich nur spekulieren, und sich die Informationen über die Presse holen, was dazu geführt hat, dass die Bezirksregierung Köln den Antrag für das Gewerbegebiet Leuscheid abgelehnt hat. Klar ist jedenfalls: Herr Lehmann hält dafür seinen Kopf hin….ob es ihm gefällt oder nicht!

    @ Herr Linnartz:

    Die Bürger Nordrhein-Westfalens können ihre Bürgermeister und Landräte nicht nur wählen, sondern auch abwählen. Ein Abwahl-Bürgerentscheid kann per Abwahlbegehren durch die Bürger selbst herbei geführt werden. Möglich ist die Einleitung eines Abwahlverfahrens außerdem auf Antrag von zwei Dritteln des Rates oder Kreistages.

    Da die SPD Mehrheitsfraktion ist, würde dieser Passus höchst wahrscheinlich entfallen. Es sei denn, es würde der ein oder andere Ratsherr „überlaufen“.

    Für ein Begehren zur Abwahl eines Bürgermeisters von Seiten der Bürger sind je nach Gemeindegröße die Unterschriften von 15 – 20 Prozent der Wahlberechtigten notwendig. Es gilt diese Staffelung:

    bis 50.000 Einwohner 20 Prozent
    bis 100.000 Einwohner 17,5 Prozent
    mehr als 100.000 Einwohner 15 Prozent

    Rechnen wir in Windeck mal mit gut 21.000 Einwohnern. Sie bräuchten also 4.200 Unterschriften.

    Bei Zulässigkeit des Abwahlantrags kann der Bürgermeister oder Landrat auf die Weiterführung seines Amtes verzichten. Damit gilt die Abwahl als erfolgt. Tritt das Stadt- oder Kreisoberhaupt nicht zurück, kommt es zum Bürgerentscheid. der In diesem Abwahlentscheid braucht das Abwahlbegehren neben der Mehrheit der Abstimmenden die Zustimmung von mindestens 25 Prozent aller Wahlberechtigten. Andernfalls gilt der Antrag als abgelehnt.

    Wie sie sehen Herr Linnartz, eine recht große Hürde….und ich denke die CDU wird sich daran nicht die Finger verbrennen wollen, oder steht solch ein Schritt ernsthaft zur Diskussion in Ihrer Partei Herr Steiniger? Sie fordern im Kölner Stadtanzeiger ja Konsequenzen! Wie sollen die aussehen?

  18. Alfred Tetzlaff
    29. Juli 2015 um 15:58 Uhr

    Hallo Ex-Windecker,
    nur zur Korrektur: Windeck verfügt mittlerweile nur noch über gut 18.700 Einwohner. Wie Sie haben sich noch andere zu dem Schritt entschlossen das schöne Windecker Ländchen zu verlassen. Eine derart inkompetente Kommunalpolitik trägt sicherlich auch nicht gerade dazu bei mehr Einwohner und – aus aktuellem Anlass – mehr Gewerbe nach Windeck zu locken!
    In der Tat gebe ich Ihnen recht, ein Abwahlverfahren wird nicht einfach sein. Hierbei sollte insbesondere die SPD den Mut fassen und den durch sie eingebrachten Fehler in Person des Bürgermeisters aus der Welt räumen. Wirklich Größe würde Herr Lehmann zeigen, wenn er aus Konsequenz seiner missratenen Amtsführung seinen Hut nehmen würde, aber ich denke darauf können wir alle sehr sehr lange warten. Die persönlichen (finanziellen) Vorteile – immerhin B4 Besoldung – stehen ihm da allerdings im Wege. Folglich sollte ein SPD initiiertes Abwahlverfahren gleich welcher Art im Zusammenwirken mit allen anderen Parteien vorangetrieben werden. Also hier nochmal der Appell an die SPD: Korrigieren Sie Ihren Fehler!

  19. Albert
    29. Juli 2015 um 16:51 Uhr

    Herr „Tetzlaff“…..bitte beantworten Sie mir eine Frage! Wären Sie bereit, sofort selbst Verantwortung in der Kommunalpolitik zu übernehmen? Leute die bereit sind, sich zu engagieren würden Windeck mehr helfen als diejenigen die hier stupide eine Abwahl fordern!

    • Heinz Linnartz
      29. Juli 2015 um 17:53 Uhr

      Hallo Albert,

      bevor Sie solche Fragen stellen, bitte beantworten Sie mir nur eine:

      „Was hat Herr Lehmann in den drei Jahren seiner „Anwesenheit“ in Windeck umgesetzt oder bewegt?“

    • Chandler Bing
      29. Juli 2015 um 18:04 Uhr

      Hallo Albert, das hier ist ein Portal in dem man die Arbeit des Bürgermeisters bewerten kann, ebenso auch seine Abwahl oder seinen Rcktritt fordern darf. Es ist sehr schön, dass Sie sich jetzt Gedanken um engagierte Menschen in Windeck machen, nachdem einer der unengagiertesten und verantwortungslosesten Bürgermeister schon drei Jahre in Windeck „regiert“. Aber trotzdem Hut ab, dass Sie den Behüter der verlorenen Schäfchen spielen, indem Sie andere Menschen nach ihrer Verantwortung fragen?! Ich bezweifle allerdings, dass Sie Herrn Lehmann damit helfen, außer Sie haben für ihn auch solche super Tipps.

  20. Alfred Tetzlaff
    29. Juli 2015 um 18:14 Uhr

    Hallo Albert,
    ich bin froh, dass Sie das wesentliche Problem an der Sache erkannt haben! Natürlich helfen „Leute, die bereit sind sich zu engagieren Windeck weiter“. Da sollten Sie aber beim Bürgermeister anfangen.
    Zu Ihrer Frage: Selbstverständlich wäre ich bereit auch aktiv Verantwortung zu übernehmen, nur fehlt mir dazu ein „bestimmtes“ Parteibuch, wie Sie sicherlich nachvollziehen können. Ich sehe darüberhinaus andere Personen, die weitaus besser geeignet wären, kompetent die Geschicke der Gemeinde zu lenken (vgl. hierzu meine anderen Kommentare). Herr Lehmann zählt übrigens nicht dazu, auch dass können Sie meinen Kommentaren entnehmen.

  21. Heinz Linnartz
    29. Juli 2015 um 18:34 Uhr

    Hallo,

    ich stelle leider fest, dass sich viele hier nur mit einem Pseudonamen bewegen. Wenn man hier bei diesem wichtigen Thema Äußerungen abgibt, sollte man schon wissen, von wem der oder die Artikel geschrieben wurden. Ich habe natürlich auch Verständnis dafür, dass dies möglich sein muss, wenn man berufliche oder private Nachteile erwartet. Aber bitte, die Mehrzahl sollte sich schon zu erkennen geben.

    Ich gehe einmal davon aus, dass einige Personen mit meinem Namen nichts anfangen können. Deshalb darf ich darauf hinweisen, dass ich 10 Jahre bei der ehemaligen Verwaltung der Alt-Gemeinde Dattenfeld und ca. 14 Jahre nach der kommunalen Neuordnung bei der Gemeindeverwaltung in Rosbach gearbeitet habe, und zwar in leitender Position.
    Um 1976 wurde ich von dem damaligen Bürgermeister Adolf Wienand, Herrn Gemeindedirektor Krämer und dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Herrn Hans Ruhrmann, zu einem Gespräch gebeten. Mir wurde eröffnet, dass ich die Nachfolge von Herrn Krämer antreten sollte, jedoch unter der Voraussetzung, dass ich Mitglied der SPD werde. Ich war damals unabhängig und gehörte keiner Partei an.
    Ich habe das Ansinnen abgelehnt mit den Worten: Wenn Euch meine Qualifikation nicht ausreicht, müsst ihr einen anderen nehmen!“ Es gibt noch einen Zeitzeugen, der das belegen kann, der Ex-Bürgermeister Adolf Wienand.

    Und so ist dann auch gekommen. Herr Häfner wurde als Fremder geholt und – wie sicherlich bekannt ist – später aus dem Dienst entfernt.

    Mir ist es also auch nicht anders ergangen als Frau Thiel (wie gesagt: der Prophet…….)

    Als mir die Luft im Rathaus zu eng wurde, als ich in meinen Kompetenzen beschnitten wurde, habe ich einen anderen Weg gewählt und wurde Gemeindedirektor am Niederrhein. Stolz bin ich darauf, dass ich nach 8 Jahren einstimmig wiedergewählt wurde.

    Warum schreibe ich das? Ich will hier einmal deutlich vor Augen führen, dass in Windeck nie die Qualifikation für ein Amt ausschlaggebend war, maßgebend war vielmehr die Parteizugehörigkeit.

    Es bleibt zu hoffen, dass dies endlich in Zukunft einmal aufhört, dass sich die Parteien zusammensetzen und gemeinsam überlegen, was für das Wohl der Gemeinde und ihrer Bürger das Wichtigste ist, unabhängig davon, ob rot, schwarz, grün, gelb usw.

    Bitte entschuldigen Sie den kleinen Ausflug, aber ich denke,er zeichnet genau das Bild, was wir ständig erlebt haben. Hätte man sich vorher so,wie von mir gewünscht, verhalten, wäre das Problem Lehmann erst gar nicht entstanden.

    • Ex-Windecker
      29. Juli 2015 um 20:11 Uhr

      Hallo Herr Linnartz,

      ich danke Ihnen für den geschichtlichen Exkurs.
      Sicherlich hat die Parteizugehörigkeit zu Ihrer Zeit eine noch größere Rolle gespielt, als heute.

      Aber konnte es vor drei Jahren der Anspruch der SPD als Mehrheitsfraktion im Rat der Gemeinde Windeck sein, keinen eigenen Kandidaten aufzustellen, sondern Frau Thiel das Feld alleine zu überlassen? Ihr das Amt der Bürgermeisterin quasi kampflos überlassen? Da sie ja politisch das Geschehen in Windeck verfolgen, dürfte Ihnen ja auch nicht entgangen sein, dass die SPD einen sehr engagierten Wahlkampf in der Vorweihnachtszeit geführt hat. Man hat einen unbekannten Herrn Lehmann ins kalte Wasser geschmissen, und die Windecker Bürgerinnen und Bürger haben ihm durch Mehrheitswahl das Vertrauen geschenkt.
      Fragen Sie mal die Windecker Bürgerinnen und Bürger warum sie nicht Frau Thiel gewählt haben, die ja als haushohe Favoritin galt. Diese Frage hab ich mir auch schon oft gestellt….

      Nichts desto trotz muss nun eine ganz schnelle Kehrtwende von Herrn Lehmann her. Er schädigt wirklich den Ruf der Gemeinde Windeck. An seinen freiwilligen Rücktritt glauben wir ja nun alle nicht!

      Noch was zu dem Thema unter Pseudonym schreiben: ich denke kaum jemand möchte hier unter seinem realen Namen schreiben, auf Grund vorgenannter Gründe von Ihnen Herr Linnartz. So lange alles sachlich bleibt, keiner unter der Gürtellinie angegriffen wird, ist doch alles gut….in dem Sinne einen schönen Abend allerseits!

  22. Edelgard Jünger
    29. Juli 2015 um 21:00 Uhr

    Vielleicht sollte man sich an dieser Stelle noch einmal ins Gedächtnis rufen, warum wir in die jetzige Situation geraten sind. Wenn ich das noch alles richtig in Erinnerung habe, wurde Jürgen Funke 2004 mit knapper Mehrheit zum SPD-Bürgermeister gewählt. Durch seine solide Arbeit – und nicht zuletzt gute Zusammenarbeit mit der 1. Beigeordneten – wurde er 2009 mit 67,7 % für eine Amtszeit bis 2015 wiedergewählt. Viele, auch nicht SPD-Anhänger, sprachen ihm damit ihr Vertrauen aus. Nicht nur für mich war es eine herbe Enttäuschung und völlig unerwartet, dass er sein Amt mitten in der Amtszeit zur Verfügung stellte und somit Neuwahlen erforderlich waren. Also musste die SPD einen Kandidaten aus dem Hut zaubern. Eine Frau in einer Führungsposition und das auch noch in Windeck? Dazu noch mit dem falschen Parteibuch? Wobei zu betonen ist, dass noch nicht einmal auf den Wahlkampfplakaten bzw. Flyern von Frau Thiel die CDU erwähnt war, denn sie wollte Bürgermeisterin für alle Windecker sein. Ich kann nur sagen: Schade! Aber das ist Schnee von gestern und jetzt heißt es die Zukunft zu gestalten.

    • Ex-Windecker
      29. Juli 2015 um 22:06 Uhr

      Guten Abend Frau Jünger,

      natürlich war der vorzeitige Rücktritt von Herrn Funke eine herbe Enttäuschung, auch für mich. Dies hat für mich auch ein gewisses „Geschmäckle“ hinterlassen, wenn man mal die Umstände beleuchtet. Dies heiße ich auch heute noch nicht gut.

      Frau Jünger, ich bin mir relativ sicher das die Windecker SPD auch nicht davor zurück geschreckt wäre, z. B. Frau Sander ins Rennen zu schicken. Nur kam vor gut drei Jahren eine Wahl von Frau Sander noch zu früh. Vielleicht würde sie Windeck in der jetzigen Situation gut zu Gesicht stehen! Aber Frau Sander ist ja nun mal in Neunkirchen-Seelscheid in Amt und Würden; und scheint dort einen prima Job zu machen. Zumindest hört man dort keine negativen Schlagzeilen! Vielleicht ergibt sich in den nächsten Jahren ja mal ein Wechsel von Frau Sander nach Windeck! Ich würde mich freuen!

      • Ex-Windecker
        29. Juli 2015 um 22:13 Uhr

        noch ein kleiner Nachtrag: Momentan sehe ich keinen würdigen und kompetenten Bürgermeisterkandidaten in Reihen der Windecker CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke…

        ….ich finde es übrigens toll, wie viel Mühe und Energie hier in die Kommentare gesteckt werden! Der ein oder andere würde sich bestimmt gut in einer der o. g. Parteien machen! Wenn er oder sie nicht dort schon aktiv ist….ein Schelm wer böses dabei denkt. 😉
        Man kann immer viel lamentieren, aber wenn es darum geht selber Verantwortung zu übernehmen, schrecken doch viele Leute zurück!

        • kl_aus_w
          30. Juli 2015 um 11:00 Uhr

          Vielleicht haben manche Leute nur eine eigene Meinung, aber nicht die Qualifikation oder das in der Politik erforderliche Netzwerk(Vetternwirtschaft)??!!

        • Edelgard Jünger
          31. Juli 2015 um 07:12 Uhr

          Lieber Ex Windecker,
          heute die nächsten Negativschlagzeilen im Stadtanzeiger zum Thema „Verantwortung zu übernehmen“. Da will eine Gruppe Jugendlicher freiwillig Verantwortung übernehmen und ihre Freizeit opfern. Es resultierte daraus, dass die Gemeinde die Beachvolleyballplätze entfernen wollte. Jahreslang wurden sie nicht gepflegt, sie waren von Unkraut überwuchert, die Netze hingen in Fetzen, es wurde irgendwann einmal falscher Sand eingebracht usw. Um den Sand bezahlen zu können, organisieren die Jugendlichen einen Waffelverkauf und sammeln Spenden. Ohne irgend eine Rücksprache zu nehmen, kippt die Gemeinde Sand für zwei Plätze auf den Parkplatz des Hallenbades. Auf mehrmalige Versuche hin, Kontakt mit dem Bauhof aufzunehmen, bekommen sie die Antwort: „Chance vertan, mit dem Einbringen des Sandes haben wir nichts mehr zu tun.“ Mit Schubkarren haben die Jugendlichen den Sand dann auf die Plätze gefahren. Lt. Herrn Lehmann handelt es sich wieder einmal um ein „bedauerliches Missverständnis“ und er entschuldigt sich dafür. Das nenne ich einfach ehrenamtliches Engagement mit Füßen treten.
          Noch ein Beispiel: Nachdem vor einer Woche beim Sturm sehr viele Äste und ganze Baumteile im Park in Dattenfeld herumlagen, teilweise noch gefährlich in den Bäumen hingen, habe ich wieder einmal die Verwaltung darauf aufmerksam gemacht. Zumal heute wieder ein Konzert stattfindet. Es hätten bei dem Zustand überhaupt keine Bänke, Tische und Getränkewagen aufgestellt werden können. Fast eine Woche nach einem solchen Sturm wird keine Bestandsaufnahme im Park gemacht? Schauen Sie sich einmal das Umfeld vom Hallenbad an. Unzählige Male habe ich bereits E-Mails geschickt. Auf meine Bitte hin wurde der Wasserlauf auf der Niedecke gereinigt. Ein tolles Aushängeschild für die Gemeinde. Fazit: Es läuft einfach Nichts rund. Ich kann einfach diese „ist-doch-alles-nicht-so-schlimm-Mentalität“ nicht mehr ertragen. Das machen wir alles mit der Verteilung von Gummibärchen und Eis wieder gut (Windecker wissen was ich meine).

  23. Edelgard Jünger
    29. Juli 2015 um 23:06 Uhr

    Interssanter Bericht von heute über Leuscheid und ein Interview mit Lehmann, leider nicht über das Gewerbegebiet. Wenn Windeck so attraktiv zum Wohnen ist, dann frage ich mich, warum Lehmann sein Wahlversprechen nicht längst eingehalten hat und Windecker Bürger geworden ist.

  24. Frank Steiniger
    30. Juli 2015 um 09:25 Uhr

    Hallo zusammen,

    die Frage, die hier in den Kommentaren immer wieder auftaucht ist: Warum hat man Andrea Thiel in 2012 nicht gewählt? Ich darf darauf hinweisen, dass sie in einer jahrzehntelang SPD-dominierten Gemeinde nahe an die 50% herankam. In ihrem Geburtsort Dreisel – die Leute dort kannten sie und ihren guten Charakter von Kindesbeinen an – bekam sie ca. 75%. In Rossel, wo sie wohnt, schafften es aber einige Leute der anderen Seite über üble Gerüchte ihren Ruf zu beschädigen. Darüber sollte man einmal nachdenken!

    Viele Grüße,

    Frank Steiniger

    • Edelgard Jünger
      30. Juli 2015 um 09:41 Uhr

      So wie es gekommen ist, entwickelt es sich zu einem Desaster für die Gemeinde Windeck. Aber wie wäre es mit der alten Weisheit: „Jeder bekommt das, was er verdient.“

      • kl_aus_w
        30. Juli 2015 um 10:56 Uhr

        Super, wenn man alle über einen Kamm schert.
        Das zeugt von einem „gesunden“ Urteilsvermögen.

  25. U. Ermert
    30. Juli 2015 um 11:38 Uhr

    Nachdem ich hier die Kommentare gelesen habe, stellt sich für mich die Frage wie lange das alles noch gut geht. Am Anfang habe ich geglaubt mit einem Bürgermeister der nicht aus Windeck kommt, würde mal ein frischer Wind wehen, bin aber enttäuscht ohne Ende. Die Bevölkerung in Windeck bricht weg, Gewerbe kommt nicht und für die einzigste CASH COW (Tourismus) fehlen die Gelder für Neueinstellungen. Was eine oben genannte Abwahl betrifft, wird diese in dieser doch rot geprägten Gemeinde nicht passieren, dazu müssten einige mal ihre rosa Brille ausziehen, eine Entlassung durch die Rot-Grüne Koalition wird es auch nicht geben, das würde einen Gesichtsverlust für diese Leute bedeuten, also wird am Ende die ganze Sache bis zur nächsten Wahl ausgesessen. Doch was kommt dann? Auch finde ich es traurig das hier keinerlei Stellungnahme von Seiten der SPD kommt, bin mal auf die nächste Ratssitzung gespannt, hoffe das von Seiten der CDU erbarmungslos diese eklatanten Fehler aufgedeckt werden. Habe mir auch das Video vom WDR angesehen und war entsetzt, der BM Lehmann hat es nur mit dem Bürgerbus geschafft ansonsten tritt er nur auf wenn es was zu feiern oder einzuweihen gibt. Der Gemeinderat sollte sich zusammen reißen, denn sonst gehen hier in Windeck wirklich bald alle Lichter aus.

  26. Tina
    30. Juli 2015 um 12:09 Uhr

    Mit dem Interview in der WDR Lokalzeit Bonn hat Herr Lehmann sein Unvermögen auf Neue bestätigt. Von den „renitenten Bürgern“ zu sprechen finde ich anmaßend. Vielleicht ist Herr Lehmann bisher noch nicht in das attraktive Windeck gezogen, weil er von Anfang an mit seiner vorzeitigen Abwahl gerechnet hat.

    • kl_aus_w
      30. Juli 2015 um 13:17 Uhr

      Hat er wirklich renitent gesagt?
      Es wird an der Zeit für ihn zu erfahren, was renitent wirklich bedeutet und wie weh das tut.

      • Arno
        30. Juli 2015 um 13:45 Uhr

        Ja, er hat renitent gesagt!

        Und ER hat den Bürgerbus initiiert: „ich habe…“

        • Edelgard Jünger
          30. Juli 2015 um 13:56 Uhr

          Ich glaube, dass es jetzt bereits 10 Jahre her ist, dass ich gemeinsam mit dem ehemaligen Ratsmitglied Hassel den Vorstand des Bürgerbusses Engelskirchen nach Windeck-Schladern geholt habe, um über die Erfahrungen des Bürgerbusvereins zu berichten. Es ist einfach anmaßend zu behaupten, „ich habe den Bürgerbus initiert“.
          Und er hat tatsächlich renitent gesagt! Es gibt dafür vielfältige Übersetzungen und jede ist beleidigend. Mich wundert nur die Tiefenentspannung der SPD. Kein einziges Wort – weder auf der Homepage noch in der Öffentlichkeit – über das Gewerbegebiet Leuscheid.

        • kl_aus_w
          30. Juli 2015 um 13:57 Uhr

          Welche Therapie empfiehlt der Psychologe bei derartiger sozialer Desorientierung. Es gibt Menschen, die sind schon für weniger in die Psychatrie eingewiesen worden.

  27. Klaus
    30. Juli 2015 um 14:23 Uhr

    Lieber kl_aus_w….die Grenze der persönlichen Anfeindungen im Schutze der Anonymität dieser Plattform dürfte nun erreicht sein!

  28. Chris Geue
    30. Juli 2015 um 14:46 Uhr

    Guten Tag in die Runde

    Nachdem nun alles vertreten ist ( Ex-Windecker, Ex-Verwaltungsangestellter, Ex-Dies und Ex-Das) melde ich mich als „Zugereister“ (und als solcher hat man es nicht immer leicht hier) zu Wort.

    Ich habe die Gemeinde sehr schnell schätzen und lieben gelernt und genieße hier ein Leben, wo ich manchmal nicht weiß, mache ich gerade Urlaub oder arbeite ich.

    Zunächst möchte ich Herrn Linnartz in dem Punkt „anonyme Kommentare“ zustimmen. Es ist in der Tat befremdlich, dass sich hier großteils hinter Pseudonymen versteckt wird.

    Dann pflichte ich Arno bei, wir können in der Tat parteiunabhängige Macher oder Visionäre brauchen. Was in der deutschen Fußball-Nationalmanschaft funktioniert (auf jeder Position der beste Spieler für diese Position) wäre gerade in der Politik ein Erfolgsmodell!

    Warum sollen aber die Dinge auf kleinster Ebene funktionieren, wenn sie auf allen anderen, größeren Ebenen, bis hin zur Bundesebene hin, nicht funktionieren, ja sogar falsch vorgelebt oder gar diktiert werden? Dafür kann es überhaupt nur einen Grund geben:

    weil wir es als Bürger Windecks so wollen!

    Solange sich aber alle hier mit Parteibüchern gegenseitig auf die Ohren geben, wird das nie etwas.

    Eine Verwaltung ist letztlich nichts anderes als ein Unternehmen. Bürger sind Kunden. Dienstleistungen sind Produkte. Steuerzahler sind Gesellschafter oder Aktionäre. Darüber sollten sich alle mal Gedanken machen. Vielleicht würde dann diese Gemeinde mal als Unternehmen geführt? Vielleicht holt man sich dann auch mehr Unternehmer an Bord, die pragmatisch handeln und Formalismus auf ein Minimum reduzieren? Solche Personen wissen in aller Regel auch, wie das mit der Neuansiedlung von Unternehmen funktionieren kann (gemeint sind damit aber nicht Umsiedlungen von irgendeinem Ortsteil nach Leuscheid, sondern echte Neuansiedlungen).

    Jeder sollte vielleicht einmal seine persönlichen Belange hinter die Notwendigkeiten der Gemeinde zurückstellen und solche Geschwüre wie Parteizugehörigkeiten ausblenden. Dann sehe ich gute Chancen für die Gemeinde.

    Jetzt hätte ich das eigentliche Thema fast vergessen: der abgewiesen Antrag

    Ist es nicht so, dass, selbst wenn der Antrag formell richtig gestellt worden wäre, er sowieso zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt worden wäre? Meines Wissens nach kann der Antrag zur Zeit nicht genehmigt werden, da die Gemeinde bisher noch nicht ausreichend Ausgleichsfläche hat nachweisen können. Es ist wohl so, dass die rund 6.500 qm in Dattenfeld das geplante Gewerbegebiet in Leuscheid nur zum Teil abdecken, weshalb ein entsprechendes Gutachten für die Dattenfelder Fläche in Auftrag gegeben wurde. Da dieses Gutachten sachbedingt nicht vor Q1 2016 erstellt werden kann, ist der Antrag zwangsläufig abzulehnen gewesen.

  29. Frank Steiniger
    30. Juli 2015 um 15:11 Uhr

    Hallo Chris,

    Du bist gut im Thema, stelle ich fest. Das ist genau einer der wichtigen Punkte: Warum ist das mit der sogenannten Flächenbilanz nicht schon lange ermittelt worden? Die Gutachter vergeben dabei auf die in Frage kommenden Flächen, deren Bebaubarkeit dann vorher zurückgenommen werden müssten, Öko-Punkte. Dann kann man errechnen, wo man welche Flächen zurücknehmen muss und dann diese Beschlüsse im Rat fassen. Das sind aber doch Dinge, die einem Bürgermeister und Verwaltung als Rat vorlegen müssen. Warum wird das erst dann klar, in dem Moment, als der Antrag abgelehnt wurde? Das ist ja das Ärgerliche! Jetzt dauert das wieder!

    Gruß,

    Frank

    • Chris Geue
      30. Juli 2015 um 15:31 Uhr

      Hallo Frank,
      das stimmt, das hätte längst abgearbeitet sein können. Ist es aber nicht. Aber ist das jetzt als ein Einzel- oder eher als ein Kollektiv-Versäumnis zu sehen?

      Man kann diese jetzt entstandene Verzögerung vielleicht auch positiv sehen und versucht diese für das Konzept der Neuansiedlung zu nutzen. Wie ich das aus anderen Fällen kenne, wird auch das Windecker Konzept, sofern es überhaupt eines gibt, Optimierungsbedarf haben.

  30. Peter
    30. Juli 2015 um 16:29 Uhr

    Über windeck24.info habe ich mich bislang sehr gerne informiert, um über Windeck auf dem Laufenden zu bleiben. Doch was jetzt dort abgeht, ….

    Beim Durchlesen der Kommentare die ganz offensichtlich überwiegend von CDU- und FDP-Anhängern (oder -Mitgliedern) stammen und mittlerweile mies ausarten, ist mir eines aufgefallen: Der Bürgermeister muss als Prügelknabe seiner „Mangelverwaltung“ herhalten. Er alleine trägt ist der Schuldige für:
    • Die Überschuldung der Gemeinde
    • Den Rückgang der Einwohnerzahlen
    • Die Schließung von Geschäften
    • Die fehlenden Gewerbeneuansiedlungen
    • Die personell unterbesetzte Verwaltung

    Es wird ausschließlich alles beweint, aber keine einzige Idee zur Verbesserung der Misere gemacht. Die Kritiker trauen sich (bis auf wenigen Ausnahmen) noch nicht einmal, ihren Namen zu nennen.

    Das ist erbärmlich, scheinheilig und heuchlerisch. Und deshalb ist mir auch klar, warum die SPD in Windeck um ihre Mehrheit nicht bangen muss.

    • kl_aus_w
      30. Juli 2015 um 17:28 Uhr

      Mich tangiert es extrem periphere, welcher Coleur der Bürgermeister entspringt. Er hat alles dafür zu tun, dass es der Gemeinde gut geht.
      Und wenn seine Verwaltung nicht funktioniert hat er Sorge dafür zu tragen, dass dort Menschen arbeiten, die die Gemeinde nach vorne bringen.
      Schafft er das nicht, ist er fehl am Platz.

      Ein Chef, der seine Firma in die Insolvenz führt, kann auch nicht sagen, dass die Schuld bei den Mitarbeitern liegt.

      Der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken.

      • Tina
        30. Juli 2015 um 18:23 Uhr

        Ich bin weder CDU- noch FDP-Anhänger! Sondern habe nur meine Meinung geäüßert und ist „Peter“ der richtige und vollständige Name? Wer im Glashaus sitzt. sollte nicht mit Steinen werfen.

      • Richard Böhme
        30. Juli 2015 um 19:11 Uhr

        Ich finde es mies wie man hier auf dem Bürgermeister rumtritt. Jeder Bürger trägt dazu bei ob die Gemeinde lebendig ist oder eben nicht. Unternehmerzuwachs kann es doch kaum geben wenn z.B. in Dattenfeld ein Laden zu macht bevor er überhaupt geöffnet hat. Das sind die ach so lieben Bürger die den Laden schon tot geredet haben bevor er da war. Probleme also die schon vor unserem BM Lehmann da waren.

        In meinen Augen ist „renitent“ in dem Bezug von ihm nicht so schlimm wie es dargestellt wird. Der ein oder andere sollte mal überlegen welche Wortwahl er selber in manchen Gesprächen trifft.

        Wir können die Gemeinde nur auf „Vordermann“ bringen wenn jeder Bürger dabei unterstützt. Auf einem einzelnen oder dessen Verwaltung rumzuhauen hilft nicht wirklich weiter.

        Und zu den anonymen kann ich nur sagen….armes Deutschland, arme Gemeinde.

        • Heinz Linnartz
          30. Juli 2015 um 22:56 Uhr

          Herr Böhme, ich teile nur Ihre Meinung bezüglich der Pseudodarstellung, aber sollen wir Herrn Lehmann bezüglich seiner Klöpse – und es sind nicht wenige – noch loben?
          Herr Lehmann hat sich entschieden, Bürgermeister in Windeck zu werden. Mit der Entscheidung und der Wahl sind hohe Erwartungen an das Amt verbunden und genau diese hat Herr Lehmann in keinster Weise erfüllt.
          Wo wohnt Herr Lehmann? In Troisdorf! Wann beginnt er morgens seinen Dienst? Man begegnet ihm öfters zwischen 9.30 und 10.00 Uhr auf dem Halfter Berg! Und dann turnt er während der Dienstzeit, z.B. um 11.45 Uhr in kurzer Hose, T-Shirt auf dem Laufband der Physioabteilung in Dattenfeld, auch noch nachmittags! Ist das eine Dienstauffassung und eine Vorbildfunktion für einen nach B 4 dotierten Verwaltungschef? Wie hat doch Herr Stenger geschrieben: „Wie Du arbeitest, möchte ich mal meinen Urlaub verbringen.“
          Dann muss man sich nicht wundern, wenn dann in der Presse Hilferufe bezüglich der Personalnot im Rathaus in der Presse erscheinen!
          Da Sie ja auch noch den Ort Dattenfeld angesprochen haben, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass Herr Lehmann öffentlich erklärt hat, dass ihn die Verschönerung des Ortes Dattenfeld nicht interessiert.
          Kann sich ein Bürgermeister so einen Satz erlauben? Ich denke, er ist für alle da!
          Nein Herr Böhme, es ist wirklich an der Zeit, dass alles einmal auf den Tisch kommt. So kann es jedenfalls in Windeck nicht weitergehen. Und Herr Lehmann muss damit rechnen, dass bei weiteren Pleiten und Blamagen das laue Lüftchen sich zum Sturm entwickelt.
          Viel zu lange hat man sich die lasche Arbeitsweise angesehen. Er sollte gehen und einer/einem qualifizierten Nachfolger/in Platz machen!

          • Chris Geue
            31. Juli 2015 um 09:56 Uhr

            Also, Herr Linnartz, was ist Ihrer Meinung nach konkret zu tun? Abwahlverfahren durch die Bürger? 4.500 Unterschriften sammeln? Schaffen Sie das?

        • Edelgard Jünger
          31. Juli 2015 um 07:18 Uhr

          Lieber Herr Böhme,
          zum Thema ehrenamtliches Engagement in Windeck empfehle ich den nächsten Negartivartikel im heutigen Stadtanzeiger. Eine Gruppe Jugendlicher erklärt sich bereit, Verantwortung zu übernehmen und Freizeit zu opfern. Lt. Herrn Lehmann handelt es wieder einmal um ein „bedauerliches Missverständis und er bedauert die Panne“.

    • Edelgard Jünger
      30. Juli 2015 um 18:12 Uhr

      Super, endlich mal Jemand, der aus der Anonymität heraus geht, danke PETER. Ich bin immer dafür, mit offenem Visier zu kommentieren.

    • Tina
      30. Juli 2015 um 18:22 Uhr

      Ich bin weder CDU- noch FDP-Anhänger! Sondern habe nur meine Meinung geäüßert und ist „Peter“ der richtige und vollständige Name? Wer im Glashaus sitzt. sollte nicht mit Steinen werfen.

  31. Klaus
    30. Juli 2015 um 19:06 Uhr

    Lieber kl_aus_w…..die Grundzüge des Beamtenrechts bzw. des der Angestellten im öffentlichen Dienst dürften Ihnen völlig unbekannt sein! Anders ist ein solcher Beitrag nicht zu erklären!!!

    • kl_aus_w
      31. Juli 2015 um 09:02 Uhr

      Lieber Klaus,
      auch das Beamtenrecht sieht Möglichkeiten vor schlechte Arbeit zu bewerten, nennt sich Beurteilung. Umsetzungen, Versetzungen wären zuzügliche Maßnahmen. Personalfügrungsgespräche das Andere.
      Nur mal so.
      Und die politisch gewählte Führungsfigur kann nur abgewählt werden.
      Wir können gerne mehr ins Detail gehen.

      Ich bin immer bereit noch dazuzulernen.

  32. Albäät
    31. Juli 2015 um 09:11 Uhr

    Tach zosamme,
    bin vor knapp 5 Monaten von Köln nach Windeck gezogen
    und fühle mich ziemlich wohl hier. Die Gegebenheiten hier sind mir noch nicht so ganz erschlossen. Aber wenn ich das alles hier lese, kann ich mich dem nur anschließen: Peinlich!
    Un ene Bürjermeister dä en en andere Stadt wohnt, dat jeiht jo jaanit!,

    • Edelgard Jünger
      31. Juli 2015 um 10:40 Uhr

      Leev Albäät,
      in Windeck handelt man nach § 3 des kölsche Jrundjesetzes:
      „Et hätt noch immer jot jejange“. Doch hoffentlich ist das jetzt vorbei.

    • Edelgard Jünger
      31. Juli 2015 um 11:12 Uhr

      Noch ein wichtiger Nachtrag:
      Ich hoffe sehr, dass wir bald § 4 des Kölsche Grundsetzes anführen können:
      „Wat fott es, es fott!“

  33. Arno
    31. Juli 2015 um 14:04 Uhr

    Es geht munter weiter, der BM hat das sicher nicht zu verantworten, bedauert es aber.

    Ist es fehlende Motivation, Unvermögen, falsche Ansprache oder einfach nur Dummheit:

    http://www.ksta.de/obere-sieg/windecks-buergermeister-bedauert-panne-bauhof-kippt-sand-auf-parkplatz-statt-auf-beachvolleyball-feld—ju-sauer,15189214,31355578.html

    • Jockel
      31. Juli 2015 um 15:01 Uhr

      Lieber Arno, hier muss ich den Bürgermeister in Schutz nehmen. Wie heißt es doch, ein gebranntes Kind scheut das Feuer. Bestimmt gabs die Anweisung den Sand auf keinen Fall auf irgend eine Grünfläche zu kippen 😉 Nebenbei hat er die Jungs und Mädels von der Jungen Union noch etwas Schubkarre fahren lassen. Eigentlich eine win win Situation für ihn.

      • Arno
        31. Juli 2015 um 15:35 Uhr

        Habe ich doch geschrieben, fällt ja schließlich nicht alles in seine Verantwortung.

        Hatten halt die falsche Anweisung….:)

  34. Heinz Linnartz
    31. Juli 2015 um 19:22 Uhr

    Hallo Herr Geue,

    ich gehe zunächst einmal davon aus, dass sich die Verantwortlichen der Parteien = Ratsmitglieder ernsthaft mit dem Problem Lehmann beschäftigen müssen und hier sicherlich an erster Stelle die Parteien, die Herrn L. nach Windeck geholt haben, die SPD und die Grünen! Erst danach sind weitere Überlegungen anzustellen. Warten wir erst einmal die kommenden Sitzungen ab.

    • Daniel Schumacher
      31. Juli 2015 um 22:15 Uhr

      Guten Abend Herr Linnartz,

      ich denke nicht, dass sowohl die SPD als auch die Grünen ernsthaft ein Abwahlverfahren von Herrn Lehmann forcieren werden. Wer hat denn bitteschön Lust darauf noch mal in einen neuen Wahlkampf zu gehen? Das kann ich mir nicht vorstellen….Herr Lehmann wird auch nicht freiwillig zurücktreten. Man wird hinter verschlossenen Türen die Probleme wohl ansprechen, jedoch wird man als Bürger davon natürlich nichts mitbekommen. Die in Windeck aktiven Parteien sind aber ja immer sehr bürgernahe. Wenn jemandem hier wirklich daran gelegen ist, seine Kritik bezüglich BM Lehmann kund zu tun, so kann er ja mal freundlich bei der Windecker SPD nachfragen, ob er oder sie mal bei einer der Fraktionssitzungen teilnehmen darf.
      Anfragen kann man ja über das Kontaktformular der Windecker SPD auf deren Homepage stellen. Gerne bin ich auch bei der Vermittlung eines Ansprechpartners behilflich. Zudem kann man den örtlichen SPD Rathsherren ja auch kontaktieren. Es ist zwar gut und schön, hier über die Homepage seine Kritik und Wünsche zu äußern, aber es ist doch viel besser, wenn man die Dinge direkt anspricht in einem persönlichen Gespräch! Dann würde sich auch das leidige Thema Anonymität erledigen. In dem Sinne einen schönen Abend und ein schönes sonniges Wochenende!

      • Heinz Linnartz
        31. Juli 2015 um 22:53 Uhr

        Hallo Herr Schumacher,

        was bringt dann eine Teilnahme an einer Fraktionssitzung der SPD oder das Gespräch mit dem örtlichen Ratsvertreter? Diese Gespräche finden dann ebenso unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und die Bürgerinnen und Bürger erfahren nichts. Nein, Herr Schumacher, Herr Lehmann hat sich in ein öffentliches Amt wählen lassen und muss damit leben, dass seine Arbeitsweise und seine „Arbeitsmoral“ und die hiermit verbundenen Probleme öffentlich zur Diskussion gestellt werden. Das ist gelebte Demokratie! Ich möchte mich nicht wiederholen, sowohl von mir als auch von einigen anderen Mitschreibern wurde deutlich gemacht, worum es hier geht. Wir möchten, dass in Windeck durch den Bürgermeister eine qualitativ hochwertige Arbeit geleistet und abgeliefert wird und nicht, dass das Windecker Ländchen der Lächerlichkeit ausgesetzt wird. Gott sei Dank haben wir die Meinungsfreiheit, so dass wir in den Medien und auch über die Plattform das ausdrücken können, was uns bewegt.
        Ich warte im übrigen immer noch auf die Angabe nur einer Leistung, die Herr Lehmann während seiner fast dreijährigen Amtszeit abgeliefert hat. Bitte nennen Sie doch Eine!
        Herr Lehmann hat ja in dem Interview bei der aktuellen Stunde die mögliche Einrichtung des Bürgerbusses als seine Leistung kommentiert. Herr Uwe Steiniger hat – siehe oben – klar gestellt, wer hier zuerst die Strippen gezogen hat. Also Herr Lehmannm, wieder einmal daneben gegriffen. Aber wie sollte ihm auch ein Antrag aus 2003 bekannt sein.
        Man sollte bei solchen Interviews schon einen gewissen Kenntnisstand mitbringen, auch sollte man Fremdwörtern sehr vorsichtig umgehen – ich meine hier die Aussage über die Bürger in Windeck: renitent!
        Gut, dass dies alles in der Öffentlichkeit passiert und nicht im Kämmerlein in Gesprächen mit …………………

        • Daniel Schumacher
          31. Juli 2015 um 23:28 Uhr

          Hallo Herr Linnartz,

          wenn Sie die Möglichkeit eines Gepräches mit der SPD Fraktion, oder eines Ratsvertreters eben dieser Fraktion nicht wahrnehmen möchten, so haben Sie immer noch die Möglichkeit in einer öffentlichen Ratssitzung Ihre Anliegen vorzutragen. Dies steht im übrigen jedem Bürger frei. Da Sie ja ein Verwaltungsfachmann sind, wissen Sie das. Im übrigen hätte ich als Vorstands-Mitglied des SPD Ortsvereins Windeck auch kein Problem damit mich mit Ihnen zu treffen, damit wir die Sache einmal persönlich erörtern können! Sie können natürlich gerne weiterhin Ihren Unmut über hier die Plattform los werden. Wie jeder andere auch.
          In Deutschland und vor allen Dingen in Windeck herrscht Meinungsfreiheit, wenn sie jemanden nicht persönlich angreift.

          Ich würde mir wünschen, dass wir einen gemeinsamen Dialog finden! Im Interesse aller Windeckerinnnen und Windecker.

          • Daniel Schumacher
            31. Juli 2015 um 23:54 Uhr

            Von meinem Beitrag einmal abgesehen, kann jeder Kritik äußern wie er oder sie gerne möchte. Jeder hat da, wo er oder sie wohnt, einen entsprechenden Ansprechpartner, aus den Reihen der in Windeck ansässigen Parteien! Dort kann man seine Anliegen gerne vortragen. Jede Partei, ob es CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP ist, lebt davon das man seine konstruktive Kritik über die örtliche Politik zum Ausdruck bringt. Wie heißt es so schön: „wer spricht, dem wird geholfen!“

          • Heinz Linnartz
            1. August 2015 um 23:02 Uhr

            Hallo Herr Schumacher,

            danke für Ihre Zeilen und danke für die Einladung zu einem persönlichen Gespräch mit Ihnen, die Einladung nehme ich gerne an.
            Wenn Sie in den letzten Jahren die Ratssitzungen verfolgt haben, wissen Sie auch, dass ich dem Bürgermeister mehrfach unter TOP 2 der Tagesordnung einige Fragen gestellt habe. Ich musste Herrn Lehmann auf die Bestimmungen der Geschäftsordnung und auf die gesetzlichen Vorschriften nach der Gemeindeordnung hinweisen, da er jedes Mal versucht hat, mich regelrecht „mundtot“ zu machen. Er kam immer mit dem Argument, kommen sie bitte zur Frage? Dem Fragesteller muss jedoch auch die Möglichkeit eingeräumt werden, zunächst einmal die Gründe, die zur anschließenden Fragestellung gehören, zu erläutern. Dies hat Herr Lehmann nicht gewollt oder auch nicht kapiert.
            Es ist korrekt, dass ich „Verwaltung“ von der Pike auf gelernt habe. Ich war immer froh, wenn die hin und wieder langweiligen Ratssitzungen durch Fragestellungen der Bürger aufgelockert wurden. Ich habe auch nie einem Bürger das Gefühl gegeben, unter Zeitdruck etwas zu sagen. Dieses Gefühl muss man jedoch bei Herrn Lehmann aufkommen.. Ihm scheint es unbequem zu sein, wenn die eine oder andere Frage kommt, da er vielleicht keine Antwort weiß oder aber irgendwelche Problemfelder angerissen werden, die für ihn unangenehm sind.

            Ich warte auf Ihre Einladung, meine Anschrift oder die Telefonnummer ist ja leicht erreichbar.

    • Chris Geue
      1. August 2015 um 13:16 Uhr

      Hallo Herr Linnartz,
      ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Rat mit der erforderlichen 3/4tel Mehrheit den BM abwählt. Hierzu wären mindestens 7 Stimmen der SPD erforderlich, sofern die Fraktionen der FDP, der Grünen und Linken und die CDU geschlossen für die Abwahl stimmen. Da es sich aber um eine namentliche Abstimmung handelt glaube ich nicht, das die Hälfte der SPD-Fraktion dafür stimmt.
      So bleibt wohl leider nur die Bürgerabwahl, die aber vermutlich nicht greift, da die benötigten 4.800 Stimmen im SPD -Land nie zusammenkommen werden.

  35. Uwe Steiniger
    31. Juli 2015 um 22:15 Uhr

    Zum Thema Bürgerbus und Initiatoren:

    Mittteilungsblatt 05.12.2003

    FDP informiert:

    FDP-Fraktion fordert die Prüfung einer Einführung des Bürgerbus-Systems in Windeck

    Die FDP-Fraktion hat beantragt, folgenden Punkt auf die Ta­gesordnung der nächsten Ratssitzung zu setzen:

    Antrag der FDP-Fraktion auf Prüfung der Möglichkeiten für Bürgerbusse in Windeck
    Der Rat der Gemeinde Windeck möge beschließen:
    „Der Rat der Gemeinde Windeck beauftragt die Verwaltung, zu prü­fen, ob in der Gemeinde Windeck die Möglichkeit besteht, das Sy­stem „Bürgerbus“ einzuführen und welche finanzielle Förderung hierfür möglich ist“.

    Begründung:
    Die Verkehrspolitik des Landes NRW wirbt dafür, generell auch im ländlichen Raum eine breite Angebotspalette im öffentlichen Per­sonennahverkehr einzurichten und abgestufte Bedienungsformen wie u.a. den Bürgerbus bereitzustellen. Anlässlich einer kommunalpo­litischen Tagung hatten Vertreter der Windecker FDP Gelegenheit, sich von Kommunalpolitikern aus dem Märkischen Kreis über das dortige System eines Bürgerbusses informieren zu lassen. Die Idee des Bürgerbusses, die aus den Niederlanden stammt, wurde in NRW bereits 1983, zunächst als Pilotprojekt, ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Bürger fahren für Bürger“ ist der Bürgerbus eine völ­lig andere Form des öffentlichen Nahverkehrs. Der Bürgerbus soll daher auch nicht mit dem bestehenden ÖPNV-Angebot in Konkurrenz treten. Er soll den Bewohnern dünn besiedelter Gebiete, die kei­nen eigenen Pkw haben, eine gewisse Mobilität ermöglichen. Dabei stehen folgende Punkte in Vordergrund:-Der Bürgerbus übernimmt die Bedienung des Ortsverkehrs, wo herkömmlicher Linienverkehr nicht mehr tragbar ist-als Ergänzung des Ortsverkehrs zu bestimmten Zeiten-zur Taktverdichtung klassischer Linien-als Zubringersystem in Räumen mit schwacher Verkehrsnachfra­ge
    Notwendig nach den bisherigen Erfahrungen sind ein ehrenamt­licher Bürger-Bus-Verein und der Einsatz von ehrenamtlichen Bürger/innen als Fahrer.
    Nach Kenntnis der FDP-Fraktion soll es sowohl für die Investition als auch für die Organisation Zuschüsse des Landes geben.

    Für die FDP im Gemeinderat und den FDP-Ortsverband

    Wilfried Häfner, Erhard Gansäuer , Michael Rehse

  36. Daniel Schumacher
    31. Juli 2015 um 22:54 Uhr

    Guten Abend Herr Steiniger,

    und warum hat es dann fast 12 Jahre lang gedauert, bis dieses Projekt „Bürgerbus“ umgesetzt wurde? Die Erklärung fehlt mir in Ihrem Artikel.

    Und jetzt sagen Sie nicht, die SPD hätte das verhindert! Denn damals war meines Wissens nach eine CDU/FDP-Mehrheit im Rat am Werke.

    Wenn Ihre Idee von damals jetzt umgesetzt wird, so können Sie doch jetzt froh sein, und in die Hände klatschen!

    Wenn Bürgermeister Lehmann das jetzt als seine Idee ausgibt, so ist das natürlich nicht ganz korrekt. Aber bedenken Sie dabei: der Mann ist nicht von hier, und wusste vielleicht nicht, wie fähig die FDP vor 12 Jahren war. 🙂

    Und wenn es jetzt dem Allgemeinwohl dient, so können sich die Windecker Bürgerinnen und Bürger freuen!

    Also alles gut!

    • Uwe Steiniger
      1. August 2015 um 13:04 Uhr

      Lieber Herr Schumacher,

      als SPD-Vorstandsmitglied wissen Sie sicher auch, dass Ende 2003 der Verwaltungschef von der SPD gestellt wurde und wir damals wegen des Nothaushalts keine freiwilligen Leistungen, dies wäre ein Bürgerbus ja gewesen, erweitern durften. Wir wussten aber, dass wir mit Einführung von NKF (Umstellung auf Bilanzierung des Haushalts) mit Einführung zumindest 2-3 Jahre einen
      freien Haushalt gehabt hätten. Hatten wir auch: 2008, 2009 und 2010! Ab 2009 stellte die SPD immer noch den Bürgermeister und hatte mit den Grünen die Mehrheit. Aber lassen wir das dahingestellt: Sie haben doch vollkommen recht, es wäre ja schön, wenn der Bürgerbus jetzt endlich käme!

      Also, alles „Paletti“ :-)!

      • Daniel Schumacher
        1. August 2015 um 16:54 Uhr

        Hallo Herr Steiniger,

        als SPD Vorstandsmitglied weis ich, dass Ende 2003 Herr Jürgen Klumpp von der CDU der Verwaltungschef war, und erst im Jahre 2004 der Bürgermeister von der SPD gestellt wurde.

        Das in einem Nothaushalt keine freiwilligen Ausgaben getätigt werden dürfen, ist mir bekannt.

        Ich stimme Ihnen zu, dass man mit der Einführung des neuen kommunalen Finanzmanagements im Haushalt das Thema Bürgerbus hätte einbringen müssen. Warum dies nicht geschah, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis! Vielleicht können Sie da zur Aufklärung beitragen?

        Sonnige Grüße

      • Edelgard Jünger
        2. August 2015 um 07:35 Uhr

        Danke Herr Steiniger für die Ausführungen! Man sieht, auch heute ist die FDP noch gut.

  37. Neubürger76
    3. August 2015 um 05:39 Uhr

    Als Zugezogener schätze ich die Ruhe und die dörfliche Atmosphäre in Windeck. Aber mir fällt leider auch auf, dass die Politik hier zum selben Kindergarten verkommen ist, wie auf der großen Bühne…

    Alles was „die Regierung“ macht ist angeblich falsch, während die eigenen Ideen uns schon längst ins Paradies auf Erden geführt hätten.

    Hand aufs Herz: wären denn überhaupt genügend echte Interessenten vorhanden, um in Leuscheid ein Gewerbegebiet zu füllen?

    • Chris Geue
      3. August 2015 um 10:42 Uhr

      Guten Tag „Neubürger76“
      Interessenten stehen für ein neues Gewerbegebiet in Leuscheid natürlich nicht Schlange. Das liegt aber nicht an Leuscheid, sondern ist der geografischen Lage und den damit verbundenen infrastrukturellen Sonderlasten unserer Gemeinde geschuldet. Aus diesem Grund müssen verfügbare Flächen auch aktiv vermarktet werden. Hierfür gibt die Wirtschaftsförderung in der Gemeinde und ein paar Externe, die sicher Unterstützung anbieten. Mit den richtigen Anreizen hat Leuscheid gute Chancen.

  38. Joachim Greis
    3. August 2015 um 12:57 Uhr

    Fehler im System

    In vielen Jahren habe ich den Eindruck gewonnen, dass Politik, besonders hier in Windeck, im Hintergrund nach folgenden Prioritäten handelt:
    1. Interessen von Partei und Ideologie
    2. evtl. persönliche Interessen
    3. zum Wohle der Gemeinde
    Um den Karren aus dem Schlamm wieder auf einen guten Weg zu ziehen wäre es dann zwingend notwendig diese Prioritäten in die demokratisch vorgesehene Reihenfolge zu bringen:
    1. zum Wohle der Gemeinde
    2. wer persönlich von einer Entscheidung betroffen ist, der kann nicht neutral sein und darf bei dieser Entscheidung nicht als Volksvertreter agieren
    3. Parteien bündeln Interessen einzelner Personen um Mehrheiten zu bekommen

    Es gibt viele Wege der Mitwirkung:
    Wer als Bürger ein Anliegen hat, für den ist der einfachste Weg, sich zunächst an die zuständigen Dienstleister zu wenden: die Verwaltung.
    Aufwändiger ist der Versuch, Parteien für das Anliegen zu gewinnen.
    Sollte auch das nicht funktionieren, dann kann man selbst versuchen, Mehrheiten zu gewinnen. Hierfür gibt es im digitalen Zeitalter viele zusätzliche Möglichkeiten.

    Wenn jetzt hier öffentlich über bestimmte Themen intensiv diskutiert wird, dann ist das begrüßenswert – aber auch ein Zeichen dafür, das ein paar dieser Wege nicht mehr wirklich funktionieren …

    Wir brauchen hier in Windeck die Diskussion über unsere Zukunft – und zwar mit offenem Visier, fair und frei von irgendwelchen Ideologien.

  39. Edelgard Jünger
    4. August 2015 um 10:45 Uhr

    Hallo Neubürger76,
    wie Herr Geue bereits ausgeführt hat, braucht die Gemeinde Windeck dringend ausgewiesene Gewerbeflächen. Die gleich Frage, die Sie jetzt für das geplante Gewerbegiet Leuscheid aufführen, stellte sich damals während der Planung für das „Maueler Feld“. Inzwischen gibt es dort keine freien Flächen mehr.
    Die Gemeinde ist auf Einnahmen aus der Gewerbesteuer angewiesen. Daher verstehe ich auch nicht, dass das ehemalige Hermesgelände in Rosbach, dessen Nutzung immer noch nicht geändert wurde und daher als Industrie- und Gewerbefläche zur Verfügung steht, in die Planung der Gemeinde aufgenommen wird. Alle Versuche, dieses Gebiet einer anderen Nutzung zuzuführen, sind ergebnislos verlaufen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die nicht so sehr auf die Anbindung an Autobahnen angewiesen sind, wäre diese Fläche ideal. Die vorhandene Straßenführung würde genügen und es müsste keine Unterführung gebaut werden. Da sich die Genehmigungen für Leuscheid ja jetzt durch die Auflagen und Forderungen der Bezirksregierung wieder in die Länge ziehen werden, wäre das doch eine gute Alternative. Natürlich muss Leuscheid weiter vorangetrieben werden, denn nur vom Tourismus kann die Gemeinde nicht leben und wir Bürger die enormen Belastungen nicht mehr tragen.

  40. Edelgard Jünger
    4. August 2015 um 11:25 Uhr

    Hallo Herr Schumacher,
    beim Lesen Ihrer Beiträge stellen sich mir folgende Fragen:
    – Wer hatte im Jahr 2012 LUST auf einen erneuten Wahlkampf?
    Wir hatten einen Bürgermeister bis zum Jahr 2015 gewählt.
    Neuwahlen und Wahlkämpfe müssen dann geführt werden, wenn sie nötig sind.

    – Warum sollte man Kritik bzgl. des amtierenden Bürgermeisters hinter
    verrschlossenen Türen in einer Fraktionssitzung der SPD ausüben. Ich denke,
    dass die Einwohnerfragestunde in einer Ratssitzung der richtige Ort dafür ist.
    Dies haben einige Bürger bereits mehrfach getan. Haben Sie miterlebt, wie diese
    FragestellerInnen behandelt wurden? Nicht nur kritische Fragen werden einfach
    abgewiegelt. Ein kleines Beispiel: Ich als fragende Bürgerin nenne ordentlich zu
    Anfang meinen Namen. Nachdem meine Frage wieder einmal nicht beantwortet
    werden konnte, kam die altbekannte Antwort „wir kümmern uns darum“. Der BM
    fragte dann: „Können Sie mir noch einmal Ihren Namen sagen“. Aus dem Reihen
    der SPD kam dann, bevor ich etwas sagen konnte, laut und deutlich: „Jünger,
    wer kennt DIE nicht“. Ein höhnisches Lächeln ging durch die Reihen mit
    entsprechenden Bemerkungen. Ich stehe über solchen Dingen, aber wie viele
    Andere nicht.

    – In den Kommentaren ist oft genug das gesprochene und geschriebene Wahlver-
    sprechen der SPD, dass Herr Lehmann seinen Wohnsitz nach gewonnener Wahl
    selbstverständlich nach Windeck legen wird, angesprochen worden. Wie stehen
    Sie dazu? Zu Zeiten von Häfner, Stadermann und Klumpp gab es
    Residenzpflicht. Warum nimmt die SPD Herrn Lehmann nicht in die Pflicht.
    Haben Sie erlebt, wie Herr Lehmann sich auf diese Frage von Herrn Linnartz in
    einer Ratssitzung Geäußert hat? Wie man sich das vorstelle, er habe schließlich
    ein Haus in Troisdorf. Hatte er das vor der Wahl nicht?

    – Wie stehen Sie zu der Verzögerung des Gewerbegebietes in Leuscheid?

    Ich lebe seit über 40 Jahren als engagierte Bürgerin in der Gemeinde Windeck. In allen Ehrenämtern und Vorständen habe ich als CDU-Mitglied immer vertrauensvoll und solidarisch mit Mitgliedern anderer Parteien zusammengearbeitet. Wir haben uns respektiert, kritisch diskutiert und dadurch konstruktive Lösungen gefunden. Mit zurückhaltender Kritiklosigkeit werden wir nichts ändern.

    • Daniel Schumacher
      4. August 2015 um 12:52 Uhr

      Hallo Frau Jünger,

      gerne möchte ich Ihre Fragen einmal aufnehmen, und so gut wie möglich beantworten.

      Ich stimme Ihnen zu, dass Wahlkämpfe und Neuwahlen durchgeführt werden müssen, wenn sie nötig sind. Dies war im Jahre 2012 nach dem Rücktritt von BM Funke der Fall.

      Die Einwohnerfragestunde einer Ratssitzung ist u. a. der richtige Ort dafür, um seine Fragen und Kritiken los zu werden. Gleichwohl gibt es aber auch öffentliche Fraktionssitzungen oder auch Mitgliederversammlungen der einzelnen Parteien, wo dies ebenfalls möglich ist. Jeder Bürgerin und jedem Bürger der Gemeinde Windeck wird dazu die Möglichkeit gegeben.

      Wie speziell auf Ihre Fragen in der Einwohnerfragestunde reagiert wird, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis. Auf Grund meiner beruflichen Verpflichtungen ist es mir nicht möglich an den Ratssitzungen teilzunehmen.
      Sie haben ja in Ihrem vorherigen Kommentar bereits beschrieben, dass man Sie anscheinend nicht richtig ernst nimmt, wenn Sie Fragen stellen. Dies tut mir persönlich leid, und ist meiner Meinung nach auch nicht korrekt. Mein Rat an Sie: bringen Sie das beim nächsten Mal doch einfach zum Ausdruck, und gehen Sie in die Offensive.

      Wenn Herr Lehmann vor der Wahl sagt, er würde nach Windeck ziehen und hat es in drei Jahren immer noch nicht geschafft, so hat er sein Wahlversprechen bislang nicht erfüllt. Aber man kann den Mann ja schlecht dazu zwingen! Das ist seine private Angelegenheit. Nichts desto trotz, wenn er es vor der Wahl verspricht, und dann nicht einhält, dann muss er sich diese Kritik auch gefallen lassen.
      Wenn Sie das Thema Residenzpflicht ansprechen, so liegt der jetzige Wohnort des Herrn Lehmann ja immer noch in der Nähe seines Arbeitsplatzes. Eine zumutbare Entfernung meiner Meinung nach.

      Meine Partei hat im vergangenen Mitteilungsblatt eine entsprechende Stellungnahme zum Thema Gewerbegebiet Leuscheid verfasst. Dieser Meinung schließe ich mich nahtlos an.

      Freundliche Grüße

  41. Edelgard Jünger
    4. August 2015 um 17:34 Uhr

    Hallo Herr Schumacher,
    sehr diplomatisch geantwortet, aber danke, dass Sie trotzdem Stellung bezogen haben (oder auch nicht?). Es gibt in der Gemeinde ja genügend Brennpunkte in der nächsten Zeit. Vielleicht trifft man sich das eine oder andere Mal in einer Ausschuß-/Ratssitzung oder Bürgerversammlung. Es lohnt sich für alle Windecker Bürgerinnen und Bürger – soweit es möglich ist – daran teilzunehmen. Wenn aber mehr al 50 % der Windecker nicht zur Wahl gehen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Besucherstühle bei den Sitzungen leer bleiben.

  42. Edelgard Jünger
    4. August 2015 um 20:00 Uhr

    Ein interessanter Link, der zum Nachdenken anregt aus dem Wahlkampf 2012

    http://www.spd-windeck.de/2012/11/buergermeisterwahl-in-windeck/

  43. Peter Scholten
    7. August 2015 um 11:39 Uhr

    Hallo an alle die bisher hier geschrieben haben.
    Ich bin echt erstaunt, erfreut, überrascht und deprimiert.
    Nach meinem Urlaub habe ich jetzt hier circa 1 Stunde alle Kommentare gelesen.
    Wahrlich ist zu erkennen wer parteipolitisch und wer aus bürgerlichem Interesse antwortet.
    Doch alle Kommentare und Bewertungen führen doch schlussendlich nur zu einem Punkt.
    Wie können wir die Strukturpolitischen und Infrastrukturellen Probleme lösen ??
    Meine Meinung…. eine unabhängige Wählergemeinschaft ohne Fraktionszwang in den Gemeinderat bringen.
    Bürger mit Ahnung von der Materie suchen und ihnen Gehör und Möglichkeit verschaffen, Dinge in Windeck ohne parteipolitisches Geplänkel für und mit dem Bürger nach vorne zu bringen.
    Und da ich eh ein Nestbeschmutzer mit SPD Parteibuch war, würde ich es auch nie wieder über eine Partei probieren.
    Und schlussendlich verstecke ich mich nicht hinter einem Pseudonym

  44. Uwe Steiniger
    9. August 2015 um 20:52 Uhr

    Sehr geehrter Herr Scholten,

    sehen Sie, dies ist jetzt genau der „Sermon“, den ich befürchtet habe. Ursache für die hier geführte Diskussion ist doch einmal mehr ein Fehler, den der Verwaltungschef zu verantworten hat, nicht der Gemeinderat, nicht die Ratsparteien und auch nicht die Mitglieder politischer Gruppierungen. In dem Artikel der FDP zu dem Thema, der übrigens auch auf dieser Plattform zu finden ist, habe ich das deutlich unterstrichen. Zudem sprechen Sie sämtlichen Ratsmitgliedern scheinbar die Kompetenz ab, sachlich zu entscheiden und unterstellen allen, einer Kollektivstrafe gleich, keine Ahnung zu haben. Sie präferieren eine „unabhängige Wählergemeinschaft“, mit Bürgern, die Ahnung von der Materie haben, ohne Fraktionszwang, ohne parteipolitisches Geplänkel. Diese Meinung wurde ganz offensichtlich in den letzten Jahren von vielen Wählerinnen und Wählern gestützt, die dann in Massen den Piraten oder der AfD das Vertrauen schenkten. Heute sind dies Organisationen der Planlosigkeit und Selbstzerfleischung. Um Politik zu machen, braucht es daher Bürgerinnen und Bürger, die neben einem großen Interesse, auch Engagement und Ausdauer mitbringen. Ich empfinde es für wesentlich sinnvoller und auch demokratischer, wenn es der bestmöglichkeiten Lösung halber zu Diskussionen und zu Meinungsaustausch kommt. Da darf es meinetwegen auch schon mal „kernig, aber fair“ zugehen. Mir ganz persönlich schwebt eher eine parteipolitisch neutrale Verwaltung samt Verwaltungsspitze vor, weil man ganz deutlich erkennt, das jahrzehntelange „Verfilzung“ nicht gerade der Qualität dient. Das würde den Bürgerinnen und Bürgern wirklich nützen! Ihr Uwe Steiniger

    • Peter Scholten
      9. August 2015 um 22:10 Uhr

      Mut Herr Steiniger wird belohnt. Eine parteipolitisch neutrale Lösung wäre für uns alle das Beste.
      Diskussionen und Meinungsaustausch das sinnvollste was uns passieren kann.
      Da sind wir sicher einer Meinung.
      Aber ihr Kollege Bosbach hat genau das vor gemacht, was ich bewundere. Mut seine Gedanken zu äußern und nicht, wenn es der Parteipolitik nicht passt, zurück gepfiffen zu werden.
      Klar mit der unterschwelligen Aussage, man soll schon machen was die Fraktion entscheidet …
      Wenn man als freie Wählergemeinschaft, ich benutze diese Bezeichnung zur Verständlichkeit ohne die Partei zu meinen, Vorschläge und Anregungen aller Parteien annehmen kann und selbst im Sinne der Bürger, die einen gewählt haben abwägen und entscheiden kann, dann spreche ich von Demokratie.
      Ich möchte vielen Damen und Herren im Rat keinesfalls die Kompetenz absprechen, aber jeder sollte sich fragen, wie oft er eigentlich gegen seine eigene Überzeugung abgestimmt hat. Sie auch Herr Steiniger ??
      Keinesfalls soll es polemisch klingen aber woher kommt es daß Politik nicht beim Bürger ankommt ??
      Als einer der Hauptgründe, daß Bürger sich nicht vertreten fühlen.,
      Ich persönlich hab meinen Ratsvertreter noch nie gesehen.
      Grüße Sie herzlich
      Peter Scholten

    • Peter Scholten
      9. August 2015 um 22:17 Uhr

      Zwei Sachen die ich noch vergessen habe,
      Unabhängige Wähler zerfleischen sich nicht alle wie AFD oder Piraten.
      Es gibt in Deutschland sehr viele Beispiele für hervorragende Arbeiten solcher Gruppierungen.
      Wenn sie wert darauf legen führe ich dies auch in Beispielen an und scheren sie nicht alle über einen Kamm.
      Als zweites muss man sich die Frage stellen, ob Herr Lehmann alleine den Antrag ausgefüllt hat. Sind daran nicht mehrere Personen beteiligt ?
      Klar trage auch ich als Vorgesetzter die Verantwortung aber wer hat den Fehler gemacht ??
      Von welcher Couleur war denn der Mitarbeiter ( sie haben doch bestimmt Insider Wissen )
      Grüße

  45. Uwe Steiniger
    10. August 2015 um 12:23 Uhr

    Lieber Herr Scholten,

    es ist nun einmal so, dass wir in Deutschland in einer repräsentativen, föderalen Demokratie leben, die von Parteien getragen wird. Eine von Ihnen vorgeschlagene „Freie Wählervereinigung“ müsste sich diesen Grundsätzen ebenso unterwerfen und wäre damit nichts anderes als eine Partei, die zu den einzelnen Punkte deren Meinung im Rat vertreten müsste.

    Was Verwaltung und Bürgermeister betrifft, muss dort auf jeden Fall die fachliche Qualifikation vorhanden sein. Ich erinnere daran, dass beispielsweise der Bürgermeister in Windeck mit einem Grundgehalt (Lohngruppe B4 -laut dbb –Tabelle) von immerhin 7410,08 € / Monat sicherlich nicht schlecht entlohnt wird.

    In dem hier diskutierten Fall ist der Fehler in der Verwaltung entstanden und muss auch dort behoben werden, nicht im Gemeinderat, nicht in den Parteien!

    Dass die Politik leider allzu oft nicht beim Wähler ankommt, dies ist kein guter Zustand, da stimme ich Ihnen zu. Ich persönlich bin schon lange Zeit in der Kommunalpolitik tätig, weil es mir ein Anliegen war und ist, meine Umgebung positiv mitzugestalten.

    Ihre Vermutung, dass es in allen Parteien Zwänge bei Abstimmungen gibt, oder diese etwa „par ordre du Mufti“ getroffen werden, kann ich Ihnen zumindest für die FDP-Windeck nicht bestätigen.

    In der Regel halten es die Ortsverbände und -vereine aller Parteien so, dass sich vor Rats-, bzw. Ausschusssitzungen beraten wird. Hierbei werden gemeinsame Lösungsansätze und die jeweilige Haltung zu den einzelnen Punkten eruiert.

    Im Zweifelsfall aber, entscheiden unsere Mandatsträger ihrem Gewissen folgend. Dies wird bei den anderen Parteien nicht anders sein.

    Erwähnen möchte ich auch, dass es noch nie so viele Möglichkeiten gab, sich über die Arbeit der Parteien, der kommunalen Verwaltungen etc. pp. zu informieren wie heutzutage.

    In punkto, „Wer hat den hier diskutierten Fehler begangen“, kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Zu verantworten hat ihn allerdings der Bürgermeister.

    Ich verfüge nicht über das von Ihnen angesprochene detaillierte Insider-Wissen, welcher Verwaltungsmitarbeiter sich tagtäglich mit welcher Aufgabe beschäftigt. Mir sind wie Ihnen die Fachabteilungen bekannt, natürlich auch deren Mitarbeiter.

    Deren Arbeitsaufteilung und die Organisation obliegen aber der Verwaltungsleitung, nicht etwa einem Ratsmitglied, oder einer Partei.

    Sie beanstanden auch, dass Sie „Ihren Ratsvertreter“ nicht persönlich kennen.
    Ich weiß nicht, wen Sie gewählt haben und ob diese Person überhaupt im Gemeinderat sitzt. Ich kann Ihnen aber gerne mitteilen, welches FDP-Mitglied für Ihren Wahlbezirk „zuständig“ ist.

    Lieber Herr Scholten, auch wenn Sie bei einer anderen Partei scheinbar schlechte Erfahrungen gemacht haben, versuchen Sie es doch noch einmal. Gerne bei uns.

    In diesem Sinne,

    Ihr Uwe Steiniger

  46. Paul Safaric
    19. August 2015 um 18:49 Uhr

    Liebe Freunde !!

    Es ist bedauerlich, das wir so einen Bürgermeister Lehmann in der Gemeinde Windeck haben.
    Ich habe mehrmals beantragt 2-geschossige Bauweise mit leichte Dachneigung, was zu Zeit modern angesehen wird.
    Bauwerk in Windeck-Rosbach, Grüner Weg 19
    In meine Angelegenheit – Baugehnemigung hat er mehrmals zugesagt und dann später nur Ausrede gesucht.
    In meiner Nachbarschaft gibt es mehrere 2 und 3-geschossige Bauwerke mit verschiedene Dachneigungen.
    Gleiche Rechte möchte ich auch haben.
    Gemeindeverw. Windeck mit Mitarbeiter haben schriftlich mitgeteilt, in meine Umgebung, gibt es nur 1-geschossige Bauwerke. Das ist eine Gemeinheit und Betrug ohne Grenzen.

    Ich habe durch das verhalten vom H. Lehmann finanziellen Schaden, und mehr als 2 Jahre Zeit verloren am Bauwerk.
    Gemeindeverw. Windeck hat mehrmals zugesagt und schriftliche Zusage nach Siegburg geschickt, dann wieder telefonisch zurückgerufen.
    Mehr als 18 Gemeinderat Mitglieder haben mir schriftlich 2-geschossige Bauweise zugestimmt, wunsch vom Lehmann.
    Mehrere haben in meine Nachbarschaft 2-3 geschosse gebaut,
    Bebauungsplan wurde nicht ergänzt oder geändert.

    Gemeiderat sollte bei der Sitzung darüber entscheiden.
    Der Bürgermeister Lehmann hat meinen Antrag bei der Sitzung
    nicht vorgelegt, aber alles verhindert – Betrug.

    Ich bitte hierbei um Hilfe
    Grüße Euch alle herzlich
    Paul Safaric
    Dr.-Ing. f. d. Bauwesen

  47. Chris Geue
    20. August 2015 um 14:44 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr.-Ing. Paul Safaric,

    als „promovierter Ingenieur für das Bauwesen“ sollten Sie dieses kleine Thema doch durchaus geregelt bekommen.
    Offen gestanden verstehe ich Ihren Hilferuf nicht wirklich, da die Sachlage doch relativ eindeutig scheint, so wie Sie sie beschrieben haben. Aber in diesem Zusammenhang von Betrug durch den BM zu schreiben ist schon etwas hart.
    MfG C. Geue

    • Chris Geue
      22. August 2015 um 07:26 Uhr

      Ich bin gestern einmal durch den Grünen Weg gefahren. Im oberen Bereich, wo seit Jahren Ihr Haus, Herr Dr.-Ing. Safaric, das Bild zur Freude der Nachbarn prägt, scheint die eineinhalb geschossige Bauweise zulässig. So jedenfalls ist die unmittelbare Umgebungsbebauung. Offensichtlich gibt der aktuelle B-Plan hier nicht mehr her, ohne den B-Plan eingesehen zu haben. Hiernach verstehe ich die Aufregung um so weniger.
      MfG Chris Geue

  48. Marco Steinhauf
    21. August 2015 um 22:58 Uhr

    Liebe Windecker und Liebe Besucher des Forums,

    seit nunmehr 11 Jahren ist nicht mehr das schöne Windecker Ländchen mein Erstwohnsitz, dennoch verfolge ich mit viel Interesse die Entwicklungen in meiner Heimat. Durch meine Familie und meine Freunde fühle ich mich auch gut informiert, sodass ich hier ebenfalls ein paar Dinge kommentieren möchte.

    Aus meiner Sicht begann die Misere nicht erst mit BM Lehmann sondern u.a. auch mit der Wahl von Herr Funke zum BM. Durchaus haben andere Probleme schon eine viel längere Tradition.

    Die Verschönerung und Entwicklung des Ortes Dattenfeld hätte z.B. schon lange vor BM Lehmann angepackt werden können. Es hätte sicherlich finanzkräftige Investoren gegeben. Zum Beispiel wäre die Struktur des Ortes positiv durch ein Sportzentrum am Rande des Freizeitparks verbessert worden. Eine Person, die diese positive Entwicklung verhindert hat, ist in diesem Forum ja sehr aktiv. Das nachlassende Interesse von Herrn Wernze, in Windeck zu investieren, ist sicherlich auch durch diese „Abfuhr“ zu erklären.
    Weitere strukurelle Probleme wie zum Beispiel der Saal Lütz hätten schon lange Zeit vor der Amtsperiode von BM Lehmann geplant werden müssen. Herr Funke hat zwar gerne die Bühne des Saales für seine Belange genutzt, allerdings leider nichts für den Fortbestand nach seiner Amtszeit getan. Das Eigeninteresse von Herrn Funke wurde m.E. von Tag zu Tag nach der Widerwahl größer.
    Des weiteren macht man es sich sehr einfach, wenn man die Fehler für die Misere der Gemeinde in der Amtsperiode von BM Lehmann sucht. Strukurelle Probleme gab es immer. Haushaltsprobleme sind auch nicht gerade neu, allerdings auch mit Sicherheit nicht einfach zu lösen. Wobei wir beim Industriegebiet Leuscheid wären. Hiervon verspricht man sich nun den Quantensprung in der Wirtschaftsentwicklung? Ganz ehrlich, wer soll sich denn dort ansiedeln? Eine weitere KFZ-Werkstatt, ein weiterer Malerbetrieb?
    Die strukturellen Probleme liegen m.E. ganz woanders. Man müsste keine neuen Gewerbeflächen schaffen, sondern Reize für gutausgebildete Menschen schaffen, weiterhin in Windeck zu wohnen oder wieder in die Heimat zu ziehen. Denn diese Personen sind in der Lage durch Know-How und Kreativität in der Zukunft Arbeitsplätze zu schaffen. Ein super Ansatzpunkt ist sicherlich Kabelmetall als auch der Natursteig Sieg. Aber weiterhin fehlen meines Erachtens attraktive Wohngebiete mit fussläufigen Bahnanschluss.
    Also: Erst einmal noch zum Arbeitsplatz pendeln aber langfristig die Selbständigkeit in der Heimat forcieren oder so ähnlich… Die einzigartige Natur im Ländchen gibt es dann noch gratis!

    Wenn ich mir aber nun die bestehenden Gegebenheiten anschaue, dann sehe ich eine zerstrittene Politik, die nicht in der Lage ist, zukunftsweisende Beschlüsse in einem Kompromiss zu finden. Ich sehe einen Bürgermeister, der in der Öffentlichkeit in jegliches Fettnäpfchen tritt und dem man strukturelle Reformen einfach nicht zutraut. Leider sehe ich aber auch keine personellen Alternativen, die nicht durch Parteizwänge geschwächt werden. Darüberhinaus sehe ich besonders hier im Forum einige Ehemalige „Funktionäre“, die es auch in der Vergangenheit bereits „verbockt“ haben. Der oben bereits erwähnte Hebesatz in der Gemeinde ist natürlich auch als Hinderungsgrund nicht zu verachten. Über welches Datenvolumen verfügt eigentlich DSL in WIndeck? Ich befürchte auch das zarte „Pflänzlein“ Kabelmetall kriegt diese zerstrittene Ansammlung von Windecker Persönlichkeiten noch kaputt.

    Leider überwiegt bei vielen Vorrednern das Eigeninteresse. Lediglich bei Herrn Geue und Herrn Steiniger hat man den Eindruck, dass ihnen das „Große Ganze“ am Herzen liegen…

    VIele Grüße aus Köln

  49. Paul Safaric
    23. August 2015 um 19:57 Uhr

    An alle Freunde !
    Herr Chris Geue, teile ich Ihnen folgendes mit.

    Herr Heinz Linnartz
    Herr Frank Steiniger
    Herr Uwe Steiniger
    und wetere haben BM Lehmann ausreichend beschrieben, er soll Gemeindeamt verlassen.
    Um klarzustellen, mein Bauwerk 2-geschossig wird um ca. 3,00 m
    niedriger. Unter 45° Dachneigung – eine Scheune – auf der Erdgeschossdecke bauen, wird Bauwerk um ca. 3,00 m höher, das will ich nicht, und ist für die Nachbarschaft zum Nachteil.
    Ich habe mich gestern mit meinem Nachbar W.W. unterhalten.
    Viele haben in meine Nachbarschaft das gebaut, was sie wollten, und Bebauungsplan wurde nicht geändert.
    Ich wollte urspringlich 1-geschossig mit leichte Dachneigung bauen, wurde auch nicht erlaubt.
    Bei letzte Sietzung sagte BM Lehmann, ich soll beantragen B-planes zu ändern – kosten ca. 12.000,- Euro.
    Die Kosten sind 100,- Euro wert und nicht mehr.
    Betrug aussprechen oder schreiben ist nicht schön, aber BM Lehman hat das verdient, er hat mich und meine Frau mehrmals belogen und versprechen nicht eingehalten.
    Mein Sohn hat deswegen Gemeine Windeck verlassen, weil er im Obergeschoss gerade Wände haben wollte
    So eine Gemeinheit habe ich im leben noch nicht erlebt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Paul Safaric
    Dr.-Ing. f.d.Bauwesen

  50. Toni
    26. August 2015 um 09:33 Uhr

    Sehr geehrter Herr Safaric,

    wenn man ein Haus baut guckt man bzw. der Architekt zuerst in den Bebauungsplan. Daran wird sich dann gehalten. Dann wird der Bauantrag zum Kreis geschickt, der widerrum das Einvernehmen von der Gemeinde einholt. Liegt dieses vor bekommt man seine Baugenehmigung. Hat man die Baugenehmigung darf man bauen und zwar nur so, wie es dort beantragt und bewilligt wurde. Denke nicht, dass das ganze in ihrem Fall in dieser Reihenfolge geschehen ist. Insbesondere würde ich in ihrem Falle auch noch den Maurer verklagen, da sitzt ja kein Stein wie es sich gehört. Gruß Toni

    • Paul Safaric
      27. August 2015 um 16:39 Uhr

      Hallo Toni, ich grüße Sie !

      Über meinem Grundstück und über meinen Bauvorhaben, möchte ich als Eigentümer bestimmen und entscheiden.
      An die Nachbarschaft, und an die Umgebung wird mein Bauwerk angepasst. Mein Sohn will im Obergeschoss gerade Wände haben. Schräge Wände und Riesiges Dach ist vorbei, viele wollen das nicht mehr, besonders junge Leute.
      Mei Sohn hat deswegen Gemeinde Windeck verlassen.

      Manche Mitarbeiter beim Baumt Windeck, sind unverschämt und
      unerzogen. Mehrmals versprechen und dann versprechen nicht
      einhalten, was soll ich dazu sagen.
      Der BM Lehmann soll aus dem Gemeindeamt verschwinden, er hat genug getäuscht und falsche Versprächungen gemacht. Baubauungsplan braucht für so eine Kleinichkeit nicht geändert zu werden, wie bei meinen Nachbarn auch nicht..
      Der BM will für B-plan jetzt 12.000,-Euro haben, wozu ?
      Ich weis wie B-plan geändert wird, und ich weiß wieviel Arbeit braucht mann für so ein B-plan. Die Änderung bzw. die Ergänzung für B-plan kostet 100,- Euro und nicht mehr.
      BM soll hier nicht täuschen und Unwahrheit erzählen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Paul Safaric
      Ber.-Ing.f.d.Bauwesen

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