Straftat nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz

Wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz durchsuchten Beamte der Siegburger Polizei am Donnerstag (22.11.2018) die Wohnungen zweier 23 und 51 Jahre alter Männer aus Windeck.

Die Beamten waren einem Hinweis nachgegangen, dass die beiden Männer begeisterte Sammler von Militaria seien. In der Sammlung sollen sich jedoch auch scharfe Waffen befinden. Der 23-Jährige war in der Vergangenheit schon einmal wegen des Besitzes einer illegalen Schusswaffe aufgefallen.

In den frühen Morgenstunden begannen die Beamten mit den Durchsuchungsmaßnahmen und wurden schnell fündig. Sie stellten mehrere, augenscheinlich funktionsfähige Maschinengewehre sicher, zum Beispiel vom Typ MG-42. Passende Munition und Munitionsteile für die Maschinengewehre wurden ebenfalls aufgefunden. Die Sammlung der tatverdächtigen Männer beinhaltete auch mehrere Gewehre, unter anderem ein russisches Repetiergewehr vom Typ Mosin-Nagant. Die Gewehre waren offensichtlich nicht zu Sammelzwecken unbrauchbar gemacht worden. Die Männer konnten keine Genehmigung, die den Besitz der Kriegswaffen erlaubt, vorweisen. Auch die Herkunft der Schusswaffen ist unklar.

Alle Waffen, die Munition und die Munitionsteile wurden sichergestellt. Die Ermittlungen gegen die beiden Windecker wegen des Verstoßes gegen das Waffenrecht dauern an.

Quelle: presseportal.de

Empfohlene Beiträge:

Schreibe einen Kommentar